Geschichte Getürkte Osmanen – Wie sich Nationalisten mit fremden Federn schmücken Einer römischen Fabel zufolge bediente sich eine Krähe an herumliegenden Pfauenfedern, um ihr eigenes, hässliches Gefieder zu beschönigen. So tat sie ihr Übriges, um sich als etwas darzustellen, was sie nicht ist. Unterdessen schmückt sich auch der türkische Nationalismus zuweilen mit fremden Federn, indem er sich als Nachfolger des Osmanischen Reiches geriert. Ein Blick in die Historie zeigt jedoch, dass die Entstehung des Türkentums einen radikalen Bruch mit den Osmanen darstellt. Dass sich die osmanischen Herrscher mit einem nationalistisch geprägten Türkentum identifizierten, erweist sich als Mär der türkischen Geschichtsschreibung. Muhammad Gilani | 20. Dezember 2022
Konzeptionen Das korrupte britische Parlament und der umayyadische Kalif ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz im Vergleich Der ehemalige britische Kabinettsminister Owen Paterson trat im November 2021 in Folge eines öffentlichen Aufschreis von seinem Amt als Abgeordneter zurück, nachdem das von den Konservativen kontrollierte Parlament gegen seine 30-tägige Suspendierung stimmte und sich gleichzeitig für eine Verfahrensänderung bezüglich der Beurteilung von Abgeordneten bei einem Regelverstoß einsetzte. Abdullah Omar | 16. Dezember 2022
Konzeptionen Das korrupte britische Parlament und der umayyadische Kalif ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz im Vergleich Abdullah Omar | 16. Dezember 2022
Geschichte Erfundener Hass und realer Tod Die Vorstellung, dass innerhalb eines Staates Bürger auf Grundlage der Anzahl ihrer Autos einer jeweiligen Ethnie zugeordnet werden, erscheint zurecht absurd. Noch absurder erscheint die Vorstellung, dass sich ein solch massiver ethnischer Hass zwischen den erfundenen Ethnien entfalten könnte, der in ein neunzigtägiges Gemetzel von betäubenden Ausmaßen mündet, bei dem 800.000 Menschen sterben würden. Der Kern der Vorstellung kann aber noch so abwegig erscheinen. Sobald er auf fruchtbaren Boden fällt, keimt er auf und aus ihm erwächst in der Realität ein Baum mit dickem Stamm und tiefen Wurzeln, der zudem Früchte trägt. Umar Basara | 12. Dezember 2022
Geschichte Der Schutzvertrag von ʿUmar bin al-Ḫaṭṭāb (ra) nach der Eröffnung Jerusalems Der Vertrag von ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb ist ein Schutzvertrag zwischen dem Führer der Gläubigen (amīr al-muʾminīn) und der Bevölkerung von Jerusalem (al-Quds), nachdem das Heilige Land 15 Jahre nach der Hiǧra (637 n. Chr.) unter der Befehlsgewalt Abū ʿUbaydas eröffnet wurde. Iman Salih | 10. Dezember 2022
Geschichte Der Schutzvertrag von ʿUmar bin al-Ḫaṭṭāb (ra) nach der Eröffnung Jerusalems Iman Salih | 10. Dezember 2022
Geschichte Die Balfour-Deklaration (2) – Das Vermächtnis der Balfour-Deklaration Die Balfour-Deklaration hatte anfangs nur wenig internationales Ansehen, da Verträge auf internationaler politischer Ebene in der Regel nur eine geringe Bedeutung haben. Regierungen geben häufig politische Absichtserklärungen ab, die gesetzlich jedoch nicht verankert sind. Für Großbritannien war die Balfour-Deklaration eine Absichtserklärung für den Fall, dass es Palästina jemals übernehmen sollte. Ahmet Demir | 8. Dezember 2022
Geschichte Die Balfour-Deklaration (2) – Das Vermächtnis der Balfour-Deklaration Ahmet Demir | 8. Dezember 2022
Geschichte Die Balfour-Deklaration (1) – Ein Brief, der Palästina zum Verhängnis wurde Der 02. November gilt sowohl für die jüdische als auch für die muslimische Welt als ein bedeutsamer Tag und dies aus den unterschiedlichsten Gründen. Der „Balfour-Tag“, welcher von Ersteren gefeiert und von Letzteren geächtet wird, markiert den Jahrestag des vielleicht berüchtigtsten Briefes der Geschichte. Ahmet Demir | 6. Dezember 2022
Geschichte Die Balfour-Deklaration (1) – Ein Brief, der Palästina zum Verhängnis wurde Ahmet Demir | 6. Dezember 2022
Geschichte Die Menschenrechte: Der gescheiterte Anspruch zwischen Einhörnern und Guillotinen (Teil 1) Angesichts des aktuell verstärkten Menschenrechtsdiskurses in Politik und Medien möchten wir die Leserschaft auf die Artikelreihe "Die Menschenrechte: Der gescheiterte Anspruch zwischen Einhörnern und Guillotinen" aufmerksam machen, in der die vermeintlich universellen Menschenrechte als kulturhistorisches Konstrukt und Werkzeug des westlichen Imperialismus entlarvt werden (Fortsetzung der Artikelreihe in Teil 2 und Teil 3). Ibn Adam | 2. Dezember 2022
Geschichte Die Menschenrechte: Der gescheiterte Anspruch zwischen Einhörnern und Guillotinen (Teil 1) Ibn Adam | 2. Dezember 2022
Islamrechtliche F&A Die Zinsgelder nach der Errichtung des Kalifats Frage zum Buch „Die Institutionen im Staate des Kalifats“ betreffend den Zinsgeldern, die der Kalifatsstaat an seine ursprünglichen Eigentümer zurückgeben wird. Was wird mit den Zinsgeldern gemacht? Ata Bin Khalil Abu Al-Rashtah | 31. Oktober 2022
Islamrechtliche F&A Die Zinsgelder nach der Errichtung des Kalifats Ata Bin Khalil Abu Al-Rashtah | 31. Oktober 2022
Konzeptionen Das Bildungssystem in Pakistan Die unzulängliche und korrumpierte Bildungspolitik Pakistans verursacht Elend und verhindert jeglichen Fortschritt. Der Bildungssektor Pakistans wird seit der Staatsgründung massiv vernachlässigt und korrumpiert, was dazu führt, dass Millionen muslimischen Kindern eine Bildung vorenthalten wird, die der Islam ihnen als Recht vorgeschrieben hat. Huda Amin | 29. Oktober 2022
Islamrechtliche F&A Das Recht des Kalifen, den muʿāwin (Assistenten) abzusetzen Im Buch „Präambel zur Verfassung“ wurde erwähnt, dass der Kalif das Recht hat, den muʿāwin abzusetzen. Gibt es Fälle, in denen dies dem Kalifen verboten ist? Ata Bin Khalil Abu Al-Rashtah | 23. Oktober 2022
Islamrechtliche F&A Das Recht des Kalifen, den muʿāwin (Assistenten) abzusetzen Ata Bin Khalil Abu Al-Rashtah | 23. Oktober 2022