{"id":15204,"date":"2023-04-06T18:00:00","date_gmt":"2023-04-06T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15204"},"modified":"2023-04-06T18:00:00","modified_gmt":"2023-04-06T16:00:00","slug":"die-grosse-fitna-saekulare-macht-und-muslimische-zukunften-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15204","title":{"rendered":"Die gro\u00dfe Fitna: S\u00e4kulare Macht und muslimische Zukunft(en) &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die muslimische Umma findet sich in einer Welt wieder, die sie nicht selbst gestaltet hat. Wir leben in einer Welt, die als s\u00e4kulares Zeitalter bezeichnet werden kann. Angesichts dessen kommen bei den Muslimen diverse Fragen auf. Wie sollen wir uns in einer zunehmend komplexen, von S\u00e4kularisation gepr\u00e4gten Landschaft zurechtfinden? Wie sollen wir \u00fcber die muslimische Zukunft reflektieren? In welcher Weise l\u00e4sst sich eine muslimische Autonomie entwerfen und mit welchen Mitteln soll daf\u00fcr gehandelt werden? Wie kann es uns in einem s\u00e4kularen Zeitalter gelingen, unser islamisches politisches Bewusstsein zur\u00fcckzugewinnen? Dies sind einige der wichtigsten Fragen, die sich uns stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um ein politisches Bewusstsein zu erlangen, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst verstehen, was Bewusstsein ist. Erst dann kann es uns gelingen, unser islamisches politisches Bewusstsein zur\u00fcckzugewinnen. Das grundlegende Merkmal des Bewusstseins l\u00e4sst sich nicht darauf reduzieren, dass man sich einer Sache blo\u00df bewusst ist. Vielmehr liegt dieses Merkmal in seiner negierenden Kraft, d.&nbsp;h. der F\u00e4higkeit, Vorgegebenes zu negieren und ihm eine neue\/andere Bedeutung zuzuweisen. Mit anderen Worten: Das Bewusstsein erm\u00f6glicht uns, zwischen der Welt, wie sie ist, und der Welt, wie sie sein soll, zu unterscheiden. Dieses Merkmal ist die kritische Haltung des Bewusstseins. Somit liegt das wesentliche Merkmal eines islamischen Bewusstseins in seiner F\u00e4higkeit, die vorgefertigten Bedeutungen, die uns in einer s\u00e4kularen Welt geboten werden, zu negieren. Mithilfe des islamischen Bewusstseins k\u00f6nnen wir der Welt also jene Bedeutung verleihen, die unseren islamischen Werten entspringt. Alternativ dazu existiert aber auch die pragmatische Strategie der Zugest\u00e4ndnisse, die von einer wachsenden Zahl von Gelehrten vertreten wird. Im Folgenden m\u00f6chte ich aufzeigen, dass derartige Strategien eine l\u00e4hmende Wirkung haben und durch die allgegenw\u00e4rtige s\u00e4kulare Macht hervorgerufen werden. Als l\u00e4hmend wird jener Zustand verstanden, der unser kritisches Bewusstsein beschneidet und uns in eine Haltung der Resignation und des grausamen Optimismus zwingt. Eine solche L\u00e4hmung geht von der s\u00e4kularen Macht aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diese Beobachtung nachzuweisen und die Frage zu kl\u00e4ren, wie ein islamisches politisches Bewusstsein zur\u00fcckgewonnen werden kann, m\u00f6chte ich einige Schritte vorausgehen. In diesem ersten Teil wollen wir daher zun\u00e4chst betrachten, was es bedeutet, Teil einer muslimischen Umma zu sein. Anschlie\u00dfend soll das Wesen und die Allgegenw\u00e4rtigkeit von Macht im Allgemeinen und das Wesen der s\u00e4kularen Macht im Besonderen er\u00f6rtert werden. Im zweiten Teil dieses Aufsatzes werden wir sodann spezifische Aspekte der s\u00e4kularen Macht beleuchten. Wir werden auf ihre Tendenz zur Rekrutierung, ihre F\u00e4higkeit zur \u201eSchaffung der Realit\u00e4t\u201c, ihre hegemoniale Sprache sowie auf ihre metaphysischen Horizonte n\u00e4her eingehen. Abschlie\u00dfend werden wir die Notwendigkeit einer muslimischen Autonomie im Denken und Handeln aufzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist eine <em>Umma<\/em>? Was ist Macht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zum Wort <em>\u201e<\/em>Nation<em>\u201c<\/em> besitzt das Wort <em>Umma<\/em> <em>keine rassischen oder territorialen Konnotationen<\/em>. Es stammt von der Wortwurzel <em>amm<\/em> ab, die als Verb <em>anstreben, suchen, f\u00fchren, leiten oder meinen und beabsichtigen<\/em> und als Substantiv <em>Bestimmung, Zweck, Streben, Ziel und Ende<\/em> bedeutet (Al-Barghouti 2008, 37). Die Umma, die eine Ableitung von <em>amm <\/em>bildet, bezeichnet <em>die K<\/em><em>\u00f6<\/em><em>rperschaft, die folgt<\/em>, w\u00e4hrend die Instanz, der gefolgt wird, als <em>Imam<\/em> bezeichnet wird. F\u00fcr die Muslime verk\u00f6rpert den Imam in oberster Instanz der Koran. Das Wesen einer Umma &#8211; so auch der muslimischen Umma &#8211; besteht also darin, dass sie einer bestimmten Richtung folgt. Die etymologische und koranische Definition einer Umma weist darauf hin, dass die muslimische Umma nicht durch Zahlen oder Menge definiert wird. Beispielsweise hei\u00dft es im Koran dazu:<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0625\u0650\u0646\u064e\u0651 \u0625\u0650\u0628\u0652\u0631\u064e\u0627\u0647\u0650\u064a\u0645\u064e \u0643\u064e\u0627\u0646\u064e \u0623\u064f\u0645\u064e\u0651\u0629\u064b<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Wahrlich, Ibrahim war eine Umma\u201c<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">16:120<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stattdessen wird die muslimische Umma dadurch definiert, dass sie <em>ein Bild von sich selbst als Kollektiv hat, und dieses Bild sie dazu anleitet, Dinge auf eine bestimmte Weise zu tun, die sie von anderen unterscheidet.<\/em> (Al-Barghouti 2008, 37).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die Macht betrifft, so sollte uns stets bewusst sein, dass sie allgegenw\u00e4rtig ist, weil sie nicht nur durch Gewalt existiert. Tats\u00e4chlich stellt Gewalt die schw\u00e4chste Form der Macht dar, weil Gewalt die Zerbrechlichkeit und Unrechtm\u00e4\u00dfigkeit ihrer Urspr\u00fcnge offenbart. W\u00e4hrend ein despotischer Herrscher Gewalt anwendet, um seine Macht zu demonstrieren, zeigt er dadurch gleichzeitig, dass es in der Bev\u00f6lkerung keinen mehrheitsf\u00e4higen Konsens f\u00fcr seine Herrschaft gibt. Im Gegensatz dazu wird Macht allgegenw\u00e4rtig und verlockend, wenn sie auf gestaltende und konstruktive Weise wirkt, d.&nbsp;h., wenn sie sich dem Subjekt nicht direkt aufdr\u00e4ngt, sondern vielmehr ein lautstarkes \u201eJa!\u201c hervorruft (Han 2018, 2). Macht tut dies auf vielf\u00e4ltige Weise. Sie vollbringt dies, indem sie die Horizonte des Denkens bestimmt und abgrenzt, d.&nbsp;h. indem sie definiert, was als <em>m<\/em><em>\u00f6<\/em><em>glich<\/em> und was als <em>unm<\/em><em>\u00f6<\/em><em>glich<\/em> gilt. Macht stellt eine Ordnung her. Diese Ordnung und ihre Grundlagen werden jedoch zu einer <em>unsichtbaren Ordnung<\/em>, die sich einfach als eine nat\u00fcrliche Ordnung ausgibt. \u00c4hnlich wie bei einem Naturgesetz wird es <em>normal<\/em>, die Dinge einfach so zu sehen, <em>wie die Dinge sind<\/em>. Etwas zur Norm Gewordenes wirkt daher <em>alternativlos<\/em>. Dadurch wird es auch unm\u00f6glich, sich eine alternative Zukunft vorzustellen; denn die Gegenwart (in der die Ordnung dominiert) wird zu einer <em>ewigen Gegenwart<\/em> und zu einer un\u00fcberwindbaren Situation. Somit wird die Gegenwart zur <em>generellen<\/em> \u201eRealit\u00e4t\u201c auserkoren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit anderen Worten: Macht versucht, eine bestimmte historische Situation mit dem, was wir allgemein als \u201eRealit\u00e4t\u201c bezeichnen, zu verschleiern bzw. zu verdecken. Dies wiederum schr\u00e4nkt unser kritisches Bewusstsein ein. Das grundlegende Merkmal der Macht liegt n\u00e4mlich darin, die negierende Kraft des Bewusstseins auszusetzen, also ihrerseits zu negieren. Wir werden daher von einem Gef\u00fchl der L\u00e4hmung heimgesucht, weil die Schwelle der Meinungsverschiedenheit durch die herrschende Ordnung bereits pr\u00e4ventiv begrenzt wurde. Es ist daher immens wichtig, Macht zu verstehen. Denn die Art und Weise, wie wir \u00fcber Macht denken, kann dazu dienen, herrschende Machtstrukturen aufrechtzuerhalten und bereits etablierte Machtverh\u00e4ltnisse sogar zu verst\u00e4rken. Andererseits kann die Art und Weise, wie wir \u00fcber Macht denken, auch dazu f\u00fchren, die bestehende Ordnung in Frage zu stellen und zu untergraben (Lukes 2005, 63). Wenn wir allerdings nicht verstehen, wie Macht funktioniert, begeben wir uns in eine gef\u00e4hrliche Lage. Wie wir sehen werden, macht uns ein fehlendes Verst\u00e4ndnis von Macht anf\u00e4llig daf\u00fcr, von den herrschenden Machtstrukturen vereinnahmt zu werden. In der heutigen Zeit w\u00fcrde uns eine derartige Ignoranz dazu verleiten, die vorherrschende s\u00e4kulare Ordnung zu akzeptieren und sogar zu verteidigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was ist s\u00e4kulare Macht?<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um besser zu verstehen, wie allgegenw\u00e4rtig s\u00e4kulare Macht ist, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst verstehen, wie sie funktioniert. Wir sollten uns dar\u00fcber im Klaren sein, dass s\u00e4kulare Macht auf zwei Ebenen wirkt. Erstens dadurch, dass sie im eigenen Interesse bestimmt, was der Staat als \u201epolitisch\u201c und was er als \u201ereligi\u00f6s\u201c ansieht. Dabei geschieht dies nicht nur durch rechtliche und juristische Prozesse, die darauf abzielen, <em>Kirche und Staat<\/em> scheinbar getrennt zu halten. Gleichzeitig werden das Individuum und die Gemeinschaft bekehrt, indem Narrative eingef\u00fchrt werden, die beide pr\u00e4gen. Dies erfolgt durch eine Reihe von staatlichen Institutionen. Die zweite Ebene bildet die kognitive Macht. Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Grundannahmen \u00fcber den Menschen, \u00fcber Gott und dar\u00fcber, wie die Beziehung zwischen Mensch und Gott auszusehen hat. Die eigentliche Macht des S\u00e4kularismus besteht darin, dass sie darauf beharrt, dass ihre eigenen Konzepte universell sind und dass ihre Sprache neutral ist. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die Idee eines neutralen Zivilstaates. Insbesondere zeigt sich dies auch in der Illusion, dass der \u00f6ffentliche Raum im modernen Zeitalter eine offene, horizontale Landschaft sei, in der diverse politische Akteure um politische Macht konkurrieren k\u00f6nnen, ohne dabei ihre normativen Verpflichtungen aufzugeben. Das Problem bez\u00fcglich der s\u00e4kularen Macht ist, dass sie gekonnt verschleiert, wie \u201eMacht\u201c durch den s\u00e4kularen Staat erfolgt. So werden wir zu der Annahme verleitet, die Macht im s\u00e4kularen Staat als ein positives soziales Gut wahrzunehmen. Daher gehen wir auch davon aus, die Macht k\u00f6nnte unter den politischen Akteuren <em>innerhalb<\/em> des so genannten neutralen Raums gleichm\u00e4\u00dfig verteilt werden. Auf diese Weise f\u00fchren unsere Erfahrungen und Forderungen dazu, dass die unterdr\u00fcckerischen Machtverh\u00e4ltnisse aufrechterhalten bleiben oder gar verst\u00e4rkt werden. Wenn wir <em>einfach nur auf eine Ver\u00e4nderung der Machtverteilung abzielen<\/em>, dann <em>tasten wir<\/em> damit<em> die Machtstruktur selbst nicht an<\/em>, die am Ende <em>intakt bleibt<\/em>. (Irigaray 1985, 81)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Macht lassen sich die wahren Urspr\u00fcnge von Ideen &#8211; wie dem neutralen Staat und seiner vermeintlichen F\u00e4higkeit zur Verteilung von Macht &#8211; verbergen. Sie sind jedoch weit davon entfernt, neutral zu sein. In Wirklichkeit sind sie ein integraler Bestandteil eines eindeutig europ\u00e4ischen Projekts: der Moderne. Wie sollen wir nun die Moderne und jene Gelehrten betrachten, die sich ihren Annahmen gebeugt haben? Talal Asad liefert ein n\u00fctzliches Instrument: Anstatt die Absichten dieser Gelehrten in Frage zu stellen, k\u00f6nnten wir sie auch als <em>Rekruten der westlichen Zivilisation<\/em> betrachten (Asad 1992). Wie Ebrahim Moosa und SherAli Tareen argumentieren, <em>ver\u00e4nderte der westliche Kolonialismus das diskursive Terrain, auf dem muslimische Akteure ihre Reformprojekte vorantreiben konnten<\/em> (Bowering 2015, 2002). Mit anderen Worten: Bei der Bek\u00e4mpfung jener Herausforderungen, die von der Moderne selbst verursacht wurden, bedienen wir uns der Sprache der Moderne. Diese Strategie der Anpassung hat vielf\u00e4ltige Formen angenommen und erm\u00f6glicht es der Moderne, die Schwelle der (erlaubten) Meinungsverschiedenheit zu bestimmen. Dank der Anpassung stehen wir vor dem Problem, dass Konzepte wie die <em>Neutralit\u00e4t des s\u00e4kularen Staates<\/em> sehr oft in islamischen Begriffen ausgedr\u00fcckt werden. Ein anschauliches Beispiel daf\u00fcr ist die Idee von <em>fiqh al-w\u0101qi\u02bf<\/em> oder der \u201eRechtsprechung der Realit\u00e4t\u201c. Dieses Konzept besagt, dass unsere Rechtsprechung den <em>sich \u00e4ndernden Zeiten<\/em> \u2013 der neuen Realit\u00e4t also &#8211; Rechnung tragen muss. Die Idee, sich eines \u201eneutralen\u201c Staates zu bedienen, ist ein integraler Bestandteil dieses <em>fiqh<\/em>, der die \u201eRealit\u00e4t\u201c zur Quelle seiner Rechtsprechung erhoben hat. Diese neue \u201eJurisprudenz\u201c verabs\u00e4umt es allerdings, sich zu fragen, um <em>wessen<\/em> Realit\u00e4t es sich dabei eigentlich handelt? Im zweiten Teil dieses Aufsatzes wird der Versuch unternommen, die Urspr\u00fcnge dieser Rekrutierung zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Ali Harfouch<\/em><\/strong><em> hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaften von der Amerikanischen Universit\u00e4t Beirut. Er forscht und schreibt \u00fcber islamische politische Theologie und moderne politische Theorie.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen:<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Asad, Talal. \u201cConscripts of Western Civilization\u201d in Dialectical Anthropology: Essays in Honor of Stanley Diamond, 1, 1992, pp.333-51.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Barghouti, Tamim. The Umma and the Dawla: The Nation State and the Arab Middle East. London; Pluto Press, 2008.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bowering, Gerhard. Islamic Political Thought: An Introduction. Princeton, NJ: Princeton University Press, 2015.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Han, Byung-Chul. What is Power? Cambridge, UK: Polity Press, 2018.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Irigaray, Luce. This Sex Which Is Not One. Ithaca, NY: Cornell University Press, 1985.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lukes, Steven. Power: A Radical View, London: Macmillan, 1974.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die muslimische Umma findet sich in einer Welt wieder, die sie nicht selbst gestaltet hat. Wir leben in einer Welt, die als s\u00e4kulares Zeitalter bezeichnet werden kann. 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