{"id":10484,"date":"2020-05-16T00:00:00","date_gmt":"2020-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10484"},"modified":"2020-05-16T00:00:00","modified_gmt":"2020-05-15T22:00:00","slug":"die-fuehrer-von-hizb-ut-tahrir-teil-1-b-die-gruendung-von-hizb-ut-tahrir-und-das-voranschreiten-mit-der-partei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10484","title":{"rendered":"Die F\u00fchrer von Hizb-ut-Tahrir &#8211; Teil 1 B &#8211; Die Gr\u00fcndung von Hizb-ut-Tahrir und das Voranschreiten mit der Partei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center zentriert wp-block-paragraph\"><strong>Die F\u00fchrer von Hizb-ut-Tahrir<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center zentriert wp-block-paragraph\"><strong>Teil 1 B<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center zentriert wp-block-paragraph\"><strong>Die Gr\u00fcndung von Hizb-ut-Tahrir und das Voranschreiten mit der Partei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scheich Nabh\u0101n\u012b begann sich eingehend mit den Parteien, Bewegungen und Organisationen zu befassen, die seit dem 4. Jahrhundert n.\u00a0H. entstanden sind. Er befasste sich mit ihren Vorgangsweisen und Ideen sowie mit den Gr\u00fcnden ihrer Ausbreitung und ihres Scheiterns. Der Scheich erachtete die Existenz eines politischen Blockes als notwendige Voraussetzung f\u00fcr die Wiedererrichtung des Kalifats. Aus diesem Grund befasste er sich intensiv mit den verschiedenen Parteien. Seit der Zerst\u00f6rung des Kalifats durch den Verbrecher Mustafa Kemal waren die Muslime nicht imstande, das Kalifat wieder zu errichten. Und das trotz der Existenz aktiver islamischer Bewegungen. Die Entstehung des Zionistenstaates auf dem Boden Pal\u00e4stinas im Jahr 1948 und die zutage getretene Hilflosigkeit der Araber gegen\u00fcber den j\u00fcdischen Banden, die von derselben britischen Protektoratsmacht gro\u00dfgezogenen worden sind, die auch Jordanien, \u00c4gypten und den Irak kontrollierte, lie\u00df die Emotionen in Scheich Taq\u012b ad-D\u012bn hochkochen. Und so begann er sich mit den Ursachen zu befassen, die zum Aufstieg der Muslime f\u00fchren sollten. Zun\u00e4chst versuchte Scheich Taq\u012b ad-D\u012bn, die Umma durch die nationalistische Idee zu einem Aufstieg zu f\u00fchren und schrieb dazu zwei B\u00fccher: 1. <em>Die Rettung Pal\u00e4stinas<\/em> und 2. <em>Die Mission der Araber<\/em>. Beide B\u00fccher wurden im Jahr 1950 ver\u00f6ffentlicht. Seine nationalistische Neigung, die in beiden B\u00fcchern zutage trat, war jedoch nicht von der wahren Idee, der wahren \u00dcberzeugungsgrundlage (<em>\u02bfaq\u012bda<\/em>) und der wahren Mission der Umma auf Erden getrennt, n\u00e4mlich der Botschaft des Islam. Und das war der Unterschied zwischen ihm und den Propagandisten des arabischen Nationalismus, welche die Umma ihrer offenbarten Ordnung beraubten und zu Lebensordnungen, Glaubenslehren und Ideologien aufriefen, die dieser Umma fremd sind und ihrem \u00dcberzeugungsfundament, ihrer Ethik und ihren Werten diametral widersprechen. Von diesem Weg, den er anfangs eingeschlagen hatte, wandte sich Nabh\u0101n\u012b jedoch ab und begann sich mit allem auseinanderzusetzen, was an Ideen aufgeworfen wurde, doch konnte ihn nichts davon \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit seinem beruflichen Wechsel ins Gerichtswesen begann er alle Gelehrte zu kontaktieren, die er in \u00c4gypten kennengelernt oder getroffen hatte und unterbreitete ihnen die Idee zur Gr\u00fcndung einer politischen Partei auf Basis des Islam, um die islamische Umma zum Aufstieg zu f\u00fchren und ihre w\u00fcrdevolle Macht sowie ihren Ruhm wiederherzustellen. Zu diesem Zweck reiste er durch die meisten St\u00e4dte Pal\u00e4stinas und trug diese Idee, die in seinem Verstand schon ausgereift war, an die hervorstechenden Pers\u00f6nlichkeiten unter den Gelehrten und an die f\u00fchrenden Denker seiner Zeit heran. Er hielt Symposien ab und lud dazu Gelehrte aus ganz Pal\u00e4stina ein. Er debattierte mit ihnen \u00fcber die richtige Methode, die zum Aufstieg der Umma f\u00fchrt. Oft diskutierte er mit den Vorsitzenden der islamischen Vereine und den F\u00fchrern der politischen, nationalistischen und patriotischen Parteien. Dabei legte er ihnen die Falschheit ihres Weges und die Nutzlosigkeit ihrer T\u00e4tigkeit dar. Des Weiteren widmete er sich zahlreichen politischen Themen in seinen Ansprachen, die er zu religi\u00f6sen Anl\u00e4ssen in der al-Aq\u1e63\u0101-Moschee, der al-\u1e2aal\u012bl-Moschee in Hebron und in anderen Moscheen hielt. Er attackierte dabei die arabischen Regime, die er als Produkte des westlichen Kolonialismus bezeichnete und als eines seiner Instrumente, die dieser benutzt, um die L\u00e4nder der Muslime unter seiner Kontrolle zu halten. Scheich Nabh\u0101n\u012b deckte auch die politischen Verschw\u00f6rungen und die anti-islamischen Pl\u00e4ne des Westens auf. Den Muslimen machte er ihre islamische Pflicht bewusst und rief sie dazu auf, eine rein auf dem Islam basierende Partei zu gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scheich Taq\u012b ad-D\u012bn kandidierte bei der Wahl des Repr\u00e4sentantenhauses. Doch wegen seiner unbeugsamen Standpunkte, seiner politischen T\u00e4tigkeit, seinem ernsthaften Bem\u00fchen, eine auf dem Islam basierende Partei zu gr\u00fcnden, seinem starken Festhalten am Islam und auch wegen der Einflussnahme des Staates auf das Wahlergebnis fiel das Wahlergebnis nicht zugunsten Nabh\u0101n\u012bs aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch hielten solche R\u00fcckschl\u00e4ge den Scheich weder von seiner politischen T\u00e4tigkeit ab noch konnten sie seine Entschlossenheit schw\u00e4chen. Vielmehr setzte er seine Aktivit\u00e4ten, seine Kontaktaufnahmen und Gespr\u00e4che fort, bis es ihm schlie\u00dflich gelang, einige namhafte Gelehrte, hervorragende Richter und hervorstechende politisch-intellektuelle Pers\u00f6nlichkeiten von der Gr\u00fcndung einer politischen Partei auf Basis des Islam zu \u00fcberzeugen. Er pr\u00e4sentierte ihnen den Rahmen und die Ideen, die sp\u00e4ter das Gedankengut von Hizb-ut-Tahrir bilden sollten. Seine Ideen fanden den Gefallen und die Zustimmung dieser Gelehrten, und so kr\u00f6nte er seine politische T\u00e4tigkeit mit der Gr\u00fcndung von Hizb-ut-Tahrir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gesegnete Stadt Jerusalem war der Ort, an dem das Fundament f\u00fcr die Partei gelegt wurde. Jene Stadt, in der Scheich Nabh\u0101n\u012b als Richter am Berufungsgericht t\u00e4tig war. Nabh\u0101n\u012b kontaktierte eine Anzahl von Pers\u00f6nlichkeiten, unter anderem Scheich A\u1e25mad ad-D\u0101\u02bf\u016br aus Qalq\u012bliya, die beiden Herren Nimr al-Mi\u1e63r\u012b aus Lydda und D\u0101w\u016bd \u1e24amd\u0101n aus Ramla, Scheich \u02bfAbd al-Qad\u012bm Zall\u016bm aus Hebron, \u02bf\u0100del an-Nabuls\u012b, \u0120\u0101nim \u02bfAbdu, Mun\u012br \u0160uqair, Scheich As\u02bfad Baiy\u016b\u1e0d at-Tam\u012bm\u012b und andere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Treffen waren zun\u00e4chst spontan und fanden unregelm\u00e4\u00dfig statt. Meistens trafen sie sich in Jerusalem oder Hebron, um sich auszutauschen und neue Leute zu gewinnen. Im Zentrum der Diskussionen standen jene islamischen Themen, die den Aufstieg der islamischen Umma betrafen. Diese Entwicklung setzte sich bis ins Jahr 1952 fort, als die genannten Personen die Form einer politischen Partei annahmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 17. November 1952 beantragten die f\u00fcnf Gr\u00fcndungsmitglieder der Partei eine formelle Unbedenklichkeitsbescheinigung beim jordanischen Innenministerium, um eine politische Partei offiziell gr\u00fcnden zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die f\u00fcnf Gr\u00fcndungsmitglieder der Partei waren die Folgenden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Taq\u012b ad-D\u012bn an-Nabh\u0101n\u012b, Vorsitzender der Partei<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D\u0101w\u016bd \u1e24amd\u0101n, Stellvertretender Vorsitzender der Partei und Sekret\u00e4r<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u0120\u0101nim \u02bfAbdu, Schatzmeister<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u02bf\u0100dil Al-Nabuls\u012b, Mitglied<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mun\u012br \u0160uqair, Mitglied<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss kam die Partei allen rechtlichen Formalit\u00e4ten nach, die das osmanische Vereinsrecht f\u00fcr die Gr\u00fcndung von Parteien vorschrieb. Hizb-ut-Tahrir hatte seinen Sitz in Jerusalem und ordnungsgem\u00e4\u00df eine \u201eKenntnisnahme und Benachrichtigung\u201c seitens der Beh\u00f6rden erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Gr\u00fcndungserkl\u00e4rung, welche die Partei gemeinsam mit ihren grundlegenden Satzungen bei der Regierung eingereicht hatte, und die Ver\u00f6ffentlichung der vorgenommenen Schritte auf ihre Veranlassung hin in der Zeitschrift <em>a\u1e63-\u1e62ar\u012b\u1e25<\/em> vom 14. M\u00e4rz 1953 (176. Ausgabe) war Hizb-ut-Tahrir von diesem Tag an, n\u00e4mlich dem 28. \u011eum\u0101d\u0101 a\u1e6f-\u1e6e\u0101niya 1372 n.&nbsp;H. \/ 14.03.1953, laut Gesetz eine anerkannte Partei. Von nun an hatte die Partei gem\u00e4\u00df dem damals g\u00fcltigen osmanischen Gesetz die legale Befugnis, parteilich aktiv zu werden und s\u00e4mtliche Parteiaktivit\u00e4ten zu unternehmen, die ihre grundlegenden Satzungen vorsahen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedoch lud die Regierung alle f\u00fcnf Gr\u00fcndungsmitglieder vor, verh\u00f6rte sie und verhaftete vier von ihnen. Am 07. Ra\u01e7ab 1372 n.&nbsp;H., dem 23. M\u00e4rz 1953 n.&nbsp;Chr., ver\u00f6ffentlichte die Regierung eine Stellungnahme, in der sie die Partei f\u00fcr illegal erkl\u00e4rte. Die Stellungnahme enthielt au\u00dferdem die Anordnung, dass die Gr\u00fcndungsmitglieder der Partei s\u00e4mtliche Aktivit\u00e4ten mit sofortiger Wirkung einzustellen haben. Am 01. April 1953 wurden s\u00e4mtliche Plakate, die am B\u00fcro der Partei in Jerusalem angebracht waren, auf Anordnung der Regierung entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scheich Nabh\u0101n\u012b r\u00e4umte jedoch diesem Verbot keinerlei Bedeutung ein und setzte seine T\u00e4tigkeit fort. Er bestand darauf, jene Botschaft weiterzutragen, auf deren Grundlage er die Partei errichtet hatte. Als D\u0101w\u016bd \u1e24amd\u0101n und Nimr al-Mi\u1e63r\u012b im Jahr 1956 aus der Parteif\u00fchrung ausschieden, wurden sie durch Scheich \u02bfAbd al-Qad\u012bm Zall\u016bm und Scheich A\u1e25mad ad-D\u0101\u02bf\u016br ersetzt. Von nun an bildeten diese beiden ehrw\u00fcrdigen Gelehrten unter der Leitung des Gro\u00dfgelehrten Scheich Taq\u012b ad-D\u012bn an-Nabh\u0101n\u012b die F\u00fchrung der Partei. Durch die Gunst Allahs und Sein Wohlwollen trug diese F\u00fchrung die B\u00fcrde der Botschaft (<em>da\u02bfwa<\/em>) auf die beste Weise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Partei begann eine kollektive Kultivierungskampagne auf den Freifl\u00e4chen der al-Aqsa-Moschee mit dem Ziel, das islamische Leben wiederaufzunehmen. Sie legte derart ausgedehnte Aktivit\u00e4ten an den Tag, dass sich die Regierung gen\u00f6tigt sah, harte Ma\u00dfnahmen zu setzen, um die Partei am Aufbau ihres K\u00f6rpers und der St\u00e4rkung ihrer Organisation zu hindern. Das veranlasste Scheich Nabh\u0101n\u012b Ende 1953 dazu, das Land von sich aus zu verlassen, doch wurde ihm danach die R\u00fcckkehr von staatlicher Seite verwehrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im November 1953 war er gezwungen, nach Damaskus zu reisen. Kurz nach seiner Ankunft wurde er von der syrischen Regierung verhaftet und zur syrisch-libanesischen Grenze deportiert. Doch untersagte ihm auch die libanesische Regierung die Einreise. Als er den zust\u00e4ndigen Beamten der Polizeistation in W\u0101d\u012b al-\u1e24ar\u012br darum bat, einen Freund im Libanon anrufen zu d\u00fcrfen, erlaubte der Beamte ihm dies. Nabh\u0101n\u012b bat seinen Freund, Scheich \u1e24asan al-\u02bfAl\u0101y\u0101 anzurufen, den damaligen Mufti des Libanon. Als der Mufti \u00fcber die Situation informiert wurde, setzte er sich sofort mit den libanesischen Verantwortlichen in Kontakt und verlangte von ihnen, Scheich Nabh\u0101n\u012b unverz\u00fcglich einreisen zu lassen, ansonsten w\u00fcrde er im ganzen Land die Nachricht verbreiten, dass der Libanon, der vorgibt demokratisch zu sein, einem islamischen Gelehrten nicht gestatten, das Land zu betreten. Den libanesischen Beh\u00f6rden blieb nichts anderes \u00fcbrig, als sich dem Willen des Muftis zu beugen und Scheich Nabh\u0101n\u012b die Einreise zu erlauben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach seiner Ankunft im Libanon gab sich Scheich Nabh\u0101n\u012b vollst\u00e4ndig der Verbreitung seiner Ideen hin. Bis 1958 sah er sich mit keinen nennenswerten Hindernissen konfrontiert. Als die libanesische Regierung allerdings merkte, wie gef\u00e4hrlich seine Ideen f\u00fcr sie waren, begann sie den Scheich unter Druck zu setzen. Aufgrund dessen musste der Scheich heimlich von Beirut nach Tripolis ziehen. Einer seiner vertrauensw\u00fcrdigen Bekannten sagte \u00fcber ihn:<em> Der Scheich war die meiste Zeit \u00fcber mit Lesen und Schreiben besch\u00e4ftigt. Er pflegte st\u00e4ndig die Nachrichten aus aller Welt \u00fcber das Radio zu verfolgen, um seine starken politischen Flugbl\u00e4tter zu verfassen. In seiner Gottesfurcht (arab. taq\u012b \u2013 der Gottesf\u00fcrchtige) machte er seinem Namen alle Ehre. Er war keusch im Blick und seine Zunge hielt er stets im Zaum. Man h\u00f6rte ihn nie einen Muslim beschimpfen, ihn geringsch\u00e4tzen oder erniedrigen, insbesondere dann nicht, wenn es sich um Verk\u00fcnder des Islam handelte, wie unterschiedlich ihrer Rechtsauffassungen auch sein m\u00f6gen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Scheich widmete dem Prozess der materiellen Unterst\u00fctzungsforderung (<em>\u1e6dalab an-nu\u1e63ra<\/em>) im Irak extreme Aufmerksamkeit. Daf\u00fcr reiste er mehrere Male in den Irak, um Scheich \u02bfAbd al-Qad\u012bm Zall\u016bm (Ab\u016b Y\u016bsuf) bei einigen wichtigen Kontaktaufnahmen zu begleiten, wie z.&nbsp;B. den Kontakt mit \u02bfAbd as-Sal\u0101m \u02bf\u0100rif und anderen. Auf seiner letzten Reise in den Irak wurde Scheich Nabh\u0101n\u012b verhaftet und schwerer psychischer und physischer Folter ausgesetzt. Jedoch gelang es denjenigen, die ihn verh\u00f6rten, nicht, etwas aus ihm herauszubekommen. Nach seiner Identit\u00e4t gefragt wiederholte Nabh\u0101n\u012b immer nur die folgenden Worte: <em>\u201e<\/em>Ein Scheich der nach Behandlung sucht<em>.\u201c<\/em> Er gab dem Beamten zu verstehen, dass er ein alter Mann sei, der in den Irak gekommen war, um sich behandeln zu lassen. Und in der Tat war der Scheich wegen einer Behandlung im Irak: sein Ziel war es, die kr\u00e4nkelnde Umma durch die Wiedererrichtung des Kalifats von ihrem Leiden zu befreien. Schlie\u00dflich wurden die irakischen Beh\u00f6rden seiner \u00fcberdr\u00fcssig und schoben ihn \u00fcber die syrische Grenze ab. Seine Hand war gel\u00e4hmt und seine Kr\u00e4fte hatten ihn, aufgrund der schweren, schrecklichen Folter, die er durch die irakischen Tyrannen erleiden musste, verlassen. Kurz nach seiner Abschiebung informierte der jordanische Geheimdienst den irakischen Geheimdienst dar\u00fcber, dass der Gefangene, den sie gerade freigelassen hatten, Scheich Taq\u012b ad-D\u012bn an-Nabh\u0101n\u012b war, also jener Mann, den der irakische Geheimdienst suchte. Gott sei Dank war es da schon zu sp\u00e4t und der Scheich nicht mehr greifbar f\u00fcr sie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Taq\u012b ad-D\u012bn an-Nabh\u0101n\u012b war in seiner Entschlossenheit unersch\u00fctterlich und errichtete die Partei auf einem soliden Fundament. Das Ziel war bereits zum Greifen nah, doch hat jede Angelegenheit ihre festgeschriebene Bestimmung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Samstagmorgen, dem 01. Mu\u1e25arram 1398 n.&nbsp;H., dem 11. Dezember 1977 n.&nbsp;Chr., verstarb Scheich Taq\u012b ad-D\u012bn an-Nabh\u0101n\u012b. Er war f\u00fcrwahr ein gro\u00dfartiger F\u00fchrer, ein Quell des Wissens und zweifellos der gr\u00f6\u00dfte Rechtsgelehrte der Neuzeit. Scheich Nabh\u0101n\u012b war der Erneuerer des islamischen Denkens im 20. Jahrhundert, einer der gr\u00f6\u00dften Rechtsausleger (<em>mu\u01e7tahid<\/em>) und ein au\u00dferordentlicher Gelehrter. Er war der Gr\u00fcnder und <em>am\u012br<\/em> von Hizb-ut-Tahrir. Seine Beisetzung fand auf dem al-Auz\u0101\u02bf\u012b-Friedhof in Beirut statt. Der Scheich konnte die Fr\u00fcchte seiner M\u00fchen, denen er sein Leben gewidmet hatte, n\u00e4mlich die Wiedererrichtung des Kalifats nach dem Plan des Prophetentums, selbst nicht ernten. Er \u00fcberlie\u00df das Verm\u00e4chtnis seinem Gef\u00e4hrten und Wegbegleiter, dem gro\u00dfen Gelehrten Scheich \u02bfAbd al-Qad\u012bm Zall\u016bm, und kehrte zu seinem Sch\u00f6pfer zur\u00fcck. Zwar wurde er selbst nicht Zeuge des Ziels, f\u00fcr das er sich nach Kr\u00e4ften eingesetzt hatte, doch fruchteten seine Bem\u00fchungen in der Gr\u00fcndung einer Partei, die sich in vielen Teilen der Welt ausbreitete. Abertausende haben sich ihr angeschlossen und tragen ihre Ideen, denen noch Millionen von Sympathisanten hinzuzurechnen sind. Ihre Anh\u00e4nger verschlug es in alle Winkel der Welt, wie auch in zahlreiche Kerker der Ungl\u00e4ubigen, der Despoten und Tyrannen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Scheich Nabh\u0101n\u012b begann sich eingehend mit den Parteien, Bewegungen und Organisationen zu befassen, die seit dem 4. Jahrhundert n. 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