{"id":9543,"date":"2014-04-11T00:00:00","date_gmt":"2014-04-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9543"},"modified":"2014-04-11T00:00:00","modified_gmt":"2014-04-10T22:00:00","slug":"eulen-nach-athen-und-waffen-nach-damaskus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9543","title":{"rendered":"Eulen nach Athen und Waffen nach Damaskus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der \u00dcbernahme Kusairs durch die Regierungstruppen und der Hisbollah pr\u00e4sentierte das syrische Staatsfernsehen der Welt voller Stolz ein ausgehobenes Waffenlager der Rebellen und betonte dabei besonders die Sicherstellung von Waffen aus israelischem und amerikanischem Arsenal. Hierdurch sollte endg\u00fcltig belegt werden, dass es sich bei der Rebellion um eine zionistische Verschw\u00f6rung handle, welche zum Ziel habe die Achse Syrien-Hisbollah-Iran zu zerschlagen. Schlie\u00dflich handle es sich bei besagter Allianz um das letzte Widerstandsgebilde gegen den israelischen Staat und die amerikanische Politik im Nahen Osten.Diese Behauptung wurde schon in der Vergangenheit immer wieder von den Gegnern der Revolution ins Feld gef\u00fchrt, um die Mujahedin zu diskreditieren und zudem den Muslimen die vermeintliche Legitimit\u00e4t des Assad-Regimes vor Augen zu f\u00fchren. Auch international scheint dieses Argumentationsmuster auf fruchtbaren Boden zu fallen und so finden sich die Vorw\u00fcrfe in zahlreichen Vortr\u00e4gen, Artikeln und Analysen wieder. So berichtete unter anderem die Online-Plattform RIANOVOSTI, dass in Kusair \u201eSturmgewehre, Granaten und Raketen aus israelischer Produktion sowie israelische Kommunikationsausr\u00fcstungen entdeckt wurden\u201c und interpretierte dies als vermeintlichen Beweis f\u00fcr die Kollaboration der Rebellen mit den \u201eImperialen Westm\u00e4chten\u201c.Bedauerlicherweise scheinen diese Argumente jedoch nicht nur in linken Kreisen und bei offenen Unterst\u00fctzern des Assad-Regimes auf Anklang zu sto\u00dfen. So ist zu verzeichnen, dass selbst bei Sympathisanten des Aufstandes Zweifel aufkommen und so eine eindeutige Positionierung zu Gunsten der Revolution unbehaglich erscheint. Auch die immer wieder erw\u00e4hnte finanzielle und logistische Unterst\u00fctzung seitens der USA verst\u00e4rkt diese Skepsis. \u201eOffiziell unterst\u00fctzen die USA die Rebellen in Syrien mit etwa 25 Millionen Dollar (etwa 20 Millionen Euro). Die Summe sei zuletzt um zehn Millionen Dollar erh\u00f6ht worden, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums. Das Geld ist nach Angaben der Regierung f\u00fcr sogenannte nicht-t\u00f6dliche Ausr\u00fcstung bestimmt, darunter Medizin und Kommunikationstechnik\u201c, so in einem Bericht der \u201eWelt\u201c vom August 2012. Speziell die neuesten Meldungen, welche von einigen Laien gar als Auftakt f\u00fcr eine amerikanische Invasion in Syrien interpretiert werden, scheinen gefundenes Fressen f\u00fcr die Assad-Apologeten zu sein. So hei\u00dft es in einem am 14.06.2013 ver\u00f6ffentlichten Online-Artikel der FAZ: \u201eNach der Kehrtwende in der amerikanischen Syrien-Politik wird der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA bald damit beginnen, Waffen an die syrischen Rebellen zu liefern. Das Wei\u00dfe Haus begr\u00fcndete die Umkehr in der Nacht zum Freitag mit neuen Erkenntnissen, wonach der Einsatz chemischer Waffen durch das Damaszener Regime unter Pr\u00e4sident Baschar al Assad nun als gesichert gelten k\u00f6nne.\u201cIn der Tat kommen im Syrien-Konflikt seit geraumer Zeit leichte israelische beziehungsweise US-amerikanische Waffen zum Einsatz. Dabei handelt es sich vor allem um M-16, MP2\/MP2A1 (auch Uzis genannt) und diverse Panzerf\u00e4uste. Bei oberfl\u00e4chlicher Betrachtung dr\u00e4ngt sich dem Beobachter hierdurch der Verdacht auf, dass eine aktive Unterst\u00fctzung seitens Israels und Amerikas besteht. Doch diese Schlussfolgerung entpuppt sich durch eine genaue Analyse als fataler Irrtum.Denn im internationalen Waffenhandel wird stets zwischen zwei Waffengattungen unterschieden; den leichten tragbaren Waffen und schwerem Kriegsger\u00e4t. Gesch\u00e4fte bez\u00fcglich schwerer Waffensysteme, zu denen beispielsweise Kampfflugzeuge, Panzer, maritime Ausr\u00fcstungen und Raketensysteme z\u00e4hlen, werden durch bilaterale Abkommen zweier Regierungen abgewickelt. Allein die Kostenfrage und die f\u00fcr die Transferierung notwendige Infrastruktur macht es unm\u00f6glich Freisch\u00e4rler und Milizen mit solchem Kriegsger\u00e4t auszustatten. So konnte selbst die PKK trotz ihrer gro\u00dfen und mittlerweile sehr stabilen R\u00fcckzugsgebiete im Nordirak von ihren Unterst\u00fctzern nie mit schweren Waffen ausger\u00fcstet werden. Auch wurden alle bekannten nichtstaatlichen Milizen des 20. und 21. Jahrhunderts aufgrund der genannten Hindernisse nie mit strategischen Waffen ausger\u00fcstet. Die Aneignung leichter Waffen, wie Sturmgewehre, Panzerf\u00e4uste, Minen, M\u00f6rser und Munition gestaltet sich dagegen wesentlich einfacher. Dabei muss ber\u00fccksichtigt werden, dass insbesondere Schusswaffen von nahezu allen Staaten und ebenso zahlreichen Unternehmen hergestellt werden. Einige Waffenmodelle, die urspr\u00fcnglich in den Vereinigten Staaten und Russland entwickelt wurden, werden seit geraumer Zeit per Lizenz von unz\u00e4hligen Unternehmen weltweit produziert. Allein das ber\u00fchmte Kalaschnikow-Sturmgewehr wird mittlerweile in \u00fcber f\u00fcnfzig L\u00e4ndern hergestellt. W\u00e4hrend die Anzahl der schweren Waffensysteme weltweit erfasst ist, gibt es nur Sch\u00e4tzungen dar\u00fcber wie viele leichte Waffen hergestellt und in Umlauf gebracht worden sind. Dies ist im Grunde darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass sie nicht wie die schweren Waffen lediglich auf Bestellung und in vergleichbar geringen St\u00fcckzahlen produziert werden. Ebenso existiert keine strenge Reglementierung f\u00fcr die Herstellung und den Export, da der Verkauf im Gegensatz zu den schweren Waffensystemen keine politische Entscheidung voraussetzt, welche von den jeweiligen Regierungen getroffen werden muss. Dies \u00e4u\u00dfert sich schon in der Tatsache, dass sich von den gesch\u00e4tzten 900 Millionen Schusswaffen laut Amnesty International weltweit 60% in ziviler Hand befinden.Im Grunde genommen ist der Markt der leichten Waffen \u00e4u\u00dferst autonom und liberal, ebenso wenig reglementiert wie die Autoindustrie. Bei Abr\u00fcstungs-und Sperrvertr\u00e4gen wird die Produktion und der Handel leichter Waffen deshalb nicht wirklich thematisiert. In den Vereinigten Staaten ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass Schusswaffen wie jedes andere Gut ohne Probleme erworben werden k\u00f6nnen. So kann sich der amerikanische B\u00fcrger bei seinen allt\u00e4glichen Eink\u00e4ufen bei Wal-Mart neben den obligatorischen Lebensmitteln auch mit gro\u00dfkalibrigen Gewehren samt Munition eindecken. Auch vollautomatische 20-Millimeter Sturmgewehre sind auf den tausenden amerikanischen Schie\u00dfst\u00e4nden kein seltener Anblick. Selbst in der BRD, einem Staat mit \u00e4u\u00dferst rigiden Waffengesetzen, befinden sich bis zu 20 Millionen Schusswaffen in privater Hand. Obwohl es in der westlichen Welt immer wieder zu zahlreichen Opfern durch Schusswaffengebrauch kommt und hierbei nicht selten auch unregistrierte Waffen zum Einsatz kommen, handelt es sich immer noch um vergleichbar \u00fcbersichtliche Verh\u00e4ltnisse. In anderen Teilen der Welt hingegen, kann von einer intakten Struktur hinsichtlich der Erfassung der sich in Umlauf befindenden Schusswaffen keine Rede sein. Denn speziell in den Krisenregionen floriert neben dem offiziellen Handel ein bedeutender Schwarzmarkt, dessen gigantischer Umfang nur schwer einzusch\u00e4tzen ist. Hinzu kommt, dass die Sowjet-Union im Zuge ihrer Strategie der kosteng\u00fcnstigen Aufr\u00fcstung gro\u00dfe Teile Afrikas, S\u00fcdamerikas und des Nahen Ostens mit leichten Waffen regelrecht \u00fcberflutete. Nach dem Ende des Kalten Krieges im Jahre 1989 stagnierte im Zuge des Umbruchs der Waffenexport Russlands f\u00fcr kurze Zeit. Speziell in dieser Zeit nutzten westliche Unternehmen die Gunst der Stunde und konnten sich als f\u00fchrende Waffenlieferanten in zahlreichen Krisenregionen etablieren. Auf diese Weise gelangten zahlreiche Waffen aus Belgien, Deutschland, den USA und Israel in besagte Regionen. \u00dcber Zwischenh\u00e4ndler gelangte beispielsweise die weltbekannte Uzi made in Israel in \u00fcber 60 L\u00e4nder, darunter sogar in den Sudan, Syrien und Iran.Im Jahre 2005 appellierte die UN an die internationale Staatengemeinschaft auch den Handel mit leichten Waffen strenger zu reglementieren. So sollten zum Beispiel die beschlossenen Sanktionen gegen China diesbez\u00fcglich endlich eingehalten werden. Dem Appell vorausgegangen war die Aufdeckung eines gro\u00dfen Waffendeals zwischen Tel Aviv und Peking. Im Zuge dessen verkaufte ein israelischer Hersteller tragbare Panzerabwehrgeschosse an China, das seinerseits diese Waffen an mehrere afrikanische L\u00e4nder lieferte. Allein dieses Beispiel verdeutlicht, dass es schier unm\u00f6glich ist, die Vertriebswege bez\u00fcglich leichter Waffen zu kontrollieren, zumal zwischen Herstellung samt Lieferung und dem eigentlichen Einsatz oft Jahrzehnte vergehen. In den meisten F\u00e4llen wird die Pr\u00e4senz jener Waffen in einer speziellen Region, erst durch die aktive Verwendung selbiger auf den Schlachtfeldern offensichtlich.So beschrieb die unabh\u00e4ngige Forschungsgruppe Small Arms Survey die Verh\u00e4ltnisse im Sudan folgenderma\u00dfen: \u201eAuf M\u00e4rkten und im Schwarzhandel kommt dort jeder leicht an ein Gewehr. Auch die Zivilbev\u00f6lkerung ist praktisch durchg\u00e4ngig bewaffnet, um sich zwischen verfeindeten Armeen, Milizen und Banden zu sch\u00fctzen.\u201c Weiterhin sei selbst das deutsche G3-Gewehr von Heckler und Koch in dieser krisengebeutelten Region allgegenw\u00e4rtig. Selbst der Handel mit dem hochgefeierten G36-Gewehr scheint sich l\u00e4ngst verselbstst\u00e4ndigt zu haben. In einem Bericht der S\u00fcddeutschen Zeitung vom 01.09.2011 wurde folgende Frage aufgeworfen: \u201eWie gelangten deutsche Sturmgewehre von Heckler und Koch, die Rebellen in Gaddafis Palast erobert haben nach Libyen?\u201c Denn offiziell h\u00e4tte die Bundesregierung keine Gewehre nach Libyen geliefert, was nur den Schluss der Experten zulasse, dass es sich um einen \u201edunklen Kanal im internationalen Waffenschmuggel\u201c handeln m\u00fcsse.Diese Zust\u00e4nde des unreglementierten und unkontrollierbaren Handels mit leichten Waffen haben selbst dazu gef\u00fchrt, dass sich kriminelle Organisationen weltweit mit selbigen problemlos eingedeckt haben. Wilde Schie\u00dfereien mit vollautomatischen Waffen zwischen s\u00fcdamerikanischen Drogenkartellen und der einheimischen Armee bzw. Spezialkommandos geh\u00f6ren l\u00e4ngst zum lateinamerikanischen Alltag. Ebenso beschossen sich selbst im friedlichen Europa Rockerbanden mit tragbaren Raketenwerfern und verbreiteten damit Angst und Schrecken. Die Behauptung jene Kriminelle w\u00e4ren die Marionetten ausl\u00e4ndischer Regierungen, w\u00e4re an dieser Stelle v\u00f6llig absurd, folgt jedoch exakt derselben oberfl\u00e4chlichen Logik der Assad-Sympathisanten und anderer Verschw\u00f6rungstheoretiker. Auch die Frage, warum die Mujahedin, welche vornehmlich mit Waffen aus russischer Herstellung k\u00e4mpfen nicht zu Agenten des Kremls verkl\u00e4rt werden, bleibt ein R\u00e4tsel. Der Einwand, es handle sich hierbei ja um erbeutete Waffen aus syrischen Best\u00e4nden hat f\u00fcr die regimetreuen Apologeten einen erheblichen Bumerang-Effekt. Schlie\u00dflich gestehen sie sich damit ein auf zun\u00e4chst Unbewaffnete geschossen zu haben. Au\u00dferdem w\u00fcrde derselben Logik folgend selbst der Fehlschluss zul\u00e4ssig werden, dass es sich bei Bashar al-Assad um einen Vasallen Putins handle, schlie\u00dflich k\u00e4mpfen seine Truppen vornehmlich mit Waffen made in Russia. Ferner ist zu ber\u00fccksichtigen, dass durch den Verweis auf erbeutete Waffen die deutlichen Widerspr\u00fcche der eigenen Hirngespinste offen zu Tage treten. W\u00fcrden die Rebellen, wie so oft behauptet, von den USA, Israel und Europa gro\u00dfz\u00fcgig bewaffnet und beschenkt werden, m\u00fcssten sie nicht in riskanten Operationen syrische Waffenlager erobern.Auch die j\u00fcngsten Andeutungen der Obama-Administration s\u00e4kulare Fraktionen der Rebellen mit \u201enicht t\u00f6dlicher Ausr\u00fcstung\u201c und eventuell \u201eleichten Waffen\u201c zu beliefern f\u00fchrt vor Augen, dass die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der islamischen Rebellen die letzten zwei Jahre ohne westliche Waffenlieferungen ausgekommen ist und dies auch in Zukunft tun wird. Leichte Waffen aller Art sind unabh\u00e4ngig von amerikanischen Ank\u00fcndigungen ohnehin l\u00e4ngst im Umlauf und so handelt es sich bei der eventuell bevorstehenden Waffenlieferungen um eine PR-Aktion, welche anderen Staaten den Vorwand bietet verst\u00e4rkt ihrerseits schwere Waffen an das Assad-Regime zu liefern. Der Beschluss der USA weder schwere Waffen, noch effektive Flugabwehrraketen an die Aufst\u00e4ndischen zu liefern, zeigt einmal mehr, dass die Amerikaner das Massaker an den Muslimen Syriens wohlwollend in Kauf nehmen und selbst durch die vermeintliche Lieferung leichter Waffen lediglich Eulen nach Athen tragen w\u00fcrden. &nbsp;(Abu Osama &amp; Malik al-Qudsi)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der \u00dcbernahme Kusairs durch die Regierungstruppen und der Hisbollah pr\u00e4sentierte das syrische Staatsfernsehen der Welt voller Stolz ein ausgehobenes Waffenlager der Rebellen und betonte dabei besonders die Sicherstellung von Waffen aus israelischem und amerikanischem Arsenal.<\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":3028,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[264,567,2800],"class_list":["post-9543","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-athen","tag-damaskus","tag-waffen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9543"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9543\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}