{"id":16330,"date":"2024-11-12T00:05:00","date_gmt":"2024-11-11T23:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=16330"},"modified":"2026-06-17T06:20:50","modified_gmt":"2026-06-17T04:20:50","slug":"der-3-maerz-1924","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=16330","title":{"rendered":"Der 3. M\u00e4rz 1924"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Kalifat ist eine Staatsform, die es weltweit nirgends gab, bis der Prophet (s.) den Staat im Jahr 622 in Medina gr\u00fcndete. Seine Motivation war kein pers\u00f6nliches Streben nach Macht und Herrschaft, sondern die Umsetzung eines islamischen Gebots. Macht und Herrschaft h\u00e4tte er auch in Mekka haben k\u00f6nnen, wo man ihm diese unter der Bedingung anbot, den Aufruf zum Islam zu unterlassen. Der Prophet (s.) h\u00e4tte es also viel leichter haben k\u00f6nnen, an Macht zu gelangen, als in Medina das Kalifat zu gr\u00fcnden und die Mehrheit der Araber auf der Arabischen Halbinsel gegen sich aufzubringen. Diese Staatsform ist einzigartig und untrennbar an den Islam gekn\u00fcpft. Sie kann nicht von anderen kopiert oder imitiert werden, die nicht an die islamische Ideologie glauben. Es ist und bleibt die Staatsform der Muslime und wurde bis zur Zerst\u00f6rung des Kalifats nie von ihnen in Zweifel gezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zerst\u00f6rung des Kalifats war ein Gemeinschaftsprojekt von mehreren Kolonialm\u00e4chten und Mustafa Kemal Atat\u00fcrk, der ihren Plan ausf\u00fchrte. Sie w\u00e4hlten ihn speziell dazu aus, das Kalifat zu zerst\u00f6ren, und ehrten ihn sogar noch anl\u00e4sslich seines Todes f\u00fcr seinen gro\u00dfen Verrat an den Muslimen. Winston Churchill sagte \u00fcber ihn: \u201eDer Tod Atat\u00fcrks, jenes Mannes, der im Krieg die T\u00fcrkei rettete und danach die t\u00fcrkische Nation zum Leben erweckte, ist nicht nur f\u00fcr sein Land, sondern auch f\u00fcr Europa einer der gr\u00f6\u00dften Verluste.\u201c Atat\u00fcrk lie\u00df den Jahrhunderte alten europ\u00e4ischen Traum in Erf\u00fcllung gehen und r\u00e4umte den Kolonialm\u00e4chten das Kalifat aus dem Weg. Das war seine einzige Aufgabe, die er mit absoluter Hingabe erf\u00fcllte, weil er auch pers\u00f6nlich hinter der Vernichtung des Kalifates stand. Das unterscheidet ihn von anderen Akteuren, die ohne wirkliche Absicht \u2013 was ihr Handeln keinesfalls rechtfertigt \u2013 an der Zerst\u00f6rung des Kalifats beteiligt waren, wie z. B. \u0160ar\u012bf \u1e24usain von Mekka und seine S\u00f6hne, die von Gro\u00dfbritannien angestachelt wurden, einen Aufstand gegen die Osmanen anzuf\u00fchren, und darin eine Rettung des Kalifats sahen. Es lag ihnen fern, das Kalifat abzuschaffen. Selbst die nationalistischen Jungt\u00fcrken hielten am Kalifat als Staatsform fest, als sie 1908 eine Milit\u00e4rrevolte anf\u00fchrten. Sie ersetzten 1909 den Kalifen \u02bfAbdul\u1e25am\u012bd II. \u201elediglich\u201c durch einen anderen Kalifen. Ihr Vorgehen war dennoch islamisch inakzeptabel und ebnete Mustafa Kemal den Weg zur Vernichtung des Kalifats, was sie selbst, als es soweit war, entsetzte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 3. M\u00e4rz 1924 schaffte Mustafa Kemal offiziell das Kalifat ab und versetzte die gesamte islamische Welt in einen Schockzustand. Doch der 3. M\u00e4rz 1924 \u2013 dieser schicksalhafte Tag \u2013 kam nicht aus heiterem Himmel, sondern hatte eine Vorgeschichte. Ihm ging das Sykes-Picot-Abkommen aus dem Jahr 1916 voraus, das aus der islamischen Welt einen Scherbenhaufen machte, an dem sich die Muslime bis heute blutig schneiden. Jeder Konflikt, jede Krise und jeder Krieg in der Region ist ein kalkuliertes Resultat dieses Abkommens, in welchem sich die Kolonialm\u00e4chte Gro\u00dfbritannien und Frankreich das Osmanische Reich f\u00fcr die Zeit nach dessen Zerst\u00f6rung in Interessen- und Einflussgebiete aufgeteilt hatten. Jeder einzelne Nationalstaat auf islamischem Boden l\u00e4sst sich seitdem durch Einmischung und Manipulation in ein Krisenland verwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das Sykes-Picot-Abkommen hat eine Vorgeschichte. Denn ein solches Abkommen war nur m\u00f6glich, nachdem sich im 19. Jahrhundert der Kolonialismus Zutritt in die muslimischen L\u00e4nder verschafft und die Bedingungen f\u00fcr ein solches Abkommen geschaffen hatte. Es war das entscheidende Jahrhundert, das f\u00fcr die Muslime alles ver\u00e4ndern sollte. In genau diesem Jahrhundert drang die europ\u00e4ische Geistesbildung in das Kalifat ein und \u00fcberflutete es mit falschen Ideen und Konzepten. Bis dahin bestand die Auseinandersetzung der Umma mit Europa auf milit\u00e4rischer Ebene. Nun aber wurden die Muslime mit Ideen konfrontiert, die sie bis dahin nicht kannten, weil sie dem Islam fremd sind, wie die Idee des Nationalismus. Heute ist die islamische Welt in Nationalstaaten unterteilt und der Nationalismus ein weit verbreitetes Ph\u00e4nomen. Bei vielen Muslimen nimmt die Nationalit\u00e4t einen Teil ihrer Identit\u00e4t ein und unterdr\u00fcckt ihr islamisches Selbstverst\u00e4ndnis. Dies war aber nicht immer so. Vor dem 19. Jahrhundert gab es das Konzept des Nationalismus nicht bei den Muslimen. Es ist ein europ\u00e4isches Konzept \u2013 eine importierte Idee \u2013, die die Muslime nicht kannten, weil der Islam jede Form von Tribalismus und Stammesdenken von Anfang an erfolgreich bek\u00e4mpft hatte. Die Muslime kannten nur die Einheit in einem Staat. Selbst die Nichtmuslime hatten keine nationale Identit\u00e4t. Die B\u00fcrger des Kalifats verstanden sich entweder als Muslime oder Nichtmuslime. Doch dann kam der Kolonialismus mit seinem Nationalismus und mischte die verschiedenen V\u00f6lker auf, die bis dahin alle \u00fcber Jahrhunderte friedlich unter islamischer Herrschaft lebten. Die Kolonialm\u00e4chte nahmen sich zuerst den Balkan vor und stachelten dort Unabh\u00e4ngigkeitskriege an, um den Balkan vom Kalifat abzuspalten. Dann gingen sie dazu \u00fcber, Arabern und T\u00fcrken das Konzept des Nationalismus einzuimpfen. Wie erfolgreich die Kolonialm\u00e4chte waren, sehen wir heute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt dr\u00fcckte Europa den Muslimen seinen Ma\u00dfstab und seine Geschichte auf, sodass die Muslime begannen, ihren Zustand und ihre eigene Geschichte aus dem Blickwinkel der europ\u00e4ischen Geschichte zu betrachten. Statt ihre Geschichte als rein islamische Geschichte zu definieren, fingen sie an, ihre Geschichte an der europ\u00e4ischen Geschichte zu messen. Ihr Ma\u00dfstab war pl\u00f6tzlich die europ\u00e4ische Geschichte und Kultur. Die Muslime realisierten im 19. Jahrhundert bei sich im Kalifat einen Niedergang, w\u00e4hrend Europa nach der Franz\u00f6sischen Revolution technologisch und wirtschaftlich aufgestiegen war. Nachdem das Kalifat mehr als ein Jahrtausend weit \u00fcberlegen war, wurde es von Europa nicht nur eingeholt, sondern \u00fcberholt. Die Muslime eiferten nun Europa nach und entfernten sich immer mehr vom Islam, weil sie f\u00e4lschlicherweise dachten, dass das Festhalten am Islam die Ursache des Problems sei, dem sie mit Reformen und Modernisierung beikommen wollten. Diese Einstellung spiegelt sich in den sogenannten Tanzimat wider. So nennt man die Periode der Reformen im osmanischen Staat. Europa und die europ\u00e4ische Geschichte als Ma\u00dfstab lie\u00dfen die Muslime ihre eigene gro\u00dfartige islamische Geschichte vergessen \u2013 bis heute. Wenn wir beispielsweise den Begriff Mittelalter h\u00f6ren, denken wir zwangsl\u00e4ufig an das dunkle Mittelalter. Aber das dunkle Mittelalter ist Teil der europ\u00e4ischen, nicht der islamischen Geschichte. W\u00e4hrend das europ\u00e4ische Mittelalter f\u00fcr Dunkelheit und R\u00fcckst\u00e4ndigkeit steht, ist das islamische Mittelalter die Bl\u00fctezeit des Islam. Es ist die Zeit des Gelehrtentums, der Wissenschaften und der Er\u00f6ffnungen. Die europ\u00e4ische Geistesbildung hat die Muslime jedoch dazu gebracht, durch die europ\u00e4ische Brille zu blicken und ihren Islam nach europ\u00e4ischem Ma\u00dfstab zu beurteilen. Die europ\u00e4ische Geistesbildung verdarb die Muslime, ohne dass sie es merkten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der Einzug der fremden Geistesbildung in die islamische Welt hat eine Vorgeschichte. Der Kolonialismus nutzte das geschw\u00e4chte Immunsystem des Kalifats und der Umma aus und konnte nur deshalb Fu\u00df in der islamischen Welt fassen. Erst die Schw\u00e4che der Muslime verschaffte ihm den Zutritt. Als Napoleon 1798 mit seinen Truppen in \u00c4gypten landete, wurde den Muslimen ihre milit\u00e4rische Unterlegenheit bewusst, nachdem sie all die Jahrhunderte milit\u00e4risch \u00fcberlegen waren und ein Gebiet nach dem anderen er\u00f6ffnet hatten. Das war ein Schock f\u00fcr die Umma. Die Muslime wollten daraufhin ihr Milit\u00e4r nach europ\u00e4ischem Vorbild modernisieren und griffen hierbei auf die Unterst\u00fctzung der Kolonialm\u00e4chte zur\u00fcck, f\u00fcr die sich dadurch eine T\u00fcr \u00f6ffnete. Der Wunsch nach Reformen bezog sich zun\u00e4chst also auf das Milit\u00e4r. Die Kolonialm\u00e4chte beschr\u00e4nkten sich nat\u00fcrlich nicht nur auf die milit\u00e4rische Beratung, sondern nutzten die Gelegenheit, die islamischen Ideen durch die europ\u00e4ische Geistesbildung zu ersetzen. Da das Islamverst\u00e4ndnis zu diesem Zeitpunkt bei den Muslimen bereits degeneriert war, fielen diese Ideen auf fruchtbaren Boden. Das schwache Immunsystem des Kalifats bestand n\u00e4mlich im degenerierten Islamverst\u00e4ndnis der Muslime, das die Folge einer Nachl\u00e4ssigkeit des islamischen Staates war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist eine Entwicklung von Jahrhunderten, an deren Ende ein degeneriertes Islamverst\u00e4ndnis und die Zerst\u00f6rung des Kalifats stehen. Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr die Vernachl\u00e4ssigung ist die arabische Sprache. Der Islam und die arabische Sprache d\u00fcrfen nie voneinander getrennt werden. Wenn man jedoch auf die islamische Geschichte blickt, stellt man fest, dass der Staat irgendwann nicht mehr darauf geachtet hat, die arabische Sprache bei den Er\u00f6ffnungen zusammen mit dem Islam zu verbreiten. Das Arabische wurde irgendwann sogar von den Muslimen selbst als Amtssprache abgeschafft \u2013 ein, wie wir heute wissen, folgenreicher Fehler. Die Osmanen, die \u00fcber sechs Jahrhunderte im Kalifat regierten, konnten kein Arabisch und sorgten auch nicht daf\u00fcr, dass die arabische Sprache \u00fcberall im Kalifat gesprochen wurde. Genau genommen schaffte Atat\u00fcrk die arabische Sprache also gar nicht ab, sondern ersetzte die arabischen durch die lateinischen Buchstaben und entfernte die arabischen Begriffe aus einer nichtarabischen Sprache. W\u00e4ren die Osmanen des Arabischen m\u00e4chtig gewesen, h\u00e4tte Atat\u00fcrk das Arabische nicht innerhalb weniger Wochen abschaffen k\u00f6nnen. Das w\u00e4re so, als wollte man in Deutschland das Deutsche abschaffen. Dennoch war Atat\u00fcrks Eingriff in die Sprache ein ungeheuerlicher Gewaltakt, der darauf abzielte, den Muslimen den Zugang zum Islam f\u00fcr immer zu verwehren. Seine Absichten waren eindeutig islamfeindlich. Wer die arabischen Schriftzeichen nicht kann, wird den Koran niemals lesen k\u00f6nnen, geschweige denn verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fehler der Vergangenheit k\u00f6nnen wir nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen, wir m\u00fcssen sie korrigieren. Wir sind auch nicht in der Position, mit dem Finger auf die Muslime vergangener Zeiten zu zeigen. Der Zustand, in dem wir uns heute befinden, gibt vielmehr Anlass dazu, mit dem Finger auf uns selbst zu zeigen. Die Muslime der Vergangenheit k\u00f6nnen nicht aus ihren Gr\u00e4bern steigen, den Zustand ver\u00e4ndern und ihre Fehler korrigieren. Die Umma von heute hat diese Aufgabe, weil Allah (t.) ihr die Verantwortung \u00fcbertragen hat. Die Tatsache, dass der Kolonialismus das Kalifat zerst\u00f6rt hat und die Kolonialm\u00e4chte mit allen Mitteln versuchen, eine R\u00fcckkehr zu verhindern, entbindet uns nicht von der Verantwortung. Denn wenn Allah (t.) Rechenschaft f\u00fcr diesen Zustand fordert, wird Er nicht nur fragen, wer diesen Zustand herbeigef\u00fchrt und aufrechterhalten hat, sondern auch, wer nichts zu seiner Ver\u00e4nderung beigetragen hat. Wir sehen heute mehr denn je, was 100 Jahre bedeuten, in denen das Kalifat und die islamische Herrschaft fehlen. Wollen wir uns wirklich vorstellen, was der Umma vor allem angesichts der Bilder, die wir aus dem Gazakrieg kennen, bl\u00fcht, wenn wir weitere 100 Jahre warten? Wie soll die islamische Welt am 3. M\u00e4rz 2124 aussehen? Wie werden die Muslime in 100 Jahren auf uns zur\u00fcckblicken? Sollen sie nicht mit Stolz auf uns zur\u00fcckblicken, so, wie wir mit Stolz und Bewunderung auf die <em>\u1e63a\u1e25\u0101ba<\/em> zur\u00fcckschauen? Wollen wir nicht, dass in 100 Jahren in den islamischen Geschichtsb\u00fcchern steht, dass eine Gruppe von Muslimen beharrlich und unersch\u00fctterlich an der Wiedererrichtung des Kalifats gearbeitet und es am Ende geschafft hat?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geburtsstunde des Kalifats ist der Beginn der islamischen Zeitrechnung, weil dieses Ereignis so \u00fcberaus wichtig f\u00fcr die Muslime ist, und zwar nicht nur r\u00fcckblickend. Schon den ersten Muslimen war die Bedeutung dessen bewusst, so dass ihre Entscheidung f\u00fcr das Jahr null nicht zuf\u00e4llig auf das Jahr der Hi\u011fra und der Kalifatsgr\u00fcndung fiel. <\/p>\n","protected":false},"author":92,"featured_media":16329,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-16330","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege-zum-kalifat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/92"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16330"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18210,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16330\/revisions\/18210"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}