{"id":15256,"date":"2023-05-04T00:23:38","date_gmt":"2023-05-03T22:23:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15256"},"modified":"2023-05-04T00:23:38","modified_gmt":"2023-05-03T22:23:38","slug":"das-politische-ringen-im-sudan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15256","title":{"rendered":"Das politische Ringen im Sudan"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Im Namen Allahs des Erbarmungsvollen des Barmherzigen<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong><u>Antwort auf eine Frage<\/u><\/strong><strong><u><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Das politische Ringen im Sudan<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><u>Frage:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 19.03.2023 wurde auf der Seite von al-Jazeera folgender Bericht ver\u00f6ffentlicht: <em>Der Souver\u00e4ne \u00dcbergangsrat im Sudan gab am Samstag bekannt, dass &#8222;die Nicht-Unterzeichner des Rahmenabkommens ihre Bereitschaft bekundet haben, eine politische Vereinbarung zur Beendigung der Krise im Land zu erreichen.\u201c Dies geschah nach einem Treffen, das der Vizepr\u00e4sident des Rates, Mohamed Hamdan Hemetti, mit diesen Seiten abhielt.<\/em> <em>Anzumerken ist, dass der sudanesische Souver\u00e4ne Rat sowie zivile Komponenten, allen voran die Kr\u00e4fte f\u00fcr Freiheit und Wandel &#8211; Zentralrat, am 5. Dezember 2022 das &#8222;Rahmenabkommen&#8220; zur Einleitung einer neuen \u00dcbergangsphase im Land unterzeichnet haben.<\/em> <em>Andere Kr\u00e4fte weigerten sich jedoch, das Abkommen zu unterzeichnen, darunter die Kr\u00e4fte der Erkl\u00e4rung f\u00fcr Freiheit und Wandel &#8211; demokratischer Block.<\/em> Am 16.03.2023 hatte das Nachrichtenportal \u201ewww.alaraby.co.uk\u201c auf seiner Webseite Folgendes berichtet: <em>Die Unterzeichner des Rahmenabkommens nahmen am Donnerstag im Rahmen der Abschlussphase des politischen Prozesses an der Konferenz \u201eGerechtigkeit und \u00dcbergangsgerechtigkeit&#8220; in Khartum teil [&#8230;].<\/em> R\u00fcckt die letzte Phase tats\u00e4chlich n\u00e4her? Anzumerken ist, dass Berichte \u00fcber Differenzen zwischen dem Armeekommandanten und Vorsitzenden des Souver\u00e4nen Rates, al-Burhan, und seinem Stellvertreter im Rat, dem Kommandanten der schnellen Eingreiftruppen (Rapid Support Forces &#8211; RSF), Daglo, existieren. Sind diese Differenzen echt und werden sie von den USA gelenkt, damit sich Hamitti (Daglo) mit Darfur abspalten kann, wie sie es mit dem S\u00fcdsudan getan haben, insbesondere da Hamitti in Darfur Gewicht hat? Oder handelt es sich um inszenierte Differenzen, um bestimmte Rollen zu erf\u00fcllen? Und was haben die wechselseitigen Besuche zwischen Khartoum und den Vereinigten Arabischen Emiraten f\u00fcr eine Bedeutung? Und zuletzt: Haben die Versuche al-Burhans, die Beziehungen zum Zionistengebilde zu normalisieren, etwas mit diesen Konflikten zu tun? Bitte entschuldige die Vielzahl der Fragen&#8230; M\u00f6ge Allah euch reichlich belohnen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><u>Antwort:<\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es w\u00e4re besser gewesen, wenn du diese ganzen Fragen nicht auf einmal gestellt h\u00e4ttest. Nun denn, es ist nicht so schlimm. Um diese Fragen zu beantworten, wollen wir die folgenden Punkte darlegen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Der Sprecher der sudanesischen Streitkr\u00e4fte, Brigadegeneral Nabil Abdullah, las eine Video-Erkl\u00e4rung vor, die am 11.03.2023 in den Medien kursierte. Darin wandte er sich an das Volk mit den Worten: <em>Eure Streitkr\u00e4fte bekr\u00e4ftigen die Einhaltung der Abl\u00e4ufe des gegenw\u00e4rtigen politischen Prozesses sowie die rigorose und vollst\u00e4ndige Umsetzung dessen, was im Rahmenabkommen vereinbart wurde. Dieses wird zur Vereinigung der Milit\u00e4rstruktur f\u00fchren und zur Entstehung einer Regierung unter ziviler F\u00fchrung f\u00fcr den Rest der \u00dcbergangsphase, bis an ihrem Ende die Wahlen stattfinden werden.<\/em> Die Oppositionskr\u00e4fte begr\u00fc\u00dften diese Erkl\u00e4rung, nachdem Bef\u00fcrchtungen bei ihnen aufgekommen waren, dass die Armee die Vereinbarung nicht einhalten w\u00fcrde und darauf hinarbeite, sich dieser zu entziehen, sie \u00fcberhaupt zu Fall zu bringen oder zu umgehen, und dass sie neue Bedingungen f\u00fcr ihre Umsetzung stellen k\u00f6nnte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Die Erkl\u00e4rung der Streitkr\u00e4fte kam einen Tag nach kolportierten Berichten, dass Lastwagen mit bewaffneten Truppen der RSF aus Darfur in Khartum eintrafen. Die Armee positionierte daraufhin gro\u00dfe Milit\u00e4reinheiten in mehreren Teilen der Hauptstadt. Einige Stellen betrachteten dies als Vorbereitung f\u00fcr bevorstehende K\u00e4mpfe zwischen den von Burhan gef\u00fchrten Armee und den von Daglo gef\u00fchrten Rapid Support Forces, als Ergebnis der eskalierenden Streitigkeiten zwischen den Kommandanten der beiden Streitkr\u00e4fte. Armeesprecher Nabil Abdallah erkl\u00e4rte dazu: <em>Die Lage im Land ist unter Kontrolle. Berichte auf einigen Social-Media-Kan\u00e4len, dass bewaffnete Gruppen in Khartum eindringen, sind falsch&#8230; <\/em>(alyoumaltali.net, am 10.03.2023) Allerdings gab die Pressestelle des Armeesprechers in einer Stellungnahme bekannt: <em>Es sind keinerlei Erkl\u00e4rungen an irgendeine Medienstelle ergangen, die dementieren w\u00fcrden, dass bewaffnete Truppen in die Provinz Khartum gelangt seien. Aus R\u00fccksicht auf Land und Leute verfolgen die Sicherheitskr\u00e4fte die Sicherheitslage im Lande mit weiser Vernunft. <\/em>(11.03.2023) Dieses gleichzeitige Best\u00e4tigen und Dementieren seitens der Pressestelle des Armeesprechers belegt, dass man mit den Nerven der Menschen spielen m\u00f6chte. Ziel ist auch, die Opposition einzusch\u00fcchtern und das Klima f\u00fcr ein Treffen zwischen al-Burhan und Daglo mit der Behauptung vorzubereiten, dass zwischen ihnen Differenzen herrschten und es zu verbalen Attacken komme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Im Zuge dessen wurde bekanntgegeben, dass am 11.03.2023 ein Treffen zwischen al-Burhan und Daglo und den Unterzeichnern des Rahmenabkommens stattfinden werde. Daraufhin gab der Souver\u00e4ne Rat des Sudans eine Erkl\u00e4rung ab, in der erw\u00e4hnt wurde, dass al-Burhan und Daglo <em>den Fortschritt des politischen Prozesses und die Notwendigkeit er\u00f6rterten, mit den vereinbarten Arrangements fortzufahren. Auch willigten sie ein, mit den so genannten Arrangements, die man hinsichtlich des politischen Prozesses vereinbart habe, weiterzumachen.<\/em> Am Ende der Konsultationen, die die politische Situation sowie die Sicherheitslage im Land untersuchten, wurde beschlossen, <em>einen gemeinsamen Sicherheitsausschuss bestehend aus den regul\u00e4ren Streitkr\u00e4ften, den betreffenden staatlichen Beh\u00f6rden und den bewaffneten Bewegungen einzurichten, um die Sicherheitslage im Land zu verfolgen<\/em>&#8230; (Sudan Tribune, 11.03.2023) Damit soll der Anschein erweckt werden, als ob es einen Konflikt zwischen Burhan und Daglo g\u00e4be, es fast zu einem Zusammensto\u00df zwischen der Armee und den RSF gekommen w\u00e4re und sich jetzt die Situation nach diesen Treffen vor\u00fcbergehend beruhigt habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Daglo (\u201eHemetti\u201c) hatte zuvor angek\u00fcndigt, <em>dass seine Teilnahme am Staatsstreich vom 25. Oktober 2021 ein Fehler gewesen sei. Er f\u00fcgte hinzu, dass der Staatsstreich vom 25. Oktober eine T\u00fcr zur R\u00fcckkehr des alten Regimes geworden sei&#8230;<\/em> (al-Jazeera, am 19.02.2023) Anzumerken ist, dass Daglo selbst ein starker Verfechter des Putsches gewesen ist, den er gemeinsam mit der Armeef\u00fchrung gegen die fr\u00fchere Regierung durchgef\u00fchrt hat. Es ist unm\u00f6glich, dass er pl\u00f6tzlich seine Meinung \u00e4ndert, um sein Vorgehen dann \u00f6ffentlich zu bedauern. Vielmehr dient das alles dem Zweck, die Opposition zu t\u00e4uschen, damit diese ihm folgt bzw. sich ihm ann\u00e4hert. Deswegen gab er auch nach seiner o.&nbsp;a. Erkl\u00e4rung bekannt: \u201eDas Abkommen ist ein geschlossenes Paket, das ohne Aufteilung umgesetzt werden muss [&#8230;].\u201c (arabicpost.net, 21.02.2023) Danach versch\u00e4rfte Hemetti seine Kampagne und stellte sich so dar, als ob er in Opposition zur Armeef\u00fchrung st\u00fcnde. So erkl\u00e4rte er: <em>Wir werden niemanden akzeptieren, der das Land als Diktator beherrschen will. Aus freien St\u00fccken und willentlich haben wir uns darauf geeinigt, die Macht an eine zivile Regierung in Vollversion zu \u00fcbergeben&#8230; Der Hauptkonflikt im Land spielt sich im Wesentlichen zwischen denjenigen ab, die den eigenen Machterhalt anstreben, und jenen, die die Herrschaft an Zivilisten \u00fcbergeben wollen. Es gibt kein Problem zwischen den RSF und der Armee. Die Auseinandersetzung besteht allein mit denen, die die Armee instrumentalisieren. Das Prinzip der Formierung einer Zivilregierung wurde zwischen der Armee, den RSF und unseren Br\u00fcdern im Souver\u00e4nen Rat vereinbart. [&#8230;] <\/em>(aawsat.com, 08.03.2023) Es scheint, dass er in die Rolle desjenigen schl\u00fcpfen will, der auf Seiten der Zivilisten steht und sehr darauf bedacht ist, dass das Rahmenabkommen vollst\u00e4ndig umgesetzt wird. Im Gegensatz dazu deutete al-Burhan an, dass das Rahmenabkommen f\u00fcr die Armee nicht bindend sei, weil es nicht alle politischen Kr\u00e4fte umfasst&#8230; Auch hat al-Burhan die weitere Umsetzung des Rahmenabkommens seitens der Armee daran gekn\u00fcpft, dass die RSF und die anderen bewaffneten Milizen in die Armee eingegliedert werden. So sagte er: <em>Wenn es eine klare Diskussion \u00fcber die Integration der RSF und der bewaffneten Bewegungen in die Streitkr\u00e4fte gibt, werden wir mit dem Rahmenabkommen fortfahren. Irgendein anderes Gerede wird nicht akzeptiert. <\/em>(aawsat.com, 08.03.2023) Mit all diesen Erkl\u00e4rungen m\u00f6chte er suggerieren, dass zwischen ihm und Hemetti bei der Umsetzung des Rahmenabkommens Differenzen best\u00fcnden&#8230; Dies, obwohl beide es vorher gebilligt hatten!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. In einer Frage\/Antwort vom 11.12.2022 haben wir zum Rahmenabkommen, das am 05.12.2022 unterzeichnet wurde, Folgendes erw\u00e4hnt: <em>Damit rettete das Abkommen die Milit\u00e4rf\u00fchrung unter Burhan sowie seinen Stellvertreter und ihr Gefolge aus ihrer misslichen Lage, da die Menschen gegen ihre Herrschaft sind und sie in der Bev\u00f6lkerung keinerlei R\u00fcckhalt mehr haben. Das Rahmenabkommen garantiert der Armeespitze damit Immunit\u00e4t, womit sie vor juristischer Verfolgung wegen ihrer begangenen Verbrechen gesch\u00fctzt w\u00e4re. Sie w\u00fcrde somit straffrei davonkommen.<\/em> <em>Weder waren sie in der Lage, die Staatsgesch\u00e4fte zu lenken noch die Probleme im Land zu l\u00f6sen. Alles, was sie taten, war, [&#8230;] f\u00fcr die Wahrung der US-Hegemonie zu sorgen.<\/em> <em>Doch genauso scheiterte auch die Gegenseite, die sogenannten Kr\u00e4fte f\u00fcr Freiheit und Wandel (FFC) und die Parteien, die die Regierung gebildet hatten. Sie scheiterten darin, die Angelegenheiten des Landes wahrzunehmen und die Probleme zu l\u00f6sen. Nicht mal die einfachsten G\u00fcter, die die Menschen zum Leben brauchen, konnten sie bereitstellen. Alles, was sie geleistet haben, bestand darin, den britischen Einfluss im Lande zu wahren [&#8230;].<\/em> Auch f\u00fchrten wir aus: <em>Bez\u00fcglich der Frage, ob das Abkommen langfristig halten und umgesetzt werden wird, so ist das sehr zweifelhaft. Ob es das Land retten wird? Unwahrscheinlich, da das Abkommen auf einem nichtigen Fundament beruht [&#8230;], wobei die Fremdeinmischung f\u00fcr jeden deutlich sichtbar ist. So wohnten die ausl\u00e4ndischen Akteure der Unterzeichnung im Republikanischen Palast bei, und sogar derjenige, der das Abkommen ausformulierte, war ein Ausl\u00e4nder, n\u00e4mlich der UN-Sonderbeauftragte. Auch stand alles im Namen der Vierergruppe und der Troika unter direkter Aufsicht der Amerikaner und Engl\u00e4nder, also der am Hegemonialkampf beteiligten Seiten im Sudan.<\/em> Und um die Umsetzung des Abkommens zu behindern, erfinden bzw. kreieren beide Seiten der Milit\u00e4rf\u00fchrung &#8211; sowohl die Armee unter dem Kommando von al-Burhan als auch die RSF unter der F\u00fchrung von Daglo &#8211; Konflikte untereinander. Auf diese Weise bleiben die Blicke darauf gerichtet, ob sich beide Seiten verst\u00e4ndigen werden oder der Zwist in jedem Moment wieder eskaliert. Somit w\u00fcrde dieser Konflikt im Zentrum der L\u00f6sung stehen und nicht die (urspr\u00fcngliche) Vereinbarung zwischen der milit\u00e4rischen und der zivilen Komponente&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">6. Was hingegen den Februar-Besuch al-Burhans in den Vereinigten Arabischen Emiraten anlangt, Gro\u00dfbritanniens wichtigem Politzentrum, und den im Anschluss daran erfolgten Sudan-Besuch von Scheich Shakhbout, Staatsminister der Vereinigten Arabischen Emirate, sowie die \u00dcbergabe eines \u201evertraulichen Briefes\u201c an al-Burhan, so \u00e4ndern diese Besuche an der Lage \u00fcberhaupt nichts. In al-Burhans Positionen, Erkl\u00e4rungen und Verhalten hat sich n\u00e4mlich keine bemerkenswerte Ver\u00e4nderung ergeben, vielmehr decken sich diese exakt mit dem, was die USA anstreben&#8230; Es scheint, dass das Motiv f\u00fcr die wechselseitigen Besuche gegenseitiges \u201eAusspionieren\u201c ist, indem jede Seite herauszufinden versucht, wie die Reaktion der jeweils anderen Seite auf die eigenen Schritte sein wird&#8230; Und dies geschieht unter dem Vorwand, dass jede Seite danach strebt, die Situation \u201ezu beruhigen\u201c&#8230; Nun scheint es, als ob die zivile Komponente durch den Konflikt zwischen al-Burhan und Hemetti get\u00e4uscht wurde und diesen f\u00fcr echt h\u00e4lt. So ist es der milit\u00e4rischen Komponente gelungen, die zivile Komponente zu einem Interventionsversuch zu bewegen, um die Streitigkeiten zwischen beiden Seiten zu l\u00f6sen. Und das unter dem Vorwand eben, die Situation beruhigen zu wollen. Beispielsweise erkl\u00e4rte Mohammed Ismat, eine F\u00fchrungsfigur in der Bewegung f\u00fcr Freiheit und Wandel, dem Nachrichtenmedium aawsat.com gegen\u00fcber: <em>Die Kr\u00e4fte f\u00fcr Ver\u00e4nderung und zivilen \u00dcbergang bem\u00fchen sich unentwegt, die Situation zwischen der RSF und den Streitkr\u00e4ften zu beruhigen, um jeden Zusammensto\u00df zwischen ihnen zu vermeiden, der das Land in den Abgrund f\u00fchren w\u00fcrde&#8230;<\/em> (aawsat.com, 06.03.2023) Am Mittwochabend, den 08. M\u00e4rz 2023, begab sich dann eine hochrangige Delegation von F\u00fchrungspersonen aus der ehemaligen Regierungskoalition des Sudan, den Kr\u00e4ften f\u00fcr Freiheit und Wandel, in die Vereinigten Arabischen Emirate, um den Abschluss eines endg\u00fcltigen Abkommens zu forcieren und die politische Krise im Land zu beenden. <em>Zur Delegation geh\u00f6ren der Vorsitzende des Ausschusses f\u00fcr Kontakte und ausw\u00e4rtige Verbindungen, der Vorsitzende der Sudanesischen Kongresspartei, Omar Al-Dakeir, der Leiter des Exekutivb\u00fcros der F\u00f6deralen Kommission, Babaker Faisal, der Generalsekret\u00e4r der Nationalen Umma-Partei, al-Wathiq al-Barir, sowie der Vertreter des Berufsverbandes bei den Kr\u00e4ften f\u00fcr Ver\u00e4nderung, Taha Osman.<\/em> <em>Das B\u00fcndnis gab in einer Erkl\u00e4rung bekannt, dass die Delegation sich mit den F\u00fchrern der Vereinigten Arabischen Emirate treffen werde, um die Finalisierung der endg\u00fcltigen Regelungen f\u00fcr den politischen Prozess auf der Grundlage des politischen Rahmenabkommens zu diskutieren&#8230; <\/em>(aawsat.com, 09.03.2023) All dies deutet darauf hin, dass die zivile Komponente in die Ecke gedr\u00e4ngt wurde und die Geschicke jetzt allein von der milit\u00e4rischen Komponente gelenkt werden. Mit anderen Worten haben die USA den politischen Machtkampf im Sudan auf eine neue B\u00fchne gehoben. Die B\u00fchne einer tr\u00fcgerischen Auseinandersetzung zwischen ihren Vasallen, die alle anderen Konflikte \u00fcberschattet und die pro-europ\u00e4ischen Kr\u00e4fte dazu zwingt, sich Hemetti anzun\u00e4hern, insbesondere da er offen bekundet, eine zivile Regierung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">7. Was nun das Thema Normalisierung der Beziehungen zum Zionistengebilde anbelangt, so versucht al-Burhan, sich vor dem Sturz zu sch\u00fctzen und seine Autorit\u00e4t zu st\u00e4rken, indem er den USA jedes Zugest\u00e4ndnis macht, das sie sich w\u00fcnschen, einschlie\u00dflich der Normalisierung der Beziehungen zur j\u00fcdischen Entit\u00e4t. Diese Normalisierung wird jedoch niemandem n\u00fctzen, au\u00dfer dem Zionistengebilde, den USA, al-Burhan selbst und seiner Gefolgschaft. Dem Sudan hingegen n\u00fctzt sie in keiner Weise, vielmehr schadet sie ihm! Zudem ist sie islamrechtlich verboten, da der Usurpator Pal\u00e4stinas, eines der ehrw\u00fcrdigsten muslimischen L\u00e4nder, damit anerkannt wird. Ein Usurpator, der sich tagt\u00e4glich an den Einwohnern vergreift, ihre H\u00e4user zerst\u00f6rt, ihre Kinder t\u00f6tet und ihr Eigentum konfisziert. Nichtsdestotrotz gab der sudanesische Souver\u00e4ne Rat bekannt, <em>dass sein Pr\u00e4sident, Abdel Fattah al-Burhan, \u201emit Cohen in Khartum zusammentraf und die Aussichten f\u00fcr eine Verbesserung der gemeinsamen Zusammenarbeit insbesondere im Sicherheits- und Milit\u00e4rbereich er\u00f6rterten\u201c. Das sudanesische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte, dass beide Seiten vereinbart h\u00e4tten, mit den Bem\u00fchungen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern fortzufahren&#8230;<\/em> (Sudanesische Nachrichtenagentur SUNA, 02.02.2023) Und am 08.02.2023 berichtete die offizielle Rundfunkanstalt der j\u00fcdischen Entit\u00e4t, dass eine eigene Delegation des Souver\u00e4nen Rates im Sudan das zionistische Gebilde an diesem Tag insgeheim besucht habe&#8230; Man sieht also, dass das sudanesische Regime sich nicht davor geniert, die Beziehungen zum Zionistengebilde zu normalisieren, nur um an der Macht zu bleiben und sich die Unterst\u00fctzung der USA zu sichern!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenfassend ist also zu sagen:<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Es gibt keine echten Differenzen zwischen al-Burhan und Hemetti, vielmehr sind beide amerikanische Vasallen. Auch haben die USA al-Burhan mithilfe Hemetti in seine jetzige Position gehievt: <em>Die Beziehung zwischen al-Burhan und Hemetti hat zur jetzigen Koalition gef\u00fchrt, nachdem Verteidigungsminister \u0650\u0627\u0629 \u0650 Ahmed Awad ibn Auf, der die Macht nach der Absetzung von al-Baschir \u00fcbernommen hatte, gest\u00fcrzt worden ist. In der Folge wurde al-Burhan Vorsitzender des Souver\u00e4nen Rates und Oberbefehlshaber der Armee, obwohl er nicht zur obersten Offiziersriege der Streitkr\u00e4fte geh\u00f6rte. Es wird daher angenommen, dass dies durch die Unterst\u00fctzung Hemettis und durch regionale Unterst\u00fctzung erfolgte, w\u00e4hrend Hemetti zum Vizevorsitzenden des Souver\u00e4nen Rates aufstieg. Auch haben beide M\u00e4nner eine Allianz gegen die zivilen Kr\u00e4fte gebildet. <\/em>(https:\/\/arabicpost.net, 21.02.2023) Die Differenzen sind also k\u00fcnstlich und nicht echt, wobei jede der beiden Seiten eine bestimmte Rolle einnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Warum es sich nun um keinen echten Konflikt handeln kann, der es Hemetti erm\u00f6glicht, Darfur abzuspalten und sich dort durch ein US-Arrangement unabh\u00e4ngig zu machen, wie sie es zuvor schon mit dem S\u00fcdsudan getan haben &#8211; insbesondere, da Hemetti in Darfur \u00fcber ein milit\u00e4risches und finanzielles Gewicht verf\u00fcgt, wie es z.&nbsp;B. der folgende Bericht belegt: <em>Hemettis Streitkr\u00e4fte kontrollieren den gr\u00f6\u00dften Teil der Bodensch\u00e4tze in der Region (Darfur), einschlie\u00dflich der Goldminen, aus denen sie Gold im Wert von 16 Milliarden Dollar in die Vereinigten Arabischen Emirate exportieren. <\/em>(https:\/\/masr360.net, 12.05.2022) -, so gibt es daf\u00fcr gegenw\u00e4rtig keine Indizien. Jetzt konzentrieren sich die USA eher darauf, dass ihre Vasallen die Kontrolle \u00fcber die Herrschaft im Sudan innehaben und es den Vasallen der Engl\u00e4nder nicht erm\u00f6glicht wird, eine effektive Rolle zu spielen. Diese sollen damit besch\u00e4ftigt werden, zwischen al-Burhan und Hemetti zu schlichten, anstatt sie beide niederzuringen! Den USA ist es aber durchaus zuzutrauen, die muslimischen L\u00e4nder aufzuteilen, wenn sie dazu in der Lage sind. Denn so verh\u00e4lt es sich mit allen ungl\u00e4ubigen kolonialistischen Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Al-Burhan will die Beteiligung am Abkommen ausweiten und deutet dabei kritisch die Starrk\u00f6pfigkeit jener Kr\u00e4fte an, die es unterschrieben haben. Er tut dies im Sinne einer Hinhaltetaktik, um die Umsetzung des Abkommens zu verz\u00f6gern. So war er bestrebt, wie es am Anfang der Frage erw\u00e4hnt wurde, Treffen mit den Nicht-Unterzeichnern abzuhalten, um dadurch Zwistigkeiten zwischen den Unterzeichnern und den Nicht-Unterzeichnern zu sch\u00fcren, insbesondere zwischen der Bewegung Freiheit und Wandel &#8211; \u201eZentralrat\u201c, die das Abkommen unterzeichnet hat, und der Bewegung Freiheit und Wandel &#8211; \u201edemokratischer Block\u201c, die es nicht unterzeichnet hat. Dies f\u00fchrt wiederum dazu, dass der Zeitpunkt der endg\u00fcltigen Zustimmung zum Abkommen verz\u00f6gert wird&#8230; Deutlicher ausgedr\u00fcckt wurde die Position al-Burhans durch das Mitglied des Souver\u00e4nen Rates, Shams ad-Din Kabashi, der Anfang dieses Monats erkl\u00e4rte, <em>dass die Armee das Rahmenabkommen nicht ohne politischen Konsens weiterf\u00fchren werde, die unterzeichnenden Kr\u00e4fte nicht ausreichen w\u00fcrden, um die politische Krise im Lande zu l\u00f6sen, und die Armee keine Verfassung sch\u00fctzen werde, f\u00fcr die es keine Zustimmung gibt&#8230; <\/em>(al-Jazeera live, 20.02.2023) Die Armee versucht also, sich aus dem Rahmenabkommen herauszuwinden oder es in der einen oder anderen Form zu umgehen, indem sie einmal danach trachtet, die Beteiligung daran auszuweiten, und ein anderes Mal die Bedingung setzt, dass die RSF und die bewaffneten Milizen in die Streitkr\u00e4fte, d.&nbsp;h. in die Armee, eingegliedert werden m\u00fcssen. Und diesen Prozess kontrolliert al-Burhan gemeinsam mit Hemetti. Beide k\u00f6nnen ihn verk\u00fcrzen oder in die L\u00e4nge ziehen &#8211; ganz nach dem Wunsch der USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Den USA ist es gelungen, das politische Ringen im Sudan auf eine neue Ebene zu hieven, auf die Ebene eines vermeintlichen Konflikts zwischen ihren Vasallen. Eines Konflikts, der alle anderen Konflikte im Land \u00fcberschattet. Dadurch zwingen sie die europaloyalen Kr\u00e4fte, das Dr\u00e4ngen auf eine Umsetzung des Rahmenabkommens zu verschieben und sich stattdessen mit dem Schlichten zwischen al-Burhan und Hemetti zu besch\u00e4ftigen &#8211; im Glauben, dass der Streit zwischen ihnen echt sei! Auf diese Weise kann die milit\u00e4rische Komponente (al-Burhan und Hemetti) den Aufschub der Umsetzung bestimmen, und zwar mit dem Argument, dass sie sich auf die Fusion ihrer Truppen nicht einigen konnten. Dies wird so lange fortgef\u00fchrt, bis die Bedingungen und die Atmosph\u00e4re passend sind, um das Abkommen zu modifizieren und es von jedem tats\u00e4chlichen Einfluss der zivilen Komponente zu reinigen. Und genau das ist die Bedeutung von \u201ebald\u201c in der Aussage al-Burhans, <em>dass sich das Land auf die Schaffung einer Zivilherrschaft zubewege. Seiner Meinung nach sei es wahrscheinlich, dass eine zivile Regierung \u201ebald\u201c entstehen werde. <\/em>(www.alittihad.ae, 19.03.2023) Das Rahmenabkommen soll also gem\u00e4\u00df den Erfordernissen der milit\u00e4rischen Komponente umgesetzt werden. In diesem Fall w\u00fcrde die Umsetzung \u201ebald\u201c erfolgen, sei es nun fr\u00fcher oder eben sp\u00e4ter! Sollte ihnen das nicht gelingen, kann es durchaus zum Versuch kommen, das Rahmenabkommen vollst\u00e4ndig zu annullieren, indem man bei der Integration der RSF in die Armee Schwierigkeiten kreiert, und zwar mit der Behauptung, dass sich al-Burhan und Hemetti nicht einigen k\u00f6nnen. Mit anderen Worten, kann das Szenario der Annullierung des Verfassungsdokuments in neuer Regie wiederholt werden&#8230; So wurde dieses Dokument am 21. August 2019 sowohl von der milit\u00e4rischen als auch von der zivilen Komponente unterschrieben. Es war vorgesehen, dass zuerst die Milit\u00e4rs den Vorsitz im Pr\u00e4sidialrat innehaben&#8230; Danach, im November 2021, h\u00e4tten die Zivilisten den Ratsvorsitz \u00fcbernehmen sollen. Doch um das zu verhindern, gab am 21.09.2021 &#8211; also zwei Monate vor dem \u00dcbergabezeitpunkt an die Zivilisten &#8211; der sudanesische Verteidigungsminister, Generalleutnant des Milit\u00e4rstabs Yasin Ibrahim, bekannt, dass \u201eein Putschversuch vereitelt wurde\u201c. Sodann wurden die Forderungen nach einer Regierungsaufl\u00f6sung immer lauter. Diese wurde auch tats\u00e4chlich aufgel\u00f6st, und das Verfassungsdokument verlor in der Folge seine G\u00fcltigkeit. In einer damaligen Frage\/Antwort vom 25.10.2021 haben wir all diese Punkte dargelegt&#8230; Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass sich das gleiche Szenario nun wiederholt. Diesmal aber durch das k\u00fcnstliche Kreieren eines Konflikts mit einem prominenten Gefolgsmann der USA, dem Milizchef \u201eHemetti\u201c!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. Abschlie\u00dfend wollen wir nochmals betonen, dass der Sudan nicht den Schimmer einer Hoffnung sehen wird, solange es Vasallen gibt, die f\u00fcr die eine oder andere Kolonialmacht arbeiten. Denn wenn Kolonialm\u00e4chte um ein islamisches Land ringen, ist ihnen die Entwicklung und der Aufstieg des Landes vollkommen egal. Es interessiert sie nicht, ob die Probleme des Landes gel\u00f6st werden, die Menschen ausreichend Nahrung haben und ihre Bed\u00fcrfnisse gesichert sind. F\u00fcr die Menschen gibt es keinen anderen Ausweg, als diese Vasallen loszuwerden, ihnen nicht zu folgen und ihren Irref\u00fchrungen keinesfalls anheim zu fallen. Vielmehr m\u00fcssen sie den Weg derer befolgen, die sich bekehren und zu Allah aufrufen, die f\u00fcr die Anwendung Seiner Gesetze, f\u00fcr die Einheit der Muslime und f\u00fcr ihren Aufstieg t\u00e4tig sind.<\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-kommy-quran-block\"><p class=\"quran-block-arabic\"><span>\ufd3f<\/span><span class=\"quran-block-arabic-content\">\u0648\u064e\u0645\u064e\u0646\u0652 \u0623\u064e\u062d\u06e1\u0633\u064e\u0646\u064f \u0642\u064e\u0648\u0652\u0644\u0627\u064b \u0645\u0650\u0651\u0645\u064e\u0651\u0646\u0652 \u062f\u064e\u0639\u064e\u0627 \u0625\u0650\u0644\u064e\u0649 \u0627\u0644\u0644\u0647\u0650 \u0648\u064e\u0639\u064e\u0645\u0650\u0644\u064e \u0635\u064e\u0627\u0644\u0650\u062d\u0627\u064b \u0648\u064e\u0651\u0642\u064e\u0627\u0644\u064e \u0625\u0650\u0646\u064e\u0651\u0646\u0650\u064a \u0645\u0650\u0646\u064e \u0627\u0644\u0652\u0645\u064f\u0633\u0652\u0644\u0650\u0645\u0650\u064a\u0646\u064e\u200f<\/span><span>\ufd3e<\/span><\/p><p class=\"quran-block-trans-ref\"><span class=\"quran-block-translation\">Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu Allah aufruft, Rechtes tut und sagt: \u201eIch geh\u00f6re zu den Gottergebenen.\u201c<\/span><span class=\"quran-block-reference\"><span>[<\/span><span class=\"quran-block-reference-content\">41:33<\/span><span>]<\/span><\/span><\/p><\/section>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">27. \u0160a\u02bfb\u0101n 1444 n.&nbsp;H.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">19.03.2023<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Berichte \u00fcber Differenzen zwischen dem Vorsitzenden des Souver\u00e4nen Rates, al-Burhan, und seinem Stellvertreter im Rat, Daglo. Sind diese Differenzen echt und werden sie von den USA gelenkt?<\/p>\n","protected":false},"author":45,"featured_media":15254,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[2502],"class_list":["post-15256","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politische-fragen-und-antworten","tag-sudan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/45"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15256"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15256\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}