{"id":17458,"date":"2025-11-09T09:42:30","date_gmt":"2025-11-09T08:42:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=17458"},"modified":"2025-11-09T09:42:30","modified_gmt":"2025-11-09T08:42:30","slug":"die-idee-hinter-der-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=17458","title":{"rendered":"Die Idee hinter der Kritik"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die israelischen Verbrechen der letzten zwei Jahre im Gazastreifen haben eine bislang nicht gekannte Welle der weltweiten Solidarit\u00e4t mit den Pal\u00e4stinensern ausgel\u00f6st. So fanden auch in den letzten Monaten wiederholt Protestaktionen in zahlreichen L\u00e4ndern statt. Selbst in Fu\u00dfballstadien gestalteten Fans riesige Choregrafien, wehten mit Pal\u00e4stina-Flaggen und statt Schm\u00e4hungen des Gegners ert\u00f6nten Fan-Ges\u00e4nge wie <em>free free palestine<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eindrucksvoll war vor allem die in Berlin abgehaltene Kundegebung unter dem Motto <em>All eyes on Gaza <\/em>Ende September. Sch\u00e4tzungsweise 60.000 \u2013 100.000 Menschen versammelten sich in Berlin-Mitte, um gegen den Gaza-Krieg zu demonstrieren. Zu der Versammlung aufgerufen hatte ein B\u00fcndnis aus mehr als 50 Organisationen und Verb\u00e4nden, darunter Amnesty International, medico international sowie die Partei Die Linke. Sie forderten unter anderem EU-Sanktionen gegen Israel, einen sofortigen Stopp deutscher Waffenexporte und einen Zugang f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe in den Gazastreifen. Auch innerhalb der muslimischen Community gab es Aufrufe, sich diesem Protestmarsch anzuschlie\u00dfen, um gemeinsam mit den verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen ein Zeichen gegen die zionistischen Verbrechen zu setzen. Zwar lassen sich derartige Kundgebungen \u2013 nicht zuletzt in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung \u2013 allgemein als positiv werten. Denn sie zeigen einerseits, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland zum Beispiel nicht hinter der Staatsr\u00e4son steht. Andererseits haben diese wie auch \u00e4hnliche Kundgebungen weltweit mit dazu beigetragen, Israel unter Druck zu setzen und dadurch international immer weiter zu isolieren. Dennoch ist es notwendig, die auf solchen Demonstrationen zum Ausdruck gebrachte Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber den Pal\u00e4stinensern als auch die Verurteilung der israelischen Verbrechen von den politischen Positionen zu trennen, die von den dortigen Aktueren vertreten werden. Ganz besonders wenn es um die Zukunft Gazas geht, muss die muslimische Gemeinschaft kritisch bleiben und die politischen Slogans unter islamsichen Gesichtspunkten beurteilen. Sonst l\u00e4uft sie Gefahr, eine dem Islam widersprechende L\u00f6sung miteinzufordern, die das eigentliche Problem \u2013 n\u00e4mlich die koloniale Ordnung \u2013 nicht aus der Welt schafft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedeutsam in diesem Zusammenhang ist eine Denkrichtung, die nicht nur im wissenschaftlichen sondern auch im politischen Diskurs seine Bef\u00fcrworter wie auch seine scharfen Kritiker hat: <em>die postkolonialen Theorien<\/em>. Es handelt sich hierbei um eine geistig-politische Str\u00f6mung, die im Kern davon ausgeht, dass die Geschichte des Kolonialismus mit den formalen Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rungen nicht vorbei war. Zwar sind im Laufe der Nachkriegszeit die meisten ehemaligen Kolonien in die <em>staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t<\/em> entlassen worden. Mit der formal-politischen Dekolonisation waren koloniale Beziehungen jedoch nicht mit einem Schlag beendet. Viele Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse, etwa auf wirtschaftlichem Gebiet, dauerten an und wurden seit den 1960er Jahren unter dem Stichwort des Neokolonialismus diskutiert. Hinzu kam, dass auch die Eliten in vielen <em>unabh\u00e4ngigen<\/em> Staaten auf eine Form der Politik setzten, die sich von der Kolonialzeit nur wenig unterschied. In vielen L\u00e4ndern f\u00fchrten die neu gegr\u00fcndeten Nationalstaaten die koloniale Politik in Grundz\u00fcgen \u2013 wenn auch mit neuen Gesichtern \u2013 fort. Die Vertrerter postkolonialer Theorien heben insbesondere die Konstruktion kultureller Unterschiede und deren \u00dcbertragung auf gesellschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse hervor, die es kritisch zu reflektieren und zu hinterfragen gilt. Denn die Kolonialisierung habe sich nicht nur in einer technisch-industriellen \u00dcberlegenheit, wirtschaftlicher Ausbeutung oder internationaler Konkurrenz&nbsp;ge\u00e4u\u00dfert. Vielmehr sind die Kolonialm\u00e4chte mit einer kulturellen \u00dcberheblichkeit an die unterworfenen V\u00f6lker herangetreten. Noch wichtiger war jedoch der allgemeine Diskurs der Moderne, der in den Vorstellungen von <em>Fortschritt<\/em> und <em>Zivilisierung<\/em> kulminierte. Dieser Diskurs beruhte auf der Annahme einer universalen Entwicklung menschlicher Gesellschaften und basierte auf einem linearen Geschichtsverst\u00e4ndnis, das kulturelle Differenzen hierarchisierte, Gesellschaften in fort- und r\u00fcckschrittlich einteilte und auf diese Weise koloniale Interventionen zum Zweck der <em>Hebung<\/em> und <em>Zivilisierung<\/em> geradezu unausweichlich erscheinen lie\u00df. Postkoloniale Kritik zielt vor diesem Hintergrund darauf, die eurozentrischen Annahmen dieses Weltbildes zu hinterfragen und der angeblichen Universalit\u00e4t westlicher Konzepte \u2013 wie etwa der S\u00e4kularisierung, der Rolle von Klassen oder Nationen, des historischen Entwicklungsdenkens, der Geschlechterordnung \u2013 den theoretischen Boden zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Gr\u00fcndungsdokument postkolonialer Theorie gilt Edward Saids Buch <em>Orientalism<\/em> (1978), welches zu einem der einflussreichsten ideengeschichtlichen Werk dieses Themenfeldes z\u00e4hlt. Darin rekonstruiert Said den Orientalismusdiskurs der Kolonialm\u00e4chte und arbeitet heraus, dass der \u00fcberwiegende Anteil der orientalistischen Forschung nicht das wiedergibt, was der <em>Orient<\/em> in seiner Komplexit\u00e4t ist, sondern vielmehr das, was die Forschenden darin sehen wollen. Statt einer objektiven, realistischen Darstellung des <em>Orients<\/em> pr\u00e4sentiert Said zufolge diese Forschung ein von vorgefertigten Bildern und kolonialistischen Interessen durchzogenes Zerrbild. Somit l\u00e4sst sie sich als ein imperialistisches Kulturprojekt verstehen, welches durch die aus den Koloniall\u00e4ndern stammenden Forschenden mitgetragen wurde. Aus dem <em>Orientalismus<\/em> habe sich folglich ein Deutungssystem entwickelt, das den Zweck verfolgt, ein <em>Anderes<\/em> zu konstruieren, um die Stabilit\u00e4t und \u00dcberlegenheit des westlichen <em>Wir<\/em> zu unterstreichen. <em>Die Strategie des Orientalismus fu\u00dft fast durchg\u00e4ngig auf einer so flexibel angelegten Position der \u00dcberlegenheit, dass sie es dem Westen erlaubt, in allen m\u00f6glichen Beziehungen zum Orient stets die Oberhand zu behalten. [&#8230;] Der Wissenschaftler, der Gelehrte, der Missionar, der H\u00e4ndler, der Soldat war im Orient oder dachte \u00fcber ihn nach, weil er dies tun konnte, ohne mit gr\u00f6\u00dferem Widerstand der Betroffenen rechnen zu m\u00fcssen<\/em>, so Said<em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umstritten waren Saids Thesen bereits zu seinen Lebzeiten, gerade mit Blick auf Israel, das f\u00fcr ihn auf der Zerst\u00f6rung der pal\u00e4stinensischen Gesellschaft und der Vertreibung ihrer Bev\u00f6lkerung aufgebaut wurde. Israel sei von einer kolonialen Apartheid-Politik durchdrungen, was insbesondere am Siedlungskolonialismus erkennbar sei, den Said in einen gr\u00f6\u00dferen historischen Kontext europ\u00e4ischer kolonialer Herrschaft einordnete und dadurch die Unterdr\u00fcckung der Pal\u00e4stinenser und die Verweigerung ihrer <em>nationalen Identit\u00e4t<\/em> erkl\u00e4rte.&nbsp;Doch seit dem 7. Oktober 2023 werden seine Thesen von pro-zionistischen Aktueren nicht nur als kontroverses Erkl\u00e4rungsmodell betrachtet, sondern als intellektuelle Brandstiftung, welche die Grundlage f\u00fcr den <em>Israelhass<\/em> linker Aktivisten bilde. Schlie\u00dflich wurde die erste Solidarit\u00e4tserkl\u00e4rung mit dem Leid der Menschen in Gaza an der Columbia University in New York verfasst, die als Geburtsst\u00e4tte des <em>Postkolonialismus<\/em> und folglich als Zentrum der antiisraelischen Proteste zu sehen sei. Es ist jene Universti\u00e4t, auf der Edward Said von 1963 bis 2003 als Professor t\u00e4tig war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Kritik der postkolonialen Theorien und insbesondere den Thesen von Edward Said haben sich aber immer wieder auch Muslime bzw. verschiedene islamsiche Bewegungen bis heute beeinflussen lassen. Sie haben seine Kritik der eurozentrischen Sichtweise auf den Nahen Osten und damit teils unbewusst seine Argumentationsstr\u00e4nge \u00fcbernommen. Was sie aber \u00fcbersehen haben, ist die Tatsache, dass die postkolonialen Theorien in ihrer kritischen Auseinandersetzung mit den Kolonialismus zwar relativ ausf\u00fchrlich darstellen, vor allen Dingen seine Folgeerscheinungen. In ihrer abschlie\u00dfenden Bewertung allerdings kommen die postkolonialen Theoretiker bedingt durch ihr s\u00e4kulares Weltbild zu Schlussfolgerungen, die aus islamischer Perspektive abzulehnen sind. Denn aus ihrer Sicht ist die koloniale Ordnung im Nahen Osten nicht in erster Linie deswegen problematisch, weil sie durch eine oktroyierte Nachkriegsordnung mit der kulturhistorischen Konstante in der islamischen Welt brach und folglich eine staatliche Ordnung etablierte, die von nun an auf einem <em>anthropozentrischen Weltbild<\/em> fu\u00dfte. Ganz im Gegenteil \u2013 im Einklang mit ihrem progressiven Weltbild sollte das Kalifat und damit die gesellschaftspolitische Umsetzung der Scharia nicht weiter bestehen. Die politische Vision f\u00fcr die islamische Welt ist f\u00fcr die Verfechter der postkolonialen Theorien letztlich eine Gesellschaft nach westlichen \u2013 wenn auch postmodernen \u2013 Vorstellungen. An genau dieser Stelle beginnt auch ihre Kritik am Kolonialismus, der durch die <em>epistemische Gewalt<\/em> (Gayatri Spivak) die Lebensweise und Kultur der indigenen Gesellschaften gewaltsam verdr\u00e4ngte. Auf diese Weise wurde den kolonisierten V\u00f6lkern verwehrt, eine <em>eigene Sichtweise<\/em> auf die Welt <em>zu entwickeln<\/em> und auszudr\u00fccken. Doch diese <em>eigene<\/em> <em>Sichtweise<\/em> bewegt sich im Denken der postkolonialen Theoretiker auch <em>innerhalb<\/em> der westlichen Ideenwelt. Denn die von ihnen kritisierte kulturelle \u00dcberheblichkeit des Westens habe die <em>gesellschaftliche Weiterentwicklung<\/em> verhindert und spreche den Menschen in der islamsichen Welt die F\u00e4higkeit ab, sich zu <em>demokratisieren<\/em>. Der <em>neokolonialistische<\/em> Versuch der vergangenen Jahrzehnte schlie\u00dflich, diese Ideen wie in Afghanistan oder im Irak durch <em>Nation Buildung<\/em> herbeizubomben, musste der postkolonialen Lesart zufolge scheitern. Ihre Kritik zielt daher nicht auf auf die Vorstellung ab, dass auch der Muslim zu einem (post)modernen Menschen werden kann, sondern auf die koloniale Attid\u00fcde, die genau dies verhindert!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher ist es f\u00fcr die <em>Umma<\/em> und besonders f\u00fcr ihre politischen Akteure notwendig, die tats\u00e4chliche Natur des Kolonialimus in der islamischen Welt zu begreifen. Denn dieser hat nicht nur das Ziel verfolgt, die Region durch den Austausch der dortigen Machteliten zu beherrschen und auf dieser Basis ein politisches und \u00f6konimisches Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis zu kreieren. Vielmehr arbeiteten die damaligen europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte zun\u00e4chst daran, das eingene Gedankengut in dieser Region zu verankern, um die geistig-kulturellen Voraussetzungen f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Neuordnung zu schaffen. Das politische System des Kalifats musste daher abgeschafft werden, um an seiner Stelle s\u00e4kulare Herrschaftsstrukturen aufbauen zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig haben die Kolonialm\u00e4chte stets versucht, all jene islamischen Bewegungen zu neutralisieren, welche die Existenz der s\u00e4kularen Nationalstaaten gef\u00e4hrden konnten. Diese radikale gesellschaftliche Umgestaltung hatte zur Folge, dass normative Ordnungselemente wie das Kalifat und die Scharia als Relikte vergangener Zeiten diffamiert wurden. Unter diesen soziopolitischen Bedingungen ist jene koloniale Ordnung entstanden, die den Nahen Osten und Mittleren bis heute nicht zur Ruhe kommen l\u00e4sst. S\u00e4mtliche politischen und milit\u00e4rischen Konflikte, die Existenz des zionistischen Konstrukts sowie die autorit\u00e4ren Regierungen in der Region sind das Produkt dieser kolonialen Ordnung. Die Kolonialm\u00e4chte haben die islamische Welt also mit kulturell und weltanschaulich fremden Konzepten \u00fcberzogen, die am Ende dysfunktionale Staaten und br\u00fcchige nationale Identit\u00e4ten hinterlassen haben. Die <em>Umma<\/em> lebt somit in diesen L\u00e4ndern unter einem System, das ihrer islamischen \u00dcberzeugung widerspricht und infolgedessen noch nicht einmal imstande ist, das Leben der Muslime zu besch\u00fctzen, wie am Beispiel in Gaza deutlich zu erkennen ist. Daher kann aus islamischer Perspektive nur ein Systemwechsel die L\u00f6sung sein, bei dem die s\u00e4kularen Nationalstaaten restlos beseitigt und durch den Islamischen Staat ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor diesem Hintergrund ist es geradezu essentiell, dass die <em>Umma<\/em> ihren kritischen Blick beibeh\u00e4lt. Die zahlreichen <em>pro-pal\u00e4stinensichen<\/em> Proteste in Deutschland wie auch weltweit, auf denen die Menschen die zionistischen Verbrechen verurteilen und politische Konsequenzen von der <em>Staatengemeinschaft<\/em> fordern, sind im Ansatz zu begr\u00fc\u00dfen. Das bedeutet jedoch nicht, ihre politischen Vorstellungen \u00fcber die Zukunft Gazas zu \u00fcbernehmen. Denn die Losung <em>free palastine<\/em> zielt unterm Strich darauf ab, einen weiteren Nationalstaat im Nahen Osten einzufordern und damit den Fortbestand der kolonialen bzw. nationalstaatlichen Ordnung zu zementieren. Ebenso gilt es, westliche Denkans\u00e4tze wie die postkolonialen Theorien nicht unreflektiert zu \u00fcbernehmen, selbst wenn sie die Zust\u00e4nde in der islamsichen Welt kritisieren und auf gewisser Ebene Schnittmengen bestehen sollten. Vielmehr m\u00fcssen sie auf ihre weltanschaulichen Pr\u00e4missen abgeklopft und entsprechend der islamischen Ma\u00dfst\u00e4be beurteilt werden. Entscheidend in diesem Kontext ist also nicht die Kritik allein, sondern die ihr zugrunde liegenden Ideen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass das Leid der Menschen in Gaza mit der kolonialen Ordnung in Zusammenhang steht, wird auch unter westlichen Intellektuellen diskutiert. Sie sind f\u00fcr gew\u00f6hnlich einer Denkstr\u00f6mung zuzuordnen, die auch unter Muslimen Anklang findet. Doch k\u00f6nnen wir ihr Ideen alleine wegen ihrer kritischen Sto\u00dfrichtung \u00fcbernehmen?<\/p>\n","protected":false},"author":109,"featured_media":17457,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[965,1415,1503,1529,1578,1585,1884,2118,2638,2838],"class_list":["post-17458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-westliche-konzeptionen","tag-gaza","tag-kalifat","tag-kolonialismus","tag-kontext","tag-kritik","tag-kultur","tag-nationalstaat","tag-protest","tag-umma","tag-weltbild"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/109"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17458"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17458\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}