{"id":10461,"date":"2020-02-29T00:00:00","date_gmt":"2020-02-28T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10461"},"modified":"2020-02-29T00:00:00","modified_gmt":"2020-02-28T23:00:00","slug":"das-rassenkonzept-der-aufklaerung-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10461","title":{"rendered":"Das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung (Teil 3)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Rassendenken der Gegenwart ist unbestreitbar ein Erbe der Aufkl\u00e4rung. Der gro\u00dfe Aufkl\u00e4rungsphilosoph Immanuel Kant teilte die Menschheit in vernunftbegabte und vernunftunbegabte Menschen ein. Diese Einteilung orientiert sich nicht an den geistigen F\u00e4higkeiten von Menschen, sondern resultiert aus den k\u00f6rperlichen Unterschieden der verschiedenen V\u00f6lker, denen er Eigenschaften zuschrieb. Zentral ist bei ihm die Hautfarbe, auf deren Grundlage er vier Grundrassen konstruiert und wissenschaftlich zu belegen versucht: die wei\u00dfe, die schwarze, die gelbe und die kupferrote Rasse. Wei\u00dfe Nordeurop\u00e4er stehen in der Hierarchie der Menschenrassen an erster Stelle und erhalten positive Eigenschaften zugeschrieben, w\u00e4hrend vor allem die Schwarzen weit unten angesiedelt und mit negativen Merkmalen gebrandmarkt sind, wie etwa Dummheit und Faulheit. Sie seien au\u00dferdem von unterw\u00fcrfiger Natur \u2013 somit ein Grund f\u00fcr die Vorherrschaft der Wei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das auf Kants Rassenkonzept basierende Rassendenken ist bis heute weltweit verbreitet. In den USA wurde die Rassentrennung zwischen Schwarzen und Wei\u00dfen erst 1964 gesetzlich aufgehoben, was aber nicht bedeutet, dass damit das Rassendenken endete. Vier Jahre nach der Abschaffung der Rassentrennung wurde der afroamerikanische B\u00fcrgerrechtler Martin Luther King ermordet, weil er sich f\u00fcr die Rechte der Afroamerikaner einsetzte. Und noch heute existieren in den USA Gruppierungen, die die Idee von der Vorherrschaft der Wei\u00dfen nicht aufgeben wollen, etwa der gef\u00fcrchtete Ku Klux Klan, der weiterhin aktiv ist. Der Rassismus ist insgesamt ein gro\u00dfes Problem in den USA und unterscheidet sich kaum vom Rassismus des 18. Jahrhunderts. Sobald es durch Proteste Schwarzer gegen Diskriminierung und Unterdr\u00fcckung in den USA zu Unruhen kommt, ist von Rassenunruhen die Rede, als g\u00e4be es tats\u00e4chlich die Rasse der Wei\u00dfen und die der Schwarzen. Um gegen die gravierende Diskriminierung zu protestieren, knien einige Spieler der National Football League seit der Saison 2016 anstatt zu stehen, w\u00e4hrend die Nationalhymne der USA gespielt wird. Dieses Verhalten l\u00f6ste eine Welle der Emp\u00f6rung aus und wurde als Respektlosigkeit gegen\u00fcber den USA ausgelegt, statt den vorhandenen Rassismus zu hinterfragen, der selbst vor Personen wie Michelle Obama, der Frau des ehemaligen US-Pr\u00e4sidenten Barack Obama, keinen Halt macht, die als \u201eAffe auf Abs\u00e4tzen\u201c bezeichnet wurde. Obwohl die Rassentrennung vor \u00fcber 50 Jahren in den USA gesetzlich abgeschafft wurde, zeigen Statistiken, dass Schwarze in vielen Bereichen noch immer diskriminiert werden. Schwarze unterliegen einem gr\u00f6\u00dferen Risiko, von der Polizei kontrolliert und verhaftet zu werden. Wirtschaftlich und sozial geht es Afroamerikanern insgesamt schlechter als den Wei\u00dfen. In S\u00fcdafrika endete die Apartheid sogar erst 1994. Der Schwarze galt und gilt noch immer als Untermensch, so, wie ihn die Aufkl\u00e4rer in der Hierarchie der Menschenrassen einordneten. Ganz im Zeichen des Rassenkonzepts der Aufkl\u00e4rung \u00e4u\u00dferte sich 2016 auch der AfD-Politiker Alexander Gauland \u00fcber den dunkelh\u00e4utigen Fu\u00dfballspieler J\u00e9r\u00f4me Boateng, als er sagte: \u201eDie Leute finden ihn als Fu\u00dfballspieler gut. Aber sie wollen Boateng nicht als Nachbarn haben.\u201c Diese \u00c4u\u00dferung bezieht sich ausschlie\u00dflich auf die Hautfarbe Boatengs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst die j\u00fcdische Philosophin Hannah Arendt, die Diskriminierung am eigenen Leib erfahren hatte und 1933 emigrierte, hatte das Rassenkonzept Kants verinnerlicht. Sie war strikt dagegen, dass schwarze und wei\u00dfe Sch\u00fcler gemeinsam unterrichtet werden, und setzte sich in den USA gegen die Aufhebung der Rassentrennung an Schulen ein. In \u201eElemente und Urspr\u00fcnge totaler Herrschaft\u201c von 1951 schreibt sie: \u201eDer biblische Mythos von der Entstehung des Menschengeschlechts wurde auf eine sehr ernste Probe gestellt, als Europ\u00e4er in Afrika und Australien zum ersten Male mit Menschen konfrontiert waren, die von sich aus ganz offenbar weder das, was wir menschliche Vernunft, noch was wir menschliche Empfindungen nennen, besa\u00dfen, die keinerlei Kultur, auch nicht eine primitive Kultur, hervorgebracht hatten, ja, kaum im Rahmen feststehender Volksgebr\u00e4uche lebten und deren politische Organisation Formen, die wir auch aus dem tierischen Gemeinschaftsleben kennen, kaum \u00fcberschritten. [\u2026] Hier, unter dem Zwang des Zusammenlebens mit schwarzen St\u00e4mmen, verlor die Idee der Menschheit und des gemeinsamen Ursprungs des Menschengeschlechts, wie die christlich-j\u00fcdische Tradition des Abendlandes sie lehrt, zum ersten Mal ihre zwingende \u00dcberzeugungskraft, und der Wunsch nach systematischer Ausrottung ganzer Rassen setzte sich umso st\u00e4rker fest.\u201c Die \u00c4u\u00dferung Arendts gibt jenen Rassismus wieder, den Kant begr\u00fcndet hat. Sie spricht Afrikanern und den Ureinwohnern Australiens nicht nur menschliche Vernunft ab, sondern zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den \u201eWunsch nach systematischer Ausrottung ganzer Rassen\u201c. Hannah Arendt geh\u00f6rt zu genau jenen Intellektuellen, die man trotz ihres offensichtlichen Rassismus nicht hinterfragen, sondern lieber feiern m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sieht es aber nun mit dem Rassismus gegen Muslime aus? Hat dieser Rassismus seine Wurzeln ebenfalls in der Aufkl\u00e4rung? Das Rassenkonzept l\u00e4sst sich schwer auf die Muslime anwenden, weil man keine gemeinsamen k\u00f6rperlichen Merkmale hat, um sie als Rasse zusammenfassen zu k\u00f6nnen. Die Verbindung der Muslime erfolgt \u00fcber ihre gemeinsame \u00dcberzeugung, nicht \u00fcber ihre Volkszugeh\u00f6rigkeit. Gerade der Islam hat den Rassismus aufgehoben und eine Verbindung zwischen den Menschen hergestellt, die mit ihrer Herkunft in keinem Zusammenhang steht, sondern rational begr\u00fcndet ist und deshalb dauerhaft ist. F\u00fcr Rassisten stellt das ein Problem dar, denn der Islam ist ihnen fremd und die Muslime werden als feindlich eingestuft. Der Begriff Rasse ist in Bezug auf die Muslime aber unbrauchbar. Deshalb kam der \u201eKampf der Kulturen\u201c ins Spiel, wie ihn der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Huntington einf\u00fchrte. Der Rassismus gegen Muslime ist ein Kulturrassismus, der aber nach dem gleichen Muster funktioniert wie der klassische Rassismus. Den Muslimen werden negative Eigenschaften zugeschrieben, die jedoch nicht mit ihren k\u00f6rperlichen Merkmalen verkn\u00fcpft werden, sondern mit ihrem Glauben, etwa wenn Sarrazin behauptet, dass Muslime dumm seien. Dieser antimuslimische Rassismus zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und ist nicht nur auf so offensichtliche Rassisten beschr\u00e4nkt wie Sarrazin oder AfD-Politiker. Assoziationen wie Kopftuch und Unterdr\u00fcckung, muslimischer Mann und Frauenfeindlichkeit, muslimische Frau und Zwangsheirat oder muslimischer Barttr\u00e4ger und Terrorist sind rassistische Normalit\u00e4t in Deutschland. Der antimuslimische Rassismus \u00e4u\u00dfert sich auch darin, dass der Fokus grunds\u00e4tzlich auf die Muslime gerichtet ist und sie als Minderheit permanent Thema in Politik und Medien sind. Die Aufmerksamkeit der Mehrheitsgesellschaft wird bewusst auf die Muslime gelenkt, um hervorzuheben, dass die Muslime sich vom Rest der Gesellschaft unterscheiden und nicht dazugeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn Muslime nicht als Rasse bezeichnet werden k\u00f6nnen, erfahren sie Rassismus in seiner ganzen Bandbreite. Die Muslime wurden vom wei\u00dfen Herrenmenschen genauso entm\u00fcndigt wie jene Menschen, die Aufkl\u00e4rer wie Kant als minderwertige Rassen brandmarkten. Blickt man in die islamische Welt, so erkennt man, wie tief verwurzelt der Kolonialismus in den islamischen L\u00e4ndern ist. Die westliche Fremdherrschaft wird dort durch die Marionettenherrscher kaschiert. Nicht ein einziges Staatsoberhaupt in der islamischen Welt regiert autonom und ohne die Leitlinien seiner Kolonialherren, die \u00fcberall Diktatoren installiert haben und st\u00fctzen, um eine Selbstherrschaft der Muslime zu verhindern. Der Arabische Fr\u00fchling in den islamischen L\u00e4ndern, bei welchem die Menschen versucht hatten, sich ihrer Diktatoren zu entledigen, wurde von westlichen Staaten sabotiert, die ihren Einfluss in der Region gef\u00e4hrdet sahen. Westliche Staaten setzten alle politischen und milit\u00e4rischen Hebel in Bewegung, um zu verhindern, dass die Muslime die kolonialen Ketten sprengen. Die Muslime werden immer wieder mit dem Argument unterdr\u00fcckt, sie seien f\u00fcr eine Selbstherrschaft nicht bereit \u2013 f\u00fcr freie Wahlen seien sie noch nicht reif \u2013, womit man ihnen verwehrt, ihr Regierungssystem und ihren Regenten selbst zu w\u00e4hlen. Ihnen wird politische Unm\u00fcndigkeit unterstellt. Als 1991 in Algerien die ersten freien Wahlen stattfanden und die Islamische Heilsfront FIS als Sieger hervorging, unterst\u00fctzte die Kolonialmacht Frankreich die algerische Milit\u00e4rf\u00fchrung, um die FIS zu zerschlagen, obwohl Frankreich offiziell seine Nichteinmischung bekundete. Dass sich die Muslime in Algerien mehrheitlich f\u00fcr die FIS entschieden hatten, wurde dahingehend gedeutet, dass sie f\u00fcr die Demokratie noch nicht reif gewesen seien. Der Kolonialismus als Methode des Kapitalismus macht sich diesen antimuslimischen Rassismus zunutze, damit die Kolonialm\u00e4chte ihren Einfluss in der islamischen Welt aufrechterhalten und die Muslime weiter ausbeuten k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die Menschen im Westen f\u00fcr sich selbst eine Diktatur nie akzeptieren w\u00fcrden, erwarten sie, dass die Muslime die ihnen vorgesetzten Diktatoren stillschweigend dulden, und begr\u00fcnden dies mit einer Unreife der Muslime f\u00fcr die Demokratie. In Wahrheit geht es ihnen aber nur um die Vorherrschaft in der islamischen Welt und den uneingeschr\u00e4nkten Zugriff auf die dortigen Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Umgang der Mehrheitsgesellschaft mit Muslimen findet nicht auf Augenh\u00f6he statt. Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr den antimuslimischen Rassismus ist der Fall des muslimischen CSU-Mitglieds Sener Sahin, der sich in Wallerstein als Kandidat zur B\u00fcrgermeisterwahl aufstellen lassen wollte. Der CSU-Ortsverband lehnte dies jedoch wegen des islamischen Glaubens Sahins mit dem Argument \u201eWir sind auf dem Dorf, und wir sind noch nicht so weit\u201c ab. Der Protest richtete sich explizit gegen die Religionszugeh\u00f6rigkeit des B\u00fcrgermeisterkandidaten. Dass man in Bayern anschlie\u00dfend dar\u00fcber diskutierte, wie es grunds\u00e4tzlich um die M\u00f6glichkeit muslimischer B\u00fcrgermeister steht, verdeutlicht, dass das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung nie aufgegeben wurde und weiterhin pr\u00e4sent ist im Bewusstsein der Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Rassismus wird immer Teil einer Gesellschaft bleiben, die sich der Aufkl\u00e4rung verpflichtet hat und ihr Denken und Handeln darauf st\u00fctzt. Die Menschen k\u00f6nnen sich von dem Rassenkonzept Kants nicht l\u00f6sen, da dieser ihr Denken am st\u00e4rksten pr\u00e4gte. Der Rassismus ist ein fester Bestandteil ihrer Ideengeschichte. Das rassistische Denken verschwindet nie, sondern \u00e4u\u00dfert sich das eine Mal st\u00e4rker, das andere Mal schw\u00e4cher. Es bleibt aber immer vorhanden. Gegenw\u00e4rtig stellen wir fest, dass der Rassismus an St\u00e4rke gewinnt und \u00fcberhandnimmt. Erst k\u00fcrzlich wurde auf das B\u00fcrgerb\u00fcro des schwarzen SPD-Abgeordneten Karamba Diaby geschossen, der zudem Morddrohungen erhielt. Der Rassismus richtet sich sogar gegen die eigene \u201eRasse\u201c, etwa durch Morddrohungen gegen Politiker oder sogar durch deren Ermordung, wenn sie sich f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge einsetzen. Rechtspopulisten sind am Ende nicht Ursache, sondern nur Symptom des Rassismus, der auf Kant zur\u00fcckgeht. Ein Verbot rechter Gruppierungen wie Combat 18 l\u00f6st das Rassismusproblem nicht einmal ansatzweise, weil dadurch nicht das Rassenkonzept bek\u00e4mpft wird. Damit sollen lediglich die besonders extremen Vertreter rassistischer Ideen in Schach gehalten werden. Am Rassismus des sogenannten Durchschnittsb\u00fcrgers \u00e4ndert das aber nichts. Wie sollte auch ein Rechtspopulist wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Verbreitung rechter Ideen eind\u00e4mmen, wo er doch selbst das Rassenkonzept verinnerlicht hat und danach handelt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 1: <a href=\"http:\/\/kalifat1.com\/artikel\/3541-das-rassenkonzept-der-aufklaerung-teil-1\/\">Das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung (Teil 1)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 2: <a href=\"http:\/\/kalifat1.com\/artikel\/3547-das-rassenkonzept-der-aufklaerung-teil-2\/\">Das Rassenkonzept der Aufkl\u00e4rung (Teil 2)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rassendenken der Gegenwart ist unbestreitbar ein Erbe der Aufkl\u00e4rung. Der gro\u00dfe Aufkl\u00e4rungsphilosoph Immanuel Kant teilte die Menschheit in vernunftbegabte und vernunftunbegabte Menschen ein.<\/p>\n","protected":false},"author":92,"featured_media":2916,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[280,2162],"class_list":["post-10461","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-konzeptionen","tag-aufklaerung","tag-rassenkonzept"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/92"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10461\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}