{"id":9616,"date":"2012-11-29T00:00:00","date_gmt":"2012-11-29T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9616"},"modified":"2012-11-29T00:00:00","modified_gmt":"2012-11-29T00:00:00","slug":"ikhtilaf-und-tafriqa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9616","title":{"rendered":"Ikhtilaf und Tafriqa"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Grund der Tatsache, dass in der Ummah des Propheten Muhammad (s.a.s.) viele unterschiedliche Gruppierungen, Parteien und Madhahib (Mehrzahl von Madhab, Rechtsschule) vorhanden sind, f\u00fchren manche Muslime innerislamische Debatten und Diskussionen, die \u00fcberfl\u00fcssig sind und nur zu Disharmonie und Feindschaft in der islamischen Gemeinschaft f\u00fchren. Diesbez\u00fcglich beklagen sich einige Muslime \u00fcber die Zerspaltung der Ummah und fordern eine absolut konvergente, homogene Struktur. Sie negieren jede Form von Meinungsunterschied in egal welcher islamischen Angelegenheit. Folglich m\u00fcsse man s\u00e4mtliche Rituale, wie z. B. das Gebet, identisch vollziehen und ein einheitliches Erscheinungsbild vorweisen, z. B. durch das Tragen eines Bartes oder einer Kleidung, die bis \u00fcber den Fu\u00dfkn\u00f6chel reicht. Ihre Ansichten bekr\u00e4ftigen sie oftmals mit folgender Aya:<br>Und haltet insgesamt an Allahs Seil fest und zerfallet nicht und gedenkt der Gnade Allahs gegen euch, da ihr Feinde waret und Er eure Herzen so zusammenschloss, dass ihr durch Seine Gnade Br\u00fcder wurdet; und da ihr am Rande einer Feuergrube waret und Er euch ihr entriss. So macht Allah euch Seine Zeichen klar, auf dass ihr w\u00fcrdet euch rechtleiten lassen (Surah Ali Imraan, Aya 103)<br>Inwiefern gestattet der Islam Meinungsunterschiede? Sind Gruppen, Parteien und die Mitgliedschaft in einer Vereinigung islamrechtlich verboten? Zerst\u00f6rt der Meinungsunterschied nicht die islamische Einheit?<br>Die korrekte Beantwortung dieser Fragen bedarf zun\u00e4chst der Kl\u00e4rung von erforderlichen Definitionen. Denn h\u00e4ufig basiert das falsche Verst\u00e4ndnis auf einem fehlerhaften Verst\u00e4ndnis von Begrifflichkeiten. Zu diesem Zweck m\u00fcssen wir die Begriffe Ikhtilaf und Tafriqa unter die Lupe nehmen:<br>1. Ikhtilaf (\u0625\u062e\u062a\u0644\u0627\u0641\u200e)<br>Linguistisch bedeutet Ikhtilaf Uneinigkeit, Ungleichheit, Unterschied und wird oftmals als das Befolgen einer Meinung in Wort und Tat bezeichnet, welche sich von einer anderen Meinung unterscheidet. Anders ausgedr\u00fcckt ist Ikhtilaf der Meinungsunterschied zwischen Personen bez\u00fcglich desselben Themas. Im Qur&#8217;an treten der Begriff Ikhtilaf und seine Ableitungen an vielen Stellen auf. Zumeist wird es im negativen Kontext benutzt, da es sich um Ikhtilaf in den Aqida-Angelegenheiten bzw. \u00dcberzeugungsfragen handelt:<br>Und die Juden sagen: &#8222;Die Christen st\u00fctzen sich auf nichts&#8220;, und die Christen sagen: &#8222;Die Juden st\u00fctzen sich auf nichts&#8220;, wobei sie doch das Buch lesen. Genau so, wie sie reden, redeten diejenigen, die kein Wissen besitzen. Allah wird dann am Tag der Auferstehung zwischen ihnen \u00fcber das richten, wor\u00fcber sie gestritten haben (\u064a\u064e\u062e\u06e1\u062a\u064e\u0644\u0650\u0641\u064f\u0648\u0646\u064e) (Sura Al-Baqarah, Aya 113)<br>Den Begriff Ikhtilaf entdecken wir im Qur&#8217;an auch in einem ganz anderen Kontext:<br>Wahrlich, im Erschaffen der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag (\u0671\u0644\u0651\u064e\u064a\u06e1\u0644\u0650 \u0648\u064e\u0671\u0644\u0646\u0651\u064e\u0647\u064e\u0627\u0631\u0650 \u0648\u064e\u0671\u062e\u06e1\u062a\u0650\u0644\u064e\u0640\u0670\u0641\u0650) und in den Schiffen, die im Meer fahren mit dem, was den Menschen n\u00fctzt, und in dem, was Allah vom Himmel an Wasser herniedersandte und Er gab der Erde damit Leben, nachdem sie tot war und lie\u00df auf ihr allerlei Getier sich ausbreiten &#8211; und im Wechsel der Winde und den dienstbaren Wolken zwischen Himmel und Erde, (in all dem) sind Zeichen f\u00fcr Leute, die begreifen (Sura Al-Baqarah, Aya 164)<br>Allah (s.w.t.) verwendet an dieser Stelle den Begriff Ikhtilaf in Bezug auf die Sch\u00f6pfung und die wechselseitigen Prozesse in der Natur (im Wechsel von Nacht und Tag).<br>Allerdings wird in der islamischen Terminologie der Begriff Ikhtilaf fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Meinungsunterschiede in der islamischen Rechtswissenschaft benutzt. Der Ikhtilaf tritt erst dann auf, wenn unterschiedliche Rechtsgelehrte hinsichtlich einer identischen Fragestellung zu verschiedenen Schl\u00fcssen kommen. Jedoch ist vorauszusetzen, dass die Rechtsgelehrten ihren Meinungsunterschied in Anbetracht der islamischen Quellen begr\u00fcnden. Mit dem Tode des Propheten (s.a.s.) \u00f6ffneten sich die Tore der Gesetzesableitungen (Idjtihad) in den Angelegenheiten, in denen die Quelltexte mehrere Schlussfolgerungen zulassen. Die Sahaba waren die Ersten, die Gesetze abgeleitet haben und somit zu Meinungsunterschieden in bestimmten islamischen Fragestellungen kamen. Den Meinungsunterschied zwischen den Sahaba begr\u00fcndet Sheikh Taqiuddin al-Nabhani in seinem Buch \u201eShakhsiyyat-ul-Islamiyyah Teil 1&#8243; auf Seite 270 wie folgt:<br>\u201eDiese Meinungsunterschiede unter den Sahaba in den Zweigfragen gehen auf zwei Ursachen zur\u00fcck:<br>Erstens: Die meisten Texte aus Koran und Sunna sind in ihrer Bedeutung nicht definitiv, sondern pr\u00e4sumtiv. Sie k\u00f6nnen auf eine Bedeutung hinweisen und gleichzeitig auf eine andere, weil sich im Text ein multivalenter Begriff befinden kann, der zwei oder mehr Bedeutungen aufweist, oder ein allgemeing\u00fcltiger Begriff, der eine Einschr\u00e4nkung zul\u00e4sst. Jeder Mudjtahid unter ihnen verstand den Text so, wie es nach begleitenden Indizien bei ihm \u00fcberwog.<br>Zweitens: Die Sunna war damals noch nicht schriftlich festgehalten. Sie war noch nicht in Einheiten gesammelt und unter den Muslimen verbreitet worden, sodass sie f\u00fcr sie alle als Bezugsquelle fungieren k\u00f6nnte. Vielmehr wurde sie durch Tradition und Auswendiglernen \u00fcbermittelt. Vielleicht erfuhr ein Mudjtahid in \u00c4gypten etwas, das ein Mudjtahid in Damaskus nicht wusste. Oft geschah es, dass einer der Mudjtahidun unter den Sahaba von seiner Fatwa zur\u00fccktrat, wenn er von einem anderen eine Sunna erfuhr, die er vorher nicht kannte. Dies f\u00fchrte zu einer Meinungsunterschiedlichkeit in den Zweigfragen, die Rechtsbelege selbst und die Rechtsgrundlagen blieben davon aber unber\u00fchrt. Somit war die Idjtihad-Methode der Sahaba bei allen dieselbe.&#8220;<br>Der Ijtihad dauerte auch nach der Epoche der Sahaba an, da sich immer neue Angelegenheiten ergaben, deren Regelung nicht explizit den Textaussagen entnommen werden konnte. Es liegt nun mal in der Realit\u00e4t des Lebens, dass sich st\u00e4ndig neue Situationen sowohl in individuellen als auch in gesellschaftlichen Belangen ergeben. Somit ist die Notwendigkeit des Idjtihad stets gegeben. Folglich wird es in der islamischen Rechtswissenschaft auch immer zu Ikhtilaf kommen, da der Idjtihad eines pr\u00e4sumtiven Themas von mehreren Mudjtahidun in der Regel zu unterschiedlichen Ergebnissen f\u00fchrt. Auch wenn es eine Vielfalt an Ergebnissen gibt, sind diese unterschiedlichen Resultate islamrechtlich zugelassen &#8211; selbst wenn sie in Wirklichkeit falsch sein sollten. Was n\u00e4mlich z\u00e4hlt, ist die korrekte Art und Weise der Gesetzesableitung, also der korrekte Vollzug von Ijtihad.<br>So berichten Al-Buhariy und Muslim von Amr Ibn Al As, dass er den Gesandten Allahs (s.a.s.) h\u00f6rte, wie er sprach: \u201eWenn der Richter richtet, Idjtihad vollzieht und das Richtige trifft, so erh\u00e4lt er zwei L\u00f6hne. Wenn er richtet, Idjtihad vollzieht und das Falsche trifft, so erh\u00e4lt er einen Lohn.&#8220;<br>Letztendlich ist der Ikhtilaf in den nicht definitiven Bereichen des Islam legitim. Den Ikhtilaf in den definitiven Bereichen des Islam nennt man Tafriqa. Und diesen Begriff m\u00f6chten wir als n\u00e4chstes erl\u00e4utern.<br>2. Tafriqa (\u062a\u0641\u0631\u0642)<br>Tafriqa ist das fundamentale Trennen und Zerspalten von Dingen. In der islamischen Terminologie spricht man meistens dann von Tafriqa, wenn es zu einem Meinungsunterschied in den besiegelten Themen des Islam kommt. Aus diesem Meinungsunterschied resultiert die fundamentale Zerspaltung des Islam. Jener Muslim, welcher die fundamentalen Elemente des Islam gezielt antastet und diese aufgrund falscher Ansichten zerst\u00f6rt, l\u00f6st sich von der islamischen Lebensordnung. Dahingehend darf ein Muslim beispielsweise keinen Meinungsunterschied bez\u00fcglich der Existenz von Al-Jannah, Al-Jahannam, der Engel oder Allah (s.w.t.) haben. Der Islam l\u00e4sst den Meinungsunterschied bzw. die Interpretation in den eindeutig definierten Themen nicht zu. Im Qur&#8217;an finden wir den Begriff Tafriqa und seine Abwandlungen an mehreren Stellen wieder, wo er auf das Verbot des Ikhtilafs bez\u00fcglich der Themen im Bereich des Definitiven hinweist.<br>So sagt Allah (s.w.t.): Und seid nicht wie jene, die gespalten (\u062a\u064e\u0641\u064e\u0631\u0651\u064e\u0642\u064f\u0648) und uneins sind, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen kamen; und jene erwartet eine schmerzliche Strafe (Sura Ali Imraan, Aya 105)<br>Ferner wird die Trennung zwischen dem Glauben an Allah und dem Glauben an die Propheten als Tafriqa bezeichnet.<br>So sagt Allah (s.w.t.): Wahrlich, diejenigen, die nicht an Allah und Seine Gesandten glauben und eine Trennung ( \u064a\u064f\u0641\u064e\u0631\u0651\u0650\u0642\u064f\u0648) zwischen Allah und Seinen Gesandten machen und sagen: &#8222;Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen&#8220; und einen Zwischenweg einschlagen m\u00f6chten, diese sind die Ungl\u00e4ubigen im wahren Sinne, und bereitet haben Wir den Ungl\u00e4ubigen eine schm\u00e4hliche Strafe (Sura An-Nisaa\u00b4, Ayat 150-151)<br>Die Juden haben an ihren Propheten geglaubt, jedoch verleugneten sie Isa (a.s.) und Muhammad (s.a.s.). Die Christen verg\u00f6tterten Isa (a.s.) und verleugneten Muhammad (s.a.s.). Sie erkannten manche Propheten an w\u00e4hrend sie andere leugneten und wurden so aufgrund ihrer falschen Meinungen in fundamentalen Angelegenheiten des Din zu Kuffar. Die Muslime sind eine Gemeinschaft und die Kuffar sind eine Gemeinschaft. Einen Weg dazwischen gibt es nicht. Die Ideen eines Menschen bestimmen \u00fcber seine Zugeh\u00f6rigkeit zu einer der beiden Gemeinschaften. Allah (s.w.t.) warnt uns vor Tafriqa und fordert das Befolgen seines geraden Weges:<br>Und dies ist Mein gerader Weg. So folgt ihm; und folgt nicht den (verschiedenen) Wegen, damit sie euch nicht weitab von Seinem Weg f\u00fchren (\u0641\u064e\u062a\u064e\u0641\u064e\u0631\u0651\u064e\u0642\u064e). Das ist es, was Er euch gebietet, auf dass ihr gottesf\u00fcrchtig sein m\u00f6get.&#8220; (Sura Al-An&#8217;aam, Aya 153)<br>Tafriqa ist im Islam definitiv verboten, da es zur Zerst\u00f6rung der islamischen Einheit f\u00fchrt. So ist beispielsweise die falsche und in sich widerspr\u00fcchliche Idee des \u201eislamischen Nationalstaates&#8220; das Ergebnis der Tafriqa. Auf Grund dieser fatalen Irrvorstellungen haben sich die Muslime in Nationen gespalten. Sie identifizieren sich nicht mehr in erster Linie mit dem Islam sondern mit der jeweiligen Nation, in die sie hineingeboren wurden bzw. deren Sprache sie sprechen. Deshalb besteht zwischen ihnen keine ideologische sondern lediglich eine nationalistische Bindung. Somit widerspricht ein Nationalstaat oder eine nationalistische Organisation der Natur des Islam.<br>So sagt Allah (s.w.t.): Jene aber, die in ihren Glauben Spaltung trugen (\u0641\u064e\u0631\u0651\u064e\u0642\u064f\u0648\u0627\u0652) und Sektierer wurden, mit ihnen hast du nichts zu schaffen. Ihr Fall wird sicherlich vor Allah kommen, dann wird Er ihnen verk\u00fcnden, was sie getan haben (Sura Al-An&#8217;aam, Aya 160)<br>Sektiererei ist das Endprodukt der Tafriqa. Die Sekte ist eine Gemeinschaft, welche sich vom urspr\u00fcnglichen Glauben grundlegend abgespalten hat. Jene Gruppen, die sich aber im Rahmen des Islam aufhalten, werden nicht zu den Sekten gez\u00e4hlt.<br>Letztendlich wird klar, dass der Meinungsunterschied in den nicht definitiven Bereichen des Islam legitim und in den definitiven Bereichen des Islam verboten ist. Allah (s.w.t.) verlangt von den Muslimen keine Gemeinschaft, die in s\u00e4mtlichen Bereichen des Lebens Homogenit\u00e4t aufweist. Er (s.w.t.) hat die Menschen mit unterschiedlichsten Attributen erschaffen, was zur Folge hat, dass die pr\u00e4sumtiven Texte des Islam auf unterschiedliche Art und Weise gedeutet werden und auch gedeutet werden d\u00fcrfen, solange die Deutung nach den anerkannten Regeln der islamischen Rechtswissenschaften erfolgt. Um den Ikhtilaf vollkommen zu beseitigen, m\u00fcsste der Mensch an sich vernichtet werden, denn solange es Menschen auf der Welt gibt, wird es auch Ikhtilaf unter ihnen geben. Somit ist die Vorstellung von einer einheitlichen Menschenmasse illusorisch. Die absolutistische Haltung, eine homogene Masse schaffen zu wollen, f\u00fchrt zu innerislamischen Konflikten, welche die Kuffar nur all zu gern ausnutzen. Das Vorhandensein von Gruppen, Parteien oder anderer Zusammenschl\u00fcsse ist erlaubt, solange sie der islamischen Ideologie nicht widersprechen. Die korrekte Vorgehensweise der Gruppen zerspaltet keinesfalls die islamische Einheit, da sie durch die islamische Aqida miteinander vernetzt sind. Dar\u00fcber hinaus ist die Existenz mindestens einer islamischen Gruppe verpflichtend:<br>Und aus euch soll eine Gemeinde werden, die zum Guten aufruft, das Rechte gebietet und das Unrecht verbietet; und diese sind die Erfolgreichen (Sura Ali Imraan, Aya 104)<br>Jedoch untersagt der Islam jede Vereinigung, welche der islamischen Ideologie widerspricht. Demnach sind nationalistische, patriarchalische, kapitalistische oder kommunistische Vereinigungen unzul\u00e4ssig. Auch untersagt der Islam Zusammenschl\u00fcsse, die unter dem Deckmantel des Islam au\u00dferislamische Ideen vertreten. Derartige Gruppierungen spalten sich von der islamischen Einheit ab und werden nicht zu den islamischen Vereinigungen gez\u00e4hlt.<br>Nun wird auch die oben aufgef\u00fchrte Aya in einem ganz anderen Lichte deutlich, auf die sich die Absolutisten beziehen: Und haltet insgesamt an Allahs Seil fest und zerfallet nicht (\u062a\u064e\u0641\u064e\u0631\u0651\u064e\u0642\u064f\u0648) &#8230;<br>Hier geht es nicht um die innerislamische Gruppenbildung, sondern um die au\u00dferislamische Zersplitterung (Tafriqa).<br>Die Gl\u00e4ubigen sind ja Br\u00fcder. So stiftet Frieden zwischen euren Br\u00fcdern und f\u00fcrchtet Allah, auf dass euch Barmherzigkeit erwiesen werde (Sura Al-Hujuraat, Aya 10)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Grund der Tatsache, dass in der Ummah des Propheten Muhammad (s.a.s.) viele unterschiedliche Gruppierungen, Parteien und Madhahib (Mehrzahl von Madhab, Rechtsschule) vorhanden sind, f\u00fchren manche Muslime innerislamische Debatten und Diskussionen, die \u00fcberfl\u00fcssig sind und nur zu Disharmonie und Feindschaft in der islamischen Gemeinschaft f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"author":72,"featured_media":3413,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[1241,1303,1845,2539],"class_list":["post-9616","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-ikhtilaf","tag-islam","tag-muslime","tag-tafriqa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/72"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9616"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9616\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}