{"id":9618,"date":"2014-08-10T00:00:00","date_gmt":"2014-08-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9618"},"modified":"2014-08-10T00:00:00","modified_gmt":"2014-08-09T22:00:00","slug":"tadabbur-in-hinblick-auf-den-quran-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9618","title":{"rendered":"Tadabbur in Hinblick auf den Qur\u2019an &#8211; Teil II"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Musas und Haruns Dialog mit dem Pharao<\/strong><br>Wir m\u00f6chten ein Beispiel f\u00fcr die politische Reflexion \u00fcber den Qur&#8217;an genauer betrachten. Es handelt sich hierbei um die Geschichte Musas (a.s.), die sich bekannterma\u00dfen im alten \u00c4gypten abspielt. Dort zulande versklavte der Pharao &#8211; der gr\u00f6\u00dfte Tyrann, den die Menschheitsgeschichte je erlebt hat &#8211; das Volk der Bani Israel. Diese hatten aufgrund ihrer lange w\u00e4hrenden Knechtschaft eine Sklavenmentalit\u00e4t entwickelt und unternahmen demnach nichts um ihren Zustand zu ver\u00e4ndern; bis Allah (s.w.t.) ihnen Gnade erwies und sie durch Musa (a.s.) errettete.<br>Die Geschichte Musas fasst Allah (s.w.t.) wie folgt zusammen:<br>Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen<br><strong>1. Ta Sin Mim.<\/strong><br><strong>2. Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.<\/strong><br><strong>3. Wir verlesen dir von der Kunde \u00fcber Musa und Fir&#8217;aun der Wahrheit entsprechend, f\u00fcr Leute, die glauben.<\/strong><br><strong>4. Gewiss, Fir&#8217;aun zeigte sich \u00fcberheblich im Land und machte seine Bewohner zu Lagern, von denen er einen Teil unterdr\u00fcckte, indem er ihre S\u00f6hne abschlachtete und (nur) ihre Frauen am Leben lie\u00df. Gewiss, er geh\u00f6rte zu den Unheilstiftern.<\/strong><br><strong>5. Wir aber wollten denjenigen, die im Land unterdr\u00fcckt wurden, eine Wohltat erweisen und sie zu Vorbildern machen und zu Erben machen,<\/strong><br><strong>6. ihnen eine feste Stellung im Land verleihen und Fir&#8217;aun, Haman und deren Heerscharen durch sie das erfahren lassen, wovor sie sich immer vorzusehen suchten<\/strong><br><strong>Gewiss, Fir&#8217;aun zeigte sich \u00fcberheblich im Land&#8230;<\/strong><br>Dies verdeutlicht, dass der Pharao ein Despot war und auf Grundlage einer Milit\u00e4r-Diktatur regierte.<br><strong>&#8230;und machte seine Bewohner zu Lagern&#8230;<\/strong><br>Pharao regierte ganz nach dem Prinzip \u201eTeile und Herrsche&#8220; und spaltete so die Kopten von den Bani Israel.<br><strong>&#8230;von denen er einen Teil unterdr\u00fcckte indem er ihre S\u00f6hne abschlachtete und (nur) ihre Frauen am Leben lie\u00df&#8230;<\/strong><br>Dies machte Pharao, weil sich seit der Anwesenheit Ibrahims in \u00c4gypten eine Prophezeiung unter dem Volke Israels rumsprach; dass n\u00e4mlich bald jemand kommen und den Pharao entmachten w\u00fcrde. Aus diesem Grund t\u00f6tete Pharao die Kinder der Bani Israel &#8211; bis auf Musa, den er selber in seinem Palast aufzog.<br><strong>Wir aber wollten denjenigen, die im Land unterdr\u00fcckt wurden, eine Wohltat erweisen und sie zu Vorbildern machen und zu Erben machen, ihnen eine feste Stellung im Land verleihen&#8230;<\/strong><br>Das bedeutet, ihnen das Kalifat geben.<br>Die Geschichte Pharaos ist die eines typischen Despoten. Und Despotismus, Tyrannei und Ungerechtigkeit k\u00f6nnen nur dann in einer Gesellschaft vorherrschen, wenn drei Bedingungen erf\u00fcllt sind. Alle drei Bedingungen finden wir in der Geschichte des Pharaos erf\u00fcllt:<br>1. Ein tyrannischer Herrscher (Taghut), der von Gr\u00f6\u00dfenwahn gekennzeichnet ist. Diese Bezeichnung trifft absolut auf den Pharao zu.<br>2. Eine korrupte Lobby (Mala), die aufgrund ihrer politischen, \u00f6konomischen und sozialen Privilegien den Tyrannen vehement unterst\u00fctzen. Dies trifft exakt auf die Lobby des Pharaos zu.<br>3. Eine Produktions- und Konsumgesellschaft, die von politischer Naivit\u00e4t gepr\u00e4gt ist. Dies beschreibt aufs Genaueste den Zustand der Kopten und der Bani Israel.<br>Von daher ist es die gesamte Gesellschaft, die f\u00fcr das vorherrschende Unrecht verantwortlich ist. Und deshalb beschreibt Allah (s.w.t.) die gesamte \u00e4gyptische Gesellschaft als ungerecht:<br><strong>Als dein Herr Musa zurief: &#8222;Begib dich zum ungerechten Volk<\/strong>, (Sura 26, Aya 10)<br>Betrachten wir in diesem Kontext eine Passage aus dem Qur&#8217;an etwas n\u00e4her, die einen Dialog wiedergibt, der zu Beginn der Entsendung Musas (a.s.) zwischen ihm und Fir&#8217;aun abgehalten wurde. Aus dieser Unterhaltung lassen sich viele politische Lehren ziehen, deren Verst\u00e4ndnis unabdingbar ist um die realpolitische Lage begreifen zu k\u00f6nnen. Dieser Dialog findet sich in Sura as-Suara wieder, der 26. Sura:<br><strong>16. Begebt euch zu Fir&#8217;aun und sagt: ,Wir sind der Gesandte des Herrn der Weltenbewohner<\/strong><br>\u201eWir sind&#8220; Hier verwendet Allah (s.w.t.) zun\u00e4chst die Dual-Form bzw. den Plural, da ja sowohl von Musa als auch von Harun die Rede ist. Jedoch sollen sie sich nicht als <strong>\u201edie Gesandten&#8220;<\/strong> vorstellen, wie man meinen w\u00fcrde, sondern als \u201eder Gesandte&#8220;, also im Singular. Somit wird ersichtlich, dass der politische Block, der f\u00fcr die Errichtung des Kalifats arbeitet, in seiner politischen T\u00e4tigkeit stets als geschlossene Einheit auftreten muss und nicht etwa als Konglomerat unterschiedlichster Meinungen.<br><strong>17. Lasse die Kinder Isra\u00b4ils mit uns gehen&#8216;.&#8220;<\/strong><br>Dieser Aussage k\u00f6nnen wir entnehmen, dass Musas Auftrag nicht darin bestand, den Pharao und seine Korrupte Lobby zu missionieren sondern mit den Bani Israel im Sham (das Gebiet des heutigen Syrien, Libanon und Jordanien) das Kalifat zu gr\u00fcnden. So hei\u00dft es auch in Sura al-A&#8217;raf<strong> &#8222;M\u00f6ge euer Herr euren Feind vernichten und euch zu Nachfolgern auf der Erde machen (Yastakhlifakum) und dann schauen, wie ihr handelt<\/strong> (Sura 7, Aya 129)<br><strong>18. Er (Fir&#8217;aun) sagte: \u201eHaben wir dich nicht als kleines Kind unter uns aufgezogen, und hast du dich nicht (viele) Jahre deines Lebens unter uns aufgehalten?<\/strong><br>Nachdem Musa den Pharao mit der Versklavung der Bani Israel &#8211; seinem gr\u00f6\u00dften Verbrechen &#8211; konfrontiert, versucht der Pharao, von dieser Tatsache abzulenken und h\u00e4lt Musa seine vermeintlichen Wohltaten vor. Er habe ihn aufgezogen und ihm jahrelang ein sorgloses Leben erm\u00f6glich. Auch in der heutigen Zeit lenken Politiker oft von den politischen Missst\u00e4nden ab, wenn sie an diese erinnert werden und halten der Bev\u00f6lkerung ihre vermeintliche Wohltaten vor. Dies wurde vor allem aus den Reden der korrupten arabischen F\u00fchrer zu Beginn der Aufst\u00e4nde in 2011 ersichtlich, als sie zu den Forderungen der Revolution\u00e4re Stellung nahmen.<br><strong>19. Und du hast deine Tat, die du (damals) getan hast, ver\u00fcbt und geh\u00f6rst zu den Undankbaren&#8220;<\/strong><br>Pharao spielt hier auf den Mord an, den Musa einige Jahre zuvor begangen hatte, als er einen Kopten mit der Faust erschlug. Dabei wollte er urspr\u00fcnglich nur einen Streit zwischen einem seiner Stammesangeh\u00f6rigen und einen Kopten schlichten. Nach dieser Tat ist Musa aus der Stadt gefl\u00fcchtet. Und nun kehrt er als Prophet zur\u00fcck und fordert den Pharao auf, seine Tyrannei \u00fcber die Bani Israel zu beenden. Dieser versucht jedoch, Musa durch Andeutung auf den Mord unter Druck zu setzen, damit dieser bei seiner Forderung nachgibt. Dies ist ein politisches Man\u00f6ver, das auch die arabischen Herrscher w\u00e4hrend der Revolutionen anwandten. So drohten sie ihrem Volk bei einem m\u00f6glichen Aufstand mit Chaos, Armut und Kriminalit\u00e4t und einer ausl\u00e4ndischen Intervention, um hierdurch die Menschen einzusch\u00fcchtern.<br><strong>20. Er sagte: \u201eIch habe sie da(mals) ver\u00fcbt, als ich (noch) zu den Irregehenden geh\u00f6rte.<\/strong><br>Hier stellt Musa klar, dass dieses Verbrechen in der Vergangenheit liegt, einmalig war und nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden kann. Hingegen dauert das Verbrechen des Pharao bis dato an, und er weigert sich, damit aufzuh\u00f6ren, wodurch er viel eher zu kritisieren ist als Musa (a.s.). Und auch diese Schiene wird von vielen Politikern gefahren, um von gegenw\u00e4rtigen Missst\u00e4nden abzulenken. So werden beispielsweise die Verbrechen der Nazis gegen die Juden ununterbrochen erw\u00e4hnt um von den Verbrechen der Israelis gegen die Pal\u00e4stinenser abzulenken. Es gilt hier festzuhalten, dass die Vergangenheit nicht ver\u00e4ndern werden kann, die Gegenwart aber sehr wohl.<br><strong>21. Und so floh ich vor euch, als ich Angst vor euch bekommen hatte. (Doch) dann schenkte mir mein Herr Gesetzgebung und machte mich zu einem Gesandten.<\/strong><br>Die Formulierung \u201eals ich Angst vor euch bekommen hatte&#8220; impliziert, dass Musa nun keine Angst mehr hat. Er tritt dem Pharao jetzt als Gesandter gegen\u00fcber, welcher der Gesellschaft nicht nur eine alternative Aqida (Glaubensfundament) anbietet, sondern auch ein alternatives System bzw. eine alternative Gesetzgebung mit sich bringt. So verwendet Allah (s.w.t.) an dieser Stelle f\u00fcr die Beschreibung der Thora den Begriff \u201eHukm&#8220; (Gesetzgebung).<br><strong>22. Ist das (etwa) eine Gunst, die du mir vorh\u00e4ltst, dass du die Kinder lsra&#8217;ils geknechtet hast?<\/strong><br>Musa deckt die Verlogenheit des Pharao auf, indem er wieder auf das eigentliche Thema zu sprechen kommt; n\u00e4mlich die Versklavung der Bani Israel. Dar\u00fcber hinaus setzt Musa die Taten ins Verh\u00e4ltnis und gibt dem Pharao zu verstehen, dass die Versklavung der Bani Israel nicht dadurch zu rechtfertigen ist, dass Pharao ihn einst bei sich aufgenommen und aufgezogen hat. Auf die gleiche Weise hat Europa seine Einmischung in die arabischen Revolutionen begr\u00fcndet. So h\u00e4lt Europa uns Muslimen als Wohltat vor, sie h\u00e4tten nordafrikanischen Fl\u00fcchtlingen bei sich in Europa Asyl gew\u00e4hrt und mit europ\u00e4ischen Flugzeugen \u00c4gypter und Tunesier von Libyen aus in ihre Heimatl\u00e4nder ausgeflogen. Doch dies legitimiert nicht im Geringsten die Bombardierung Lybiens.<br><strong>23. Fir&#8217;aun sagte: \u201eWas ist denn der Herr der Weltenbewohner<\/strong>?&#8220;<br>Pharao lenkt wieder vom Thema ab und m\u00f6chte Musa und seine Behauptung, ein Gesandter Allahs zu sein, ins L\u00e4cherliche ziehen. Er fragt n\u00e4mlich mit dem Fragepronomen f\u00fcr Dinge nach Allah (s.w.t) anstatt mit dem Fragepronomen f\u00fcr Personen. Hierdurch m\u00f6chte er sagen, dass es Allah (s.w.t.) nicht gibt und Er (s.w.t.) lediglich eine Einbildung Musas ist. Die Feinde Allahs bezeichnen bis heute die Idee des Kalifats als eine Utopie bzw. Illusion. Bei den Arabern entstand so der Begriff \u201eKhilafa Khurafa&#8220;, was so viel wie \u201eM\u00e4rchen vom Kalifat&#8220; hei\u00dft.<br><strong>24. Er (Musa) sagte: \u201eDer Herr der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, wenn ihr \u00fcberzeugt seid.<\/strong><br>Musa erkennt, dass der Pharao h\u00f6chst unaufrichtig ist und richtet seinen Appell \u201ewenn ihr \u00fcberzeugt seid&#8220; nun an die Lobby, die den Pharao umgibt. Deshalb ist es auch heutzutage wichtig, nicht nur bei den Regenten den Sieg einzufordern (Talab al-Nusra) sondern dar\u00fcber hinaus auch bei der Armee und allen anderen einflussreichen Entscheidungstr\u00e4gern.<br><strong>25. Er (Fir&#8217;aun) sagte zu denjenigen in seiner Umgebung: \u201eH\u00f6rt ihr nicht zu?&#8220;<\/strong><br>Die Tatsache, dass Musa versucht, die Lobby des Pharao vor seinen Augen &#8211; ja sogar in seinem eigenen Palast &#8211; umzustimmen, regt ihn so sehr auf, dass er nun seiner Lobby droht und davor warnt, ihm zuzuh\u00f6ren. Auf die gleiche Weise gehen auch die Regenten in der islamischen Welt mit jenen Offizieren um, die Kontakt zu Hizb-ut-Tahrir pflegen, und so wurden schon viele Offiziere ins Exil verbannt.<br><strong>26. Er (Musa) sagte: \u201e(Er ist) euer Herr und der Herr eurer Vorv\u00e4ter.&#8220;<\/strong><br><strong>27. Er (Fir&#8217;aun) sagte: \u201eEuer Gesandter, der zu euch gesandt wurde, ist f\u00fcrwahr besessen.&#8220;<\/strong><br>Da Pharao keine sachlichen Argumente gegen Musa (a.s.) und seine Botschaft vorbringen kann, wird er pers\u00f6nlich und ausfallend und verleumdet Musa. Hier bewahrheitet sich die Aussage: \u201eBeleidigungen fangen dort an, wo Argumente enden.&#8220; Betrachtet man die Darstellung des Islam im Westen \u2013 nicht nur in den letzten zehn Jahren, sondern schon seit Beginn der Verk\u00fcndung -, erkennt man ein und dasselbe Verhaltensmuster. Von den Quraish \u00fcber die Kirche im Mittelalter (und auch in der Gegenwart) und den neuen Medien wird die Person des Gesandten (s.a.s.) verleumdet anstatt eine sachliche Diskussion \u00fcber die Authentizit\u00e4t der Botschaft des Islam zu f\u00fchren. Als j\u00fcngeres Beispiel sei nur an die sogenannten Propheten-Karikaturen erinnert, die nichts weiter als eine Verleumdungskampagne darstellen.<br><strong>28. Er (Musa) sagte: \u201e(Er ist) der Herr des Ostens und des Westens und dessen, was dazwischen ist, wenn ihr (nur) begreifen w\u00fcrdet.&#8220;<\/strong><br><strong>29. Er (Fir&#8217;aun) sagte: \u201eWenn du dir einen anderen Gott als mich nimmst, werde ich dich ganz gewiss zu einem der Gefangenen machen.&#8220;<\/strong><br>Diese strenge Strafe, die der Pharao Musa androht, liegt darin begr\u00fcndet, dass Pharao anhand der Ausf\u00fchrungen Musas erkannt hat, dass dieser nicht einfach nur zu einem neuen Glauben aufruft, sondern vielmehr zu einem alternativen politischen System. Um Musa klarzumachen, dass er diesen politischen Aufruf nicht duldet, verbietet er ihm seine T\u00e4tigkeit und droht ihm sogar mit einer Gef\u00e4ngnisstrafe. Tyrannen haben grunds\u00e4tzlich nichts gegen den Aufruf zu neuen Religionen, denn sie haben keinen Einfluss auf die machtpolitischen Verh\u00e4ltnisse im Land, bzw. sie stellen nicht das System infrage. Was ein Tyrann jedoch niemals dulden wird, ist der Aufruf zu einer politischen Revolution, und genau hierzu rufen die Gesandten und Propheten auf. So wird berichtet, dass Waraqa ibn Naufal, der Onkel von Khadija (r.a.), der einer der letzten monotheistischen Christen war, zum Gesandten (s.a.s.) sagte: \u201eIch w\u00fcnschte ich k\u00f6nnte mit dir sein, wenn dein Volk dich vertreibt.&#8220; Daraufhin der Prophet (s.a.s): <strong>\u201eMein Volk wird mich vertreiben?&#8220;<\/strong> Hierauf wiederum Nufail: \u201eNiemand kam solch einer Botschaft (wie jene), mit der du gekommen bist ohne dass sein Volk ihn (hierauf) vertrieben hat.&#8220;<br>Das oben aufgef\u00fchrte Beispiel spiegelt nur eines von vielen Beispielen wider, mit denen der Qur&#8217;an gef\u00fcllt ist. Diese wertvollen Lehren m\u00fcssen auf die realpolitische Lage angewendet werden, um diese aus einem islamischen Blickwinkel heraus bewerten und ggf. angemessen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00f6chten ein Beispiel f\u00fcr die politische Reflexion \u00fcber den Qur\u2019an genauer betrachten. 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