{"id":9644,"date":"2011-04-17T00:00:00","date_gmt":"2011-04-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9644"},"modified":"2011-04-17T00:00:00","modified_gmt":"2011-04-16T22:00:00","slug":"ueber-die-islamrechtliche-pflicht-der-politischen-betaetigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9644","title":{"rendered":"\u00dcber die islamrechtliche Pflicht der politischen Bet\u00e4tigung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es sprach der Gesandte Allahs (s.): <strong>\u201eF\u00fchrer werden euch nach mir leiten. Der Rechtschaffene wird euch mit seiner G\u00fcte leiten, wohingegen der Schamlose euch mit seiner Unsittlichkeit f\u00fchren wird. So h\u00f6rt auf sie und gehorcht ihnen in allem, was mit der Wahrheit konform geht. Handeln sie gut, so ist es f\u00fcr euch, handeln sie jedoch schlecht, so z\u00e4hlt es f\u00fcr euch und gegen sie.&#8220; (Muslim)<\/strong><br><strong>&#8222;Das Volk Israel wurde von Propheten betreut. Immer wenn ein Prophet starb, folgte ihm ein anderer. Nach mir wird aber kein Prophet mehr sein. Es werden jedoch Kalifen kommen, und deren Zahl wird gro\u00df sein. &#8218;Man fragte ihn: Und was befiehlst du uns?&#8216; Er antwortete: Erf\u00fcllt die Bai&#8217;a des jeweils Ersteren und gebt ihnen ihr Recht, denn Allah wird sie \u00fcber das ausfragen, was Er ihnen in ihre Obhut gelegt hat!&#8220;<\/strong><br><strong>\u201eDie Besten unter euren Imamen sind diejenigen, die ihr liebt und die euch lieben, die f\u00fcr euch beten und f\u00fcr die ihr betet. Und die Schlimmsten unter euren Imamen sind jene, die ihr hasst und die euch hassen, die ihr verflucht und die euch verfluchen.&#8220; Es wurde gefragt: \u201eO Gesandter Allahs, sollen wir sie nicht mit dem Schwerte bek\u00e4mpfen?&#8220; Er antwortete: \u201eNein, solange sie das Gebet unter euch aufrecht halten.&#8220;<\/strong> (Anm.: \u201eDas Gebet unter euch aufrecht halten&#8220; ist eine Metonymie f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Islam.)<br>Ferner sagte er (s.):<br><strong>\u201eDer beste Jihad ist ein gerechtes Wort (Haqq) gegen\u00fcber einem ungerechten Herrscher.&#8220;<\/strong><br><strong>\u201eDer Herr der M\u00e4rtyrer ist Hamza Ibn Abdul Muttalib, sowie ein Mann, der sich gegen einen ungerechten Imam erhebt, ihm das Rechte gebietet und sein Unrecht anprangert und daf\u00fcr von ihm get\u00f6tet wird.&#8220;<\/strong><br>Bei Buchari wird von Ubada ibn al-Samit berichtet:<br>\u201eWir leisteten dem Gesandten Allahs (s.) die Bai&#8217;a, auf dass wir h\u00f6ren und gehorchen, in allem was uns lieb und unlieb ist, dass wir die Befehlsgewalt denjenigen, die sie innehaben, nicht streitig machen und dass wir die Wahrheit aufrecht halten bzw. sie aussprechen, wo immer wir auch sind, und in Allah nicht den Tadel eines Tadelnden f\u00fcrchten.&#8220;<br>Allah (t.) sagt in der Sura Al-Rum (Die Byzantiner) in den Ayat 1-6:<br><strong>\u201eAlif Lam Mim (1) Besiegt sind die Byzantiner (2) in dem nahe gelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen (3) in wenigen Jahren \u2013 bei Allah ruht die Entscheidung in Vergangenheit und Zukunft -, und an jenem Tage werden sich die Gl\u00e4ubigen freuen (4) \u00dcber Allahs Hilfe zum Sieg. Denn Er verleiht den Sieg wem Er will. Und Er ist der Allm\u00e4chtige, der Allbarmherzige (5) Dies ist ein Versprechen Allahs. Und niemals w\u00fcrde Allah Sein Versprechen brechen, doch die meisten Menschen wissen es nicht.(6)&#8220;<\/strong><br>Durch die eben genannten Hadithe und Ayat aus dem Koran kann bewiesen werden, dass die politische Bet\u00e4tigung f\u00fcr die Muslime islamrechtlich verpflichtend ist.<br>Das arabische Wort f\u00fcr Politik hei\u00dft Siyasah und meint linguistisch \u201edas Betreuen der Angelegenheiten von Menschen bzw. sich um die Angelegenheiten der Menschen zu k\u00fcmmern&#8220; (arab.: sasa, yasusu, siyasatan). Der Autor des arabischen W\u00f6rterbuches Al-Qamus Al-Muhit sagt: \u201esustu ar-ra&#8217;iyyata siyasatan bedeutet \u00fcber jemanden zu herrschen und etwas zu verbieten&#8220;.<br>Diese Definition kann gleichfalls den Hadithen entnommen werden, die an die Verantwortung des Regenten appellieren, bzw. die islamrechtliche Pflicht ins Bewusstsein rufen, den Regenten zur Verantwortung zu ziehen und die Wichtigkeit, sich um die Angelegenheiten der Muslime zu k\u00fcmmern.<br>Der Gesandte Allahs (s.) sprach:<br><strong>\u201eWem Allah es erm\u00f6glicht hat, sich um die Angelegenheiten der Menschen zu k\u00fcmmern und den Menschen dennoch nicht den notwendigen Ratschlag erteilt, der wird nicht einmal den Duft des Paradieses (Dschannah) riechen.&#8220;<\/strong><br>\u201eWer die Verantwortung \u00fcber Muslime zugeteilt bekommt und stirbt, w\u00e4hrend er sie betrogen hat, dem wird Allah nicht ins Paradies eintreten lassen.&#8220;<br>\u201eDerjenige, der aufwacht und seine Belange nicht Allah betreffen, der geh\u00f6rt nicht zu Allah.&#8220;<br>Diese und \u00e4hnliche Hadithe, die den Regenten in seiner Eigenschaft des Regierens betreffen oder die Verpflichtung der Umma aufzeigen, den Regenten zur Verantwortung zu ziehen bzw. die Beziehung der Muslime untereinander sich zum Rechten zu ermahnen, zeigen alle die Definition von Politik im Sinne von \u201esich um die Angelegenheiten der Umma zu k\u00fcmmern&#8220;. Somit entspricht die Definition von Politik auch dem g\u00f6ttlichen Gebot, das aus den islamrechtlichen Beweisen entnommen wurde.<br>Auch existiert das islamische Verst\u00e4ndnis, dass die Muslime sich um die Belange ihrer Umma k\u00fcmmern m\u00fcssen, ansonsten geh\u00f6ren sie nicht zu ihr.<br>Im Speziellen hat die Schari&#8217;a (islamisches Recht) dem Regenten alleine die Verantwortung aufgetragen, sich dauerhaft um die Angelegenheiten der Umma zu k\u00fcmmern. Diese Legitimation erfolgt durch die Bai&#8217;a f\u00fcr den Kalifen. Der Kalif und seine von ihm ernannten Assistenten und Gouverneure (Walis) k\u00f6nnen dann das Recht, sich um die Angelegenheiten der Umma zu k\u00fcmmern, an weitere Personen \u00fcbertragen.<br>Politik oder Siyasa bedeutet also islamrechtlich, sich um die Angelegenheiten der Umma im Inneren wie im \u00c4u\u00dferen zu k\u00fcmmern. Politik wird sowohl vom Staat wie auch durch die Umma betrieben. Der Staat ist dabei jene Einheit, die die praktische Politik betreibt, w\u00e4hrend die Umma die politische Verantwortung hat, den Staat bei der Aus\u00fcbung seiner Aufgaben zu kontrollieren.<br>Das politische Engagement der Muslime soll die Umma vor dem m\u00f6glichen Unheil durch den Regenten oder durch die Feinde bewahren. Daher beschr\u00e4nken sich die entsprechenden Hadithe nicht nur auf das Unheil, das vom Regenten ausgeht, sondern beziehen auch den Schaden, der von den Feinden ausgehen kann, explizit mit ein.<br>Jarir Ibn Abdullah erz\u00e4hlt: \u201eIch kam zum Propheten und sagte: \u201aIch gebe dir die Bai&#8217;a zum Islam.&#8216; Er (s.) forderte von mir, jedem Muslim den Rat (Nush) zu geben.&#8220;<br>Das Wort Nush in diesem Hadith ist umfassend und schlie\u00dft dabei sowohl den Rat ein, den Muslim vor dem Unheil, welches vom Regenten wie auch vom \u00e4u\u00dferen Feind ausgehen kann, zu bewahren.<br>Somit m\u00fcssen die Muslime sich in der Innenpolitik des Islamischen Staates engagieren, um den Regenten bei der Betreuung der Interessen der Umma zu \u00fcberwachen und ihn gegebenenfalls zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichfalls sollen die Muslime sich auch der Au\u00dfenpolitik widmen und die Machenschaften der ungl\u00e4ubigen Staaten akribisch verfolgen, um die Pl\u00e4ne dieser Staaten gegen\u00fcber der Umma offen zu legen und die Muslime vor dem \u00dcbel ihrer Feinde zu sch\u00fctzen.<br>Die islamrechtliche Pflicht, sich politisch zu engagieren beschr\u00e4nkt sich daher nicht nur auf die Innenpolitik des Islamischen Staates sondern beinhaltet ebenso die genaue Analyse und Beobachtung der politischen Man\u00f6ver der ungl\u00e4ubigen Staaten.<br>Die bereits erw\u00e4hnten Verse aus Sure Al-Rum:<strong> \u201eAlif Lam Mim (1) Besiegt sind die Byzantiner (2) in dem n<\/strong>ahe gelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen (3),&#8220; belegen eindrucksvoll, welche Aufmerksamkeit der Prophet (s.) und seine vortrefflichen Gef\u00e4hrten au\u00dfenpolitischen Ereignissen und der internationalen Politik schenkten.<br>Ibn Abi Hatim berichtet von Ibn Shibab, dass dieser sprach: \u201eUns wurde zugetragen, dass die G\u00f6tzendiener in Mekka vor der Hidschra des Gesandten (s.) nach Medina \u00fcber die Muslime spotteten und sagten: Die R\u00f6mer (Byzantiner) glauben, dass sie die Leute der Schrift sind. Obwohl sie die Leute der Schrift sind, wurden sie von den Persern geschlagen. Wir werden euch (Muslime) auf dieselbe Art besiegen.&#8220;<br>Daraufhin wurden die Verse \u201eAlif Lam Mim (1) Besiegt sind die Byzantiner (2) &#8230;&#8220; offenbart. Dies beweist, dass die Muslime in Mekka vor der Gr\u00fcndung des Islamischen Staates mit den Ungl\u00e4ubigen \u00fcber die politischen Ereignisse anderer Staaten debattierten und die internationalen Beziehungen genau verfolgten.<br>Es wird berichtet, dass Abu Bakr (r.a.) mit den G\u00f6tzendienern gewettet hatte, dass die R\u00f6mer letztlich doch siegreich aus dem Konflikt mit den Persern hervorgehen w\u00fcrden. Er informierte auch den Gesandten (s.) \u00fcber seine Wette. Der Prophet (s.) billigte Abu Bakrs (r.a.) Tat und bat ihn sogar bei seiner Wette die genaue Zeit f\u00fcr den r\u00f6mischen Sieg festzulegen und ihn (s.) als Wettpartner gegen die G\u00f6tzendiener aufzunehmen. (Dieser Bericht stammt aus der Zeit bevor das Wetten verboten wurde)<br>Hier wird deutlich, dass die Muslime die Angelegenheiten der damaligen Staaten mit ausdr\u00fccklicher Zustimmung des Gesandten (s.) genauestens verfolgten und deren wechselseitige Beziehungen und Konflikte stets kannten.<br>Die genannten Verse der Sure Al-Rum beziehen sich auf die unvorhergesehene Niederlage des Ostr\u00f6mischen Reiches unter Heraklios gegen das Perserreich. Dabei verlor das R\u00f6mische Reich gro\u00dfe Teile seines asiatischen Territoriums und seine Hauptstadt Konstantinopel wurde von allen Seiten eingekreist. \u201eIn dem nahe gelegenen Land&#8220; bezieht sich offensichtlich auf die Gebiete von Syrien und Pal\u00e4stina, die, einschlie\u00dflich Jerusalem, etwa um 615 n. Chr. von den Persern erobert wurden. Sie k\u00f6nnen sich aber auch auf die arabische Halbinsel beziehen, wo sich die beiden feindlichen Armeen gegen\u00fcberstanden.<br>Die G\u00f6tzendiener in Mekka sympathisierten dabei mit den Persern, die ebenso G\u00f6tzen anzubeten pflegten wie sie, w\u00e4hrend die Byzantiner, die gleich den Muslimen eine offenbarte Schrift f\u00fcr sich beanspruchten, scheinbar als Verlierer aus dem Konflikt mit den Persern hervorgingen.<br>Der Hochmut und die Ignoranz der Quraischiten verleitete sie dazu, die Muslime zu verspotten und ihnen eine baldige Niederlage vorherzusagen.<br>Aber die Ayat <strong>&#8222;doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen (3) in wenigen Jahren \u2013 Bei Allah ruht die Entscheidung in Vergangenheit und Zukunft -, und an jenem Tage werden sich die Gl\u00e4ubigen freuen (4) \u00dcber Allahs Hilfe zum Sieg. Denn Er verleiht den Sieg wem Er will. Und Er ist der Allm\u00e4chtige, der Allbarmherzige (5) Dies ist ein Versprechen Allahs. Und niemals w\u00fcrde Allah Sein Versprechen brechen, doch die meisten Menschen wissen es nicht (6)&#8220;<\/strong>, prophezeiten dann auch den sp\u00e4teren historischen Sieg von Heraklios, als er bei der Schlacht von Issus im Jahre 622 n. Chr. die Perser schlug und im Jahre 624 n. Chr. bis in die Mitte des persischen Reiches vordrang.<br>Ebenso prophezeiten diese Verse den Sieg der Muslime \u00fcber die Quraischiten bei der Schlacht von Badr, die etwa neun Jahre nach Offenbarung dieser Ayat im Ramadan des Jahres zwei nach der Hidschra (624 n. Chr.) stattfinden sollte, also zu derselben Zeit als die R\u00f6mer die Perser schlugen und tief ins Perserreich vordrangen: \u201eund an jenem Tage werden sich die Gl\u00e4ubigen freuen (4) \u00dcber Allahs Hilfe zum Sieg. Denn Er verleiht den Sieg wem Er will.&#8220; Somit wurden die arroganten Quraischiten genauso wie die Perser letztlich eines Besseren belehrt und ihr augenscheinlicher Erfolg wandelte sich in eine herbe Niederlage um.<br>In diesem Sinne muss die Umma die islamische Botschaft der gesamten Welt verk\u00fcnden. Jedoch kann sie darin nicht erfolgreich sein, wenn sie nicht aufmerksam die politischen Geschehnisse der ungl\u00e4ubigen Staaten verfolgt und sie aus dem Blickwinkel des Islam analysiert. Daher stellt der Erwerb von generellem Wissen \u00fcber die Weltpolitik im Allgemeinen und die Politik jener Staaten im Besonderen, an welche die Umma die Botschaft herantragen m\u00f6chte oder sich vor ihnen sch\u00fctzen will, eine islamrechtliche Pflicht dar, die zur Gen\u00fcge erf\u00fcllt werden muss (Fard Kifaya).<br>Dies wird verst\u00e4ndlich, weil das Tragen der islamischen Botschaft in die Welt eine Pflicht verk\u00f6rpert, genauso wie es eine Pflicht ist, die Umma vor den Pl\u00e4nen der Ungl\u00e4ubigen zu sch\u00fctzen. Diese Pflicht kann nur dann verwirklicht werden, wenn wir die Weltpolitik im Ganzen verstehen und die Politik jener Staaten, die sich im Einflussbereich des Islamischen Staates befinden, genauestens verfolgen.<br>Hierf\u00fcr gilt das islamische Rechtsprinzip: Was zur Erf\u00fcllung einer Pflicht unabdingbar ist, wird ebenfalls zur Pflicht. Daher ist die politische Bet\u00e4tigung und die Kenntnis der internationalen Politik eine Pflicht, die von den Muslimen zur Gen\u00fcge erf\u00fcllt werden muss.<br>Weil die Umma islamrechtlich verpflichtet ist, die islamische Botschaft (Da&#8217;wa) in die Welt zu tragen, ist es hierzu f\u00fcr die Muslime notwendig, stets die Geschehnisse auf der Welt zu kennen, die Probleme zu begreifen, ein Wissen \u00fcber die Ziele und die Bev\u00f6lkerungen der verschiedenen L\u00e4nder zu haben, aktuelle politische Abl\u00e4ufe zu verfolgen, die politischen Pl\u00e4ne vor allem der aktiven Staaten samt ihrer unterschiedlichen Vorgehensweisen und ihre Beziehungen untereinander zu verstehen sowie ihre diversen politischen Man\u00f6ver zu durchschauen.<br>In diesem Zusammenhang gelten die Handlungen des Kalifen mit den anderen Staaten als Teil der Au\u00dfenpolitik. Daher ist die Umma verpflichtet, die Politik des Regenten mit anderen Staaten zu kennen, um ihn eventuell zur Rechenschaft ziehen zu k\u00f6nnen. Der Grundsatz: Was zur Erf\u00fcllung einer Pflicht unabdingbar ist, wird ebenfalls zur Pflicht bedeutet, dass eine zur Pflicht gewordene Aufmerksamkeit geboten ist, wenn es darum geht, die Interessen der Umma sowohl in der Innen- wie auch in der Au\u00dfenpolitik zu wahren. In der Realit\u00e4t sind die Bet\u00e4tigung in der Innen- wie auch in der Au\u00dfenpolitik und die Rechenschaftsforderung von dem Regenten nur in genauer Kenntnis seiner politischen Handlungen m\u00f6glich. Wenn nun diese Handlungen nicht bekannt sind, so ist auch die Bet\u00e4tigung in der Politik nicht m\u00f6glich.<br>Aufgrund dieser dargestellten Tatsachen ist es offensichtlich, dass die politische Bet\u00e4tigung &#8211; in der Innen- sowie in der Au\u00dfenpolitik &#8211; eine Pflicht ist, die zur Gen\u00fcge erf\u00fcllt werden muss (Fard Kifaya). Die Muslime befinden sich in einem s\u00fcndhaften Zustand, falls sie diese Pflicht nicht erf\u00fcllen sollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sprach der Gesandte Allahs (s.): \u201eF\u00fchrer werden euch nach mir leiten. Der Rechtschaffene wird euch mit seiner G\u00fcte leiten, wohingegen der Schamlose euch mit seiner Unsittlichkeit f\u00fchren wird. So h\u00f6rt auf sie und gehorcht ihnen in allem, was mit der Wahrheit konform geht. 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