{"id":15292,"date":"2023-05-31T00:07:54","date_gmt":"2023-05-30T22:07:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15292"},"modified":"2023-05-31T00:07:54","modified_gmt":"2023-05-30T22:07:54","slug":"die-erfindung-des-souveraenen-staates","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=15292","title":{"rendered":"Die Erfindung des souver\u00e4nen Staates"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entstehungsgeschichte des modernen Staates kann auf verschiedene Weise erz\u00e4hlt werden. Wenn wir jedoch versuchen, seine Urspr\u00fcnge genealogisch zu rekonstruieren, sehen wir uns mit dem offensichtlichsten Problem konfrontiert. Dieses besteht darin, dass wir oft jene Sprache benutzen, die uns die Moderne vorgibt, wodurch jede Art von nachhaltiger Kritik grunds\u00e4tzlich verhindert wird. Dies zeigt sich in der Art und Weise, wie wir \u00fcber grundlegende Konzepte der Moderne wie beispielsweise <em>die Souver\u00e4nit\u00e4t<\/em> sprechen. Anstatt nur die Frage zu stellen, <em>wer<\/em> die Souver\u00e4nit\u00e4t innehat, sollten wir das Konzept an sich kritisch hinterfragen. Wir sollten es in seinen Urspr\u00fcngen untersuchen, in seiner Entstehungsgeschichte, und ebenso \u00fcber die M\u00f6glichkeit einer Politik ohne Souver\u00e4nit\u00e4t nachdenken. Somit w\u00e4ren wir in der Lage, \u00fcber die Auswirkungen zu reflektieren, die ein solcher (befreiender) Ansatz auf Politik und Gesellschaft haben w\u00fcrde. Wenn man n\u00e4mlich die Geschichte der modernen Souver\u00e4nit\u00e4t erz\u00e4hlt, kommt ans Licht, dass die Souver\u00e4nit\u00e4t das Produkt einer eindeutig eurozentrischen metaphysischen Vorstellung ist. Die Frage, die sich uns unweigerlich stellt, lautet daher: Was sind die metaphysischen Annahmen, die das Konzept der Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcberhaupt erst denkbar machen? Daraus ergibt sich sodann die Frage: Ist eine Politik ohne Souver\u00e4nit\u00e4t denkbar?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese kritische Auseinandersetzung ist unbedingt erforderlich und sie muss sich dabei der politischen Theologie bedienen. Wie Adam Kotsko gezeigt hat, besteht die unmittelbarste Aufgabe jeder politischen Theologie darin, jene Quellen kritisch zu hinterfragen, aus denen eine politische Autorit\u00e4t Gehorsam fordert. Die politische Theologie ist insofern n\u00fctzlich, als dass sie die Genealogie von Narrativen kritisch untersucht. Dabei ist es wichtig, einen alternativen Ausgangspunkt zu erw\u00e4gen und zu verfolgen. Immerhin behauten die vorherrschenden Narrative \u00fcber die Legitimit\u00e4t der Moderne, ihr totalit\u00e4res und fetischisiertes Vorgehen sei nichts anderes als eine Instanz der Selbstbehauptung und der Souver\u00e4nit\u00e4t der Vernunft in einer angeblich post-metaphysischen Welt. Diese problematische Behauptung f\u00fchrt jedoch unweigerlich zur Frage: wenn ein solches Subjekt (z. B. die Vernunft) bereits existierte, warum musste es dann \u00fcberhaupt erst begr\u00fcndet und legitimiert werden? Weil es, wie Marc Lombardo erkl\u00e4rt, von vornherein nicht vorhanden war und erst erfunden werden musste. Wir brauchen also ein alternatives Narrativ, um zu verstehen, wie der Souver\u00e4n \u00fcberhaupt erst gegr\u00fcndet und legitimiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Joseph Albernaz und Kirill Chepurin liefern einen geeigneten Ausgangspunkt, indem sie argumentieren, dass die Moderne mehr ist als nur ein Projekt der menschlichen Selbstbehauptung oder der Souver\u00e4nit\u00e4t der Vernunft. In ihrem Buch<em> \u201eThe Sovereignty of the World: Towards a Political Theology of Modernity\u201c<\/em> (Die Souver\u00e4nit\u00e4t der Welt: Auf dem Weg zu einer politischen Theologie der Moderne) kommen sie zu einer neuen Erkenntnis. Darin argumentieren sie, dass die Autonomie der menschlichen Selbstbehauptung tats\u00e4chlich nur m\u00f6glich ist, weil die Moderne <em>\u201edie Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes mit der Souver\u00e4nit\u00e4t der Welt neu besetzt\u201c<\/em>. Somit wurde die Transzendenz von der Moderne nicht abgeschafft, sondern lediglich auf die Welt \u00fcbertragen. Das Hauptmerkmal der Moderne bestand somit darin, die Welt mit der <em>\u201eTotalit\u00e4t der M<\/em><em>\u00f6<\/em><em>glichkeiten\u201c<\/em> gleichzusetzen. Dar\u00fcber hinaus erkl\u00e4ren sie, dass diese aufkommende Ordnung weder ewig noch nat\u00fcrlich ist, sondern vielmehr eine historische Antwort auf ein allgegenw\u00e4rtiges Bewusstsein der Unsicherheit darstellt. Diese ontologische Unsicherheit ist auf mehrere Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren, von denen ein wichtiger Aspekt die Entstehung des Nominalismus war. Da der Nominalismus davon ausgeht, dass Allgemeinbegriffe nur ein Produkt des Denkens sind und in der Wirklichkeit nicht existieren, war auch der nominalistische Gott ein fremder, unerreichbarer Gott, dessen Wille unergr\u00fcndlich war. Die Idee war, dass ein Gott, der sich so radikal von einer entfremdeten Welt unterscheidet, <em>pragmatisch so gut wie tot<\/em> ist. Angesichts dieser eklatanten Kontingenz und Entfremdung sah sich der Mensch gezwungen, eine \u201eGegenwelt\u201c auf zwei Ebenen zu konstruieren. Einerseits erfolgte dies auf der Ebene der materiellen Welt, die nun als Raum der reinen Macht wahrgenommen wurde, und andererseits auf der Ebene der politischen Welt, die nun als gesetzloser Naturzustand wahrgenommen wurde. In weiterer Konsequenz w\u00fcrde der souver\u00e4ne Staat als seine eigene Gegenwelt entstehen. Dabei bildete er das prim\u00e4re Mittel der Moderne gegen die Kontingenz und das Chaos des Naturzustandes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo aber liegen die Urspr\u00fcnge dieser politischen Gegenwelt und was sind ihre philosophischen Begr\u00fcndungen? Die Antwort liegt in der Beziehung zwischen den beiden Gegenwelten. Auf der einen Seite existiert die Welt, die ein Raum der reinen Macht ist, und auf der anderen Seite befindet sich der politische Raum, der wiederum Teil dieser Welt ist. So wird uns die Geschichte von den herrschenden Narrativen der Moderne allerdings nicht erz\u00e4hlt. Genau aus diesem Grund m\u00fcssen die g\u00e4ngigen Narrative hinterfragt werden. Die \u00fcbliche Erz\u00e4hlung beschreibt eine Welt voller Sakramente und innerkosmischer G\u00f6tter. Das S\u00e4kulare sei darin ein \u201erein menschlicher\u201c Raum gewesen, der nur darauf gewartet h\u00e4tte, besetzt zu werden, sobald der Mensch endlich dazu bereit war, sich aus den Fesseln von Religion und Aberglauben zu befreien. Dies wird auch als Subtraktionsthese bezeichnet, die behauptet, die moderne Welt sei eine Welt ohne Aberglauben und ohne die Fesseln des vormodernen Traditionalismus. Mit anderen Worten, ist das S\u00e4kulare das, was entdeckt (und nicht geschaffen) wird, wenn sich beim Menschen das rationale Denken gegen\u00fcber den Dogmen durchsetzt. John Millbank erinnert uns jedoch in \u201e<em>Theology and Social Theory: Beyond Secular Reason\u201c<\/em> (Theologie und Sozialtheorie: Jenseits der s\u00e4kularen Vernunft) daran, dass <em>es einst das S\u00e4<\/em><em>kulare nicht gab<\/em>. Demnach musste das S\u00e4kulare sowohl in der Theorie als auch in der Praxis erst erdacht und geschaffen werden. Laut \u00c1ngela Iranzo Dosdad wurde durch die Schaffung des S\u00e4kularen nicht etwa auf die Sakralisierung verzichtet, vielmehr wurde dadurch die Welt selbst verabsolutiert und sakralisiert. Milbank argumentiert weiter: <em>Durch diesen Sch<\/em><em>\u00f6<\/em><em>pfungsprozess mussten<\/em><em> drei &#8218;autonome&#8216; Objekte ein<\/em><em>gef\u00fchrt werden. Das erste ist das &#8218;Nat\u00fcrliche&#8216;, das den Naturgesetzen unterliegt und als solches eine &#8218;abgeschlossene Totalit\u00e4t&#8216; bezeichnet.<\/em> Dieser Prozess der Automatisierung beschr\u00e4nkte sich nicht auf die nat\u00fcrliche Welt und die Sph\u00e4re des Wissens oder der Gesellschaftstheorie. Vielmehr wurde die Automatisierung ausgeweitet und schmiedete f\u00fcr sich selbst ein neues autonomes Objekt: das Politische als ein Feld der \u201ereinen Macht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der entscheidende Punkt besteht jedoch darin, dass \u201edas Politische\u201c keinen Raum darstellt, der bereits autonom ist und nur darauf wartet, endlich besetzt zu werden. Seine Autonomie musste erst erdacht werden, bevor er besetzt und in sich selbst geschlossen werden konnte. Dar\u00fcber hinaus wird, wie Albernaz und Chepurin beobachtet haben, das allgegenw\u00e4rtige Bewusstsein der Unsicherheit, das eine Reaktion auf eine von Gott entfremdete Welt war, auch auf den politischen Raum \u00fcbertragen. Dadurch wird die politische Welt ebenso begreifbar und manipulierbar wie die materielle Welt. Aus diesem Aspekt der reinen Macht und der Notwendigkeit, die Ordnung gegen\u00fcber der \u201evorpolitischen\u201c Welt zu sichern, ist schlie\u00dflich das Konzept der Souver\u00e4nit\u00e4t entstanden. Dieses Konzept erweckt dabei den Eindruck, dass es mit <em>jeder<\/em> symbolischen Ordnung untrennbar verbunden ist. In Wirklichkeit wird verschleiert, dass es sich hierbei um ein eindeutig eurozentrisches Konzept handelt. Die Politik der Souver\u00e4nit\u00e4t ist obendrein untrennbar mit der Metaphysik der Moderne verbunden. Das hei\u00dft, die Moderne erfindet nicht nur die Souver\u00e4nit\u00e4t als politisches Prinzip, in ihrer Totalisierung der Welt macht sie das Konzept \u00fcber einen weltlichen Souver\u00e4n \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich. Kurzum: bei der Souver\u00e4nit\u00e4t handelt es sich um eine Projektion. Dabei wird die Auffassung von der Welt als einem Raum der reinen Macht auch auf den politischen Raum projiziert. Entsprechend dieser Auffassung muss auch der politische Raum, ebenso wie die materielle Welt, manipulierbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen konnten wir sehen, wie die politische Theologie dazu geeignet ist, die latenten metaphysischen Annahmen aufzudecken, die dem Konzept der Souver\u00e4nit\u00e4t zugrunde liegen. Zudem macht sie deutlich, in welchem Ma\u00dfe die Souver\u00e4nit\u00e4t ihren Ursprung in einer eindeutig eurozentrischen Metaphysik hat, anstatt ein struktureller Imperativ des Politischen zu sein. Aufgrund dieser Erkenntnisse sollten wir die Frage erneut stellen: Ist ein Konzept von Politik ohne Souver\u00e4nit\u00e4t denkbar? Und welche Konsequenzen hat das f\u00fcr eine befreiende Politik? Dosdad argumentiert, dass dies zunehmend unm\u00f6glich wird. Denn die Immanentisierung der Welt w\u00fcrde die Politik auf eine horizontale Achse reduzieren, die keinerlei Beziehung zur transzendenten Dimension des Seins erm\u00f6glicht. Innerhalb des metaphysischen Rahmens eines erfundenen S\u00e4kularen kann es keine Transzendenz durch Gott geben. Die s\u00e4kularen R\u00e4ume der reinen Macht werden zu R\u00e4umen der Souver\u00e4nit\u00e4t. Sie werden zu r\u00e4umlichen und zeitlichen Dimensionen, in denen die Macht als Modalit\u00e4t der Unterdr\u00fcckung eingesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher lautet die Frage: Wie k\u00f6nnen wir diese k\u00fcnstlich erzeugten Hindernisse in unserem Denken \u00fcberwinden und \u00fcber das S\u00e4kulare und \u00fcber die Politik der Souver\u00e4nit\u00e4t hinaus denken? Dies wirft eine weitere Frage auf: Welche alternativen M\u00f6glichkeiten gibt es, sich mit dem Problem des Menschen und der Kontingenz auseinanderzusetzen? Diese Fragen f\u00fchren uns jedoch in eine Sackgasse, da das Genre der politischen Theologie letzten Endes eine westliche Disziplin ist. Aufgrund ihrer einseitigen Sicht auf die Welt, wird auch der Umfang unserer Untersuchung eingeschr\u00e4nkt. Dar\u00fcber hinaus bleiben auch die m\u00f6glichen Quellen f\u00fcr alternative Konzepte des Politischen von vornherein begrenzt. Vielleicht m\u00fcssen wir daher unsere L\u00f6sung anderswo suchen: etwa in der islamischen Tradition. Dies bringt uns zu einer zweiten Linie der Kritik, n\u00e4mlich einer normativen. Sie ist in der Tradition des Koran begr\u00fcndet und kann unsere genealogische Kritik erg\u00e4nzen. Aus einer kritischen islamischen Perspektive betrachtet, haben jene Bedingungen, die die Erfindung der Souver\u00e4nit\u00e4t beg\u00fcnstigt haben, auch die Bedingungen f\u00fcr die Entstehung von zus\u00e4tzlichen \u201eSch\u00f6pfern\u201c geschaffen. Zudem entstand daraus auch der N\u00e4hrboden f\u00fcr die von ihnen geschaffenen soziopolitischen und wirtschaftlichen Realit\u00e4ten, die wiederum den Menschen von seinem \u201egottgegebenen\u201c Selbst und vom eigentlichen Sch\u00f6pfer entfremden. Im Koran bezieht sich dies auf den <em>\u1e6d\u0101\u0121\u016bt<\/em>, was w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt \u201ederjenige, der \u00fcbertritt\u201c bedeutet. Toshihiko Isutzu beschreibt den <em>\u1e6d\u0101\u0121\u016bt<\/em> als jemanden, der <em>den Sinn f\u00fcr seine Gesch\u00f6pflichkeit verloren hat<\/em> und daher seinen Platz in der g\u00f6ttlichen Ordnung \u00fcberschreiten muss. Der Koran identifiziert die Urspr\u00fcnge solcher \u00dcbertretungen als eine Form von <em>isti\u0121n\u0101\u02be<\/em>, womit die Illusion von der Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstgen\u00fcgsamkeit des Menschen in einer gottlosen Welt gemeint ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Souver\u00e4nit\u00e4t als politisches Prinzip entspringt dem Bed\u00fcrfnis nach einer symbolischen Ordnung, die das widerspiegelt, was sie als dauerhaft erachtet. In diesem Akt der Spiegelung musste der Mensch <em>gott\u00e4hnlich<\/em> werden, wie Jacques Maritain erkl\u00e4rt. Somit wird ein Bild des Souver\u00e4ns gezeichnet, der <em>das politische Ganze transzendiert, so wie Gott den Kosmos transzendiert<\/em>. Demnach w\u00fcrde der Souver\u00e4n eine Macht verk\u00f6rpern, die <em>getrennt und transzendent ist &#8211; nicht an der Spitze, sondern dar\u00fcber [&#8230;] und den gesamten politischen K\u00f6rper von oben regiert<\/em>. Albernaz und Chepurin zufolge ist das Ergebnis dieser selbsternannten Suffizienz die transzendente Schaffung einer Logik der <em>M\u00f6glichkeit der Manipulierbarkeit<\/em>. Auf diese Weise findet der Mensch also eine neue M\u00f6glichkeit, <em>mit der Realit\u00e4t umzugehen und sie zu meistern<\/em>. Anstatt <em>eine in der Natur gegebene Ordnung nachzuvollziehen<\/em>, <em>wird die Natur gewaltsam auf eine Ordnung reduziert, die ihr vom Menschen auferlegt wurde<\/em>. Wenn wir \u00fcber Souver\u00e4nit\u00e4t im Rahmen einer alternativen Politik nachdenken, t\u00e4ten wir gut daran, die Warnungen muslimischer Denker wie Sherman B. Jackson zu beherzigen: <em>Die angemessene Antwort auf das Problem der menschlichen Kontingenz besteht nicht darin, zu versuchen, es zu \u00fcberwinden.<\/em> Stattdessen gilt es die Antwort &#8211; sowohl als Subjekte als auch als Objekte &#8211; darin zu suchen, <em>sich dem falschen Mysterium tremendum und der &#8222;Neuerschaffung&#8220; zu widersetzen<\/em>. Indem die genealogischen Urspr\u00fcnge der Moderne erforscht und alternative Kritikpunkte in Erw\u00e4gung gezogen werden, erscheint jene undenkbar gewordene L\u00f6sung wieder als machbar &#8211; n\u00e4mlich eine Politik ohne Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ali S. Harfouch ist Schriftsteller und Forscher mit den Schwerpunkten S\u00e4kularit\u00e4t, zeitgen<\/em><em>\u00f6<\/em><em>ssisches islamisches Denken und politische Theologie. Er erwarb seinen Master-Abschluss in Politikwissenschaften an der Amerikanischen Universit\u00e4t Beirut.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehungsgeschichte des modernen Staates kann auf verschiedene Weise erz\u00e4hlt werden.<\/p>\n","protected":false},"author":22,"featured_media":15291,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[2309,2440,2461],"class_list":["post-15292","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-westliche-konzeptionen","tag-saekularitaet","tag-souveraenitaet","tag-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/22"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15292"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15292\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}