{"id":9662,"date":"2015-01-07T00:00:00","date_gmt":"2015-01-06T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9662"},"modified":"2015-01-07T00:00:00","modified_gmt":"2015-01-06T23:00:00","slug":"lehren-aus-jafar-ibn-abi-talibs-ansprache-an-den-negus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kalifat1.com\/?p=9662","title":{"rendered":"Lehren aus Ja&#8217;far ibn Abi Talibs Ansprache an den Negus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eRufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und sch\u00f6ner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr wei\u00df am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt jene am besten, die rechtgeleitet sind.&#8220; [Sura An-Nahl 16:125]<br>Kurz nach den Ereignissen des 11. Septembers 2001 hielt der damalige US-Pr\u00e4sident George W. Bush eine Rede, in der er die folgenden ber\u00fchmt gewordenen Worte sprach: \u201eJede Nation in jeder Region muss nun eine Entscheidung treffen. Entweder sind sie auf unserer Seite oder auf der Seite der Terroristen.&#8220; Diese Ansprache markierte den Beginn eines neuen Krieges gegen die muslimische Ummah unter dem Vorwand des \u201eKrieges gegen den Terror.&#8220; Dieser Krieg war und ist aber kein Krieg gegen die muslimischen F\u00fchrer oder gegen eine bestimmte Gruppe. Vielmehr ist es ein Krieg, der weltweit in die H\u00e4user und Wohnungen der Muslime hineingetragen werden sollte.<br>Somit ist die Zeit, ein passiver Beobachter zu sein, vorbei und jeder Muslim hat nun eine Wahl zu treffen, denn jeder Muslim ist vom \u201eKrieg gegen den Terror&#8220; betroffen \u2013 ob er nun offenkundig das Unrecht anprangert oder unerm\u00fcdlich geneigten Hauptes \u201ejede Art der Gewalt&#8220; verurteilt und sich den westlichen Regierungen anbiedert. Die Islamischen Verb\u00e4nde und Vereine scheinen n\u00e4mlich nicht begriffen zu haben, dass sie das gleiche Schicksal wie die Juden in Nazideutschland ereilen kann. Denn selbst wenn sie dem Islam abschw\u00f6ren w\u00fcrden, so w\u00fcrden sie trotzdem in Europa B\u00fcrger zweiter Klasse bleiben, einfach aufgrund ihrer muslimischen Namen und ihrer Herkunft.<br>Bestes Beispiel hierf\u00fcr ist Barack \u201eHussein&#8220; Obama, den man w\u00e4hrend des Wahlkampfes stets mit dem Islam in Verbindung zu bringen versucht hat. Man verwies andauernd auf seinen Namen Hussein und darauf, dass seine Familie in welcher Beziehung auch immer mit dem Islam in Verbindung stehen k\u00f6nnte. Obama versuchte sich dadurch von dem Vorwurf loszusprechen, dass er beteuerte, in seiner Jugend Alkohol und andere Drogen zu sich genommen zu haben. Nur damit man ihn nicht mit dem Islam in Verbindung bringen w\u00fcrde. Doch auch dieses Gest\u00e4ndnis hielt die Leute nicht davon ab, \u201eObama, Osama&#8220; zu rufen.<br>Hier wird nicht nur deutlich, dass der Islam in den Augen der Menschen schlimmer ist als Alkohol und Drogen, sondern auch, dass man einen offenkundigen Nichtmuslim wie Obama blo\u00df aufgrund seines Namens nicht als gleichwertig ansieht. Vielleicht \u00f6ffnet dieses junge Beispiel dem ein oder anderen muslimischen Verband die Augen und l\u00e4sst sie begreifen, dass der Westen sie niemals als gleichberechtigten Teil seiner Gesellschaft ansehen wird.<br>Obwohl Allah (s.w.t.) uns zusichert, dass die muslimische Ummah die beste ist, die aus der Menschheit je hervorgegangen ist, distanzieren sich viele Muslime im Westen von islamischen Grundprinzipien wie dem Recht auf Selbstverteidigung und sprechen von Terror, wenn die Muslime in den besetzten L\u00e4nder sich gegen die Besatzung des Westens zur Wehr setzen.<br>\u201eIhr seid die beste Gemeinschaft, die je den Menschen hervorgebracht wurde. Ihr gebietet das, was Rechtens (Ma&#8217;roof) ist, und ihr verbietet das Unrecht (Munkar), und ihr glaubt an Allah.&#8220; [Sura Al-Imran 3:110]<br>Anstatt das zu gebieten, was Rechtens ist und anzuprangern, was Unrecht ist, schweigen sie \u00fcber das Unrecht westlicher Kolonialpolitik und verurteilen den selbstlosen, gottergebenen Widerstand der Muslime in Pal\u00e4stina, im Irak, in Afghanistan und anderswo.<br>Die muslimische Umma ist dem zunehmenden Druck ausgesetzt, vorgekaute Meinungen wiederzugeben, die lediglich den Interessen der westlichen Regierungen dienlich sind und dar\u00fcber hinaus \u00fcber das gro\u00dfe Unrecht, das gegen die Muslime auf der ganzen Welt ver\u00fcbt wird, zu schweigen. Zudem besteht die Gefahr, dass man im Falle einer Konfrontation eine defensive Haltung zum Islam einnimmt und gar \u00fcber Kompromisse nachdenkt anstatt \u00fcber die Fundamente des Din, der Glaubensordnung, zu diskutieren und \u00fcber die Falschheit des Kapitalismus und S\u00e4kularismus zu reden. Daher ist es von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung, dass Muslime diesem Druck nicht erliegen und die Botschaft des Islam nicht verdrehen, nur um die Ungl\u00e4ubigen und die westlichen Regierungen zu beschwichtigen. Vielmehr m\u00fcssen wir die Botschaft des Islam mit Weisheit und guter Lehre vermitteln &#8211; ohne jeglichen Kompromiss in den islamischen Grunds\u00e4tzen.<br>Jeder Muslim, m\u00e4nnlich oder weiblich, jung oder alt, hat seine oder ihre Rolle bei dieser Arbeit einzunehmen. Unsere Vorbilder sind zweifellos der Gesandte Allahs (s.a.s.) und seine edlen Weggef\u00e4hrten. Wenn wir das Beispiel der Sahaba (Prophetengef\u00e4hrten), als sie nach Abessinien auswanderten, studieren, k\u00f6nnen wir daraus viele Lehren entnehmen, die f\u00fcr unsere heutige Situation durchaus hilfreich sind.<br>Die junge muslimische Gemeinde in Mekka war schrecklicher Folter, Verleumdung und Boykott ausgesetzt. Dies nahm solche Ausma\u00dfe an, dass ein Teil von ihnen nach Abessinien auswandern musste. Als die Quraish h\u00f6rten, dass einige Muslime aus Angst vor einer erzwungenen Apostasie nach Abessinien auswanderten, schickten sie zwei Abgesandte nach ihnen, um die Muslime zu diskreditieren &#8211; in der Hoffnung, der Negus (abessinische K\u00f6nig) w\u00fcrde sie ihnen ausliefern, sodass die Muslime weder \u00fcber den Islam noch \u00fcber das Unrecht seitens der Quraish berichten k\u00f6nnten.<br>Die beiden Abgesandten waren &#8218;Amr ibn al-&#8218;As ibn Wa&#8217;il und &#8218;Abdullah ibn Rabi&#8217;ah. Sie erreichten Abessinien und boten den einflussreichen Gener\u00e4len des Negus Geschenke an, um ihre Unterst\u00fctzung zu erhalten, die muslimischen Fl\u00fcchtlinge auszuliefern. Sie sprachen zu ihnen: \u201eEinige t\u00f6richte M\u00e4nner unseres Stammes suchen Zuflucht im Land des K\u00f6nigs. Sie haben unsere Religion verlassen und Eure nicht angenommen, sondern haben eine erfundene Religion ins Leben gerufen, die weder wir kennen noch ihr kennt. Unsere Stammes\u00e4ltesten haben uns zu Euch geschickt um sie zur\u00fcckzuholen. Also \u00fcbergibt sie uns, denn der Stamm von ihnen hat den sch\u00e4rfsten Einblick und das meiste Wissen \u00fcber ihre Fehler.&#8220;<br>Aus Angst davor, die Muslime k\u00f6nnten dem Negus eine andere Sicht der Dinge schildern, forderten sie auch, dass der Negus nicht zu den Muslimen sprechen solle. Die Kommandeure trafen den Negus und rieten ihm, er solle besser die Muslime den Quraish ausliefern. Der Negus bestellte die Muslime und verlangte zu h\u00f6ren, was sie f\u00fcr sich zu sagen hatten.<br>Ja&#8217;far ibn Abi Talib war der F\u00fchrer und Sprecher der Muslime, die nach Abessinien ausgewandert waren. Als er und seine Gef\u00e4hrten den Hof des Negus betraten, weigerten sie sich, sich vor ihm zu verbeugen, wie es die zwei Abgesandten und der Rest der Untergebenen des Negus getan hatten. Als sie dazu befragt wurden, sagte Ja&#8217;far: \u201eWir verbeugen uns vor keinem au\u00dfer vor Allah.&#8220;<br>Ja&#8217;far hielt dann eine Rede, in der er dem Negus den Islam vorstellte. Er sagte: \u201eO K\u00f6nig! Wir waren unwissende Menschen, und wir lebten wie wilde Tiere. Die starken unter uns lebten vom Raub an den Schwachen. Wir gehorchten keinem Gesetz und wir achteten keine Herrschaft an, die frei von brutaler Gewalt war. Wir beteten G\u00f6tzen aus Stein oder Holz an und wir wussten nichts von der menschlichen W\u00fcrde. Und dann hat Gott in Seiner Barmherzigkeit Seinen Gesandten zu uns geschickt, der einer von uns war. Wir wussten \u00fcber seine Wahrhaftigkeit und Rechtschaffenheit bescheid. Sein Charakter war vorbildlich. Er lud uns zur Anbetung des Einen Gottes ein, und er verbot uns G\u00f6tzen zu verehren. Er ermahnte uns, die Wahrheit zu sagen und die Schwachen, die Armen, die Bescheidenen, die Witwen und die Waisen zu sch\u00fctzen. Er befahl uns, die Frauen zu respektieren und sie nie zu verleumden. Wir gehorchten ihm und folgten seinen Lehren. Die meisten der Menschen in unserem Land sind immer noch G\u00f6tzendiener und sie ver\u00fcbeln uns die Konvertierung zum neuen Glauben, der Islam hei\u00dft. Sie begannen uns zu verfolgen. Und um der Verfolgung zu entkommen, suchten und fanden wir Zuflucht in deinem Reich.&#8220;<br>Als Ja&#8217;far seine Rede beendete, sagte der Negus zu Ja&#8217;far: \u201eHast Du etwas von dem dabei, was Euer Gesandter von Allah gebracht hat, das du mir vorlesen kannst?&#8220; Ja&#8217;far bejahte und rezitierte die Sure Maryam von Anfang an bis zu der Stelle, an der Allah (s.w.t.) sagt:<br>\u201eDa zeigte sie auf ihn. Sie sagten: \u201eWie sollen wir zu einem reden, der noch ein Kind in der Wiege ist?&#8220; Er (Jesus) sagte: \u201eIch bin ein Diener Allahs; Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht. Und Er gab mir Seinen Segen, wo ich auch sein m\u00f6ge, und Er befahl mir Gebet und Zakat, solange ich lebe; und ehrerbietig gegen meine Mutter (zu sein); Er hat mich nicht gewaltt\u00e4tig und unselig gemacht. Und Friede war \u00fcber mir an dem Tage, als ich geboren wurde, und (Friede wird \u00fcber mir sein) an dem Tage, wenn ich sterben werde, und an dem Tage, wenn ich wieder zum Leben erweckt werde.&#8220; [Sure Maryam 19:29-33]<br>Als der Negus dies vernommen hatte, sagte er: \u201eDieses und was unser Herr Isa (Jesus), der Messias, brachte, sind von der gleichen Quelle.&#8220; Der Negus h\u00f6rte der Rezitation des Qur&#8217;an zu und weinte so sehr, dass sein Bart nass ward. Dann sprach er: \u201eWahrlich, das und was Musa brachte, kommen aus der gleichen Nische. Ihr zwei k\u00f6nnt gehen, bei Allah, ich werde sie niemals aufgeben und sie werden nicht verraten werden.&#8220;<br>Die beiden Abgesandten der Quraisch verlie\u00dfen den k\u00f6niglichen Palast und begannen nachzudenken, wie sie auf anderem Wege ihre Aufgabe erf\u00fcllen k\u00f6nnten. Am n\u00e4chsten Tag ging &#8218;Amr ibn al-&#8218;As zur\u00fcck zum Negus und sagte zu ihm: \u201eDie Muslime sagen schreckliche Dinge \u00fcber Isa, den Sohn von Maryam, rufe sie herbei und frage sie dar\u00fcber.&#8220;<br>Er tat dies und Ja&#8217;far antwortete: \u201eWir sagen \u00fcber ihn das, was unser Prophet brachte. Er sagt, er ist der Diener Allahs und Sein Gesandter und Sein Geist und Sein der Jungfrau Maria gegebenes Wort.&#8220; Da nahm der Negus einen Stock, zog damit eine Linie auf der Erde und sagte zu Ja&#8217;far, \u201eEs ist nichts mehr als diese Linie zwischen eurer Religion und unserer&#8220;, und er entlie\u00df die beiden Abgesandten mit leeren H\u00e4nden.<br>Es gibt vier sehr wichtige Lehren, die wir dem Beispiel von Ja&#8217;far ibn Abi Talib&#8217;s Ansprache an den Negus entnehmen k\u00f6nnen.<br>1. Im Bezug auf die islamischen Ge- und Verbote niemals Kompromisse einzugehen<br>Die Muslime standen unter enormem Druck. Ein Fehler k\u00f6nnte ihre Abschiebung zur\u00fcck nach Mekka bedeuten, wo sie der Folter und wom\u00f6glich dem Tod ausgesetzt w\u00e4ren. Trotz dieser Gefahr verweigerten sie die Verneigung vor dem Negus, auch wenn dies Schwierigkeiten mit sich bringen w\u00fcrde. Stattdessen erl\u00e4uterten sie ihre Position auf eine intellektuelle Weise, die der Negus verstand und die er als religi\u00f6ser Mensch letztlich auch akzeptierte.<br>Bei der Darstellung der Botschaft des Islam m\u00fcssen wir deshalb die Regeln des Islam zu allen Zeiten befolgen. Weder d\u00fcrfen wir schmeicheln noch l\u00fcgen noch Teile der Wahrheit verschweigen, da dies der L\u00fcge gleich k\u00e4me. Scheinbegr\u00fcndungen wie etwa Notwendigkeit oder \u201eder Zweck heiligt die Mittel&#8220; haben keinen Platz bei der Verk\u00fcndung der Botschaft des Islam.<br>2. Die Islamische Sichtweise niemals verdrehen oder ab\u00e4ndern<br>Als Ja&#8217;far vom Negus \u00fcber die islamische Sichtweise \u00fcber Isa (a.s.) befragt wurde, hat er nicht versucht, etwas zu verschleiern oder zu verdrehen. Ja&#8217;far hat deutlich artikuliert, dass der Islam Isa (a.s.) als einen Gesandten Gottes und nicht als dessen Sohn sieht.<br>Muslime haben in Bezug auf ihre islamischen Werte keinen Grund sich zu sch\u00e4men und haben es auch nicht n\u00f6tig, westliche M\u00e4ngelr\u00fcgen zu akzeptieren, wie Behauptungen, der Islam sei r\u00fcckst\u00e4ndig, frauenfeindlich und grundlos gewaltt\u00e4tig.<br>3. Die Realit\u00e4t des Gegen\u00fcbers erfassen<br>Der Negus war ein christlicher K\u00f6nig. Aus den bis dato offenbarten Ayat w\u00e4hlte Ja&#8217;far daher eine aus der Sura Maryam, die eine der Wunder von Isa (a.s.) beschreibt, da er wusste, dass der Negus sich darauf beziehen konnte. Dieser Vers hatte eine solche Wirkung auf den Negus, dass er weinte, bis sein Bart nass wurde.<br>Unser Publikum zu verstehen und entsprechende Beispiele zu nennen, die sie erfassen k\u00f6nnen, ist von entscheidender Bedeutung. Wenn es darum geht, Jugendliche, Fachkr\u00e4fte, Wissenschaftler, Politiker oder die Medien anzusprechen, wird die Botschaft die gleiche bleiben, jedoch m\u00fcssen von Fall zu Fall verschiedene Mittel und Sprachstile angewandt werden.<br>4. Die Herrscher zur Rechenschaft ziehen<br>Die beiden Abgesandten der Quraish versuchten es zu verhindern, dass der Negus den Muslimen zuh\u00f6rt, da sie Angst hatten, sie w\u00fcrden \u00fcber die Grausamkeit der Quraish berichten. Als Ja&#8217;far seine Rede hielt, legte er die Verfolgung und Ungerechtigkeit der Quraish offen. Ja&#8217;far tat dies, obwohl er wusste, dass dadurch die Strafe noch gr\u00f6\u00dfer w\u00fcrde, wenn er und die Gef\u00e4hrten zur\u00fcck nach Mekka gebracht w\u00fcrden.<br>Der Westen und ihre Agenten, die unsere L\u00e4nder regieren, nutzen alle verf\u00fcgbaren Mittel, um jede Stimme, die gegen sie spricht, auszuschalten. Folter, Propaganda, Inhaftierungen und T\u00f6tungen werden gegen diejenigen ver\u00fcbt, die mutig genug sind, sich gegen die Vasallen des Westens und ihre Unrechtsherrschaft zu erheben.<br>Der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte: \u201eDer Herr der M\u00e4rtyrer ist Hamza Ibn Abdil Muttalib, sowie ein Mann, der sich gegen einen ungerechten Imam erhebt, ihm das Rechte gebietet und sein Unrecht anprangert und daf\u00fcr von ihm get\u00f6tet wird.&#8220; [Abu Dawud]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eRufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und sch\u00f6ner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. 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