{"id":10459,"date":"2020-02-22T00:00:00","date_gmt":"2020-02-21T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10459"},"modified":"2020-02-22T00:00:00","modified_gmt":"2020-02-21T23:00:00","slug":"das-rassenkonzept-der-aufklaerung-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10459","title":{"rendered":"Das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung (Teil 2)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Menschen f\u00e4llt es schwer, eine Anschauung kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls aufzugeben, wenn sie von einem gro\u00dfen Aufkl\u00e4rungsphilosophen wie Immanuel Kant stammt, der eine falsche Ehrfurcht ausl\u00f6st, sobald von ihm und seinen Ideen die Rede ist. Wir kennen Kant als den gro\u00dfen Philosophen der Aufkl\u00e4rung, der den Menschen aus seiner Unm\u00fcndigkeit herausf\u00fchren will. \u201eSapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!\u201c wurde durch Kant zum Leitspruch der Aufkl\u00e4rung. Bis heute gilt Aufkl\u00e4rung als Pflichtprogramm, um vom Westen als gleichwertiger Mensch anerkannt zu werden. Wer die Ideen der Aufkl\u00e4rung nicht teilt, steht unter Verdacht, die Menschenrechte zu missachten und B\u00f6ses auszuhecken. Wer die Aufkl\u00e4rung ablehnt, hat sozusagen die letzte Entwicklungsstufe des Menschen nicht erreicht und hinkt der Menschheit hinterher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Findet man bei Kant tats\u00e4chlich die uneingeschr\u00e4nkte Intention, den Menschen aus einer von ihm diagnostizierten Unm\u00fcndigkeit herauszuf\u00fchren? Diese Frage l\u00e4sst sich mit einem klaren Nein beantworten, denn Kants Menschheit und die seiner philosophischen Zeitgenossen beschr\u00e4nkt sich auf den wei\u00dfen Europ\u00e4er \u2013 genau genommen auf den Nordeurop\u00e4er. Seine philosophischen \u00dcberlegungen, etwa der kategorische Imperativ, der ein gerechtes Zusammenleben der Menschen in Gleichheit und W\u00fcrde erm\u00f6glichen soll und als Formel gegen Unterdr\u00fcckung steht, gelten genau genommen nur f\u00fcr den wei\u00dfen Europ\u00e4er. F\u00fcr den Rest der Menschen liefert Kant das Fundament, sie f\u00fcr unm\u00fcndig zu erkl\u00e4ren und zu beherrschen. Man muss Kant n\u00e4mlich immer auch vor dem Hintergrund seines Jahrhunderts sehen, und das 18. Jahrhundert ist das Zeitalter europ\u00e4ischer Expansion und des Kolonialismus. Mit Kants Rassentheorie, von der die wenigsten trotz des pr\u00e4genden Einflusses auf sie wissen, l\u00e4sst sich die koloniale Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung anderer V\u00f6lker rechtfertigen, ohne auf das Gleichheitspostulat der Aufkl\u00e4rungsphilosophie verzichten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christian Geulen, Professor f\u00fcr Neuere Geschichte, greift diesen Aspekt auf, dass die Aufkl\u00e4rer auf der einen Seite \u201eFreiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit\u201c forderten, andererseits aber Menschen au\u00dfereurop\u00e4ischer V\u00f6lker von diesen Idealen ausschlossen und versklavten: \u201eDas widersprach sich jetzt massiv mit der faktischen Art und Weise, in der die Europ\u00e4er mit den au\u00dfereurop\u00e4ischen V\u00f6lkern umgingen, insbesondere nat\u00fcrlich mit den afrikanischen V\u00f6lkern, die schon \u00fcber ein, zwei Jahrhunderte lang versklavt worden sind, und hier kommt pl\u00f6tzlich der Rassenbegriff, erh\u00e4lt er zum ersten Mal eine echt ideologische Funktion, indem er n\u00e4mlich jetzt versucht zu erkl\u00e4ren, was die unterschiedliche Qualit\u00e4t und Wertigkeit dieser Rassen ist, um letztlich zu legitimieren, dass man mit den Europ\u00e4ern so umgeht, aber mit den au\u00dfereurop\u00e4ischen V\u00f6lkern ganz anders umgeht.\u201c Wenn man beweist, dass andere V\u00f6lker nicht vernunftbegabt und bildungsf\u00e4hig sind, dann sind sie von Natur aus unm\u00fcndig. Das ist keine selbstverschuldete Unm\u00fcndigkeit, die man ablegt, indem man sich seines eigenen Verstandes bedient. Denn Kants Rassenlehre zweifelt im Grunde an, dass Menschen nicht europ\u00e4ischer V\u00f6lker einen ausreichend entwickelten Verstand besitzen, dessen sie sich bedienen k\u00f6nnten. Deshalb kann man seine Rassentheorie nicht von seiner Philosophie trennen. Nichteurop\u00e4er sind aus kantscher Sicht zu einer auf Vernunft basierenden Selbstherrschaft gar nicht f\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kant liefert letztlich eine Rechtfertigung f\u00fcr den Kolonialismus und die Ausbeutung fremder V\u00f6lker au\u00dferhalb Europas, wenn er konstatiert: \u201eDie Einwohner des gem\u00e4\u00dfigten Erdstriches, vornehmlich des mittleren Theiles desselben ist sch\u00f6ner an K\u00f6rper, arbeitsamer, scherzhafter, gem\u00e4\u00dfigter in seinen Leidenschaften, verst\u00e4ndiger als irgend eine andere Gattung der Menschen in der Welt. Dazu haben diese V\u00f6lker zu allen Zeiten die anderen belehrt und durch die Waffen bezwungen.\u201c Dass der Fortschritt in Europa und die Industrialisierung nur m\u00f6glich waren, weil Europa die Reicht\u00fcmer anderer Kontinente raubte und die Menschen versklavte, unterschl\u00e4gt die Aufkl\u00e4rung und sieht vielmehr den Grund in der \u00dcberlegenheit der Rasse der Wei\u00dfen. Ohne die Ausbeutung anderer V\u00f6lker und die Sklavenarbeit h\u00e4tte Europa eine ganz andere Entwicklung genommen. Kants Rassenbegriff f\u00e4llt im 18. Jahrhundert auf so fruchtbarem Boden und findet schnell Verbreitung, weil der Kolonialismus stets f\u00fcr alle Konzepte offen ist, die dazu beitragen, Nichteurop\u00e4er effizient zu unterwerfen und wirtschaftliche Interessen zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sklavenhandel ist zweifelsfrei \u00e4lter als die Aufkl\u00e4rung, aber die Versklavung der Schwarzen erscheint vor diesem Hintergrund nicht nur legitim, sondern notwendig. Die Rassentheorie stellt die Schwarzen, wie man im Folgenden sehen wird, als Untermenschen dar, die keinen Anspruch auf Gleichbehandlung haben, weil sie die unterste Stufe der Hierarchie der Menschenrassen besetzen und erst noch zivilisiert werden m\u00fcssen. Man erhob es zur moralischen Pflicht des wei\u00dfen Europ\u00e4ers, dies zu tun. Auf diese Weise erh\u00e4lt die jahrhundertelange Verschleppung und Versklavung unz\u00e4hliger Menschen und der Handel mit ihnen als Ware eine moralische Rechtfertigung. Der vernunftbegabte wei\u00dfe Europ\u00e4er hat sich lediglich der armen Kreaturen angenommen, um sie im Namen der Aufkl\u00e4rung zu erziehen. Tats\u00e4chlich war aber das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rer ein politisch und wirtschaftlich willkommenes und n\u00fctzliches Konzept in Zeiten des florierenden Sklavenhandels und der europ\u00e4ischen Expansion zur Ausbeutung fremder Kontinente und V\u00f6lker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kants Rassenlehre ist nicht irgendeine unter den vielen Rassentheorien des 18. Jahrhunderts; Kant nimmt vielmehr eine Vorreiterstellung auf diesem Gebiet ein und pr\u00e4gt\u062b den Begriff Rasse in Deutschland. Er trug wesentlich dazu bei, dass das Konzept von den Rassen aus der Zoologie Eingang in die Anthropologie fand. So, wie man Tiergattungen unterscheidet, sollen auch Menschenrassen unterschieden werden. Kant wollte die Rassenunterschiede, von denen er ausgeht, wissenschaftlich fundieren. Seine Ideen hierzu finden sich unter anderem in seiner K\u00f6nigsberger Vorlesung \u00fcber \u201ePhysische Geographie\u201c, die zu seinen bekanntesten z\u00e4hlt und die er vier Jahrzehnte 48 Mal h\u00e4lt. Sein Rassenkonzept etablierte sich auf diese Weise an den deutschen Universit\u00e4ten und fand dort Verbreitung. In seinen Ausf\u00fchrungen beschreibt Kant die Menschen am Beispiel des Pflanzenwachstums. \u201eIhr K\u00f6rper ist im Wachsthume dem der B\u00e4ume \u00e4hnlich\u201c, behauptet er. Bei dem gro\u00dfen Aufkl\u00e4rer hei\u00dft es au\u00dferdem: \u201eIn den hei\u00dfen L\u00e4ndern <em>reift<\/em> der Mensch in allen St\u00fccken fr\u00fcher, erreicht aber nicht die Vollkommenheit der temperierten Zonen. Die Menschheit ist in ihrer gr\u00f6\u00dften Vollkommenheit in der Race der Wei\u00dfen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die Neger sind weit <em>tiefer<\/em>, und am <em>tiefsten<\/em> steht der Theil der amerikanischen V\u00f6lkerschaft.\u201c Dieses Zitat h\u00e4tte ohne Weiteres von einem Rassisten wie Thilo Sarrazin stammen k\u00f6nnen. Kant versucht pseudowissenschaftlich zu begr\u00fcnden, warum der Wei\u00dfe an der Spitze der Menschheit steht und eine Vormachtstellung genie\u00dft. Die Natur selbst hat quasi durch die g\u00fcnstigen geographischen und klimatischen Bedingungen f\u00fcr die Vollkommenheit der wei\u00dfen Rasse gesorgt und vor allem auch den Deutschen beg\u00fcnstigt. Die Idee vom Einfluss des Klimas auf die Rassenunterschiede findet sich schon bei dem franz\u00f6sischen Philosophien Montesquieu, an den sich Kant anlehnt. Bei seiner Einteilung der Menschen in Rassen geht Kant von einer Ordnung aus, die durch das Klima bedingt ist, wodurch er sie zu einem unumst\u00f6\u00dflichen Naturgesetz macht. Die Beherrschung fremder V\u00f6lker durch den Wei\u00dfen ist angesichts der \u201eaufgekl\u00e4rten\u201c Rassentheorie keine von Gott gewollte Ordnung, sondern eine von der Natur vorgegebene, der Kant dadurch Geltung verschaffen m\u00f6chte. Gegen die g\u00f6ttliche Ordnung kann sich der Mensch auflehnen, nicht aber gegen die Ordnung der Natur. F\u00fcr alle Nichtwei\u00dfen hei\u00dft das, dass ihre Unterordnung unter die wei\u00dfe Rasse von der Natur determiniert ist. Damit wird das Rassenkonzept regelrecht zementiert. Wenn also Kant postuliert, dass der Mensch sich seines eigenen Verstandes bedienen solle, um sich gegen jede Form der Fremdherrschaft zu emanzipieren, dann meint er damit nur den wei\u00dfen Nordeurop\u00e4er, den er f\u00fcr die einzige Rasse h\u00e4lt, die aufgrund g\u00fcnstiger klimatischer Bedingungen \u00fcberhaupt dazu imstande ist, den Verstand zu gebrauchen und nach vern\u00fcnftigen Grunds\u00e4tzen zu handeln. Menschen mit anderer Hautfarbe sind vor dem Hintergrund von Kants Rassentheorie nicht vernunftbegabt genug und bringen nicht die n\u00f6tige Bildungsf\u00e4higkeit mit. Auf der Grundlage von Kants Rassenlehre w\u00e4re ein dunkelh\u00e4utiger Mensch, der in einer hei\u00dfen Klimazone aufw\u00e4chst, niemals imstande, das Bildungsniveau eines Wei\u00dfen zu erlangen. Ein Schwarzer ist durch Kant dazu verdammt, auf ewig die Rolle des dummen Eingeborenen einzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Aufkl\u00e4rungsphilosoph Kant verfasst 1775 seine Abhandlung \u201eBestimmung des Begriffs einer Menschenrace\u201c. Hierbei geht er, anders als in seiner \u201ePhysischen Geographie\u201c, systematisch vor und begr\u00fcndet eine Rassenlehre, die von vier Grundrassen ausgeht: Wei\u00dfe, Neger, Hunnen und Hindus. Zehn Jahre sp\u00e4ter nimmt er in seiner \u201eBestimmung des Begriffs einer Menschenrace\u201c eine \u00c4nderung der Grundrassen vor und teilt die Menschen nach ihrer Hautfarbe ein in Wei\u00dfe, Schwarze, Gelbe und Kupferrote. Daran erkennt man, dass die Rassentheorie weder ein Ausrutscher in Kants Biographie ist noch eine Laune von ihm darstellt, um einem Trend seines Jahrhunderts zu folgen. Das Thema besch\u00e4ftigt ihn jahrzehntelang. Er verteidigt seine Einteilung hartn\u00e4ckig. Als Georg Forster, der Revolution\u00e4r der Aufkl\u00e4rung, ihm in seiner 1786 verfassten Schrift \u201eNoch etwas \u00fcber die Menschenra\u00dfen\u201c dahingehend widerspricht, dass es nicht vier, sondern nur zwei Menschenrassen gebe, reagiert Kant 1788 mit einer dritten Abhandlung und verteidigt darin seine Rassentheorie. Dieser Streit zwischen Kant, dem f\u00fchrenden Rassentheoretiker seiner Zeit, und Forster war f\u00fcr die Forschung immer interessanter als die Frage, wie es sein kann, dass diese Aufkl\u00e4rer die Menschen hierarchisch in Rassen einteilen. Denn bei aller Unterschiedlichkeit findet sich bei allen Rassentheoretikern ein Konsens in der Vorstellung, dass der Wei\u00dfe sich durch seine \u00dcberlegenheit auszeichne und insbesondere der Schwarze geistig und moralisch unterlegen sei. Bei Hegel hei\u00dft es beispielsweise: \u201eBei den Negern ist n\u00e4mlich das Charakteristische gerade, da\u00df ihr Bewu\u00dftsein noch nicht zur Anschauung irgendeiner festen Objektivit\u00e4t gekommen ist [\u2026].\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kantforschung blendet diese Seite Kants fast vollst\u00e4ndig aus. Sie leugnet geradezu, dass seine Rassenlehre innerhalb seines gesamten Schaffens von gro\u00dfer Bedeutung ist und Generationen nach ihm nicht nur seinen Vernunft-, sondern auch seinen Rassenbegriff verinnerlicht haben. Die Auswirkungen von Kants Rassenverst\u00e4ndnis sind heute mehr denn je zu sp\u00fcren. Einigen wenigen d\u00e4mmert zwar langsam, dass ihre gro\u00dfen Philosophen, auf die sie sich seit Jahrhunderten berufen, Rassisten waren, aber niemand m\u00f6chte an dem Bild dieser \u201eHeiligen\u201c der Aufkl\u00e4rung kratzen, um ihr Image als Verfechter von Menschenrechten und Gleichberechtigung nicht zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 1: <a href=\"http:\/\/kalifat1.com\/artikel\/3541-das-rassenkonzept-der-aufklaerung-teil-1\/\">Das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung (Teil 1)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 3: <a href=\"http:\/\/kalifat1.com\/artikel\/3561-das-rassenkonzept-der-aufklaerung-teil-3\/\">Das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung (Teil 3)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Menschen f\u00e4llt es schwer, eine Anschauung kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls aufzugeben, wenn sie von einem gro\u00dfen Aufkl\u00e4rungsphilosophen wie Immanuel Kant stammt, der eine falsche Ehrfurcht ausl\u00f6st, sobald von ihm und seinen Ideen die Rede ist.<\/p>\n","protected":false},"author":92,"featured_media":1562,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[280,2162],"class_list":["post-10459","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-westliche-konzeptionen","tag-aufklaerung","tag-rassenkonzept"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10459","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/92"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10459"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10459\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}