{"id":10502,"date":"2020-07-07T00:00:00","date_gmt":"2020-07-07T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10502"},"modified":"2020-07-07T00:00:00","modified_gmt":"2020-07-07T00:00:00","slug":"der-indisch-chinesische-grenzkonflikt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=10502","title":{"rendered":"Der indisch-chinesische Grenzkonflikt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center zentriert wp-block-paragraph\">Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center zentriert unterstrichen wp-block-paragraph\">Antwort auf eine Frage<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center zentriert wp-block-paragraph\"><strong>Der indisch-chinesische Grenzkonflikt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Frage:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am 10.06.2020: <em>Indischen Angaben zufolge stehen sich seit April in der entlegenen Schneeregion Ladakhs hunderte Soldaten gegen\u00fcber, wo es zur gef\u00e4hrlichsten Eskalation seit Jahren an der Grenze zwischen den beiden Seiten gekommen sei, nachdem chinesische Patrouillen die indisch beanspruchte Seite der tats\u00e4chlichen Kontrolllinie betreten h\u00e4tten. Die Volksrepublik betrachtet die Region als ihr Territorium und ist dem Bau von Stra\u00dfen durch Indien entgegengetreten.<\/em> In der Grenzregion zwischen Indien und China kommt es seit der ersten Maiwoche zu Scharm\u00fctzeln zwischen den Grenztruppen beider L\u00e4nder. Sind es lokale Motive, die zu den Zwischenf\u00e4llen f\u00fchren oder stecken die USA dahinter, um China zu schikanieren und unter Druck zu setzen? Welche Folgen hat dieser Konflikt f\u00fcr die Muslime im besetzten Kaschmir und in Pakistan?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Antwort<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Grenzgefechte, die am 5. Mai im Galwan-Tal in der Hochgebirgsregion Ladakh in Nordindien und drei Tage sp\u00e4ter am Nathula-Gebirgspass (der im Himalaya den indischen Bundesstaat Sikkim mit der Tibetregion verbindet) ausbrachen, haben zu einer milit\u00e4rischen und diplomatischen Sackgasse zwischen beiden L\u00e4ndern gef\u00fchrt. Die Geschichte der Spannungen im bilateralen Verh\u00e4ltnis der beiden Staaten, die sich immer wieder in Form von Grenzstreitigkeiten \u00e4u\u00dfern, reicht weit zur\u00fcck. Die Grenzen, um die es geht, wurden 1890 von den Briten und Chinesen in der sogenannten Sikkim-Tibet-Konvention festgelegt. Damals haben die Briten den indischen Subkontinent noch direkt als Hegemonial- und Kolonialmacht beherrscht. Mit Verlassen des muslimischen Subkontinents teilten sie ihn in die Staaten Indien und Pakistan auf und lie\u00dfen Kaschmir als Pulverfass zwischen den beiden L\u00e4ndern zur\u00fcck. \u00c4hnliches taten sie mit Indien und China und hinterlie\u00dfen entlang der Grenzen zahlreiche Konfliktherde. Zur Erl\u00e4uterung der j\u00fcngsten Zwischenf\u00e4lle, wollen wir Folgendes anf\u00fchren:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erstens<\/strong>: Die Scharm\u00fctzel, die sich China und Indien zuletzt geliefert hatten, waren nicht die ersten Auseinandersetzungen dieser Art. Allein im letzten Jahrzehnt standen beide Armeen in den Jahren 2013, 2014 und 2017 am Rande eines Krieges. 1962 war es bereits zu einem erbitterten Grenzkrieg zwischen Indien und der Volksrepublik China gekommen, den Indien verlor, w\u00e4hrend China die im n\u00f6rdlichen Kaschmir gelegene Hochlandregion Aksai Chin besetzte. Der Konflikt zwischen Indien und China um die Ostgrenzen ist eine Folge des britischen Kolonialismus ebenso wie der Annexion der Region Arunachal Pradesh durch Indien und einer fehlenden Grenzziehung zu China w\u00e4hrend der Zeit Britisch-Indiens. Was die Auseinandersetzung um die Westgrenze anbelangt, so haben beide Staaten &#8211; China und Indien \u2013 stets nach den islamischen Territorien Kaschmirs getrachtet, besonders aber seit 1947. Wegen der permanenten Differenzen um Grenzverl\u00e4ufe verbreiten beide Seiten diesbez\u00fcglich v\u00f6llig unterschiedliche Angaben, selbst bez\u00fcglich der ca. 4000 Kilometer langen gemeinsamen Grenze. Bei den Vorf\u00e4llen vom vergangenen Mai gerieten Streitkr\u00e4fte aneinander, die an den Ufern des Pangong-Tso stationiert waren, einem in 14 Tausend Fu\u00df H\u00f6he gelegenen Salzsees im Hochland von Tibet. Dabei sollen Dutzende Soldaten auf beiden Seiten verletzt worden sein. Seitdem wurden die Truppen kontinuierlich verst\u00e4rkt. <em>China entsandte etwa 5000 Soldaten sowie Panzerfahrzeuge in das umk\u00e4mpfte Grenzgebiet der Region Ladakh. Die Zeitung Business Standard meldete, mehr als 5000 chinesische Soldaten der Volksbefreiungsarmee h\u00e4tten die f\u00fcnf Grenztreffpunkte eingenommen, vier davon entlang des Galwan-Flusses und einer nahe des Pangong-Sees.<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.defense-arabic\/\">www.defense-arabic<\/a>, 24.05.2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zweitens<\/strong>: Die Spannungen zwischen den beiden Staaten nahmen zu, nachdem Indien die Region Ladakh vom Bundesstaat Jammu und Kaschmir abgetrennt und zu einem Unionsterritorium umgewandelt hat. China fasste das als strategisches Man\u00f6ver auf, um den Konfrontationskurs, den die <em>Bharatiya Janata Party<\/em> (BJP) seit Narendra Modis Regierungs\u00fcbernahme im Jahr 2014 gegen China f\u00e4hrt, aufrechtzuerhalten. Die Sprecherin des chinesischen Au\u00dfenministeriums erkl\u00e4rte als Reaktion auf die Ank\u00fcndigung Amit Shahs vom 5. August, Ladakh abzutrennen: \u201eDie von Indien vorgenommene unilaterale Modifizierung des internen Gesetzes schadet China und verletzt die regionale Souver\u00e4nit\u00e4t. Und das ist inakzeptabel.\u201c Bei den wiederholt aufflammenden Grenzstreitigkeiten geht es zumeist um zwei Hauptschwerpunkte. Der eine Schwerpunkt ist die Ostgrenze. Die Volksrepublik beansprucht das Gebiet Arunachal Pradesh, das von ihr als S\u00fcd-Tibet bezeichnet wird und eine Fl\u00e4che von fast 90.000 Quadratkilometer umfasst. Indien lehnt das ab. Bei dem zweiten Schwerpunkt geht es darum, dass Indien Territorien zur\u00fcckfordert, die China nach dem Grenzkrieg von 1962 an der Westgrenze besetzte, d.&nbsp;h. ein Territorium, das sich im islamischen Kaschmir befindet, n\u00e4mlich Aksai Chin, das eine Fl\u00e4che von 38.000 Quadratkilometer umfasst. Es handelt sich um ein sehr d\u00fcnn besiedeltes, w\u00fcstenartiges Gebiet. Das lehnt China wiederum ab und verlangt sogar noch mehr Souver\u00e4nit\u00e4t in der Region Kaschmir. Die chinesischen Forderungen an der Westgrenze konzentrieren sich heute daher auf einen an Aksai Chin angrenzenden Teil Ladakhs, also einem Teil Kaschmirs. Das Gebiet, um das es geht, geh\u00f6rte einst zur alten Handelsroute Chinas, der \u201eSeidenstra\u00dfe\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drittens<\/strong>: Die Region Ladakh, die Schauplatz der j\u00fcngsten indisch-chinesischen Auseinandersetzungen war, ist islamisches Gebiet und ein untrennbarer Teil Kaschmirs, das \u00fcber Jahrhunderte vom Islam regiert wurde. Ladakh war bis vor kurzem noch ein Teil des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir, bis es am 31.10.2019 per Gesetz (!) davon abgetrennt wurde. Obwohl es sich um eine bev\u00f6lkerungsarme Region handelt, hat sie einen hohen strategischen Wert. Es ist das h\u00f6chstliegende Plateau Indiens und umfasst das obere Tal des Indus. Die Region liegt zwischen der chinesischen <em>Linie der tats\u00e4chlichen Kontrolle<\/em> (LAC, \u201eLine of Actual Control\u201c) im Osten, der pakistanischen Kontrolllinie im Westen (LoC, \u201eLine of Control\u201c) und dem Karakorum-Pass im Norden. Die letzte indische Siedlung vor dem Karakorum-Pass ist der Ort Daulat Beg Oldi, was im T\u00fcrkischen \u201eDer Ort, an dem der gro\u00dfe, reiche Mann starb\u201c bedeutet. Gemeint ist Sultan Said Khan, der einstige Herrscher Yarkants, der 938 n.&nbsp;H. (Herbst 1531 n.&nbsp;Chr.) in das Gebiet vorstie\u00df um Ladakh und Kaschmir f\u00fcr den Islam zu er\u00f6ffnen. Auf seiner R\u00fcckreise nach Yarkant Ende 938 n.&nbsp;H (1531 n. Chr.) soll er schwer krank geworden und an besagtem Ort gestorben sein. Es ist also ein islamisches Gebiet, wird jedoch heute ebenso wie andere Gebiete Kaschmirs von Indien beherrscht. Kaschmir ist eine Region mit vielen Wunden. So wie Indien Jammu, das Kaschmir-Tal und Ladakh kontrolliert, kontrolliert China die Region Aksai Chin und den Trans-Karakoram Trakt, alles islamische Gebiete in der Region Kaschmir, w\u00e4hrend Pakistan lediglich die Gebiete Azad Kaschmir und Gilgit-Baltistan beherrscht. Sie machen insgesamt nicht einmal ein Drittel der gesamten Region aus. Azad-Kaschmir grenzt an indisch besetzte Territorien an, w\u00e4hrend Gilgit-Baltistan an eine Region grenzt, die teils indisch und teils chinesisch kontrolliert ist. Und weil die muslimischen L\u00e4nder, insbesondere Pakistan, heute schwach sind, nimmt sich Indien das Recht heraus, die umstrittenen Gebiete in Ladakh als Teil der Region Jammu und Kaschmir zu beanspruchen. Dem kontert China mit der Behauptung eigener Anspr\u00fcchen auf diese Territorien, da sie Teil der Region Xinjiang, also Ostturkestans, seien. Beide Staaten streiten sich also um Rechte auf islamische Territorien, w\u00e4hrend sich Pakistan den USA als Vasall anbiedert und der Rest der Muslime schweigt!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Viertens<\/strong>: China hat die indisch kontrollierte Region Ladakh besonders im Visier. Denn abgesehen von der Tatsache, dass das Gebiet auch von Buddhisten bewohnt ist, verlaufen dort zwei alte Handelswege, die bis nach Zentralasien f\u00fchren. Diesem Umstand kommt f\u00fcr das chinesische Projekt \u201eNeue Seidenstra\u00dfe\u201c eine immense Bedeutung zu. Zwar stehen Peking auch andere Wege nach Zentralasien zur Verf\u00fcgung, doch \u00fcber Ladakh ist die Route zu den demographisch bedeutenden Zentren und zu den bedeutenden M\u00e4rkten Zentralasiens k\u00fcrzer. Diese \u00dcberlegungen werden noch dadurch verst\u00e4rkt, dass diese alten Handelswege die Transportzeit f\u00fcr chinesische G\u00fcter aus den Industriezentren im Osten Chinas \u00fcber den Norden Pakistans zum Hafen von Gwader erheblich verk\u00fcrzen. Da dieses Projekt diesen wichtigen Wirtschaftskorridor umfasst, hat Peking in den vergangenen Jahren dort viele Milliarden Dollar investiert. Der Konflikt ist daher nicht ohne diese Dimension chinesischer \u00dcberlegungen zu betrachten. W\u00fcrde China den anderen Grenzstreit zwischen sich und Indien an der Ostgrenze rund um den Bundesstaat Arunachal Pradesh er\u00f6ffnen, h\u00e4tte dies hinsichtlich der \u201eWirtschaftskorridore\u201c, welche die Volksrepublik im Rahmen der \u201eNeuen Seidenstra\u00dfe\u201c errichten will, keinen Nutzen. Denn durch diese Korridore kann China auch den Durchgang durch die von der US-Marine kontrollierten Gebiete, insbesondere die Stra\u00dfe von Malakka, vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was den chinesischen Verdacht untermauert, dass sich Indien an der amerikanischen Politik zur Eind\u00e4mmung des Aufstiegs Chinas beteiligt, ist Folgendes:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Die USA haben mit der Coronakrise einen neuen Vorwand gefunden, um mit verschiedenen Argumenten China zu attackieren. Washington hat oft davon gesprochen, dass Peking die Schuld f\u00fcr die Ausbreitung des Virus trage und zur Verantwortung gezogen werden m\u00fcsse. Auch andere Staaten haben sich mitziehen lassen, darunter Indien, und Untersuchungen gefordert, besonders im \u201eWuhan Institute for Virology\u201c. Zum anderen haben die Lieferengp\u00e4sse einiger Waren aus China, das zuerst vom Virus getroffen wurde, dazu gef\u00fchrt, dass die Produktion in vielen europ\u00e4ischen und internationalen Industriekonzernen gelitten hat. Das hat zu Forderungen gef\u00fchrt, sich von den Transportketten, die \u00fcber China laufen, zu l\u00f6sen. Diese Tendenz neben der Bem\u00fchung Trumps, in China ans\u00e4ssige US-Unternehmen nach Amerika zur\u00fcckzuholen oder &#8211; besser gesagt &#8211; aus China herauszubringen, l\u00e4sst Peking heute mehr denn je sp\u00fcren, dass seine Wirtschaft tats\u00e4chlich unter Druck geraten und bedroht ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Was ebenfalls auf die Einbindung Neu Delhis in die amerikanische Politik hinweist, sind die indischen Bem\u00fchungen, China in seiner Wirtschaft zu schw\u00e4chen. General Vinod Bhatia, der fr\u00fchere Generaldirektor f\u00fcr Milit\u00e4reins\u00e4tze in Indien, sagte gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Anadolu, \u201edass China weltweit seine Schlagkraft verliert, weil es glaubt, die Ursache f\u00fcr die Corona-Epidemie zu sein.\u201c Er f\u00fcgte hinzu: \u201eDie Industrieunternehmen wollen China verlassen. Das zwingt Peking, zu versuchen, die Aufmerksamkeit von der Coronakrise wegzulenken.\u201c Er betonte, die Welt nach Corona werde \u201eeine gro\u00dfartige Gelegenheit f\u00fcr Indien\u201c bieten. (Anadolu, 09.06.2020) Es scheint, dass mit dieser \u201eGelegenheit\u201c, der Wechsel ausl\u00e4ndischer, vor allem amerikanischer Unternehmen von China nach Indien gemeint ist. China ist nicht entgangen, dass die USA hinter der Weiterentwicklung indischer F\u00e4higkeiten stecken, die den indischen Staat zu einer Konfrontation mit China bef\u00e4higen sollen. Die USA haben das indische Nuklearprogramm so weit unterst\u00fctzt, dass Indien zu einer Atommacht aufsteigen konnte. Bei den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen wurde dem indischen Staat Priorit\u00e4t und eine bevorzugte Stellung einger\u00e4umt. Die USA haben zudem Pakistan dazu gen\u00f6tigt, die Spannungen mit Indien abzubauen, wodurch Indien gr\u00f6\u00dfere Milit\u00e4reinheiten, die jahrzehntelang an der pakistanischen Grenze stationiert waren, abzuziehen und sie an die Grenze zu China zu verlegen. Diese Politik der USA gegen\u00fcber Indien ist nicht neu, sondern wird seit vielen Jahren in dieser Form praktiziert. Sie wird heute dadurch erg\u00e4nzt, dass die USA Indien an ihrem Vorhaben teilhaben lassen, ausl\u00e4ndische Gro\u00dfkonzerne dazu zu bringen, China den R\u00fccken zu kehren und Indien als Alternative heranzuziehen. Mit anderen Worten, die USA lassen Indien daran teilhaben, Chinas Wirtschaft zu attackieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Wichtig zu erw\u00e4hnen ist, dass die Volksrepublik in der Lage war, sich milit\u00e4risch enorm weiterzuentwickeln und weltweit, was die Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r betrifft, bis an die zweite Stelle hinter den USA vorzur\u00fccken. 2019 beliefen sich diese auf 261 Milliarden Dollar, mehr als die Staaten Russland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich zusammen. Und obwohl Indien 2019 den dritten Platz nach China mit einem Milit\u00e4rbudget von erstmals \u00fcber 72 Milliarden Dollar belegte, sind die milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten verglichen mit denen der chinesischen Volksarmee weiterhin gering. Diese Realit\u00e4t l\u00e4sst Indien, anders als im Jahr 1962, davor zur\u00fcckschrecken, sich auf gro\u00dfe Schlachten mit China einzulassen, trotz der \u00dcberlegenheit Indiens im Bereich konventioneller Waffen in Ladakh, wo es zu den j\u00fcngsten Auseinandersetzungen kam. Zudem sind viele Einheiten der indischen Armee entlang der Grenze zu Pakistan stationiert, also unfern des umstrittenen Gebietes. China hingegen hat seine Armee bis heute nicht in der Region stationiert. Dieser Umstand hinsichtlich der konventionellen milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten beider L\u00e4nder in der Konfliktregion, wird durch eine Studie der amerikanischen Harvard-Universit\u00e4t belegt. (Arabic Post, 31.05.2020) Doch nach den gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfen war zu beobachten, dass China begann, zus\u00e4tzliche Streitkr\u00e4fte in der Region zusammenzuziehen und sich an der Westgrenze gegen Indien st\u00e4rker aufzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Der 2017 mit Indien aufgeflammte Konflikt an der \u00f6stlichen Grenze wurde 2018 durch ein Treffen zwischen Premierminister Modi und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping entsch\u00e4rft. <em>Die beiden Staats- und Regierungschefs kamen im April 1918 zu einem informellen Gipfel in Wuhan zusammen. Bei diesem Treffen nahm Xi Modis Einladung zu einem Besuch Indiens zwecks eines zweiten Treffens an.<\/em> (Euronews, 09.12.2019) Der derzeitige Konflikt jedoch spielt sich zeitgleich mit extrem verst\u00e4rkten amerikanischen Bem\u00fchungen ab, China zu schaden. Und das verkompliziert die Lage und erschwert eine Deeskalation des Konflikts. Diese neuen Komplikationen, die von der Trump-Administration in der Umgebung Chinas kreiiert werden, hat Peking durchaus verstanden. Chinas Staatschef Xi Jinping erkl\u00e4rte am heutigen Dienstag, Peking werde seine Vorbereitungen f\u00fcr den bewaffneten Kampf intensivieren und seine Kapazit\u00e4ten zur Durchf\u00fchrung milit\u00e4rischer Missionen verbessern. Das werde infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die nationale Sicherheit geschehen. (Sputnik, 26.05.2020) Zwar ist mit dieser chinesischen Aussage nicht explizit Indien gemeint. Doch die Chinesen sp\u00fcren, dass um sie herum gro\u00dfe Gefahren lauern, nachdem ihnen die Absichten der Amerikaner, China die Verantwortung f\u00fcr die Ausbreitung des Virus zuzuschieben, bewusst wurden. Daher ist es gut m\u00f6glich, dass China daran denkt und plant, die Muskeln spielen zu lassen, um jedem milit\u00e4rischen Vorhaben der Amerikaner unter Mitbeteiligung ihrer Verb\u00fcndeten in der Region, darunter Indien, entgegenzuwirken. Es wirkt ganz so, als w\u00fcrde China an seine benachbarten Feinde die Botschaft aussenden, nicht mit den USA zu paktieren, andernfalls w\u00e4re die chinesische Armee imstande, ihnen immensen Schaden zuzuf\u00fcgen. Wom\u00f6glich offenbart der Geheimdienstbericht des chinesischen Ministeriums f\u00fcr Staatssicherheit von Anfang April 2020, der Peking dazu auffordert, sich auf eine milit\u00e4rische Konfrontation vorzubereiten, welch ernste Gefahr in den antichinesischen US-Pl\u00e4nen steckt. Und vielleicht stellen auch die sprunghaft angestiegenen indischen Milit\u00e4rausgaben, die 2019 erstmals ein Volumen von 72 Milliarden Dollar erreichten und die gewaltigen Waffendeals, die vom indischen Milit\u00e4r get\u00e4tigt werden, eine direkte Drohung in Richtung China dar. All das l\u00e4sst bei den Chinesen wohl die \u00dcberzeugung entstehen, dass Indien die Speerspitze der USA gegen sie bildet. Auch bereiten die Infrastrukturprojekte Indiens in den umstrittenen Grenzregionen in Kombination mit seiner verst\u00e4rkten milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung den Chinesen zunehmend Sorgen im Hinblick auf ihre zuk\u00fcnftigen Beziehungen zu Indien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>F\u00fcnftens<\/strong>: Mit ihrer Haltung zu der j\u00fcngsten indisch-chinesischen Auseinandersetzung haben sich die USA zweifellos auf der Seite Indiens positioniert. So hat Alice Wells, die stellvertretende Staatssekret\u00e4rin f\u00fcr s\u00fcd- und zentralasiatische Angelegenheiten im US-Au\u00dfenministerium, das Vorgehen Chinas in Ladakh kritisiert und eine Verbindung zu den Provokationen Pekings im S\u00fcdchinesischen Meer gezogen. (NEWS 18, 21.05.2020) Und auch der Abgeordnete Eliot L. Engel, Vorsitzender des Ausschusses f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten im Repr\u00e4sentantenhaus, hat in einem Statement betont: \u201eIch bin \u00e4u\u00dferst besorgt angesichts der anhaltenden chinesischen Aggressionen entlang der Linie der tats\u00e4chlichen Kontrolle an der indisch-chinesischen Grenze. China zeigt erneut, dass es bereit ist, seine Nachbarn zu schikanieren anstatt Konflikte nach internationalem Recht zu l\u00f6sen. (\u2026) Ich fordere China nachdr\u00fccklich auf, Normen zu respektieren und Diplomatie und bestehende Mechanismen zu nutzen, um seine Grenzfragen mit Indien zu l\u00f6sen.\u201c (Foreign Affairs, 01.06.2020) Dar\u00fcber hinaus versuchen die USA, diese Grenzkonflikte zu instrumentalisieren und sie als Trumpfkarte in der Konfrontation mit China einzusetzen, um Druck auf das Land auszu\u00fcben. Damit soll das hegemoniale Vordringen Chinas in der Region einged\u00e4mmt und das Land mit Grenz-Scharm\u00fctzeln besch\u00e4ftigt werden. Zudem will man China in Sachen Handelskrieg erpressen ebenso wie durch Einmischung in innere Angelegenheiten. Daher bot Donald Trump nach der letzten Auseinandersetzung seine Dienste als Vermittler zwischen den beiden Konfliktparteien an, womit er die L\u00f6sung zu seinem Vorteil lenken wollte. Am 27.05.2020 schrieb er auf Twitter: \u201eWir haben sowohl Indien als auch China dar\u00fcber informiert, dass die Vereinigten Staaten bereit und f\u00e4hig sind, zu vermitteln oder die Rolle des Schiedsrichters bei den derzeit tobenden Grenzstreitigkeiten zu \u00fcbernehmen. (Al-Hurra, 27.05.2020) China lehnte das ab. <em>Wie der Sprecher des chinesischen Au\u00dfenministeriums Lijian Zhao erkl\u00e4rte, lehnten beide L\u00e4nder eine \u201eEinmischung\u201c Dritter zur Beilegung der Differenzen ab.<\/em> (Anadolu, 09.06.2020)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sechstens<\/strong>: Trotzdem haben sich die USA nicht zur\u00fcckgezogen, sondern vielmehr ihre Aktivit\u00e4ten in der Region, die f\u00fcr sie zu den wichtigsten weltweit geh\u00f6rt, weiterbetrieben. Die Konfrontation mit China forcierten sie weiter mit dem Ziel der Eind\u00e4mmung, der Vereinnahmung und des Versuchs, dem Land direkt oder indirekt im S\u00fcdchinesischen Meer die Stirn zu bieten. Doch die USA sind nicht mehr in der Lage, an allen Fronten Krieg zu f\u00fchren und ihren Einfluss, der sich \u00fcber weite Teile der Welt erstreckt, aufrechtzuerhalten, ohne sich auf regionale und lokale M\u00e4chte zu st\u00fctzen. Diese m\u00fcssen gewonnen werden, damit sie im Sinne Amerikas agieren. Allerdings kam dann die Coronakrise, die die USA als einen Staat vorgef\u00fchrt hat, der unf\u00e4hig ist, Krisen zu managen. Mehr noch: Es stellte sich heraus, dass die USA einem kleinen Virus gegen\u00fcber schwach und hilflos gegen\u00fcberstehen! Die Lage spitzte sich noch weiter zu, als das latente Rassismusproblem in Amerika explodiert ist, nachdem ein schwarzer US-Amerikaner von einem wei\u00dfen US-Polizisten zu Tode gew\u00fcrgt wurde und die USA damit vor aller Welt entbl\u00f6\u00dft waren &#8211; in einer Zeit, in der China zu einer regionalen Gro\u00dfmacht geworden ist. Aus diesem Grund haben die Amerikaner begonnen, sich st\u00e4rker als fr\u00fcher anderer Staaten zu bedienen, um die eigenen Interessen voranzutreiben und ihre Hegemonie zu wahren. Daher waren die USA darauf bedacht, dass ihre Vasallen in Indien an die Macht gelangen, um sicherzustellen, dass sie in Indien einen Erf\u00fcllungsgehilfen haben, die politischen Resultate immer im Sinne Amerikas ausfallen und die Vasallen auf US-Linie bleiben. Die Amerikaner haben all ihre Kr\u00e4fte mobilisiert, um die US-treue Bharatiya Janata Party an die Macht zu bringen. So ist die Partei erstmals von 1998 bis 2004 unter dem Vorsitz Vajpayees an der Macht gewesen. Bei den Wahlen von 2004 verlor die BPJ allerdings die Macht an die Kongresspartei, bis sie 2014 erneut die Wahlen gewann und seitdem die Regierung in Indien bildet. Nun begannen die USA, Indien gegen China zu instrumentalisieren. Damit Indien diesen Part \u00fcbernehmen kann, haben die USA daf\u00fcr gesorgt, dass Pakistan neutral bleibt und sich von Konflikten mit Indien fernh\u00e4lt, sodass Indien, sollte es zu Auseinandersetzungen mit China kommen, freie Hand hat. Wie sehr Pakistans Herrscher die Menschen im Stich gelassen haben, zeigte sich, als Indien im vergangenen Jahr (am 05.08.2019) das besetzte Kaschmir zu einem Teil Indiens erkl\u00e4rte. Wir hatten bereits in einer Frage\/Antwort vom 18.08.2020 ausgef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Zur \u00dcberwindung dieser Spannungen begannen die Amerikaner, eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Indien und Pakistan zu forcieren. Ziel des Ganzen sollte sein, die indischen und pakistanischen Streifkr\u00e4fte davon abzubringen, sich in der Auseinandersetzung um Kaschmir gegenseitig zu bek\u00e4mpfen und ihre Anstrengungen in Richtung Kooperation mit den USA zu lenken, damit Chinas Aufstieg eingeschr\u00e4nkt wird. Die USA glaubten, dass ein Anschluss Kaschmirs an Indien und der amerikanische Druck auf das pakistanische Regime, um es daran zu hindern, Kaschmir milit\u00e4risch zur\u00fcckzuerobern und auf Mittel des Dialogs zu setzen, die Kaschmirfrage beendigen und die milit\u00e4rische Auseinandersetzung zwischen beiden Staaten verhindern w\u00fcrde. \u00c4hnlich wie es mit der Autonomiebeh\u00f6rde von Abbas in Pal\u00e4stina und den benachbarten arabischen Staaten der Fall ist, wo es gleicherma\u00dfen zu keiner milit\u00e4rischen Auseinandersetzung mit dem Zionistenstaat kommt, w\u00e4hrend dieser von Pal\u00e4stina besetzen und annektieren darf, was ihm beliebt!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daran haben sich die Regenten Pakistans gehalten. So hie\u00df es aus dem Munde des Premierministers Imran Khan, seine Regierung werde auf die indische Regierung angemessen antworten, sollte sie einen Angriff auf Pakistan starten. (Anadolu, 30.08.2020) Das hei\u00dft, nicht zur Befreiung Kaschmirs! Etwa einen Monat sp\u00e4ter teilte er mit, Armeechef Bajwa habe ihm versichert, dass die pakistanische Armee bereit f\u00fcr eine Konfrontation mit Indien sei, falls es Azad Kaschmir angreifen sollte. (Geo News Channel, 26.12.2019) D.&nbsp;h., nur f\u00fcr den Fall, wenn es einen Angriff auf (das pakistanische) Azad Kaschmir geben sollte. Es geht also nicht um die Befreiung der Region Jammu und Kaschmir aus der Hand Indiens!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Siebtens<\/strong>: Pakistan, das enge Beziehungen zu China pflegt, erhebt keinerlei Anspr\u00fcche auf Aksai Chin, das einst indisch kontrolliert und von China besetzt wurde und ein Teil Kaschmirs ist. Pakistan erhebt auch keinerlei Anspr\u00fcche auf die in Kaschmir gelegene Region Ladakh, die von Indien kontrolliert wird und von der China einen Teil beansprucht. Und Pakistan, das sich immer erfreut \u00fcber Auseinandersetzungen zwischen Indien und China zeigte, in der Hoffnung, dass der indische Erzfeind bezwungen w\u00fcrde, ist in diesem Fall auff\u00e4llig ruhig geblieben. Der Sender CNN News 18 brachte am 26.05.2020 sein Erstaunen \u00fcber das Schweigen pakistanischer Medien zum Ausdruck und wunderte sich, dass sie, entgegen ihrer Gewohnheit, nicht zus\u00e4tzlich \u00d6l ins Feuer gossen. Und das kann nur auf Druck der USA erfolgt sein. Diese wollen n\u00e4mlich, dass Indien ein entspanntes Verh\u00e4ltnis zu Pakistan hat und sich nicht bedroht f\u00fchlt, indem sich etwa die pakistanische Armee in Stellung bringt, falls sich Indien in einen Krieg mit China begeben sollte. All das soll Indien dazu motivieren, zus\u00e4tzliche Truppen von der pakistanischen an die chinesische Grenze zu verlegen. So h\u00e4tte Indien eine bessere Ausgangslage, um China unter Druck zu setzen. Die Schlagkraft der chinesischen Armee w\u00fcrde sich dann zerstreuen, anstatt dass sie weiter auf das Chinesische Meer konzentriert ist. So w\u00e4re China auch ohne Krieg geschw\u00e4cht. Die milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten w\u00e4ren zerstreut, einerseits in der Vorbereitung f\u00fcr eine Konfrontation mit Indien im S\u00fcdwesten und andererseits in der Vorbereitung f\u00fcr eine Konfrontation mit den Hauptfeinden zur See: der US-Marine und der japanischen Armee, die ebenfalls die St\u00e4rke ihrer Streitmacht gegen China intensivieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Achtens<\/strong>: Die Muslime in Kaschmir haben das Gef\u00fchl, dass die Territorien ihrer Region nur noch ein Zankapfel zwischen zwei ungl\u00e4ubigen Staaten ist, die darauf aus sind, die Region auszubeuten und ihrer Kontrolle zu unterwerfen, w\u00e4hrend Pakistan und der Rest der muslimischen Herrscher als Zuschauer dabeistehen. Mehr noch: Pakistan hatte begonnen, die kaschmirischen bewaffneten Gruppen auf pakistanischem Boden zu verfolgen, um zu verhindern, dass sie Indien Schaden zuf\u00fcgen. Diese Realit\u00e4t, was Pakistan betrifft, und der indisch-chinesische Konflikt schw\u00e4chen die Muslime Kaschmirs sehr. Nachdem Kaschmir gegen die indische Besetzung gek\u00e4mpft hatte und von der pakistanischen Armee stark unterst\u00fctzt wurde, sieht sich die Region heute mit zwei gro\u00dfen Staaten konfrontiert, ohne die geringste Hilfe von pakistanischer Seite zu erhalten. So r\u00e4umt Pakistan noch mehr Konfliktregionen zugunsten Indiens frei \u2013 und das allein aus Ergebenheit zu den USA!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es schmerzt, dass es bei den Auseinandersetzungen zwischen Indien und China um die Aufteilung islamischer Gebiete geht, besonders Kaschmirs und der umliegenden Region. Indien verlangt die Territorien zur\u00fcck, die sich China im Krieg von 1962 an der Westgrenze einverleibt hat, n\u00e4mlich Aksai Chin, das zur islamischen Region Kaschmir geh\u00f6rt. China wiederum beansprucht ein Gebiet der kaschmirischen Region Ladakh, das an Aksai Chin angrenzt, und sieht es als Teil der Region Xinjiang an, also des islamischen Ostturkestans. Diese Staaten streiten sich um vermeintliche Anspr\u00fcche auf islamische Territorien, w\u00e4hrend Pakistan sich als Vasall den USA anbiedert und der Rest der Muslime schweigt! Und so leben die Muslime durch das, was ihre eigenen H\u00e4nde erworben haben, in Erb\u00e4rmlichkeit und Elend. Allah, der Allm\u00e4chtige und Gewaltige, spricht die Wahrheit, wenn Er sagt:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0648\u064e\u0645\u064e\u0646\u0652 \u0623\u064e\u0639\u0652\u0631\u064e\u0636\u064e \u0639\u064e\u0646\u0652 \u0630\u0650\u0643\u0652\u0631\u0650\u064a \u0641\u064e\u0625\u0650\u0646\u064e\u0651 \u0644\u064e\u0647\u064f \u0645\u064e\u0639\u0650\u064a\u0634\u064e\u0629\u064b \u0636\u064e\u0646\u0652\u0643\u0627\u064b \u0648\u064e\u0646\u064e\u062d\u0652\u0634\u064f\u0631\u064f\u0647\u064f \u064a\u064e\u0648\u0652\u0645\u064e \u0627\u0644\u0652\u0642\u0650\u064a\u064e\u0627\u0645\u064e\u0629\u0650 \u0623\u064e\u0639\u0652\u0645\u064e\u0649 * \u0642\u064e\u0627\u0644\u064e \u0631\u064e\u0628\u0650\u0651 \u0644\u0650\u0645\u064e \u062d\u064e\u0634\u064e\u0631\u0652\u062a\u064e\u0646\u0650\u064a \u0623\u064e\u0639\u0652\u0645\u064e\u0649 \u0648\u064e\u0642\u064e\u062f\u0652 \u0643\u064f\u0646\u0652\u062a\u064f \u0628\u064e\u0635\u0650\u064a\u0631\u0627\u064b * \u0642\u064e\u0627\u0644\u064e \u0643\u064e\u0630\u064e\u0644\u0650\u0643\u064e \u0623\u064e\u062a\u064e\u062a\u0652\u0643\u064e \u0622\u064a\u064e\u0627\u062a\u064f\u0646\u064e\u0627 \u0641\u064e\u0646\u064e\u0633\u0650\u064a\u062a\u064e\u0647\u064e\u0627 \u0648\u064e\u0643\u064e\u0630\u064e\u0644\u0650\u0643\u064e \u0627\u0644\u0652\u064a\u064e\u0648\u0652\u0645\u064e \u062a\u064f\u0646\u0652\u0633\u064e\u0649<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein erb\u00e4rmliches Leben f\u00fchren, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind versammeln. Er wird sagen: \u201eMein Herr, warum hast Du mich blind versammelt, wo ich doch sehen konnte?&#8220; Und Er wird antworten: \u201eSo sind Unsere Zeichen auch zu dir gekommen, doch hast du sie vergessen, und so wirst du auch heute vergessen sein.<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">10:124-126<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr Muslime, hierin liegt eure Rettung: Folgt den Versen Allahs sowie dem Hadith des Gesandten (s), indem ihr die Herrschaft Allahs, das Rechtgeleitete Kalifat, errichtet. Denn dies ist der rechte Pfad und der Weg des <em>\u011fih\u0101d<\/em>. Es ist der Weg der W\u00fcrde, der Macht und des Schutzes vor \u00dcbelt\u00e4tern. Der Gesandte Allahs (s) sprach die Wahrheit, als er in dem von Ab\u016b Huraira \u00fcberlieferten Hadith sagte:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-hadith-block\"><p class=\"hadith-block-arabic\"><span class=\"hadith-block-arabic-content\">\u00ab\u0627\u0644\u0652\u0625\u0650\u0645\u064e\u0627\u0645\u064f \u062c\u064f\u0646\u064e\u0651\u0629\u064c \u064a\u064f\u0642\u064e\u0627\u062a\u064e\u0644\u064f \u0645\u0650\u0646\u0652 \u0648\u064e\u0631\u064e\u0627\u0626\u0650\u0647\u0650 \u0648\u064e\u064a\u064f\u062a\u064e\u0651\u0642\u064e\u0649 \u0628\u0650\u0647\u0650\u00bb<\/span><\/p><p class=\"hadith-block-trans-ref\"><span class=\"hadith-block-translation\">Der Imam ist ein Schutzschild. Hinter ihm wird gek\u00e4mpft und Schutz geboten.<\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So lasst euch belehren, ihr Leute mit Verstand!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">30. \u0160auw\u0101l 1441 n.&nbsp;H.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">21. Juni 2020 n. Chr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frage: Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am 10.06.2020: Indischen Angaben zufolge stehen sich seit April in der entlegenen Schneeregion Ladakhs hunderte Soldaten gegen\u00fcber, wo es zur gef\u00e4hrlichsten Eskalation seit Jahren an der Grenze zwischen den beiden Seiten gekommen sei, nachdem chinesische Patrouillen die indisch beanspruchte Seite der tats\u00e4chlichen Kontrolllinie betreten h\u00e4tten.<\/p>\n","protected":false},"author":33,"featured_media":2554,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[534,1104,1256],"class_list":["post-10502","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politische-fragen-und-antworten","tag-chinesische","tag-grenzkonflikt","tag-indisch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10502","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/33"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10502"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10502\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10502"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10502"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10502"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}