{"id":10359,"date":"2019-03-09T00:00:00","date_gmt":"2019-03-09T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10359"},"modified":"2019-03-09T00:00:00","modified_gmt":"2019-03-09T00:00:00","slug":"die-verhandlungen-zwischen-den-usa-und-den-taliban","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10359","title":{"rendered":"Die Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center arabicfont zentriert wp-block-paragraph\">\u0628\u0633\u0645 \u0627\u0644\u0644\u0647 \u0627\u0644\u0631\u062d\u0645\u0646 \u0627\u0644\u0631\u062d\u064a\u0645<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center zentriert unterstrichen wp-block-paragraph\"><strong>Antwort auf eine Frage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center zentriert wp-block-paragraph\"><strong>Die Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"unterstrichen wp-block-paragraph\"><strong>Frage<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quellen aus der afghanischen Taliban-Bewegung sprachen von bedeutenden Fortschritten, die man im Rahmen der sechst\u00e4gigen Verhandlungsgespr\u00e4che mit dem US-Sondergesandten Zalmay Khalilzad in Dubai erzielt habe. Die Rede war auch von einem Abzug der US-Truppen binnen achtzehn Monaten nach Abschluss des Abkommens. Die Dubai-Vereinbarung ist zwar noch nicht druckreif; nur hier und dort sickern Kommentare durch. Zudem ist die \u00dcbereinkunft noch nicht verbindlich und laut Reuters-Berichten vom 27.01.2019 ist f\u00fcr den 25. Februar eine neue Gespr\u00e4chsrunde angesetzt. Dennoch stellt sich die zentrale Frage: Sind die Taliban nach den vielen Jahren des <em>\u01e7ih\u0101d <\/em>in die amerikanische Falle getappt? Wie konnte es dazu kommen und wohin wird das Ganze f\u00fchren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"unterstrichen wp-block-paragraph\"><strong>Antwort<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst m\u00f6chten wir auf eine fr\u00fchere \u201eFrage\/Antwort\u201c vom 16.08.2017 verweisen, die wir unter der \u00dcberschrift \u201eDie Afghanistan-Strategie der USA\u201c ver\u00f6ffentlichten. Dort hatten wir dargelegt, dass es den USA und ihren Nato-Verb\u00fcndeten nicht gelungen ist, milit\u00e4risch einen Sieg zu erringen und dass sich gro\u00dfe Teile afghanischer Gebiete de facto unter Kontrolle der Taliban befinden. Wir zeigten die Unf\u00e4higkeit der afghanischen Vasallenregierung auf, diesen amerikanischen Krieg zu f\u00fchren, und dass sie unter gro\u00dfen Schwierigkeiten gerade mal die Hauptstadt und einige Regionen kontrolliert. In der Antwort sprachen wir au\u00dferdem von einer Revidierung der Afghanistan-Politik, die vom Amerika der Trump-\u00c4ra vorgenommen wurde und erkl\u00e4rten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sie wird sich dahin bewegen, die Situation im Land weitgehend abzuk\u00fchlen, sodass sich die amerikanische Pr\u00e4senz auf die US-Basen beschr\u00e4nkt und diese nur bei Gefahr zum Einsatz kommen. Nach au\u00dfen werden sie als \u201eAnti-IS-Mission\u201c inszeniert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Des Weiteren f\u00fchrten wir aus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Damit es einfacher wird, die Taliban zu verf\u00fchren, wird Amerika die Rolle Pakistans reaktivieren. Dazu wird sich die neue Armeef\u00fchrung Pakistans zunehmend flexibler und solidarischer mit den Taliban zeigen, um sie so zu animieren, sich mit der Vasallenregierung in Kabul zusammenzusetzen und zu verhandeln und sich schlie\u00dflich an der politischen US-Ordnung in Afghanistan zu beteiligen<\/em>. <em>(\u2026) Aus politischer Sicht sind die USA, nachdem sie die begrenzten Optionen in Afghanistan und das Scheitern der indischen Alternative realisiert haben, dazu \u00fcbergegangen, auf Verhandlungen mit den Taliban zu setzen. Ihre Hoffnung ist, dass die Taliban sich in die US-Herrschaft \u00fcber Afghanistan integrieren lassen. Um die F\u00fchrungsriege der Taliban an den Verhandlungstisch zu zerren, benutzten die Amerikaner ihre an der Macht befindlichen Vasallen in Pakistan. (\u2026) Dennoch waren alle Versuche zum Scheitern verurteilt. Weder auf milit\u00e4rischer noch auf politischer Ebene konnten die USA beim Thema Afghanistan Erfolge verzeichnen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch die USA gaben die Hoffnung auf die Realisierung dieses Vorhabens nicht auf und setzten ganz auf ihre Vasallen in der Region, zumal ihnen inzwischen die milit\u00e4rischen und finanziellen Lasten in Afghanistan den Schlaf rauben. Das Desaster Amerikas in Afghanistan l\u00e4sst sich durch folgende Erl\u00e4uterung veranschaulichen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erstens<\/strong>: Die immensen Schulden der USA machen dem Land zu schaffen und stellen eine Gefahr f\u00fcr die US-Wirtschaft dar, die 2008 schon einmal von der Finanzkrise heimgesucht wurde und an deren Folgen sie noch immer leidet. So hei\u00dft es nach Ansicht Trumps, dass die USA sieben Billionen Dollar f\u00fcr Kriege im Nahen Osten (also in den islamischen L\u00e4ndern) ausgegeben h\u00e4tten, ohne davon etwas zur\u00fcckbekommen zu haben. Am 22. Januar 2019 teilte er \u00fcber seinen Twitter-Account mit: \u201eNachdem wir t\u00f6richterweise im Nahen Osten sieben Billionen Dollar ausgegeben haben, ist es an der Zeit, unser Land wieder aufzubauen.\u201c Die BBC zitierte am 09.01.2016 aus dem amerikanischen Forbes-Magazin, wonach der Krieg in Afghanistan die USA rund eine 1,7 Billionen Dollar und zudem 2400 US-Soldaten das Leben gekostet habe. Zehntausende seien verwundet und entstellt worden und h\u00e4tten dauerhafte Behinderungen davongetragen. Trotz dieser hohen Zahl an Todesopfern und der finanziellen Verluste seien die USA daran gescheitert, die Bewegung zu eliminieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zweitens<\/strong>: Nach dem Versagen der USA, die Taliban milit\u00e4risch zu bezwingen, sahen sie keinen anderen Ausweg mehr, als die Bewegung an den Verhandlungstisch zu bringen. Es schien aus Sicht der Amerikaner die einzige Option zu sein, aus dem afghanischen Krieg herauszukommen, ohne als Besiegter dazustehen. Diese Option ist nun die geltende Afghanistan-Strategie der Vereinigten Staaten. Best\u00e4tigen l\u00e4sst sich diese Tatsache durch die Ernennung Zalmay Khalilzads am 05. September 2018 zum US-Gesandten f\u00fcr Afghanistan durch das US-Au\u00dfenministerium, und zwar mit einer speziellen Mission: \u201eDas US-Au\u00dfenministerium fasste in einer fr\u00fcheren Erkl\u00e4rung die Mission Khalilzads zusammen, n\u00e4mlich die Koordinierung und Ausrichtung der US-Bem\u00fchungen auf das Ziel hin, die Taliban an den Verhandlungstisch zu bringen.\u201c (Anadolu, 12.01.2019) Die USA gehen daher entsprechend dieser einen Option vor, so lange auf die Taliban einzuwirken und diese unter Druck zu setzen, bis sie bereit sind, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Vision der Amerikaner, auf diese Weise dem Afghanistan-Krieg zu entfliehen, ist nicht neu. Sie hatten sich zu Anfang bereits bem\u00fcht, eine gemeinsame Verhandlungslinie zwischen den Taliban und dem afghanischen Regime zu schaffen. Doch die Bem\u00fchungen blieben erfolglos. Und so haben sich die Verhandlungen hin zu den Amerikanern selbst verlagert, nachdem sie sie lieber zwischen den Taliban und dem von den USA installierten Regime in Afghanistan gesehen h\u00e4tten. Die Taliban hatten das jedoch mit der Begr\u00fcndung abgelehnt, dass das afghanische Regime eine Marionettenregierung der Amerikaner sei. Am Ende stimmten sie direkten Verhandlungen mit den USA zu, also mit jenen, die das afghanische Regime installiert hatten!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drittens<\/strong>: Wichtig ist zu erw\u00e4hnen und zu bedenken, dass die Amerikaner auf ihre heimt\u00fcckische Art ein entsprechendes Klima vorbereitet haben, um die Taliban von der Teilnahme an Friedensverhandlungen zu \u00fcberzeugen. Dazu bedienten sie sich bestimmter Aktionen in Afghanistan und auf regionaler Ebene, die sie von eigenen als auch von nichtamerikanischen Vasallen aus dem Umfeld Afghanistans durchf\u00fchren lie\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Der Fokus der Luftschl\u00e4ge wurde auf die Anf\u00fchrer der Taliban verst\u00e4rkt, vor allem auf die Verhandlungsgegner unter ihnen. \u201eUS-Verantwortliche erkl\u00e4rten, dass die USA am gestrigen Samstag Drohnen-Angriffe gegen den Anf\u00fchrer der afghanischen Taliban-Bewegung, Akhtar Mansur, geflogen h\u00e4tten. Das Pentagon bezeichnete Akhtar Mansur als ein Hindernis f\u00fcr Frieden und Auss\u00f6hnung zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban.\u201c (Dunya al-Watan, 22.05.2016) Im Klartext hei\u00dft das, der Grund des Angriffs auf ihn war seine ablehnende Haltung gegen\u00fcber Friedensgespr\u00e4chen. Geschehen ist dies noch in der Amtszeit Obamas. Doch auch unter der Trump-Administration behielt Amerika diese Politik bei. In einer Presseverlautbarung teilte die Nato-Mission am Mittwochabend mit, dass \u201ezwei Talibanf\u00fchrer in der Provinz Kapisa bei amerikanischen Luftangriffen, die am 22. Juli zur Unterst\u00fctzung afghanischer Spezialkr\u00e4fte f\u00fcr Sicherheit im Distrikt Tagab ausgef\u00fchrt wurden, get\u00f6tet wurden.\u201c (Sputnik, 25.07.2018). Auch bei einem sp\u00e4teren Zwischenfall kam ein Talibanf\u00fchrer ums Leben. Colonel Dave Butler, Sprecher der US-Streitkr\u00e4fte in Afghanistan, erkl\u00e4rte hierzu: \u201eWir k\u00f6nnen best\u00e4tigen, dass gestern ein US-Luftangriff erfolgt ist, der zum Tod des Taliban-F\u00fchrers Mullah Manan gef\u00fchrt hat.\u201c (CNN Arabi, 02.12.2018)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Der Iran streckte den Taliban seine Hand hin, woraufhin sich diese, in dem Glauben, der Iran sei ein Feind Amerikas, in Sicherheit w\u00e4hnten. So begab sich der ein oder andere Talibanf\u00fchrer in die Arme Irans, ohne eine Lehre daraus gezogen zu haben, dass ihr Anf\u00fchrer Mullah Akhtar Mansur auf seinem R\u00fcckweg aus dem Iran an der dortigen Grenze h\u00f6chstwahrscheinlich unter iranisch-amerikanischer Kooperation liquidiert wurde. Die Taliban setzten auch weiterhin ihr Vertrauten in den Iran, wobei dieser sie nur weiter in Richtung einer politischen L\u00f6sung nach amerikanischer Vorstellung treibt: \u201eDer Iran erkl\u00e4rte, dass am gestrigen Sonntag afghanische Taliban-Vertreter mit iranischen Verantwortlichen in Teheran zu Verhandlungen zusammengekommen seien, wobei es der Islamischen Republik darum ging, Gespr\u00e4che zu einem Friedensschluss im Nachbarstaat voranzutreiben, um den Einfluss anderer islamischer Gruppierungen einzud\u00e4mmen. Braham Qassemi, Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums teilte am heutigen Montag mit, dass die Unterredungen mit Wissen des afghanischen Pr\u00e4sidenten Ashraf Ghani gef\u00fchrt wurden und das Ziel haben, die Verhandlungsparameter zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung festzulegen.\u201c (Euronews, 31.12.2018)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Das Golfemirat Katar genehmigte die Er\u00f6ffnung eines politischen B\u00fcros f\u00fcr die Taliban-Bewegung in der Hauptstadt Doha. Letztere glaubten, mit einer solchen Anerkennung gest\u00e4rkt worden zu sein. Doch Katar hat offen bekundet, dass die Er\u00f6ffnung des B\u00fcros in Kooperation mit den Amerikanern erfolgt ist, um Verhandlungen mit den Taliban erst m\u00f6glich zu machen. W\u00e4hrend der Krise zwischen Katar und den Boykott-L\u00e4ndern erkl\u00e4rte das Golfemirat, \u201edass mit den Aussagen des Ex-CIA-Chefs David Patreus alles gesagt sei, als er n\u00e4mlich erw\u00e4hnte, dass die Treffen der Taliban und der Hamas in Doha auf Wunsch der US-Regierung stattgefunden h\u00e4tten. Das sei Beweis genug, dass Katar nichts im Verborgenen getan habe. Dies sei allen bekannt gewesen und nichts sei hinter dem R\u00fccken der anderen getan worden. Die Taliban ebenso wie die Hamas h\u00e4tten sich auf Bitten der USA in Doha befunden, um einen Ausweg sowohl f\u00fcr die Taliban als auch f\u00fcr die Pal\u00e4stinafrage zu finden.\u201c (Al-Sharq al-Qatariyya, 04.07.2017) Damit suggeriert der Golfstaat Katar den Taliban, auf ihrer Seite zu sein, sie zu unterst\u00fctzen und anzuerkennen. Letztere sind darauf hereingefallen. Als sich aufgrund des Boykotts die Lage f\u00fcr das Emirat zuspitzte, wandte es sich hilfesuchend und mit der Bereitschaft, sein Verm\u00f6gen daf\u00fcr auszugeben, an die Regierung Trump, um sein Regime zu sch\u00fctzen. Daf\u00fcr bot sich das Golfland immer st\u00e4rker &#8211; obgleich Vasall Gro\u00dfbritanniens &#8211; den USA f\u00fcr Gef\u00e4lligkeitsdienste an, um auf die Taliban einzuwirken und sie zu Verhandlungen zu dr\u00e4ngen. Die Hoffnung Katars war, dass die Trump-Administration daf\u00fcr die saudische Gefahr f\u00fcr Katar eind\u00e4mmt. Damit haben die USA Konkurrenzk\u00e4mpfe unter den rivalisierenden Golf-Kleinstaaten ausgel\u00f6st, und zwar in der Frage, wer den USA dabei dienlich sein darf, die Taliban zu Friedensverhandlungen zu bringen. Und so fand ein Tauziehen um den Austragungsort f\u00fcr die Friedensgespr\u00e4che statt: W\u00e4hrend die Vereinigten Arabischen Emirate sie nach Abu Dhabi holen und Katar ausstechen wollten, wollte Saudi-Arabien mit der Stadt Jedda das Rennen machen. Auch zitierte Reuters einen Milit\u00e4rf\u00fchrer der Taliban, der an den Verhandlungen teilnahm und namentlich nicht genannt werden wollte, mit den Worten: \u201eEigentlich hat der Zwist zwischen Saudi-Arabien und Katar den Friedensprozess komplett zerst\u00f6rt\u201c. \u201eDie Saudis \u00fcben unn\u00f6tigerweise Druck auf uns aus, damit wir eine Waffenruhe verk\u00fcnden\u201c, so der Talibanf\u00fchrer weiter. (Sputnik, 14.01.2019) Im Verlauf dieses Tauziehens &#8211; dem Anschein nach, voller Widerspruch und Uneinigkeit \u2013 fanden sich die Taliban nunmehr in den Stricken dreier Golfstaaten gefangen. Es scheint nach au\u00dfen widerspr\u00fcchlich zu sein. Doch es l\u00e4uft alles auf ein Ziel hinaus: Direkte Verhandlungen der USA mit den Taliban. So spielen sich diese Rivalit\u00e4tsk\u00e4mpfe zwischen dem US-Vasallen Saudi-Arabien, dem Gro\u00dfbritannien-Vasallen Katar und den Emiraten, ebenfalls ein Vasallenstaat der Briten, ab. Anders ausgedr\u00fcckt geht es darum: Wer ist der Erste, der den USA seine Dienste anbieten und Amerikas Wohlwollen erlangen darf? Doch innerhalb dieses schmutzigen Kampfes sollen die Taliban in die Falle gelockt und auf Verhandlungen mit den Amerikanern und die politische L\u00f6sung eingestimmt werden. Von Seiten Gro\u00dfbritanniens kommt, was diesen Kurs Katars angeht, kein Einwand und wird als Verteidigung des katarischen Regimes angesehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate hingegen hat Gro\u00dfbritannien aus anderen Gr\u00fcnden in die vorderen Reihen neben die US-Vasallen platziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Pakistan, Drehscheibe der Taliban, ist &#8211; nachdem es die Bewegung fallengelassen und die Armee samt schwerem Gesch\u00fctz auf die pakistanischen Taliban angesetzt hatte &#8211; dazu \u00fcbergegangen, die Taliban zu bes\u00e4nftigen und verst\u00e4rkt Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Mit Imran Khan, der am 25. Juli 2018 das Amt des Premierministers \u00fcbernahm und mit seinen \u00c4u\u00dferungen, in denen er eine Ann\u00e4herung an die afghanischen Taliban durchblicken lie\u00df, sind weitere Rahmenbedingungen geschaffen worden, mit denen man das Vertrauen der Taliban gewinnen wollte. Dabei erkannten Letztere nicht, dass es eine Falle war, die aufgestellt wurde, um sie f\u00fcr Verhandlungen mit den Amerikanern einzufangen. Und nachdem sie dort bereits einmal gelandet waren, schnappte die Falle an gleicher Stelle erneut zu. Es handelt sich um eine Grube, die von der pakistanischen Regierung, Vollstreckerin der US-Politik, gegraben wurde. So hat Pakistan die Taliban 1996 bei der Machtergreifung in Afghanistan unterst\u00fctzt, bevor es sie kurz vor der US-Invasion in Afghanistan durch Bush Junior 2001 wieder fallen lie\u00df. Mehr noch: Das pakistanische Regime war Verb\u00fcndeter der USA bei ihren Angriffen gegen die Taliban, indem es diese innerhalb Pakistans verfolgte. Und jetzt, nachdem es den Amerikanern nicht gelungen war, die Taliban-Bewegung auszuschalten, und sie den Entschluss fassten, die Taliban erneut zu Verhandlungen zu dr\u00e4ngen \u2013 und zwar als einzig verbliebene Option f\u00fcr eine L\u00f6sung und f\u00fcr die Aufrechterhaltung des US-Einflusses in Afghanistan -, geht Islamabad wieder dazu \u00fcber, alte Br\u00fccken zu den Taliban aufzubauen, was nur einem Zweck dient: Die Umsetzung der neuen US-Strategie und die Aufrechterhaltung der US-Vormacht in Afghanistan. Und so schnappte die Falle f\u00fcr die Taliban das zweite Mal zu! Dabei liegen doch die Dinge ganz offen: \u201ePakistans Premierminister Imran Khan enth\u00fcllte am gestrigen Montag, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump ihn um Unterst\u00fctzung bei dem Friedensprozess in Afghanistan gebeten habe. Der pakistanische Sender Geo TV zitierte Khan, er habe eine Botschaft von Trump erhalten, in der er von Pakistan verlangte, eine Rolle bei den afghanischen Friedensgespr\u00e4chen zu \u00fcbernehmen und dabei zu helfen, die Taliban an den Verhandlungstisch zu bringen.\u201c (Sputnik, 03.12.2019) Zwei Tage sp\u00e4ter traf sich der pakistanische Premier mit dem US-Sondergesandten f\u00fcr Afghanistan Khalilzad in Islamabad und versicherte ihm, dass Pakistan dem amerikanischen Afghanistan-Plan folge. \u201eImran erkl\u00e4rte, dass Pakistan eine politische L\u00f6sung wolle, um Frieden und eine Auss\u00f6hnung in Afghanistan zu herzustellen.\u201c (Misrawi, 18.12.2018) Imran Khan versicherte am Dienstag, sein Land werde alles daf\u00fcr tun, den Friedensprozess in Afghanistan voranzutreiben und wies darauf hin, dass sein Land zu dem sp\u00e4teren Dialog zwischen den Taliban und den Amerikanern in Abu Dhabi beigetragen habe. (Al-Yaum al-Sabi, 18.12.2018) Khan hatte sich am 19.11.2018 auf Twitter sogar selbst demaskiert, als er Pakistans Dienste f\u00fcr Amerika rechtfertigte und einr\u00e4umte: \u201ePakistan hat die Teilnahme am US-Krieg gegen den Terror gew\u00e4hlt. Es musste Verluste von f\u00fcnfundsiebzig Tausend Opfern in diesem Krieg hinnehmen. Die Wirtschaft hatte Verluste von mehr als 123 Milliarden Dollar, w\u00e4hrend die Hilfen der USA bei zwanzig Milliarden Dollar lagen.\u201c Auch der ehemalige Verteidigungsminister Pakistans, Khawaja Asef, best\u00e4tigte den Verrat der pakistanischen Regierenden \u2013 wobei er selbst einer von ihnen war &#8211; und schrieb am 19.11.2018 auf seinem Twitter-Account: \u201ePakistan opfert noch immer sein Blut f\u00fcr die USA; f\u00fcr Kriege, die nicht unsere Kriege sind. Wir haben die Werte unserer Religion geopfert, damit diese mit den Interessen der USA einhergeht. Wir haben unsere friedfertige Seele zerst\u00f6rt und sie durch Fanatismus und Unvers\u00f6hnlichkeit ersetzt.\u201c Offener kann man es nicht ausdr\u00fccken: Der pakistanische Staat hat sich auf einen Krieg eingelassen, der nicht sein Krieg ist, und hat f\u00fcr die USA das Blut der S\u00f6hne und T\u00f6chter der Muslime geopfert. Er hat die Werte seiner islamischen Religion mit F\u00fc\u00dfen getreten &#8211; im Dienste amerikanischer Interessen. Die Rolle Pakistans in Afghanistan \u00e4hnelt der Rolle der T\u00fcrkei und des Pr\u00e4sidenten Erdogan in Syrien. \u00c4hnlich stellte auch er sich in den Dienst der USA, \u00fcbte Druck auf die bewaffneten Verb\u00e4nde aus und n\u00f6tigte sie zu den amerikanischen L\u00f6sungen, obwohl die Amerikaner ihn mehr als einmal vor den Kopf gesto\u00dfen hatten!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. So sieht die Lage aus, was die lokalen Umst\u00e4nde in Afghanistan betrifft und die Aktivit\u00e4ten auf regionaler Ebene, ob von Seiten amerikanischer oder anderer Vasallen, die von Amerika dazu ausgenutzt werden, die Taliban strikt in Richtung Verhandlungen und politischer L\u00f6sung zu bewegen. Wohin auch immer sich die Taliban hinwandten, ob nach Pakistan, Iran, Saudi-Arabien, Katar oder Vereinigte Arabische Emirate; sie fanden sich stets auf der Spur wieder, die in Richtung Verhandlungen mit den Amerikanern f\u00fchrt, damit diese ihre Vormacht in Afghanistan behalten k\u00f6nnen! Trotz allem sollten die Taliban genau dar\u00fcber nachdenken, warum sich die USA so sehr abm\u00fchen, um mit ihnen in Verhandlungen zu treten und warum sie ihre Vasallen so stark unter Druck setzen, damit diese mit hinterh\u00e4ltigen und perfiden Mitteln gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Anstrengungen aufwenden, um die Taliben f\u00fcr Friedensgespr\u00e4che zu gewinnen. Sie sollten \u00fcber das gro\u00dfe milit\u00e4rische und finanzielle Desaster nachdenken, in welchem die Amerikaner seit nunmehr siebzehn Jahren stecken \u2013 gerade wegen des heldenhaften <em>\u01e7ih\u0101d<\/em> der Taliban. Sie sollten dar\u00fcber nachdenken, wie verbissen die Amerikaner auf bilaterale Verhandlungen mit den Taliban aus sind, obwohl sie sie als Terroristen einstuften, so wie sie es mit jedem tun, der gegen den Terror und die Arroganz der USA Widerstand leistet. Wenn sie \u00fcber all das tief nachd\u00e4chten, w\u00fcrden sie erkennen, dass es sich im Grunde um die inoffizielle Kapitulationserkl\u00e4rung der USA in Afghanistan handelt. Die USA wollen den Ausstieg noch schaffen, bevor sie von ihren Niederlagen niedergewalzt werden. Sonst w\u00fcrden sie n\u00e4mlich ihre Bl\u00f6\u00dfe preisgeben und f\u00fcr alle w\u00e4re offensichtlich, dass es sich um eine br\u00f6ckelnde Gro\u00dfmacht handelt. Diesen Umstand h\u00e4tten die Taliban ausnutzen und Amerika erheblich unter Druck setzen m\u00fcssen, so lange, bis Amerika gedem\u00fctigt aus Afghanistan hinausgejagt wird. Nicht aber, dass man den Amerikanern in Form von Verhandlungen eine Verschnaufpause vom Kampf verschafft. Den USA ist n\u00e4mlich keinesfalls zu trauen:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0644\u064e\u0627 \u064a\u064e\u0631\u0652\u0642\u064f\u0628\u064f\u0648\u0646\u064e \u0641\u0650\u064a \u0645\u064f\u0624\u0652\u0645\u0650\u0646\u064d \u0625\u0650\u0644\u0651\u0627\u064b \u0648\u064e\u0644\u064e\u0627 \u0630\u0650\u0645\u064e\u0651\u0629\u064b \u0648\u064e\u0623\u064f\u0648\u0644\u064e\u0626\u0650\u0643\u064e \u0647\u064f\u0645\u064f \u0627\u0644\u0652\u0645\u064f\u0639\u0652\u062a\u064e\u062f\u064f\u0648\u0646\u064e<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Sie achten keine Bindung und keine Verpflichtung gegen\u00fcber einem Gl\u00e4ubigen; und sie sind die \u00dcbertreter.<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">9:10<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Amerikaner werden sich folglich mit den Zugest\u00e4ndnissen der Taliban &#8211; wie auch immer diese im Rahmen der Verhandlungen aussehen sollten &#8211; solange nicht zufriedengeben, bis der US-Einfluss in Afghanistan gesichert ist, auch wenn die US-Vertreter den Taliban ins Gesicht l\u00e4cheln. Und was ihre Herzen verbergen, ist schlimmer!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. Daher ist es umso schmerzvoller, dass die sechst\u00e4gigen Doha-Gespr\u00e4che der Einstieg daf\u00fcr waren, um weitere Fortschritte bei den Verhandlungen zu erzielen, so wie es von den Taliban selbst bezeugt wird:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) In einem Gespr\u00e4ch mit der Nachrichtenagentur \u201eAnadolu\u201c sagte Taliban-F\u00fchrer Wahid Mugdeh, beide Seiten h\u00e4tten sich weitgehend auf den Abzug ausl\u00e4ndischer Truppen verst\u00e4ndigt und auch darauf, dass von Afghanistan aus keine Bedrohung mehr ausgehen soll, f\u00fcr keinen Teil der Erde. Er betonte, dass die Bewegung ihrerseits darauf hinarbeiten wird, den vorgeschlagenen Friedensprozess unter internationalen Schutz zu stellen. Er f\u00fcgte hinzu: \u201eDas Abkommen kam in Doha wegen technischer Fragen und der Formulierung des Vertrages noch nicht endg\u00fcltig zum Abschluss\u201c (Anadolu, 26.01.2019)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Am 26.01.2019 zitierte Reuters Taliban-Verantwortliche, wonach sie sich mit Washington \u00fcber einige Artikel geeinigt h\u00e4tten, um sie in den endg\u00fcltigen Vertrag einzuf\u00fcgen. Einer dieser Artikel legt den Abzug der ausl\u00e4ndischen Truppen aus Afghanistan binnen achtzehn Monaten nach Unterzeichnung des Abkommens fest. Im Gegenzug geben die Taliban Garantien daf\u00fcr, dass sie der al-Qaida und dem IS nicht erlauben w\u00fcrden, afghanisches Territorium f\u00fcr Aktionen gegen die USA zu nutzen. Dieser Inhalt legt nahe, dass die USA f\u00fcr die Taliban eine Teilhabe an der Regierung vorgesehen haben, da von ihnen Garantien verlangt werden, sich anderen Organisationen entgegenzustellen. So wollen die USA die Taliban auch f\u00fcr diese Zwecke instrumentalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">7. Auch die Aussagen US-Verantwortlicher best\u00e4tigen die \u00c4u\u00dferungen der Taliban-Funktion\u00e4re:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Nach den sechst\u00e4gigen Gespr\u00e4chen mit den Taliban in Doha schrieb der US-Delegationsleiter Zalmay Khalilzad auf Twitter: \u201eDie hier stattgefundenen Treffen waren produktiver als in der Vergangenheit. Wir haben in den wichtigen Fragen gro\u00dfe Fortschritt erzielt.\u201c (DW, 26.01.2019)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan erkl\u00e4rte am 28. Januar 2019 hinsichtlich der Friedensgespr\u00e4che mit den Taliban: \u201eDie Resultate, die herauskamen, sind ermutigend.\u201c (Al-Hurra, 28.01.2019)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">8. Aufgrund dessen ist die Rohfassung der Doha-Vereinbarung als \u201egro\u00dfes Loch\u201c in der bisher undurchdringlichen Mauer der Taliban zu werten. Auch haben die Vasallenregierungen begonnen, diese Mauer aufzuweichen. Zwar verhielten sich die Taliban, wie aus ihren \u00c4u\u00dferungen hervorging, zun\u00e4chst reserviert und lehnten jegliche Verhandlungen mit der Regierung in Kabul ab. Auch die Amerikaner demonstrierten eine \u00e4hnliche Haltung, als sie von einer \u201eEntweder-ganz-oder-gar-nicht-Vereinbarung\u201c sprachen. Trotzdem zeigt sich, dass der Eifer beider Seiten, weitere Verhandlungsrunden zu f\u00fchren, auf der eindringlichen Atmosph\u00e4re beruht, die die Doha-Gespr\u00e4che geschaffen haben, und ebenso auf das strenge Vorantreiben seitens der Vasallen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Daher kann gesagt werden, dass die USA nach siebzehn Jahren Krieg ein Licht am Ende des Tunnels erblickt haben, um aus ihrem Schlamassel in Afghanistan herauszukommen. Es sei denn, dass der aufrichtige Fl\u00fcgel innerhalb der Taliban sich erhebt, diese Vereinbarung in St\u00fccke rei\u00dft und in alle Himmelsrichtungen verstreut. Das Licht, das die Amerikaner zu erblicken glaubten, um sicher aus dem Afghanistan-Krieg herauszukommen, w\u00e4re dann schnell wieder erloschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">9. Daher d\u00fcrfen weder die Taliban noch alle anderen islamischen K\u00e4mpfer, die gegen die Besatzung und den Kreuzzug der USA und der Nato Widerstand leisten, Zugest\u00e4ndnisse an die Amerikaner und deren afghanisches Vasallen-Regime machen und sich keinesfalls in die Regierung einbinden lassen. Sie sollen weiterhin Widerstand leisten, bis die USA gezwungen sind, erniedrigt und gesenkten Hauptes Afghanistan zu verlassen. Denn Krieg ist nur Standhalten f\u00fcr eine begrenzte Zeit. Die Amerikaner haben sich erst auf Verhandlungen eingelassen, nachdem es ihnen nicht gelang, den Willen der <em>mu\u011f\u0101hid\u016bn<\/em> zu brechen. Die Taliban sollen sich davor h\u00fcten, sich in den Sumpf von Verhandlungen zu begeben, die f\u00fcr die Amerikaner und den Rest des Westens nichts Anderes bedeuten, als dass die andere Seite Zugest\u00e4ndnisse macht, damit sie das bekommen, was ihnen durch Krieg nicht gelungen ist. Mit anderen Worten soll der Gegner am Verhandlungstisch besiegt werden, ohne auch nur einen Tropfen Blut oder einen Cent zu verlieren! Das entspricht ganz ihren pragmatisch-politischen Verst\u00e4ndnissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die USA sind klar der verbrecherische Aggressor. Sie sind es, die f\u00fcr ihre Aggression und ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden m\u00fcssen. Sie haben get\u00f6tet und verwundet, haben die Menschen zu Behinderten gemacht, f\u00fcr Millionen vertriebener Afghanen gesorgt und schlie\u00dflich das Land in Schutt und Asche gelegt. Ihre Verbrechen lassen sich weder auflisten noch in Zahlen festhalten. Sie gleichen den Gr\u00e4ueltaten der Sowjets in Afghanistan, ja \u00fcbertreffen sie sogar. So, wie die Sowjetunion \u2013 erniedrigt und gebrochen &#8211; vertrieben wurde, ist es auch m\u00f6glich, dass die Amerikaner ein \u00e4hnliches Schicksal erleiden. Dies wird dann der Fall sein, wenn die Taliban standhaft und beharrlich an dem festhalten, weswegen sie zum Kampf gegen die Amerikaner ausgezogen sind. Denn Allah hat den Standhaften und Standfesten den Sieg versprochen, auch wenn sie zahlenm\u00e4\u00dfig kleiner sind als ihr Feind:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0642\u064e\u0627\u0644\u064e \u0627\u0644\u064e\u0651\u0630\u0650\u064a\u0646\u064e \u064a\u064e\u0638\u064f\u0646\u064f\u0651\u0648\u0646\u064e \u0623\u064e\u0646\u064e\u0651\u0647\u064f\u0645\u0652 \u0645\u064f\u0644\u064e\u0627\u0642\u064f\u0648 \u0627\u0644\u0644\u064e\u0651\u0647\u0650 \u0643\u064e\u0645\u0652 \u0645\u0650\u0646\u0652 \u0641\u0650\u0626\u064e\u0629\u064d \u0642\u064e\u0644\u0650\u064a\u0644\u064e\u0629\u064d \u063a\u064e\u0644\u064e\u0628\u064e\u062a\u0652 \u0641\u0650\u0626\u064e\u0629\u064b \u0643\u064e\u062b\u0650\u064a\u0631\u064e\u0629\u064b \u0628\u0650\u0625\u0650\u0630\u0652\u0646\u0650 \u0627\u0644\u0644\u064e\u0651\u0647\u0650 \u06d7 \u0648\u064e\u0627\u0644\u0644\u064e\u0651\u0647\u064f \u0645\u064e\u0639\u064e \u0627\u0644\u0635\u064e\u0651\u0627\u0628\u0650\u0631\u0650\u064a\u0646\u064e<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Diejenigen aber, die damit rechnen, dass sie Allah begegnen w\u00fcrden, sagten: \u201eWie oft hat eine kleine Schar mit Allahs Erlaubnis eine gro\u00dfe besiegt! Und Allah ist mit den Standhaften.\u201c<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">2:249<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie m\u00fcssen jede Beteiligung an der Vasallenregierung in Afghanistan ablehnen. Mehr noch, sie sollen daran mitwirken, sie zu beseitigen und die Herrschaft des Islam zu errichten: das Rechtgeleitete Kalifat, nach dem Plan des Prophetentums, das vom Gesandten Allahs prophezeit wurde:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-hadith-block\"><p class=\"hadith-block-arabic\"><span class=\"hadith-block-arabic-content\">\u00ab\u062b\u064f\u0645\u064e\u0651 \u062a\u064e\u0643\u064f\u0648\u0646\u064f \u062e\u0650\u0644\u064e\u0627\u0641\u064e\u0629\u064c \u0639\u064e\u0644\u064e\u0649 \u0645\u0650\u0646\u0652\u0647\u064e\u0627\u062c\u0650 \u0627\u0644\u0646\u064f\u0651\u0628\u064f\u0648\u064e\u0651\u0629\u0650\u00bb<\/span><\/p><p class=\"hadith-block-trans-ref\"><span class=\"hadith-block-translation\">Sodann wird ein Kalifat nach dem Plane des Prophetentums entstehen.<\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0644\u0650\u0645\u0650\u062b\u0652\u0644\u0650 \u0647\u064e\u0630\u064e\u0627 \u0641\u064e\u0644\u0652\u064a\u064e\u0639\u0652\u0645\u064e\u0644\u0650 \u0627\u0644\u0652\u0639\u064e\u0627\u0645\u0650\u0644\u064f\u0648\u0646\u064e<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">F\u00fcr ein Solches sollen die T\u00e4tigen handeln.<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">37:61<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">01. \u011eum\u0101d\u0101 l-\u0100\u1e2bira 1440 n.&nbsp;H.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">02. 2019 n.&nbsp;Chr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frage: Quellen aus der afghanischen Taliban-Bewegung sprachen von bedeutenden Fortschritten, die man im Rahmen der sechst\u00e4gigen Verhandlungsgespr\u00e4che mit dem US-Sondergesandten Zalmay Khalilzad in Dubai erzielt habe. 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