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Verlautbarungen Das Mirziyoyev-Regime in Usbekistan tritt in die Fußstapfen des verendeten Karimov, indem es die Schabab von Hizb-ut-Tahrir verfolgt und sich dem Islam entgegenstellt

Die Sicherheitsbehörden in Usbekistan haben dreiundzwanzig Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir erneut verhaftet.

Presseverlautbarung

Das Mirziyoyev-Regime in Usbekistan tritt in die Fußstapfen des verendeten Karimov, indem es die Schabab von Hizb-ut-Tahrir verfolgt und sich dem Islam entgegenstellt

(Übersetzt)

Die Sicherheitsbehörden in Usbekistan haben dreiundzwanzig Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir erneut verhaftet. Am 9. Mai 2024 wurde ein Gerichtsverfahren gegen besagte Schabab eingeleitet. Dieses beruht auf denselben Anklagepunkten, wegen denen unsere Brüder bereits zu Zeiten des verendeten Tyrannen Karimov zu Unrecht verurteilt wurden. Die Betroffenen wurden bereits in den Jahren 1999 und 2000 festgenommen. Sie waren seither beinahe zwanzig Jahre lang inhaftiert und sind während ihrer Haftzeit auch gefoltert worden. Und dies, obwohl Mirziyoyev schon vor Jahren behauptet hatte, er sei gegen Folter und Gewalt gegenüber Gefangenen. Er behauptete auch, dass er daran arbeite, die Meinungs- und Glaubensfreiheit zu wahren und willkürliche Verhaftungen zu bekämpfen. Das jüngste Verhalten des usbekischen Regimes unter seiner Führung zeigt jedoch, dass das Mirziyoyev-Regime in die Fußstapfen Karimovs tritt und dem Islam sowie allen, die sich zum Islam bekennen, feindlich gesinnt ist. Die usbekische Regierung verfolgt die Schabab von Hizb-ut-Tahrir mit denselben repressiven und brutalen Methoden wie sein verbrecherisches Vorgängerregime.

Unsere Schabab wurden willkürlich auf barbarische und brutale Weise verhaftet. Sie wurden außerdem schwer gefoltert. Man zwang sie, frei erfundene Anschuldigungen zu gestehen. Man stülpte ihnen Säcke über den Kopf und setzte sie massiv unter Druck. Einen unserer Brüder zwang man, ein vorgefertigtes Geständnis zu unterschreiben, indem man ihm drohte, dass man seine Frau vergewaltigen würde, sollte er der Forderung nicht nachkommen. Einen anderen Schab bedrohte man damit, dass man seinen Sohn, der derzeit im Ausland studiert, über die usbekische Auslandsvertretung zurück nach Usbekistan holen würde. Eine weitere Drohung bestand darin, den Sohn eines anderen Schab zum Innenministerium zu bringen, um auch diesen Schab zu zwingen, ein Geständnis zu unterzeichnen. Außerdem wurde mit Folter durch Stromschläge gedroht. Sechzehn weitere Schabab wurden in Taschkent, Andijon, Hawqan, Qarshi und Samarkand verhaftet. Sie alle wurden nach Taschkent gebracht, wo gegen sie wegen des Vorwurfs der Gewaltanwendung und des Terrorismus ermittelt wird.

Die gegen unsere Schabab erhobenen Terrorismusanschuldigungen, sowie der Vorwurf, dass sie Gewalt angewendet hätten oder bereit seien, Gewalt anzuwenden, sind nichts als Verleumdungen und deutliche Lügen. Hizb-ut-Tahrir ist eine politische Partei. Weder sie noch ihre Schabab haben seit der Gründung der Partei im Jahr 1953 etwas mit Gewalt oder Terrorismus zu tun gehabt. Hizb-ut-Tahrir lehnt Gewalt und Terrorismus nicht ab, weil die Partei Angst vor den Regimen hat oder weil sie dadurch versucht, die despotischen Regime zu beschwichtigen. Nein, vielmehr lehnt die Partei Gewalt und Terrorismus ab, weil sie gemäß der von Allah (t) offenbarten Methode des Propheten für die Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise tätig ist. Die Partei hält sich strikt an die intellektuell-politische Methode, die der Gesandte Allahs (s) verfolgt hat. Folglich war keiner der despotischen Staaten in den muslimischen Ländern und auch kein Staat im Westen trotz ihrer wiederholten Versuche imstande, Hizb-ut-Tahrir oder ihren Schabab Terrorismus- und Gewaltvorwürfe nachzuweisen. Der Hass, der aus den Herzen dieser kriminellen Herrscher strömt, bringt sie dazu, ihre Augen und Ohren zu verschließen. Dieser offenkundige Hass mündet in der Unterdrückung jener, die sich für das zweite Rechtgeleitete Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums und dessen baldige Wiedererrichtung einsetzen. Die Herrscher in der islamischen Welt bekämpfen den Islam unter der Leitung ihrer Herren, den führenden Köpfen des Verbrechens und des Kolonialismus in den USA, in Großbritannien, Russland, Frankreich und Deutschland. Ebendiese ungläubigen Kolonialisten treten ihre eigenen Gesetze und ihre eigene Ideologie mit Füßen. Zwar bekennen sie sich mit ihren Lippen zu einem bestimmten Wertebild, welches sie der Welt mit Begriffen wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechte zu verkaufen versuchen. Geht es allerdings um die daʿwa-Träger, die Schabab von Hizb-ut-Tahrir, so setzen sie sich über ihre eigenen Wertevorstellungen hinweg.

Dass Mirziyoyev in die Fußstapfen des verendeten Karimov tritt und wie dieser vor ihm nun auf Unterdrückung, Verfolgung und Folter zurückgreift, zeigt, dass er auf Verlangen seiner Kolonialherren handelt, Russland und der USA, und dass er ihre Politik umsetzt. Es zeigt ferner, dass all unsere Regenten, wie üblich, nicht das Recht haben, selbst zu entscheiden. Sie sind nichts als Vasallen des Kolonialismus.

Wir von Hizb-ut-Tahrir warnen das Mirziyoyev-Regime mit deutlichen Worten davor, zu der unterdrückerischen und brutalen Politik zurückzukehren, die das Vorgängerregime von Karimov gegen den Islam und die Träger der islamischen Botschaft angewandt hat. Diesen verbrecherischen Weg zu beschreiten, wird dem Regime nichts nützen. Vielmehr wird das Beschreiten dieses Weges die Unzufriedenheit der islamischen Umma mit dem Regime verstärken und dessen Untergang beschleunigen. Die islamische Umma sehnt sich nach dem Tag, an dem sie vom Kolonialismus befreit wird und zu einem Leben nach den Gesetzen ihres Herrn zurückkehrt. Die Muslime sind diesem Ziel heute näher als je zuvor. Mirziyoyev muss unsere Schabab sofort und ohne jedwede weitere Verzögerung freilassen. Er muss aufhören, diejenigen verfolgen zu lassen, die die Botschaft des Islam an die Menschen herantragen. Er muss seine Feindseligkeit gegenüber diesem edlen Projekt unverzüglich aufgeben. Die gegenwärtige Regierung Usbekistans sollte aus den Fehlern ihrer Vorgänger lernen. Jawohl, letztendlich werden die Gottesfürchtigen sich durchsetzen, selbst wenn alle Ungläubigen sich gegen sie zusammenschließen. Denn Allah (t) wird Seinen dīn gewiss zum Siege führen, wenn auch nach einiger Zeit. Und wahr hat der Erhabene gesprochen, als Er sagte:

﴿كَتَبَ اللهُ لَأَغْلِبَنَّ أَنَا وَرُسُلِي إِنَّ اللهَ قَوِيٌّ عَزِيزٌ

Allah hat vorgeschrieben: “Siegen werde Ich ganz gewiss, Ich und Meine Gesandten.” Wahrlich, Allah ist Stark und Mächtig.[58:21]

Das Zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir