Westliche Konzeptionen Die gesellschaftliche Entwicklung der Frau im Westen Der westliche Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau entfaltet sich als Ergebnis einer langen ideengeschichtlichen Entwicklung, die sich über Jahrhunderte hinweg aufbaut und in der Moderne verdichtet. Was heute als Spannungsfeld zwischen Mann und Frau sichtbar wird, ist nicht isoliert entstanden, sondern wächst aus historischen Deutungen des Menschseins, aus religiösen, philosophischen und ökonomischen Ordnungen, die das Verhältnis der Geschlechter schrittweise formen und verändern. Iman Salih | 6. Juli 2026
Westliche Konzeptionen Strafrecht als Ort der Erinnerungspolitik Ein Gesetzentwurf hebt eine politische Deutung in den Rang strafrechtlicher Absicherung. Im Mittelpunkt steht ein Begriff, der juristisch unscharf bleibt, politisch jedoch als Gewissheit gelten muss. Yahya Ibrahim | 25. Mai 2026
Westliche Konzeptionen Epstein: Eine Ausgeburt des Kapitalismus Jeffrey Epstein war kein Psychopath wie Charles Manson oder Jack the Ripper, sondern ein Produkt des Kapitalismus. Um Ahmad | 3. Mai 2026
Westliche Konzeptionen Der schleichende Einfluss des Kapitalismus auf den Muslim Ein politisches, soziales und wirtschaftliches System stellt nicht bloß einen äußeren Ordnungsrahmen dar. Vielmehr prägt es ideologisch die Wirklichkeit des Menschen selbst und wirkt als umfassender Apparat, der sich des Denkens, der Wahrnehmung, der Sprache und der Wertmaßstäbe des Individuums bemächtigt. Iman Salih | 1. April 2026
Westliche Konzeptionen Der schleichende Einfluss des Kapitalismus auf den Muslim Iman Salih | 1. April 2026
Westliche Konzeptionen Kampf der Kolonialmächte um Grönland Seitdem der US-amerikanische Präsident Donald Trump angekündigt hatte, Grönland kaufen zu wollen, ist Europa in Schockstarre, zumal Trump nicht nur von Kauf, sondern auch von Militäreinsatz sprach. Er drohte offen mit der Annektierung Grönlands, sollte Dänemark einem Deal nicht zustimmen. Um Ahmad | 15. Februar 2026
Westliche Konzeptionen Zionistische Übernahme Mit der Übernahme des US-Geschäfts von TikTok durch zionistische und islamfeindliche Akteure verengen sich unsere Diskursräume. Aber wird es wirklich so schlimm – und wenn ja, wie sollten islamische Akteure reagieren? Abu Zamaa | 21. Januar 2026
Westliche Konzeptionen Wie demokratische Staaten die Meinungsfreiheit aushebeln Die Menschen in Europa und den USA wiegen sich in Sicherheit, seitdem sie sich die Demokratie und das vermeintliche Privileg der vier Freiheiten erkämpft haben. Die Meinungsfreiheit betrachten sie als ihre größte Errungenschaft, die ihnen suggeriert, dass ihr Staat ihnen für eine abweichende Meinung und Kritik nichts anhaben könne. Das Problem mit der Meinungsfreiheit ist jedoch wie mit allem in der Demokratie, dass sie ein Produkt des Menschen ist und der Mensch sie jederzeit einschränken oder vollständig zurücknehmen kann. Es ist kein absolutes Recht, weil es der Willkür des Menschen unterliegt. Um Ahmad | 19. Januar 2026
Westliche Konzeptionen Wie demokratische Staaten die Meinungsfreiheit aushebeln Um Ahmad | 19. Januar 2026
Westliche Konzeptionen Stärkebasierte Weltordnung Das Völkerrecht erlebt dieser Tage einen Absturz. Kritisiert und gebrochen wurde es zwar schon immer, doch mit der Entführung des venezolanischen Präsidenten führen die USA die regelbasierte Ordnung vollends ad absurdum. Steht die Welt vor einem geopolitischen Zeitalter, in dem nur das Recht des Stärkeren gilt? Yahya Ibrahim - Abu Osama | 10. Januar 2026
Westliche Konzeptionen Kritik ja, abschaffen nein! Dass westliche Kritik an den eigenen Ideen rein nüchtern-deskriptiv sei, ist ein Trugschluss. Gleichwohl übernehmen manche Muslime deren Ansätze. Unterschätzen sie etwa die Gefahr, die sich daraus für die eigene weltanschauliche Verortung ergibt? Yahya Ibrahim | 26. Dezember 2025
Westliche Konzeptionen Grüner Kolonialismus Blickt man vom Weltall aus auf die Erde, nimmt man sie als Planeten aller Menschen wahr und nicht etwa als Planeten eines bestimmten Volkes oder einer bestimmten Nation. Jede negative Veränderung des Planeten trifft alle Menschen. So macht der Klimawandel vor keinen Staatsgrenzen halt und ist nicht das Problem eines einzelnen Staates oder Kontinents, sondern ein globales Problem, das man nicht jenen aufbürden kann, die ohnehin schon Opfer des Kolonialismus sind. Die kapitalistischen Industriestaaten, die die Hauptverursacher der Klimakrise sind, können diese nicht wie ihren Plastikmüll in Container verladen und in die armen Länder verschiffen, um sie loszuwerden. Sie sind gezwungen, Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, weil die Klimakrise auch sie trifft. Doch nicht einmal in dieser Angelegenheit sind sie in der Lage, ihren Kapitalismus abzulegen. Ihr Klimaschutz erfolgt auf einem kapitalistischen Fundament und mündet zwangsläufig im sogenannten grünen Kolonialismus. Um Ahmad | 13. Dezember 2025