{"id":9659,"date":"2013-09-05T00:00:00","date_gmt":"2013-09-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9659"},"modified":"2013-09-05T00:00:00","modified_gmt":"2013-09-04T22:00:00","slug":"abu-bakr-as-siddiq-r-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9659","title":{"rendered":"Abu Bakr as-Siddiq (r.a.)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abu Bakr geh\u00f6rte zu dem ersten Kreis der Muslime. Ihn verband bereits eine Jugendfreundschaft mit dem Propheten (s), als dieser ihm erz\u00e4hlte, was in der H\u00f6hle Hira geschehen war. Ohne zu z\u00f6gern, nahm Abu Bakr den Islam an, und dies zeichnete ihn in besonderer Weise aus.In ihm kamen keinerlei Zweifel an der Offenbarung und der Glaubw\u00fcrdigkeit des Propheten (s) auf. Diesbez\u00fcglich sagte der Gesandte Allahs (s): <strong>&#8222;Ich rief die Menschen zum Islam auf. Jeder dachte dar\u00fcber nach, mindestens eine Weile. Bei Abu Bakr war dies jedoch nicht der Fall. Er nahm den Islam ohne jedes Z\u00f6gern im gleichen Augenblick an, als ich ihn ihm er\u00f6ffnete.&#8220;<\/strong> Keine Situation konnte Abu Bakrs Glauben in irgendeiner Form ersch\u00fcttern. Als der Prophet (s) von seiner Nachtreise nach Jerusalem berichtete, fielen viele Menschen, die bereits Muslime geworden waren, wieder von ihrem Glauben ab. Sie gingen zu Abu Bakr und fragten ihn, was er davon hielte, worauf er antwortete: &#8222;Was verwundert euch so daran? Er berichtet mir ja auch, dass ihn Offenbarungen von Gott, vom Himmel zur Erde, in einer Stunde der Nacht oder des Tages erreichen, und ich glaube es ihm. Dabei ist es viel erstaunlicher als das, wor\u00fcber ihr euch jetzt wundert.&#8220; Daraufhin erhielt Abu Bakr vom Propheten (s) den Beinamen as-Siddiq \u2013 der die Wahrheit bezeugt.<br>Der \u00dcbertritt Abu Bakrs zum Islam widerlegt die Behauptung, der Islam habe nur die Armen und sozial Schwachen angezogen. Er geh\u00f6rte zu den Edlen der Quraisch und genoss ein hohes Ansehen unter den Menschen. Seine Meinung wurde respektiert und gesch\u00e4tzt, und man zog ihn oft zu Rate. Vor allem war er unter den Menschen als \u00e4u\u00dferst glaubw\u00fcrdig bekannt. Dar\u00fcber hinaus war er ein reicher Kaufmann, so dass f\u00fcr ihn kein Grund bestand, den Islam aus eigenn\u00fctzigen Motiven anzunehmen. Denn es mangelte ihm weder an Anerkennung noch an Geld. Vielmehr ist Abu Bakr entgegen orientalistischer Erkl\u00e4rungsversuche der Beweis daf\u00fcr, wie die Menschen aus reiner \u00dcberzeugung zum Islam \u00fcbertraten.<br>Jeder mag seinen pers\u00f6nlichen Favoriten unter den Prophetengef\u00e4hrten haben, und jeder Einzelne von ihnen war zweifelsfrei eine herausragende und besondere islamischen Pers\u00f6nlichkeit. Doch in der Beziehung zum Propheten (s) konnte niemand den Platz Abu Bakrs einnehmen. Er war der engste Freund des Propheten (s), mit dem sich der Gesandte Allahs (s) t\u00e4glich beriet. Kein anderer als Abu Bakr begleitete den Propheten (s) bei der Auswanderung nach Medina, dem wohl wichtigsten Ereignis in der islamischen Geschichte. Von den Feinden verfolgt, trug er die Sorge um den Propheten (s), so dass er das eine Mal vor Muhammad (s) herlief, weil er einen Angriff von vorne f\u00fcrchtete, w\u00e4hrend er im n\u00e4chsten Augeblick wieder versuchte, den Propheten (s) von hinten zu sch\u00fctzen, ohne R\u00fccksicht auf sein eigenes Leben. Der Prophet (s) wunderte sich \u00fcber dieses Verhalten Abu Bakrs und fragte: <strong>&#8222;Abu Bakr, warum l\u00e4ufst du den einen Augenblick vor mir und den n\u00e4chsten hinter mir?<\/strong> Und er antwortete. &#8218;O Gesandter Allahs, ich erinnere mich an die Verfolger, da gehe ich hinter dir. Dann erinnere ich mich an die Sp\u00e4her, dann gehe ich vor dir her.&#8216; Da sprach der Gesandte Allahs:<strong> &#8218;O Abu Bakr, wenn etwas w\u00e4re, w\u00fcrdest du dir w\u00fcnschen, es w\u00fcrde dich statt meiner treffen?&#8216;<\/strong> &#8218;Ja, bei Dem, Der dich mit der Wahrheit entsandt hat! Gleichg\u00fcltig welche Art von Ungl\u00fcck es sein mag, w\u00fcnsche ich, dass es mich treffen soll und nicht dich.'&#8220; Als beide sich in der H\u00f6hle vor den Verfolgern verstecken wollten, lie\u00df Abu Bakr den Propheten (s) nicht eher hinein, als bis er die H\u00f6hle vollst\u00e4ndig durchsucht und gesichert hatte. Einen treueren und aufmerksameren Begleiter h\u00e4tte der Prophet (s) nicht haben k\u00f6nnen. Obwohl alle Prophetengef\u00e4hrten durch ihre Gef\u00e4hrtenschaft ausgezeichnet sind, galt Abu Bakr als die gr\u00f6\u00dfte St\u00fctze Muhammads (s). In seiner letzten Predigt sagte der Prophet (s): <strong>&#8222;Niemand ist f\u00fcr mich ein besserer Gef\u00e4hrte gewesen als Abu Bakr.&#8220;<\/strong><br>Es sind viele Eigenschaften und Ereignisse, die mit Abu Bakr assoziiert werden, doch die wichtigsten sind die auf politischer Ebene. Als der Prophet (s) starb und sein Tod die Muslime zutiefst ersch\u00fctterte, war es Abu Bakr, der die Umma zur Besinnung aufrief, obwohl er sowohl um den Propheten (s) als auch um seinen besten Freund in einer Person trauerte. Seine Besonnenheit war von gro\u00dfer politischer Bedeutung, denn mit dem Tod Muhammads (s) w\u00fcrde sich zeigen, ob die Menschen weiter an ihrem Glauben festhielten oder davon abfielen. Es war die bis dahin gr\u00f6\u00dfte Krise der Muslime, deren vom Propheten (s) gegr\u00fcndeter Staat noch jung und \u00e4u\u00dferst verwundbar war. Eine einzige falsche Reaktion konnte alles zunichte machen, was der Prophet (s) all die Jahre aufgebaut hatte. Umar (r) reagierte besonders heftig auf den Tod Muhammads (s). Er drohte jedem mit der Enthauptung, der behauptete, dass der Prophet (s) tot sei. Abu Bakr hingegen trat in die Moschee, wo sich die Menschen in v\u00f6lliger Verwirrung versammelt hatten, und richtete die folgenden Worte an sie: &#8222;Ihr Menschen, falls einer von euch Muhammad angebetet hat, so soll er wissen, dass Muhammad tot ist. Aber wer Allah angebetet hat, der soll wissen, dass Allah lebt und unsterblich ist.&#8220; Daraufhin rezitierte er die folgenden Worte Allahs: <strong>&#8222;Und Muhammad ist nur ein Gesandter. Schon vor ihm gingen die Gesandten dahin. Wenn er nun stirbt oder get\u00f6tet wird, werdet ihr auf euren Fersen umkehren? Und wer auf seinen Fersen umkehrt \u2013 nimmer schadet er Allah etwas; aber Allah wird wahrlich die Dankbaren belohnen.&#8220;<\/strong> (3:144)<br>Mit diesen Worten beseitigte Abu Bakr jegliche Zweifel der Menschen, die der Tod Muhammads (s) ausgel\u00f6st hatte, und gab der Umma in diesem kritischen Augenblick die richtige Richtung vor. Denn der Prophet (s) hatte nicht den Islam unter h\u00e4rtesten Bedingungen verk\u00fcndet und den Staat in Medina gegr\u00fcndet, damit sich all das nach seinem Tod wieder aufl\u00f6st. Im Staat sollten die Gesetze des Islam bis zum J\u00fcngsten Tag umgesetzt werden. Eine Alternative hierzu ist im Islam nicht vorgesehen.<br>Politisch relevant ist die Rolle Abu Bakrs als erster rechtgeleiteter Kalif, die auf folgende Aussage des Propheten zur\u00fcckgeht:<strong> &#8222;Das Volk Israel ist stets von Propheten betreut worden. Wenn ein Prophet starb, folgte ihm ein anderer nach. Nach mir wird es jedoch keinen Propheten mehr geben. Es werden aber Kalifen kommen und deren Zahl wird gro\u00df sein.&#8220;<\/strong> Sie fragten: &#8218;Was befiehlst du uns?&#8216; Er antwortete:<strong> &#8218;Erf\u00fcllt die Bai&#8217;a des jeweils Ersteren und gebt ihnen ihr Recht, denn Allah wird sie \u00fcber das zur Rechenschaft ziehen, was er in ihre Obhut gelegt hat!'&#8220;<\/strong> Somit war Abu Bakr der Erste, mit dem diese Pflicht erf\u00fcllt wurde. Noch bevor der Prophet (s) beerdigt war, trat er das Amt des Kalifen an. Dies hat nichts mit mangelnder Piet\u00e4t zu tun, sondern mit der Tatsache, dass der Islam dieses schnelle politische Handeln forderte. Die Zeit, in der die Muslime ohne islamische F\u00fchrung sind, kommt der Dschahiliyya gleich, aus welcher der Islam herausgef\u00fchrt hat. Denn in einem Hadith hei\u00dft es:<strong> &#8222;[&#8230;] wer stirbt, ohne eine Bai&#8217;a im Nacken zu haben, der stirbt einen Tod der Dschahiliyya.&#8220;<\/strong> Nicht einmal die Notwendigkeit der schnellen Beerdigung des Propheten (s) konnte die Pflicht der Kalifenaufstellung zeitlich hinausz\u00f6gern. Auf diese Weise erhielt Abu Bakr die Bai&#8217;a in der Saqifa, dem Versammlungsort der Ansar in Medina, noch bevor man den Propheten (s) begraben hatte. Man kann erahnen, wie schwer es Abu Bakr gefallen sein muss, die Pflicht der Kalifenaufstellung wahrzunehmen, w\u00e4hrend der Gesandte Allahs (s) mehrere Tage unbeerdigt lag.<br>Abu Bakr trug die B\u00fcrde, den noch jungen Staat zu festigen. Sein politisches Handeln war \u00fcber den Fortbestand des Staates und damit des Islam entscheidend. Es stellten sich massive politische Probleme ein. Da war zum einen der Feldzug nach Syrien, den der Prophet (s) geplant und vorbereitet hatte, dessen Ausf\u00fchrung jedoch durch Krankheit und Tod Muhammads (s) ausblieb. Als Kalif entschied Abu Bakr, diesen Plan des Propheten (s) auszuf\u00fchren. Sein Umfeld riet ihm jedoch davon ab, und es kam zu Meinungsverschiedenheiten, da der Staat mit inneren Konflikten zu k\u00e4mpfen hatte. Viele waren noch nicht gefestigt in ihrem Glauben und versuchten sich wieder vom Islam loszul\u00f6sen, was der Kalif nicht zulassen konnte. Daneben gaben sich viele nach dem Tod des Gesandten Allahs (s) als Propheten aus und gef\u00e4hrdeten damit den Islam. Trotz dieser inneren Schwierigkeiten wurde der Feldzug nach Syrien erfolgreich in die Tat umgesetzt. Abu Bakr demonstrierte damit St\u00e4rke und sch\u00fcchterte auch jene ein, die vom Islam abgefallen waren.<br>Im Nadschd glaubten einige Muslime, den Islam nach ihren eigenen Vorstellungen formen zu k\u00f6nnen, nachdem sie vom Tod des Propheten (s) erfuhren. Vor allem verlangten sie, von der Entrichtung der Zakat befreit zu werden. Noch w\u00e4hrend des Feldzugs nach Syrien stellten die St\u00e4mme den Kalifen vor die Wahl, ihnen die Zakat zu erlassen oder aus dem Islam auszutreten. Eine falsche Entscheidung des Kalifen h\u00e4tte alles zunichte machen k\u00f6nnen, was der Prophet (s) aufgebaut hatte. Die Berater Abu Bakrs rieten ihm von einer milit\u00e4rischen Bek\u00e4mpfung dieser Leute ab, da gleichzeitig auch das Problem der falschen Propheten existierte, die eine Anh\u00e4ngerschaft gefunden und zum Teil eine Armee hinter sich hatten. Der Kalif stand jedoch unter Zugzwang, denn er musste demonstrieren, dass es nicht erlaubt ist, einen Teil des Islam abzulehnen. Noch w\u00e4hrend die islamische Armee in Syrien war, stellte er ein Heer gegen die Zakat-Verweigerer auf, die er zur Zahlung zwang. Damit sch\u00fctzte er den Staat und den Islam vor einem Verfall. Daraufhin ging er gegen jene vor, die sich als Propheten ausgaben. Hierbei wurden die Apostaten gewarnt und aufgefordert, in den Islam zur\u00fcckzukehren. Die muslimischen Soldaten wurden dazu angehalten, zun\u00e4chst einmal die Botschaft des Islam zu verk\u00fcnden. Erst wenn die R\u00fcckkehr in den Islam verweigert wurde, sollten die Apostaten mit den Waffen bek\u00e4mpft werden. Schlie\u00dflich gelang es Abu Bakr, wieder Ordnung in die Gebiete zu bringen, in denen die falschen Propheten ihr Unwesen getrieben hatten. In all diesen F\u00e4llen h\u00e4tte es das Ende des Islam bedeuten k\u00f6nnen. Doch war es die Leistung Abu Bakrs als Kalif, dass es nicht dazu kam und der Islam Wurzeln schlagen und sich ausdehnen konnte. Er hatte sozusagen f\u00fcr alle folgenden Kalifen den Grundstein gelegt.<br>Abu Bakrs Kalifenzeit betrug zwei Jahre. Als er gegen Ende erkrankte, bestand seine gr\u00f6\u00dfte Sorge in der Nachfolge. Denn die Sorge um den Kalifen f\u00fcr die Muslime ist wohl eine der gr\u00f6\u00dften Sorgen im Islam, weil davon das Schicksal sowohl der Muslime als auch des Islam abh\u00e4ngt. Vor allem f\u00fcrchtete Abu Bakr, dass es nach seinem Tod zu Streitigkeiten kommen k\u00f6nnte. Denn die St\u00e4rke der Muslime besteht in ihrer Einigkeit innerhalb des Kalifats. Deswegen forderte er die Muslime auf, noch zu seinen Lebzeiten einen Nachfolger f\u00fcr ihn zu w\u00e4hlen, damit es nach seinem Tode zu keinen Streitigkeiten kommt. Die Gef\u00e4hrten des Propheten (s.) berieten sich auch, doch kamen sie zu keinem Ergebnis. So kehrten sie zu Abu Bakr zur\u00fcck und baten ihn, f\u00fcr sie einen Nachfolger zu bestimmen. Abu Bakr war vorerst nicht einverstanden, weil es sich bei der Wahl des Kalifen um ein Recht der Umma handelt und nicht irgendeiner bestimmten Person, auch nicht des fr\u00fcheren Kalifen. Doch die Muslime bedr\u00e4ngten ihn und \u00fcbertrugen ihm geschlossen die Vollmacht, in ihrem Namen die Entscheidung zu treffen. Nachdem er von ihnen den Eid erhielt, seine Entscheidung zu akzeptierten, willigte er ein. Trotz dieser unmissverst\u00e4ndlichen Vollmachts\u00fcbertragung wollte Abu Bakr die Entscheidung nicht eigenwillig treffen. Er f\u00fchrte ausgedehnte Beratungen mit den Vertretern der Muslime und den gro\u00dfen Gef\u00e4hrtenpers\u00f6nlichkeiten, um zu erfahren, wen sie sich als Nachfolger w\u00fcnschten. Es stellte sich heraus, dass die Muslime entweder Umar Ibn Al-Khattab oder Ali Ibn Abi Talib als Nachfolger haben wollten, wobei der Zuspruch f\u00fcr Umar fast \u00fcberwog. Nach ausreichender \u00dcberlegung schlug er Umar (r) als Nachfolger vor, dem die Muslime nach seinem Tod die Bai&#8217;a leisteten. Bis 1924 ist die Kette der Kalifen, die mit Abu Bakr begonnen hat, nicht abgebrochen. H\u00e4tte man Abu Bakr damals eine Zeit vorausgesagt, in der die Muslime die Pflicht der Kalifenaufstellung \u00fcber ganze Jahrzehnte vernachl\u00e4ssigen w\u00fcrden, h\u00e4tte er dies wohl kaum f\u00fcr m\u00f6glich gehalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abu Bakr geh\u00f6rte zu dem ersten Kreis der Muslime. Ihn verband bereits eine Jugendfreundschaft mit dem Propheten (s), als dieser ihm erz\u00e4hlte, was in der H\u00f6hle Hira geschehen war. Ohne zu z\u00f6gern, nahm Abu Bakr den Islam an, und dies zeichnete ihn in besonderer Weise aus.<\/p>\n","protected":false},"author":20,"featured_media":1156,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[86,943,1414,1845,2277],"class_list":["post-9659","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sahaba-geschichten","tag-abu-bakr-as-siddiq","tag-freund","tag-kalif","tag-muslime","tag-sahaba"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9659\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kalifat1.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}