{"id":10159,"date":"2017-07-02T00:00:00","date_gmt":"2017-07-02T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10159"},"modified":"2017-07-02T00:00:00","modified_gmt":"2017-07-02T00:00:00","slug":"was-steckt-hinter-der-krise-zwischen-katar-und-saudi-arabien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10159","title":{"rendered":"Was steckt hinter der Krise zwischen Katar und Saudi-Arabien?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Antwort auf eine Frage<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Was steckt hinter der Krise zwischen Katar und Saudi-Arabien?<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Frage:<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem rum\u00e4nischen Amtskollegen Klaus Johannis sagte Donald Trump am 09.06.2017 im Wei\u00dfen Haus: \u201eGemeinsam haben sich alle darauf geeinigt, die Unterst\u00fctzung des Terrorismus zu stoppen, ob finanziell, milit\u00e4risch oder moralisch. Katar ist leider historisch ein Finanzier des Terrorismus auf sehr hohem Niveau. Zum Ende des Gipfels waren sich die Staaten einig. Wir sprachen dar\u00fcber, wie wir uns Katar entgegenstellen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen die finanzielle F\u00f6rderung der Terroristen beenden. Ich habe zusammen mit dem US-Au\u00dfenminister Rex Tillerson sowie mit unseren hervorragenden US-Gener\u00e4len beschlossen, Katar dazu aufzurufen, die Finanzierung zu stoppen.\u201c (Youm7.com, 09.06.2017) Hei\u00dft es demnach, dass Trump als treibende Kraft hinter der Krise zwischen Katar und Saudi-Arabien steckt? Sollte dem so sein, warum tut er das mit der Kenntnis, dass sich Amerikas gr\u00f6\u00dfte Milit\u00e4rbasis der Region in Katar befindet? Laut Medienberichten liegt die Ursache der politischen Differenzen zwischen Saudi-Arabien und Katar in Katars Position gegen\u00fcber dem Iran und in den Verbindungen zu den Muslimbr\u00fcdern und zur Hamas. Wie ist die \u00c4u\u00dferung Trumps zusammen mit dem medialen Wirbel zu verstehen? Und schlie\u00dflich: Wohin steuert diese Krise? K\u00f6nnte sie etwa zu einem Austritt oder dem \u201eHinauswurf\u201c Katars aus der Golfgruppe (Golfkooperationsrat &#8211; GCC) f\u00fchren? Ich danke dir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Antwort:<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Erstens: In der Tat sind die USA die Triebfeder dieser Krise. Besser gesagt, ist es US-Pr\u00e4sident Donald Trump<\/b>. Doch bevor wir detailliert darauf eingehen, m\u00f6chten wir beim Ende der Frage ansetzen. Manch einer glaubt, die Ursache der Krise liege, wie in den Medien wiederholt gemeldet bzw. verbreitet wird, in Katars Unterst\u00fctzung der Muslimbr\u00fcder oder in seiner strategischen Allianz mit dem Iran. Andere hingegen f\u00fchren den wahren Grund auf alte Zerw\u00fcrfnisse unter den Familienclans \u0100l Ahmad und \u0100l Zayed zur\u00fcck, die in den siebziger Jahren ihren Anfang nahmen, und zwar nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate als Staat gegr\u00fcndet wurden. Das habe Saudi-Arabien dazu veranlasst, sich auf die Seite seines B\u00fcndnispartners (die VAE) zu schlagen und Katar zu attackieren. Manche Autoren schrieben, dass die Krise um den Boykott Katars mit \u201eIsrael\u201c zu tun habe. Jack Novak etwa sagte zur BBC: \u201eOberfl\u00e4chlich gesehen, scheint es sehr deutlich zu sein, sodass man sagen k\u00f6nnte, der Grund f\u00fcr den saudisch-katarischen Konflikt sei der Iran. Denn die Saudis scheinen geradezu davon besessen zu sein, dem iranischen Einfluss im Mittleren Osten einen Riegel vorzuschieben. Wenn wir jedoch ein wenig tiefer blicken, sieht es so aus, dass der Fokus auf die Katarer zu diesem Zeitpunkt mit einem anderen Staat zu tun hat, n\u00e4mlich \u201eIsrael\u201c. (Arabi21, 07.06.2017)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch die tiefere Betrachtung und die umfassende Analyse der Geschehnisse schlie\u00dfen diese Aspekte aus. Denn sie sind nichts Neues und geh\u00f6ren seit langem und nicht erst in diesen Tagen zu Katars Praxis. Katars Ann\u00e4herung an den Iran ist altbekannt. Auch dass es Kontakte zur Hamas gibt, ist kein Geheimnis. Der Einfluss, den die Beziehungen Katars zum Judenstaat haben, dem Usurpator Pal\u00e4stinas, ist ebenso wenig verborgen geblieben. Und selbst die Stammeskonflikte w\u00fcrden nicht zu einer solchen Eskalationsstufe f\u00fchren. Diese Dinge gab es alle vor der Krise, und sie werden auch nach der Krise bestehen. Die wahre Ursache sind sie also nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Zweitens: Die wahre Ursache ist, wie eingangs erw\u00e4hnt, Amerika bzw. Trump. Um den Sachverhalt besser zu verstehen, wollen wir folgende Punkte erl\u00e4utern:<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Mit Beginn dieses Jahrhunderts hat sich das kleine Land Katar zum \u201eZentrallabor\u201c der britischen Politik in der Region entwickelt. Im Zuge dessen ist der Satellitensender Al Jazeera zu einer umfangreichen medialen Plattform avanciert, mit dem Ziel, amerikanische Politik zu unterminieren und gegen Amerikas Vasallen in der Region zu Felde zu ziehen. Dem Ganzen wurde ein weiterer Faktor hinzugef\u00fcgt: \u201epolitisches Geld\u201c \u2013 Gelder, die mittlerweile wie ein gro\u00dfer Magnet politische Kr\u00e4fte anlocken. Durch den Einsatz beider Instrumente (Al Jazeera und Geld) konnte Katar gro\u00dfe Erfolge verbuchen, besonders auf der Ebene der als \u201egem\u00e4\u00dfigt\u201c geltenden islamischen Bewegungen Pal\u00e4stinas, \u00c4gyptens, Libyens und Tunesiens. Katars Hauptstadt Doha ist hierbei zu einer Oase f\u00fcr die F\u00fchrer solcher Bewegungen geworden. Dar\u00fcber hinaus hat es sich zur zentralen Schaltstelle f\u00fcr Planungen und \u201eSabotageakte\u201c gegen amerikanische Politik und gegen Amerikas Vasallen entwickelt. Dieses altbekannte britische Spiel \u2013 vordergr\u00fcndig an der Seite der Amerikaner aufzutreten und hinterr\u00fccks zu sabotieren \u2013 beherrscht Katar meisterlich. Fr\u00fch, bereits 1991, hat Katar die Milit\u00e4rbasis al-Udaid den Amerikanern zur Verf\u00fcgung gestellt. Diese gilt als Hauptst\u00fctzpunkt des US-Hauptf\u00fchrungskommandos. Sie dient zudem als strategischer Luftwaffenst\u00fctzpunkt, von dem aus amerikanische Jets in Richtung Irak, Afghanistan, Syrien und Jemen starten, um Tod und Verderben \u00fcber die Muslime zu bringen. Das vollzog sich in dem Zeitraum, in dem Gro\u00dfbritannien dabei war, sein Politlabor in Katar aufzubauen, bis es zu Beginn des Jahrhunderts fertiggestellt war und eine sichtbare Form annahm. Katars Rolle, die ganz im Dienste Gro\u00dfbritanniens stand, entwickelte sich dann ohne Komplikationen und nach Plan weiter. Den USA hingegen war diese Rolle stets ein Dorn im Auge. Das ging sogar so weit, dass Bush Junior laut einem Bericht der Deutschen Welle in Betracht zog, den Sitz des Senders Al Jazeera zu bombardieren. Die Deutsche Welle meldete am 22.11.2005: \u201eDie englische Zeitung Daily Mirror zitiert am heutigen Dienstag aus einem hochgeheimen Memo des britischen Premierministeriums, wonach US-Pr\u00e4sident George Bush im Jahr 2004 ins Auge fasste, die Hauptzentrale des Senders Al Jazeera in Katar zu bombardieren.\u201c (DW, 22.11.2005)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies blieb der Status Quo am Golf, bis in Saudi-Arabien Salman die Macht als K\u00f6nig \u00fcbernahm. Von da an stand Saudi-Arabien auf Amerikas Seite. Obamas Administration fasste nun den Beschluss, ihren Vasallen Salman mit einer gewichtigen Rolle in der Region zu betrauen. Zum einen sollte es der Gegenpart zu Katars Rolle sein und diese zudem \u00fcberragen. Zum anderen wollte man den saudischen Part den neuen Pl\u00e4nen Amerikas anpassen. Die Rolle der Vasallen Amerikas war nun m\u00e4chtiger geworden, und die Differenzen zwischen Saudi-Arabien und Katar erreichten einen Punkt, der die Rolle Katars als Ganzes gef\u00e4hrdete. Nachdem Donald Trump Anfang des Jahres das Pr\u00e4sidentenamt \u00fcbernahm, ist die US-Politik, was den Umgang mit zahlreichen internationalen Angelegenheiten betrifft, sch\u00e4rfer und grobschl\u00e4chtiger geworden. Hierzu geh\u00f6rt eben auch der Umgang mit Katar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Vom 20. bis 21.05.2017 hielt sich Trump zu einem Besuch in Riad auf und hatte f\u00fcnfzig Herrscher um sich geschart und Salman an seiner Seite. Dieser Umstand und Trumps Anspielungen darauf, dass Katar den Terrorismus f\u00f6rdere, lie\u00dfen, gespeist von Gro\u00dfbritannien, Katar zu der Erkenntnis gelangen, dass Amerika ernste Schritte eingeleitet hatte, Saudi-Arabiens Rolle auszuweiten und die Rolle Katars und damit die Rolle Gro\u00dfbritanniens am Golf zu beschneiden. Die Reaktion folgte zwei Tage nach R\u00fcckkehr des katarischen Emirs aus Riad nach Katar. \u201eKatar ist einer unfairen Kampagne ausgesetzt, die zeitgleich mit dem Besuch des US-Pr\u00e4sidenten in der Region stattfindet. Ziel dieser Kampagne ist es, Katar mit dem Terrorismus in Verbindung zu bringen. [\u2026] Wir verurteilen die Anschuldigungen gegen uns, den Terrorismus zu finanzieren. [\u2026] Keiner hat das Recht, uns des Terrorismus zu bezichtigen, weil er die Muslimbr\u00fcder als terroristische Organisation eingestuft hat.\u201c, zitierte die katarische Nachrichtenagentur die \u00c4u\u00dferungen des Emirs von Katar Tamim Al-Thani am 23.05.2017. Er forderte \u00c4gypten, Bahrain und die Emirate dazu auf, ihre feindliche Haltung gegen\u00fcber Katar zu \u00fcberdenken. \u201eDie Beziehungen zu Amerika sind trotz der negativen Tendenzen der jetzigen US-Administration stark und stabil. Wir vertrauen darauf, dass der derzeitige Zustand nicht lange anhalten wird angesichts der juristischen Ermittlungen, die wegen der Verfehlungen und \u00dcbertretungen des US-Pr\u00e4sidenten gef\u00fchrt werden. Die Milit\u00e4rbasis al-Udaid \u2013 obwohl ein Schutz f\u00fcr Katar vor den Ambitionen seiner Nachbarl\u00e4nder\u2013 stellt die einzige M\u00f6glichkeit f\u00fcr Amerika dar, milit\u00e4rischen Einfluss in der Region auszu\u00fcben. Katar kennt keinen Terrorismus und keinen Extremismus. Es m\u00f6chte Anteil daran nehmen, einen gerechten Frieden zwischen der Hamas als legitimem Vertreter des pal\u00e4stinensischen Volkes und \u201eIsrael\u201c zu verwirklichen, indem ein permanenter Kontakt zwischen beiden Seiten hergestellt wird. Katar ist es gleichzeitig gelungen, stabile Beziehungen sowohl zu den USA als auch zum Iran aufzubauen. Und angesichts des regionalen und islamischen Gewichts des Iran kann man ihn nicht ignorieren. Es w\u00e4re nicht weise, es mit ihm zur Eskalation kommen zu lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit diesen \u00c4u\u00dferungen wird somit implizit Trump beschuldigt, hinter der Kampagne gegen Katar und hinter dem Vorwurf zu stecken, Terroristen Unterschlupf und Finanzierung zu bieten. In der Tat nahm die Kampagne unmittelbar nach dem Gipfeltreffen Trumps mit den Vertretern der Regime aus der islamischen Welt ihren Anfang. Dabei legte er Wert darauf, dass es als sein Erfolg verbucht wird, diese Regime zu amerikanischen Zielen hingelenkt und sie dem US-Gehorsam unterworfen zu haben. Trump erw\u00e4hnte, dass einige teilnehmende Staaten dieses Gipfels auf Katar als H\u00fcter des Terrorismus gezeigt h\u00e4tten. Die Verlautbarungen Katars sind also als Antwort auf Trump zu verstehen. Mit einem Seitenhieb gegen ihn signalisieren sie die Hoffnung, er m\u00f6ge aufgrund der juristischen Ermittlungen, die gegen ihn gef\u00fchrt werden, st\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Dass Saudi-Arabien 55 K\u00f6nige, Pr\u00e4sidenten und F\u00fchrer unter den dummdreisten Herrschern des Golfs sowie der arabischen und islamischen Welt zusammengetrommelt hat, reflektiert die saudische Bereitschaft, der amerikanischen Linie zu folgen, welche vorsieht, den F\u00fchrungsanspruch Saudi-Arabiens in der Region hervorzuheben. Die Signale dazu aus Washington waren unmissverst\u00e4ndlich. Auf der einen Seite m\u00f6chte es durch den Vorwand, es existiere eine iranische Bedrohung, der gef\u00fcllten Tresore der Erd\u00f6ll\u00e4nder habhaft werden und dar\u00fcber verf\u00fcgen. Auf der anderen Seite m\u00f6chte Washington den flackernden britischen Einfluss in den Reihen der Golfstaaten zum Erl\u00f6schen bringen, indem sich Saudi-Arabien als F\u00fchrer hervortut und die \u00fcbrigen Golfstaaten dazu animiert werden, Saudi-Arabien und damit der amerikanischen Politik zu folgen. Saudi-Arabien wollte folglich niemanden mehr dulden, der gegen den saudischen F\u00fchrungsanspruch in der Region meutert. Besonders Katar ist daher ins Visier der Saudis geraten, die nur auf einen Anlass warteten, auf Katar \u201eloszufeuern\u201c. Entsprechend hart fielen die Reaktionen auf die \u00c4u\u00dferungen Katars aus, die sich gegen Saudi-Arabien und die USA richteten und die am 23.05.2017 von der katarischen Nachrichtenagentur verbreitet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz einer Entschuldigung und der Erkl\u00e4rung Katars, seine Nachrichtenagentur sei einem Hackerangriff zum Opfer gefallen, akzeptierte Saudi-Arabien Katars Version nicht. Mehr noch, Saudi-Arabien sah sich darin best\u00e4tigt, dass Katar Saudi-Arabiens Politik und die Rolle, die Salman von Amerika vergeben wurde, nicht anerkennt. Und hier nahm die Krise ihren Lauf. Saudi-Arabien schmiedete seine R\u00e4nke und gab den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Katar bekannt. Es demonstrierte Entschlossenheit gegen Katar, das als Meuterer gegen die saudische F\u00fchrungsrolle unter den Golfstaaten angesehen wurde. Um die Ernsthaftigkeit in der Haltung der Trump-Administration zu demonstrieren, folgten die \u00e4u\u00dferst drastischen Ma\u00dfnahmen Saudi-Arabiens gegen Katar. Sie gingen weit \u00fcber die Eskalationsstufe vom 05.03.2014 hinaus, als es zum Abzug der Botschafter aus Katar kam. Im jetzigen Fall kommt es einem Embargo gegen Katar gleich. Und um der Wirkung \u2013 ganz im Stile Amerikas \u2013 Nachdruck zu verleihen, folgten die Ma\u00dfnahmen Saudi-Arabiens schockartig: Katarische Diplomaten sollten innerhalb von 48 Stunden saudischen Boden verlassen. Und gem\u00e4\u00df dem amerikanischen Stil, f\u00fcr Dramatik zu sorgen, schickte \u00c4gypten parallel zu den Ma\u00dfnahmen, die Saudi-Arabien ergriffen hat, katarische Zivilflugzeuge zur\u00fcck und verweigerte ihnen ohne vorherige Warnung die Landeerlaubnis. Auch andere Staaten, die sich mit Saudi-Arabien gegen Katar solidarisch zeigten, zogen nach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es scheint, dass Katar von diesen Boykott-Entscheidungen \u00fcberrascht wurde. Es zeigte sich schockiert, denn die Ma\u00dfnahme trafen das Land unerwartet. Katars Au\u00dfenminister Muhammad bin Abdulrahman Al-Thani sagte in einem Interview gegen\u00fcber der BBC am 06.06.2017, dass \u201edie Ma\u00dfnahmen, die gegen sein Land ergriffen wurden, einen Schock ausl\u00f6sten. Was passiert war, stellt eine kollektive Bestrafung von Seiten dreier Staaten dieser Region dar, die versuchten, eine Blockade gegen Katar und sein Volk zu erzwingen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Katar w\u00fcrde seinerseits unm\u00f6glich den Mut aufbringen, Amerika und seine Vasallen, wie etwa Saudi-Arabien, herauszufordern, wenn es da nicht eine Gro\u00dfmacht g\u00e4be, die dem Land den R\u00fccken st\u00e4rkt und es motiviert, so zu handeln. Bei dieser Gro\u00dfmacht handelt es sich um keinen Geringeren als Gro\u00dfbritannien, das hinter den Kulissen Katars und seiner Politik, aber auch davor, die F\u00e4den zieht. Gro\u00dfbritanniens Absicht ist es, Amerika und seine Pl\u00e4ne, die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die Region zu erlangen, besonders am Golf, zu unterminieren und zum Scheitern zu bringen. Die Briten wiesen daher ihre Vasallen in Katar zum Handeln an, rechneten jedoch nicht mit so einer drastischen Reaktion. Sie erwarteten eher eine Reaktion wie im Falle des Abzugs der Botschafter im Jahr 2014 und mit einem Ende ohne gro\u00dfe Nachbeben. Schlie\u00dflich wog man sich in Katar durch die Existenz der gro\u00dfen amerikanischen Luftwaffenbasis in Sicherheit. So wurde in den \u00c4u\u00dferungen des Emirs von Katar, die die katarische Nachrichtenagentur am 23.05.2017 verbreitete, erw\u00e4hnt: \u201eDie Milit\u00e4rbasis al-Udaid \u2013 obwohl sie Immunit\u00e4t f\u00fcr Katar vor den Ambitionen der Nachbarl\u00e4nder bedeutet \u2013 ist die einzige Chance f\u00fcr Amerika, milit\u00e4rischen Einfluss \u00fcber die Region zu gewinnen.\u201c Sp\u00e4ter hat man diese Aussagen gel\u00f6scht und behauptet, die Website der Agentur sei gehackt worden. Katar hatte sich also auf diesen Umstand verlassen, funkte dazwischen und stellte sich den USA und deren Vasallen aus der Region in die Quere. Dies tat es \u00fcber sein eigenes Medienunternehmen, dem TV-Sender Al Jazeera. Katar baute also darauf, dass es aufgrund der Tatsache, dass es den Amerikanern die gr\u00f6\u00dfte Milit\u00e4rbasis in der Region zur Verf\u00fcgung stellt, sie damit zufrieden gestimmt h\u00e4tte. Umso \u00fcberraschter war das Land dann \u00fcber diese drastischen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Die wahre Ursache f\u00fcr die Krise ist also die neue Rolle Salmans, die Trump ihm vergeben hat, welche da w\u00e4re, Salman als Oberhaupt \u00fcber die Golfregion agieren zu lassen. Er soll amerikanische Politik durchf\u00fchren und keinem der britischen Vasallen erlauben, zu st\u00f6ren und Unruhe zu stiften. Katars Rolle jedoch, die mit britischer Feder geschrieben wurde, bestand eben darin, Unruhe zu stiften und amerikanische Pl\u00e4ne in der Region zu durchkreuzen, um stattdessen die britischen Pl\u00e4ne durchzusetzen. Genau deswegen kam es zu dieser dramatischen, bisher einmaligen Eskalation gegen\u00fcber Katar. Treibende Kraft hinter Salman sind also die USA, die damit auch nicht zur\u00fcckhalten. Nach und nach legten sie offen, dass sie hinter dem, was geschah und noch immer geschieht, stecken:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Al-Arabiya.net zitierte am 06.06.2017 die Worte eines hohen Verantwortlichen der US-Regierung: \u201eViele der Handlungsweisen Katars l\u00f6sen bei seinen Nachbarn am Golf und bei den USA Sorgen aus.\u201c Weiter zitierte die Agentur den hohen Verantwortlichen mit den Worten, dass die USA keinen \u201edauerhaften Bruch\u201c unter den Golfstaaten sehen m\u00f6chten, nachdem einige Golfstaaten und arabische L\u00e4nder die Beziehungen zu Katar wegen des Vorwurfs der Unterst\u00fctzung islamistischer Gruppen und des Iran abgebrochen h\u00e4tten. Er sagte: \u201eEs ist klar, dass viele Verhaltensweisen Katars ziemlich besorgniserregend sind. Nicht nur f\u00fcr seine Nachbarn am Golf, sondern auch f\u00fcr die Vereinigten Staaten. <b>Wir m\u00f6chten sie in die richtige Richtung bringen.<\/b>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Die BBC berichtete am 06.06.2017: <i>US-Pr\u00e4sident Donald Trump deutete auf die Wirkung hin, die seine letzte Reise in den Golf auf den Beschluss zum Abbruch der Beziehungen mit Katar hatte. Er sagte, er habe w\u00e4hrend dieser Reise Informationen erhalten, wonach Doha Bewegungen mit \u201eextremistischer Ideologie\u201c finanziere. Auf seinem offiziellen Twitter-Account schrieb er: \u201eW\u00e4hrend meiner letzten Reise in den Mittleren Osten sagte ich, dass man nicht mehr weiter die extremistische Ideologie finanzieren k\u00f6nne. Die F\u00fchrer zeigten auf Katar- seht ihr.\u201c Er schrieb weiter: \u201eEs ist gut, dass meine letzte Reise nach Saudi-Arabien und mein Zusammentreffen mit dem K\u00f6nig und 50 Verantwortlichen Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Sie haben gesagt, dass sie eine entschiedene Haltung bei der Finanzierung des Extremismus einnehmen werden. Alle Finger zeigten in Richtung Katar. Vielleicht ist dies der Anfang vom Ende des Horrors, der vom Terrorismus ausgeht.\u201c<\/i><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Die \u00c4u\u00dferungen Trumps vom 09.06.2017 enth\u00fcllen und best\u00e4tigen, dass Amerika hinter der saudischen Eskalation steckt:<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><i>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte am heutigen Freitag: \u201eKatar muss sofort mit der Finanzierung des Terrorismus aufh\u00f6ren.\u201c Er dr\u00fcckte zudem seine Hoffnung aus, dass die Gipfeltreffen, die er in der saudischen Hauptstadt Riad abgehalten hatte, der Anfang vom Ende des Terrorismus seien. Trump f\u00fcgte bei einer Pressekonferenz mit seinem rum\u00e4nischen Amtskollegen im Wei\u00dfen Haus hinzu, dass Katar historisch der Finanzier des Terrorismus sei<\/i>. (Sky News Arabiya, 09.06.2017)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><i>Donald Trump sagte: \u201eGemeinsam haben sich alle darauf geeinigt, die Unterst\u00fctzung des Terrorismus zu stoppen, ob finanziell, milit\u00e4risch oder moralisch. Katar ist leider historisch ein Terror-Sponsor gewesen und das auf sehr hohem Niveau. Und am Ende des Gipfels waren sich die Staaten einig. Wir sprachen dar\u00fcber, wie wir uns Katar entgegenstellen. Wir m\u00fcssen die Finanzierung der Terroristen beenden. Ich habe zusammen mit dem US-Au\u00dfenminister Rex Tillerson sowie mit unseren hervorragenden US-Gener\u00e4len beschlossen, Katar dazu aufzurufen, die Finanzierung zu stoppen.\u201c <\/i>(Youm7.com, 09.06.2017)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5.Wohin aber steuert diese Eskalation in der \u201eKatar-Krise\u201c? Katar befindet sich in einem Zustand des Schocks angesichts der radikalen Position, die die US-Vasallen Saudi-Arabien und \u00c4gypten eingenommen haben. Ihnen schlossen sich allerdings auch manche England-Vasallen an, wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und andere. Dies ist unter dem Aspekt einer Rollenverteilung nach englischem Stil zu verstehen. In unserer am 09.04.2017 ver\u00f6ffentlichten Antwort auf eine Frage hatten wir das dargelegt. Dort sagten wir: \u201eDamit wird deutlich, dass Gro\u00dfbritannien die Rollen auf seine Vasallen so verteilt, dass sie widerspr\u00fcchlich erscheinen. Letztlich dienen sie alle der Verwirklichung britischer Ziele. Gro\u00dfbritannien setzt seine Vasallen nicht alle in derselben Richtung ein, besonders nicht in den L\u00e4ndern, in denen die Briten mehrere Spielkarten in der Hand haben.\u201c Wir erw\u00e4hnten bereits, dass Katar nicht erwartet hatte, dass die Reaktion so hart und so schwerwiegend ausfallen w\u00fcrde. Es folgten also die als schockierend empfundenen Ma\u00dfnahmen Saudi-Arabiens: Katarische Diplomaten hatten innerhalb von 48 Stunden saudischen Boden zu verlassen. Und im Einklang mit der amerikanischen Art, jemanden vor den Kopf zu sto\u00dfen, und parallel zu den von Saudi-Arabien vorgenommenen Schritten schickte \u00c4gypten die katarischen Zivilflugzeuge zur\u00fcck und verweigerte ihnen ohne vorherige Warnung die Landeerlaubnis. Gleiches taten andere Staaten, die sich mit Saudi-Arabien gegen Katar solidarisch zeigten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. F\u00fchrt nun die Krise zum Ausschluss Katars aus dem Golfkooperationsrat (GCC)? <b>Als letzte Konsequenz w\u00e4re das m\u00f6glich.<\/b> Wahrscheinlich aber ist die Rettung aus der Krise noch machbar. Die relevanten internationalen M\u00e4chte, also Amerika und Gro\u00dfbritannien, sind beide daran interessiert, Katar in der Golf-Gruppe zu halten, trotz der unterschiedlichen Ziele, die jeder von ihnen anstrebt. Amerika m\u00f6chte, wie erw\u00e4hnt, Katar unter saudischem Schirm wissen, d. h., es soll amerikanische Interessen umsetzen, ohne zu st\u00f6ren und wegen unterschiedlichster Gr\u00fcnde zu meutern. Es m\u00f6chte eine stabile Milit\u00e4rbasis haben, die ihre Arbeit ohne Beeintr\u00e4chtigungen durchf\u00fchren kann. Den USA ist bewusst, dass hinter Katar Gro\u00dfbritannien steckt und die Briten mit ihren diversen perfiden Methoden dem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Probleme bereiten k\u00f6nnten, falls Katar aus dem Golfkooperationsrat aussteigen sollte. Die USA m\u00f6chten also, dass Katar amerikanische Pl\u00e4ne ausf\u00fchrt und dem saudischen Kurs folgt, und gleichzeitig auch, dass es im Kooperationsrat bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und was will Gro\u00dfbritannien? Es m\u00f6chte ebenfalls, dass Katar im Kooperationsrat bleibt. Denn mit Katar in der Gruppe kann Gro\u00dfbritannien aus dem Hintergrund agieren und eigene Pl\u00e4ne nach englischer Methode verfolgen. Diese Methode hat zwei Gesichter. Von vorne zeigt es sich freundschaftlich und von hinten st\u00f6\u00dft es den Dolch in den R\u00fccken. Mit \u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit wird die L\u00f6sung darum kreisen, es zu keinem endg\u00fcltigen Bruch zwischen Katar und den restlichen Staaten des Golfkooperationsrates kommen zu lassen. Denn das w\u00e4re die letzte Konsequenz, was jedoch zumindest in absehbarer Zukunft eher als abwegig gilt, und zwar aus folgenden Gr\u00fcnden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Die oben erw\u00e4hnte Aussage Trumps vom 09.06.2017 l\u00e4sst f\u00fcr Katar nicht den geringsten Kompromiss zu: \u201eKatar ist leider historisch ein Finanzier des Terrorismus auf sehr hohem Niveau. Zum Ende des Gipfels waren sich die Staaten einig. Wir sprachen dar\u00fcber, wie wir uns Katar entgegenstellen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen die finanzielle F\u00f6rderung der Terroristen beenden. Ich habe zusammen mit dem US-Au\u00dfenminister Rex Tillerson sowie mit unseren hervorragenden US-Gener\u00e4len beschlossen, Katar dazu aufzurufen, die Finanzierung zu stoppen.\u201c (Youm7.com, 09.06.2017) Es ist bekannt, dass Katar seine Politik nicht selber schmiedet. Gro\u00dfbritannien tut es, und Gro\u00dfbritannien geht nach derzeitiger Politik nicht offen auf Konfrontationskurs zu den USA. Besonders in der jetzigen Phase des Austritts aus der EU sucht es die N\u00e4he zu den USA, wenn auch nur vordergr\u00fcndig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Die Mentalit\u00e4t Trumps ist die des Gesch\u00e4ftsmannes. Er ist finanziell beeinflussbar. Sollte Katar finanziell so viel aufbringen, dass es ihn in Versuchung f\u00fchrt, wird er Salman befehligen, diesen Kompromiss zu akzeptieren. Jonathan Christol, ein amerikanischer Forscher am \u201eWorld Policy Institute\u201c, sagt: \u201eGeld und Donald Trump zusammen im Wei\u00dfen Haus sind der entscheidende Schl\u00fcssel zur (L\u00f6sung der) Krise des von Saudi-Arabien, Bahrain und den Emiraten verh\u00e4ngten Boykotts gegen Katar.\u201c In einem Artikel verdeutlichte Christol: \u201eDer einzige Weg f\u00fcr Katar, den saudischen diplomatisch-wirtschaftlichen Druck zu \u00fcberwinden, sei die Intervention Amerikas und seiner saudischen B\u00fcndnispartner mittels Geld.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><b>Das hei\u00dft, die wahrscheinlichste L\u00f6sung sieht folgenderma\u00dfen aus: Katars Geld oder Katars Unterwerfung! Wir betonen, dass es die wahrscheinlichste L\u00f6sung ist, da Katar seine Politik nicht selber schreibt, sondern Gro\u00dfbritannien es tut. Wenn die Briten also zu irgendeinem Augenblick ihre Interessen in einem Austritt Katars aus der Golf-Group sehen sollten, wird Katar austreten, ansonsten nicht.<\/b><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">7. Abschlie\u00dfend sei gesagt, dass von den Vasallen Amerikas in Saudi-Arabien und \u00c4gypten und von denen, die ihnen bei der Blockade folgten, nichts Gutes zu erwarten ist. Als Gegenleistung daf\u00fcr, ihre Herrschaftssessel zu behalten, h\u00e4ndigen sie Land und Leute den Feinden des Islam und der Muslime aus. Dies, obwohl diese vermeintlichen Sessel der Macht schon heute oder morgen unter ihnen zusammenbrechen werden. Ebenso ist von Katar, das Gro\u00dfbritannien hinterherhechelt, um \u201evom Zwerg zum Elefanten aufgeblasen zu werden\u201c und es Projekte \u00fcbertragen bekommt, die den Muslimen nur Schaden bringen, nichts Gutes zu erwarten: Katar stellt den Amerikanern die gr\u00f6\u00dfte Milit\u00e4rbasis bereit, damit von ihr aus Tod und Vernichtung bringende Bomber starten, um Muslime in Syrien und im Irak zu ermorden und ihre H\u00e4user zu zerst\u00f6ren. Katar wirbt f\u00fcr die Vers\u00f6hnung mit dem Judenstaat. Es z\u00e4hmte die Hamas so weit, dass diese sich der Fatah ann\u00e4herte und das Tor f\u00fcr Zugest\u00e4ndnisse \u00f6ffnete. Katar beeinflusste mit seinem schmutzigen Geld manch bewaffnete Einheiten in Syrien, damit diese sich auf Verhandlungen mit dem dortigen Verbrecher-Regime einlassen. Katar t\u00e4uscht jene, die eine islamische Ausrichtung haben, und f\u00fchrt sie mit Geld und einem Aufenthaltstitel in Versuchung, bis es sie gez\u00e4hmt und dazu gebracht hat, Kompromisse einzugehen und ihre Richtung und ihre Ideen zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das alles verbirgt sich hinter der Rolle Katars, die ihm Gro\u00dfbritannien zugeschrieben hat. <b>Daher w\u00e4re es einf\u00e4ltig, ja fast schon ein Verrat, sich entweder mit der einen oder der anderen Seite solidarisch zu zeigen, um sprichw\u00f6rtlich das kleinere \u00dcbel zu w\u00e4hlen. Die Angelegenheiten der Umma lassen sich nicht mit der Waage des kleineren und gr\u00f6\u00dferen \u00dcbels messen, sondern allein mit der Waage von Wahrheit und Falschheit<\/b>. Die S\u00f6hne und T\u00f6chter der Umma sollten sich von all diesen Regimen lossagen, die Allah (t), Seinen Gesandten (s) und die Gl\u00e4ubigen verraten haben. Sie sollten mit den Aufrichtigen t\u00e4tig werden, die darauf hinarbeiten, diese Verbrecherregime zu st\u00fcrzen und jenen Staat zu gr\u00fcnden, den unser ehrenwerter Gesandte (s) als Frohbotschaft verk\u00fcndet hat: <b>den Staat des Rechtgeleiteten Kalifats, der ihre Interessen als Gemeinschaft wo immer sie sind in Schutz und Sicherheit wahrnimmt. Mit diesem Staat werden der Islam und die Muslimen w\u00fcrdevolle Macht und die ungl\u00e4ubigen Kolonialisten schmachvolle Erniedrigung erfahren. Sodann wird Trump, seine Schergen und seine Vasallen ein schlagendes Verh\u00e4ngnis treffen, das sie selbst und ihr ganzes Dasein erfassen wird.<\/b><\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0648\u064e\u0627\u0644\u0644\u064e\u0651\u0647\u064f \u063a\u064e\u0627\u0644\u0650\u0628\u064c \u0639\u064e\u0644\u064e\u0649 \u0623\u064e\u0645\u0652\u0631\u0650\u0647\u0650 \u0648\u064e\u0644\u064e\u0643\u0650\u0646\u064e\u0651 \u0623\u064e\u0643\u0652\u062b\u064e\u0631\u064e \u0627\u0644\u0646\u064e\u0651\u0627\u0633\u0650 \u0644\u064e\u0627 \u064a\u064e\u0639\u0652\u0644\u064e\u0645\u064f\u0648\u0646\u064e<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Und Allah setzt durch, was Er beschlie\u00dft, doch die meisten Menschen wissen es nicht!<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">12:21<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">16. Rama\u1e0d\u0101n 1438 n. H.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">11.06.2017 n. Chr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frage: W\u00e4hrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem rum\u00e4nischen Amts-kollegen Klaus Johannis sagte Donald Trump am 09.06.2017 im Wei\u00dfen Haus: \u201eGemeinsam haben sich alle darauf geeinigt, die Unterst\u00fctzung des Terrorismus zu stoppen, ob finanziell, milit\u00e4risch oder moralisch. 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