{"id":17143,"date":"2025-07-30T11:47:09","date_gmt":"2025-07-30T09:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=17143"},"modified":"2025-07-30T11:47:09","modified_gmt":"2025-07-30T09:47:09","slug":"verschulden-bis-zur-insolvenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=17143","title":{"rendered":"Verschulden bis zur Insolvenz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der von Donald Trump am 02. April ausgerufene <em>Liberation Day<\/em> markierte einen Wendepunkt in der globalen Wirtschaftsordnung und gilt vielen bereits als historischer R\u00fcckschritt f\u00fcr das multilaterale Handelssystem. Es war der Auftakt f\u00fcr die zum Teil erratische Zollpolitik des US-Pr\u00e4sidenten, die der Wirtschaft kaum noch Planungssicherheit bietet und die ohnehin volatilen Finanzm\u00e4rkte zus\u00e4tzlich ersch\u00fcttert. Und auch das am 27. Juli erzielte Handelsabkommen mit der EU scheint die Lage nicht zu beruhigen, sondern die Gem\u00fcter weiter zu erhitzen.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das von der Trump-Regierung im April vorgelegte Paket sah eine Reihe einseitiger Handelsma\u00dfnahmen vor, darunter eine Erh\u00f6hung der Einfuhrz\u00f6lle auf alle ausl\u00e4ndischen Importe um 10 Prozentpunkte. Zus\u00e4tzlich wurden l\u00e4nderspezifische <em>reziproke<\/em> Z\u00f6lle erlassen &#8211; f\u00fcr L\u00e4nder mit Handels\u00fcbersch\u00fcssen gegen\u00fcber den USA. Diese verh\u00e4ngten und dann durch ein Memorandum zun\u00e4chst ausgesetzten Z\u00f6lle, dienen Beobachtern zufolge vor allem der Verbesserung seiner Verhandlungsposition durch das Sch\u00fcren allgemeiner Verunsicherung auf den Finanzm\u00e4rkten und Einsch\u00fcchterung der betroffenen L\u00e4nder. Bis auf die tats\u00e4chlich verh\u00e4ngten, exorbitanten Z\u00f6lle auf Importe aus China, wolle Trump eine Drohkulisse aufbauen, um ein dauerhaft h\u00f6heres Zollniveau zu schaffen, deren eigentliches Ziel darin bestehe, die politische und wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit der einstigen Verb\u00fcndeten zu festigen. Grundlage daf\u00fcr ist die <em>America First Trade Policy<\/em>, die darauf abzielt, die Handelsbeziehungen einseitig zugunsten der USA umzuw\u00e4lzen und Zugest\u00e4ndnisse zu erzwingen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Staaten wie China oder um langj\u00e4hrige Verb\u00fcndete wie Mexiko, Kanada oder die EU handelt. Kritiker mahnen, dass Trump auf diese Weise sowohl das globale System der Welthandelsorganisation (WTO) infrage stellt als auch die G7 und die trans\u00adatlantischen Beziehungen, die bislang die Grundlage f\u00fcr B\u00fcndnisse und Allianzen bildeten. Dass die USA die Regeln der WTO nicht mehr als Grundlage f\u00fcr die Handelspolitik akzeptieren, zeigte sich bereits w\u00e4hrend Trumps erster Amtszeit. Unter Verweis auf die nationale Sicherheit sollten Z\u00f6lle eingesetzt werden, um den amerikanischen Markt zu sch\u00fctzen (Stahl-, Aluminium- und Autoindustrie), Verhandlungen zu erzwingen und vermeintlich unfaire Marktpraktiken zu bek\u00e4mpfen, um die eigene Handelsbilanz zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Zusammenhang spielt die Idee reziproker \u2013 also wechselseitiger \u2013 \u00adZ\u00f6lle eine zentrale Rolle. Die USA hatten in der Nachkriegszeit ihre Z\u00f6lle gesenkt, um den Wiederaufbau Europas zu f\u00f6rdern. Jene L\u00e4nder, die davon profitierten, haben ihrerseits die Z\u00f6lle jedoch nicht reduziert. Dadurch h\u00e4tte sich die globale Handelsstruktur zum Nachteil der USA ver\u00e4ndert und Wirtschaftsr\u00e4umen wie der EU und sp\u00e4ter auch China eine dominante Position verschafft. Diese ungleichen Wettbewerbsbedingungen sollen gem\u00e4\u00df der <em>Rebalancing-<\/em>Theorie wieder ausgeglichen werden. Damit versucht die US-Regierung die Welthandelsordnung nach eigenen Vorstellungen v\u00f6llig neu zu ordnen. Langfristiges Ziel ist es, die US-Industrie zu st\u00e4rken, die Produktion in den USA zu f\u00f6rdern und das Handelsdefizit zu verringern. Doch viele Beobachter sind der Auffassung, dass die Zollpolitik Trumps in einem weitaus gr\u00f6\u00dferen Kontext verstanden werden muss. So glaubt der \u00d6konom Hans-Werner Sinn, dass Trumps Zolldrohungen und der damit einhergehende wirtschaftliche Druck auf Handelspartner die <em>Zahlungsunf\u00e4higkeit<\/em> der USA abwenden sollen. Hinweise darauf ergeben sich aus dem sogenannten <em>Mar-A-Lago-Accord<\/em>. Dahinter verbirgt sich ein 40-seitiges Papier, ver\u00f6ffentlicht von Trumps Wirtschaftsberater Stephen Miran im November 2024 mit dem Namen <em>A User\u2018s Guide to Restructuring the Global Trading System.<\/em> Dieses Papier sieht vor, dass die USA eine globale Abwertung des US-Dollars erzwingen sollten, um die heimische Industrie zu st\u00e4rken. Denn der hoch bewertete Dollar f\u00fchrt dazu, dass amerikanische Industrieprodukte auf den Weltm\u00e4rkten verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teuer sind. Das von Trump beklagte Exportdefizit der USA vergr\u00f6\u00dfert sich infolgedessen und macht zugleich Importe aus dem Ausland attraktiver. Weil der starke US-Dollar auch eine beliebte Anlage- und Handelsw\u00e4hrung ist, kann die USA dieses Defizit bis heute mit enormen Staatsschulden gegenfinanzieren: Statt US-Industrieprodukte kauft die Welt US-Dollar in Form von Staatsanleihen. Und genau auf diesen Aspekt zielt der Plan ab: Auf die Umstrukturierung der US-Staatsverschuldung. Dabei sollen die Laufzeiten der Staatsanleihen auf bis zu 100 Jahre ausgedehnt und die Zinsen nahezu auf Null gesenkt werden. Diese <em>Jahrhundertanleihen<\/em> sollen von internationalen Investoren gekauft werden \u2013 eine Ma\u00dfnahme, die eine Umschuldung erm\u00f6glicht, ohne jedoch das Vertrauen in den US-Dollar vollst\u00e4ndig zu zerst\u00f6ren. Denn die USA \u00e4chzen unter \u00fcberbordenden Zinszahlungen an ihre ausl\u00e4ndischen Gl\u00e4ubiger. Mittlerweile belaufen sich die US-Staatsschulden auf etwa 36 Billion Dollar. Allein f\u00fcr Zinsen mussten die USA im Jahr 2024 1,2 Billionen Dollar aufwenden. F\u00fcr das Jahr 2025 werden die Zinszahlung sch\u00e4tzungweise 30 Prozent der Staatseinnahmen beanspruchen. Damit stellen sie eine enorme Belastung f\u00fcr den US-Haushalt dar, und verringern den finanziellen Spielraum f\u00fcr Ausgaben in Bildung, Infrastruktur und Verteidigung. Schon jetzt weisen Experten darauf hin, dass die USA j\u00e4hrlich mehr Geld f\u00fcr Zinsen als f\u00fcr das Milit\u00e4r ausgeben. Somit bestehe das eigentliche Ziel der Z\u00f6lle darin,<em> die Bereitschaft der anderen L\u00e4nder zu st\u00e4rken, den USA mit \u00f6ffentlichen Mitteln und gegebenenfalls auch Umschuldungsma\u00dfnahmen gesichtswahrend unter die Arme zu greifen<\/em>, erkl\u00e4rt Sinn. Auf die Gefahr hin, dass die Gl\u00e4ubiger einem solchen Tausch nicht zustimmen, w\u00fcrden die USA neben den Z\u00f6llen auch damit drohen, dem jeweiligen Land den milit\u00e4rischen Schutz zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stephen Mirans Plan stellt einen gewagten Versuch dar, das finanzielle Gleichgewicht der Weltwirtschaft zu beeinflussen. W\u00e4hrend einige Experten in seinen Ideen eine langfristige L\u00f6sung f\u00fcr die US-Wirtschaft sehen, warnen andere vor den unvorhersehbaren Risiken und den globalen Folgen eines solchen Schritts. So warnt beispielsweise die europ\u00e4ische Denkfabrik Bruegel: <em>Demnach k\u00f6nnen US-Staatsanleihen nicht mehr als die sichersten Verm\u00f6genswerte der Welt angesehen werden, die von dem exorbitanten Previleg der USA als Emittent der Weltreservew\u00e4hrung profitieren. Der Mechanismus, durch den die USA mit ausl\u00e4ndischem Kapital ihr Handels- und Haushaltsdefizit finanzieren, ist nun in Gefahr. Damit k\u00f6nnte auch die Zukunft des Dollars als allm\u00e4chtige Reservew\u00e4hrung in Frage gestellt werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inwieweit Donald Trump tats\u00e4chlich bereit sein wird, diesen Plan vollst\u00e4ndig in die Realit\u00e4t umzusetzen, bleibt abzuwarten. Offiziell gilt das <em>Mar-A-Lago<\/em>-Papier noch als eine Ideensammlung, die in Trump-nahen Kreisen herumschwirrt, denn als konsistenter Plan der Regierung. In jedem Fall aber sollte die \u00dcberschuldung der USA und die immense Zinslast der Welt die Fragilit\u00e4t der kapitalistischen Wirtschaftsordnung vor Augen f\u00fchren. Nach der Weltfinanzkrise 2008 und der Eurokrise 2010 droht das sogenannte System der freien Marktwirtschaft zum dritten Mal in zwei Dekaden ganze Volkswirtschaften in den Abgrund zu st\u00fcrzen. Doch in diesem Fall sind es nicht Staaten wie Griechenland, denen man mangelnde Haushaltsdisziplin unterstellen und ihnen anschlie\u00dfend eine restriktive Austerit\u00e4tspolitik verordnen kann. Denn nun geht es um die Vereinigten Staaten von Amerika \u2013 die globale Supermacht und gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt \u2013 die seit Jahrzehnten \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse leben und jetzt vor einem astronomischen Schuldenberg sitzen, der niemals vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgezahlt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch an dieser Stelle wenden kapitalistische \u00d6konomen ein, dass die Staatsschulden insgesamt betrachtet keineswegs ein zentrales Problem darstellen. Denn eine vollst\u00e4ndige Schuldentilgung w\u00fcrde aus ihrer Sicht eine Wirtschaft hinterlassen, die aufgrund harter Sparma\u00dfnahmen am Boden liegt. Eine Regierung k\u00f6nnte kaum noch in Bildung und Infrastruktur investieren, Wachstum w\u00fcrde man auf diese Weise im Vorfeld bereits abw\u00fcrgen. Genau darin sehen viele \u00d6konomen auch die L\u00f6sung f\u00fcr das Problem der Staatsverschuldung. Nicht allein durch Tilgung soll der Schuldenberg abgebaut werden, sondern durch Wirtschaftswachstum, der langfristig die Schuldenquote reduzieren soll. Auch wenn in diesem Kontext historische Beispiele angef\u00fchrt werden, so beweist Trumps Zollpolitik und die Einsch\u00e4tzung seiner Wirtschaftsberater, dass dieser Ansatz unter den gegebenen Voraussetzungen nicht funktionieren kann. Denn neben den ohnehin massiven Schulden sind es vor allem die j\u00e4hrlich zu zahlenden Zinsen, die sich nicht einfach durch einen Konjunkturaufschwung ausgleichen lassen. Gleichwohl stehen die USA sinnbildlich f\u00fcr eine liberale Wirtschaftspolitik, in der aufgrund geringer staatlicher Regulierung, ein \u00e4u\u00dferst unternehmer- und investitionsfreundliches Klima herrscht. Die US-Regierung unterst\u00fctzt die Gr\u00fcndung und das Wachstum von Unternehmen, indem es sie mittels niedriger Steuern und Deregulierung entlastet. Dies wird nun zus\u00e4tzlich durch den sogenannten <em>One Big Beauriful Bill<\/em> mittels stimulierender Ma\u00dfnahmen flankiert. Die erforderlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr Wirtschaftswachstum sind aus kapitalistischer Sicht somit mehr als gegebeben. Dass der <em>Mar-A-Lago-Accord<\/em> die L\u00f6sung des Problems dennoch in einer Umstruktrurierung der US-Staatsverschuldung sieht, veranschaulicht, wie das vielgepriesene Wachstumsparadigma den wirtschaftspolitischen Herausforderungen nicht gerecht wird und das Schuldenproblem im Grunde weiter versch\u00e4rft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zollpolitik der US-Regierung offenbart also einmal mehr die systemischen Unzul\u00e4nglichkeiten der kapitalisitischen Wirtschaftsordnung. Dass die USA derzeit an ihren Schulden zu ersticken drohen, ist auf die eigenen \u00f6konomischen Dogmen zur\u00fcckzuf\u00fchren und nicht lediglich auf falsch getroffene <em>Policy<\/em>-Entscheidungen. Gerade der Zinsmechanismus in Verbindung mit der Rolle von Schulden im Kapitalismus schafft ein System, in dem die Verschuldung keine Ausnahme mehr darstellt, sondern zur Regel \u2013 ja sogar zur Bedingung \u2013 wirtschatlicher Prosperit\u00e4t verkl\u00e4rt wird und das auf allen Ebenen \u2013 angefangen von den Privathaushalten bis hin zum Staat. Auf Dauer entpuppt sich dieses System bestehend aus Verschuldung und Zinsen jedoch als tickende Zeitbombe, die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden explodieren muss. Es bringt Staaten fr\u00fcher oder sp\u00e4ter an den Rand der Insolvenz und vor dieser Gefahr stehen aktuell die USA. Zugleich besitzt der Kapitalismus keine inh\u00e4renten Mechanismen, um das Problem massiver Staatsverschuldung nachhaltig zu l\u00f6sen. Aus diesem Grund nutzt die US-Regierung ihre globale Machtstellung, um sich mit politischen Druckmitteln \u2013 wie zum Beispiel durch Z\u00f6lle \u2013 aus der Schuldenkrise zu befreien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor diesem Hintergrund sollten die Muslime die gegenw\u00e4rtigen Handelskonflikte und das Problem der massiven Staatsverschuldung in den USA zum Anlass nehmen, sich auf den Islam als umfassendes System zu besinnen. So steckt auch die islamsiche Welt in gro\u00dfen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Doch diese Schwierigkeiten konnten und werden sich auch zuk\u00fcnftig nicht durch das kapitalistische Wirtschaftssystem beseitigen lassen. Vielmehr k\u00f6nnen auch hier ausschlie\u00dflich die islamsichen Probleml\u00f6sungen greifen, die unter anderem durch das Zinsverbot und einem grunds\u00e4tzlich anderen Denkansatz derartige Krisen gar nicht erst entstehen lassen. Der Paradigmenwechsel, den die <em>Umma<\/em> zu vollziehen hat, muss folgerichtig auch auf \u00f6konomischer Ebene stattfinden. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vom Westen dominierte Welthandelssystem ger\u00e4t ins Wanken. Zentrale \u00f6konimische Eckpfeiler, die der Welt stets als alternativlos pr\u00e4sentiert wurden, nehmen nun auch die noch f\u00fchrende Volkswirtschaft in den Zangengriff.<\/p>\n","protected":false},"author":112,"featured_media":17142,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[1269,1434,2470,2609,2691,2957],"class_list":["post-17143","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-westliche-konzeptionen","tag-insolvenz","tag-kapitalismus","tag-staatsschulden","tag-trump","tag-usa","tag-zollpolitik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/112"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17143\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}