{"id":14403,"date":"2022-04-10T15:47:40","date_gmt":"2022-04-10T13:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=14403"},"modified":"2022-04-10T15:47:40","modified_gmt":"2022-04-10T13:47:40","slug":"die-muslime-waren-die-pioniere-der-medizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=14403","title":{"rendered":"Die Muslime waren die Pioniere der Medizin"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte der Medizin beginnt nicht erst mit der Geschichte der Muslime, aber die medizinische Forschung und Entwicklung nach modernen Ma\u00dfst\u00e4ben geht zur\u00fcck auf die Muslime. Die Medizin erbl\u00fchte nicht zuf\u00e4llig in der islamischen Welt. Der Islam selbst hat ihre Entwicklung angesto\u00dfen und ist die Ursache daf\u00fcr, dass die Muslime sich so intensiv auf dem Gebiet der Medizin bet\u00e4tigten und in der Bl\u00fcte des Islam den Europ\u00e4ern etwa ein Jahrtausend voraus waren. Einer der Hauptgr\u00fcnde war die \u00dcberlieferung des Propheten (s.), dass Allah (t.) keine Krankheit aufkommen l\u00e4sst, ohne daf\u00fcr ein Heilmittel erschaffen zu haben. Die Gewissheit, dass Allah (t) f\u00fcr jede Krankheit ein Heilmittel erschaffen hat, spornte die Muslime schon sehr fr\u00fch zur Forschung an und f\u00fchrte zur Einstellung, vor keiner Krankheit zu kapitulieren. Sie waren die Pioniere der Medizin. Von ihren wissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen profitiert die gesamte Welt bis heute. So ist die moderne Medizin ohne die Leistung der Muslime nicht denkbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die medizinischen Errungenschaften der Muslime sind nicht zu verwechseln mit dem, was man als Medizin des Propheten (s.) versteht. Die Medizin des Propheten (s.) hat sich als Bezeichnung f\u00fcr alle \u00dcberlieferungen des Propheten (s.) durchgesetzt, die sich auf medizinische Themen, auf Heilung und auf Gesundheit beziehen. Das Wissen, das den Muslimen aus diesen \u00dcberlieferungen vorlag, ist noch gar nicht so lange in der westlichen Welt bekannt, etwa das Wissen um die heilende Wirkung von Schwarzk\u00fcmmel. Studien belegen inzwischen die vorbeugende und heilende Wirkung von Schwarzk\u00fcmmel in Bezug auf die unterschiedlichsten Krankheiten. Darin best\u00e4tigt sich die Aussage des Propheten (s.), dass es im Schwarzk\u00fcmmel mit Ausnahme vom Tod Heilung f\u00fcr jede Erkrankung gibt. Die \u00dcberlieferungen halten jeder medizinischen Studie stand, z.&nbsp;B. die zum <em>misw\u0101k<\/em>. Sie zeigen auf, dass sich der Zweig des sogenannten Zahnb\u00fcrstenbaums (Salvadora persica) durch die Kombination aus mechanischer Reinigung und pflanzlichen Wirkstoffen hervorragend f\u00fcr die Zahn- und Mundpflege eignet. Selbst zum Umgang mit Seuchen finden sich Aussagen des Propheten (s.), in denen es um Ma\u00dfnahmen geht, damit Infizierte sich nicht mit Gesunden vermischen und die Seuche lokal begrenzt bleibt \u2013 heute aktueller denn je. Die Medizin geht aber weit \u00fcber all das hinaus. Dies war den Muslimen bewusst, sonst h\u00e4tten sie die medizinische Entwicklung nicht auf diese beispiellose Weise vorangetrieben und diese gro\u00dfartigen Erfolge verzeichnet. Die Medizin des Propheten (s.) gibt nicht das gesamte medizinische Spektrum wieder und ersetzt nicht die sogenannte Schulmedizin, die das Resultat von Studium und Forschung ist und deren Entwicklung weiter fortschreitet. Mit der Medizin des Propheten (s.) lassen sich keine Schlaganf\u00e4lle, Herzinfarkte und dergleichen behandeln. Daher ist sie trotz ihrer Bedeutung kein Ersatz f\u00fcr die Medizin. Davon sind die Muslime auch nie ausgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was hatte dazu gef\u00fchrt, dass die Muslime eine wissenschaftliche Vorreiterstellung einnahmen? In vorislamischer Zeit waren die Araber nicht daf\u00fcr bekannt, dass sie auf dem Gebiet der Heilung besonders bewandert waren oder in irgendeiner anderen Weise hervorstachen. Was sie auszeichnete, war ihre Sprache, die sie besonders pflegten, und ihre F\u00e4higkeit des Dichtens, worauf sie sehr viel Wert legten und stolz waren. Aber das hohe Niveau der arabischen Sprache spiegelte sich nicht im Verhalten der Menschen wider. Die Gesellschaft war gepr\u00e4gt von Stammeskriegen und Br\u00e4uchen, zu denen die T\u00f6tung der M\u00e4dchen z\u00e4hlte. Es war der Islam, der den Standpunkt der Menschen im Leben ver\u00e4nderte, ihnen die richtige Sichtweise vermittelte und ihr Niveau in allen Lebensbereichen anhob. Der Islam ver\u00e4nderte sie von Grund auf, auch was ihren Blick auf Krankheit und Heilung betraf. Krankheit wurde nicht mehr als Folge von Zauberei betrachtet, die man oftmals mit Zauberei zu heilen versuchte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine wesentliche Rolle spielte au\u00dferdem die vollst\u00e4ndige Umsetzung des Islam im Kalifat, was vielen gar nicht bewusst ist. Das Kalifat stellte die idealen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Wissenschaft und den medizinischen Fortschritt dar. Man kann sogar sagen, dass es ohne den islamischen Staat nie zu einer solchen Bl\u00fcte der Medizin gekommen w\u00e4re. Krankenh\u00e4user waren n\u00e4mlich ein entscheidender Faktor f\u00fcr den Auftrieb der Medizin und diese wurden vom Staat betrieben. Die Kalifen f\u00f6rderten die Wissenschaft im Allgemeinen und die Medizin im Besonderen. Die Mediziner standen unter dem Schutz der Kalifen, die Wert auf die besten und bekanntesten \u00c4rzte legten. Jeder Kalif wollte seine Vorg\u00e4nger auf dem Gebiet der Medizin \u00fcbertreffen. Das erste Krankenhaus entstand bereits im Jahr 706 unter der Regierungszeit von al-Wal\u012bd I., wo Leprakranke behandelt wurden. Daraufhin entstanden zahlreiche Krankenh\u00e4user im ganzen Kalifat. Der Kalif H\u0101r\u016bn ar-Ra\u0161\u012bd, der zwischen 786 und 809 regierte, gr\u00fcndete das erste Krankenhaus in Bagdad. Im Jahr 1160 gab es bereits 60 Krankenh\u00e4user in Bagdad. Der Bau von Krankenh\u00e4usern spielte f\u00fcr die Kalifen eine gro\u00dfe Rolle und wurde mit gro\u00dfer Sorgfalt vorgenommen. Beispielsweise beauftragte der Kalif al-Muktaf\u012b, der zwischen 902 und 908 regierte, den ber\u00fchmten Mediziner Ab\u016b Bakr Mu\u1e25mmad ibn Zakar\u012by\u0101 ar-R\u0101z\u012b damit, einen optimalen Standort f\u00fcr ein Krankenhaus zu finden. Ar-R\u0101z\u012b, den man im Westen auch als Rhazes kennt, lie\u00df in verschiedenen Teilen Bagdads frische Fleischst\u00fccke aufh\u00e4ngen, die er nach einigen Tagen pr\u00fcfte. Der Verwesungsgrad sollte Auskunft \u00fcber die Reinheit der Luft geben und so wurde jener Ort gew\u00e4hlt, an dem die Verwesung am langsamsten vorangeschritten war. Die Gr\u00fcndung von Krankenh\u00e4usern war, wie man an diesen wenigen Beispielen sehen kann, eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit im Kalifat. Im Vergleich dazu gab es die ersten Krankenh\u00e4user in Europa etwa ein Jahrtausend sp\u00e4ter, n\u00e4mlich im 18. Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass das erste Krankenhaus ausgerechnet im Kalifat erbaut wurde, ist kein Zufall. Denn der Islam legt dem Kalifen die Verantwortung f\u00fcr das Wohl der Menschen in die Hand und fordert von ihm eine umfassende Betreuung der Angelegenheiten seiner B\u00fcrger. Zu diesen Angelegenheiten z\u00e4hlt nat\u00fcrlich auch die Gesundheit und die medizinische Versorgung. Nach islamischem Verst\u00e4ndnis darf ein Krankenhaus kein am Gewinn orientiertes Unternehmen sein, das seine Patienten in privat und gesetzlich versichert unterteilt und ihnen profitable Operationen andreht. Eine Krankenversicherung darf keine Voraussetzung f\u00fcr eine medizinische Behandlung sein und gar nicht erst eingef\u00fchrt werden. Die medizinische Versorgung steht im islamischen Staat allen B\u00fcrgern, ob reich oder arm, kostenlos zu, und zwar unabh\u00e4ngig von der Religionszugeh\u00f6rigkeit oder dem sozialen Status. Selbst die \u00c4rmsten konnten von den besten \u00c4rzten behandelt werden, w\u00e4hrend man heute nur als Privatversicherter Anspruch auf eine Chefarztbehandlung hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ernst die Kalifen die richtige medizinische Behandlung der B\u00fcrger nahmen, zeigt sich am Beispiel des Kalifen al-Muqtadir, der im Jahr 931 erfuhr, dass ein Patient nach einem Arztfehler gestorben war. Er ordnete daraufhin an, all jene zu pr\u00fcfen, die sich als Arzt bet\u00e4tigen wollten. Al-Muqtadir beauftragte seinen eigenen Leibarzt Sin\u0101n ibn \u1e6e\u0101bit bin Qurra damit, die Pr\u00fcfungen durchzuf\u00fchren. Das war der Anfang der Approbation f\u00fcr \u00c4rzte. Der Staat wachte dar\u00fcber, dass keine Quacksalber am Werk waren. Die Bef\u00e4higung als Arzt war besonders wichtig. Ar-R\u0101z\u012b beispielsweise setzte voraus, dass ein Arzt sowohl mit den alten als auch mit den neuen Werken der Medizin vertraut sein musste und dass er zudem in einem Krankenhaus praktiziert haben musste. Approbationsaussch\u00fcsse entstanden, die von dem sogenannten <em>mu\u1e25tasib<\/em> geleitet wurden. Ein <em>mu\u1e25tasib<\/em> \u00fcbt im Kalifat ein Amt aus, das in nichtislamischen Systemen keine Entsprechung hat. Er \u00fcberwacht die Einhaltung der Rechte der Allgemeinheit und f\u00e4llt seine Urteile und Entscheidungen vor Ort, wenn gegen ein solches Recht versto\u00dfen wurde. Seine Entscheidungen sind sofort rechtsg\u00fcltig. Der <em>mu\u1e25tasib<\/em> kontrollierte die Gewichte und Ma\u00dfeinheiten auf den M\u00e4rkten und war auch f\u00fcr die Kontrolle der Apotheken, die es damals schon gab, zust\u00e4ndig. Apotheken geh\u00f6rten zu den Krankenh\u00e4usern. Schon in der Regierungszeit von al-Ma\u02bem\u016bn, der zwischen 813 und 833 regierte, wurden Apotheker und die Qualit\u00e4t ihrer Medikamente von einem <em>mu\u1e25tasib<\/em> kontrolliert. Um eine Lizenz zu erhalten, mussten Apotheker sogar eine Pr\u00fcfung ablegen. Das Kalifat hatte die Grundlage f\u00fcr eine seri\u00f6se Arztausbildung gelegt und die Medizin in die richtigen Bahnen gelenkt. Es gab in der restlichen Welt nichts Vergleichbares. Wer im Mittelalter in Europa reich war, leistete sich einen Arzt aus dem Kalifat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zahlreichen Krankenh\u00e4user im Kalifat waren nicht nur die Vorl\u00e4ufer moderner Krankenh\u00e4user, sondern auch aus heutiger Sicht als modern einzustufen, sieht man vom technischen Fortschritt ab. Aus alten Reiseberichten jener Zeit erhalten wir eine Vorstellung davon, wie modern die Krankenh\u00e4user im Kalifat waren, die an heutige Kliniken und deren Standards erinnern. Die Krankenh\u00e4user waren damals schon, bedingt durch die verschiedenen Krankheiten, in Stationen unterteilt und trennten ansteckende Patienten von anderen Kranken. Sie besa\u00dfen sogar eine chirurgische Station sowie Apotheken und wurden von \u00c4rzten geleitet. Krankenh\u00e4user waren im Kalifat nicht nur ein Ort, um Menschen zu heilen, sondern auch eine Ausbildungsst\u00e4tte, wo Mediziner ihr Handwerk lernten. Das hei\u00dft, in den Krankenh\u00e4usern, die auch Bibliotheken besa\u00dfen, wurde neben der Behandlung von Patienten Medizin gelehrt. Dort gab es zahlreiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die medizinische Forschung. Die Krankenh\u00e4user befanden sich au\u00dferdem oftmals in der N\u00e4he von Universit\u00e4ten. Die Existenz von Krankenh\u00e4usern im Kalifat war mit ein Grund, weshalb gerade dort die Medizin auf einem so hohen Niveau und Wissensstand war. Die Medizin deckte so gut wie alle Felder ab, die man heute kennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Krankenh\u00e4user im islamischen Staat waren bekannt f\u00fcr den Komfort und den guten Umgang mit Patienten, so dass die Menschen die Krankenh\u00e4user gerne aufsuchten, da sie rundum versorgt waren und zum Teil sogar bei ihrer Entlassung Geld bekamen, um sich erholen zu k\u00f6nnen, statt sofort arbeiten zu m\u00fcssen. Es gibt eine bekannte Geschichte von \u02bfAbd al-La\u1e6d\u012bf al-Ba\u0121d\u0101d\u012b, der berichtete, dass einige Patienten im N\u016br\u012b-Krankenhaus in Damaskus Schmerzen simulierten, weil die Verpflegung im Krankenhaus so gut war. Doch erst am vierten Tag schickte sie der Arzt, der sie durchschaut hatte, mit dem ironisch gemeinten Kommentar nach Hause, dass die vorgegebene islamische Gastfreundschaft drei Tage dauere und sie daher gehen m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es versetzt einen in Erstaunen, wie viel die muslimischen und auch nichtmuslimischen Mediziner im Kalifat auf dem Gebiet der Medizin schon erforscht hatten und behandeln konnten. Damals wurden die Menschen regelm\u00e4\u00dfig von Seuchen heimgesucht, ob es die Pest, die Pocken oder aber die Masern waren. Sie untersuchten und verfassten Abhandlungen dar\u00fcber, etwa ar-R\u0101z\u012b, der im Vergleich zu anderen ganz klar zwischen Pocken und Masern differenzierte und die Krankheiten genau beschrieb. Seine Beschreibungen entsprechen dem heutigen Kenntnisstand. Schon damals rieten die Mediziner dazu, Ansammlungen von Menschen fernzubleiben, um Ansteckungen zu vermeiden. Die Corona-Pandemie h\u00e4tte mit Sicherheit auch sie an ihre Grenzen gebracht, aber sie h\u00e4tten sich nicht davon abhalten lassen, die Krankheit bis ins Kleinste zu erforschen, um ein Heilmittel zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Muslime lie\u00dfen den Rest der Welt weit hinter sich und standen auf wissenschaftlichem Gebiet unserer Zeit n\u00e4her als dem europ\u00e4ischen Mittelalter. Ibn al-\u02bfAbb\u0101s az-Zahr\u0101w\u012b, der zwischen 936 und 1013 lebte, war nicht nur Arzt, sondern ein genialer Chirurg, der Operationsinstrumente entwickelte. Er f\u00fchrte professionelle Operationen durch, die in Europa erst ein Jahrtausend sp\u00e4ter m\u00f6glich waren. In Europa ging man noch zum Barbier, w\u00e4hrend man im Kalifat schon professionelle Chirurgie betrieb. Az-Zahr\u0101w\u012b konnte Nierensteine chirurgisch entfernen, f\u00fchrte orthop\u00e4dische Operationen durch, entwickelte Operationstechniken und hielt seine unz\u00e4hligen medizinischen Erkenntnisse in zahlreichen B\u00fcchern fest. Auf dem Gebiet der Chirurgie war vieles m\u00f6glich, weil die Muslime die An\u00e4sthesie kannten und diese mit einem mit Narkosemitteln getr\u00e4nkten Schwamm durchf\u00fchrten. All die medizinischen Errungenschaften der Muslime aufzulisten, ist ein fast unm\u00f6gliches Unterfangen. Denn es handelt sich um eine Geschichte von fast 1400 Jahren, in denen die Mediziner bereits in den Anf\u00e4ngen des Kalifats aktiv forschten und zu bedeutenden medizinischen Erkenntnissen gelangten. Festzuhalten ist jedoch ein weiteres Mal, dass die Bl\u00fcte der Medizin bei den Muslimen nicht losgel\u00f6st vom Islam und dem Kalifat betrachtet werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Geschichte der Medizin gibt es keinen Staat auf der Welt, der den medizinischen Fortschritt mit so gro\u00dfem Erfolg und in der Geschwindigkeit vorangetrieben hatte wie der islamische Staat. 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