Es hat uns die folgende Frage erreicht. Da wir meinen, dass die Antwort auch für andere Leser interessant wäre, haben wir uns entschieden, sie auf unserer Seite zu veröffentlichen.
As-Salamu Aleikum,
Ich habe einige Fragen zum Buch „Das Wirtschaftssystem im Islam“, und zwar in Bezug auf das kapitalistische Wirtschaftssystem.
1.) Wir sagen, dass das Wirtschaftssystem im Kapitalismus sich auf drei Prinzipien stützt. Wenn man sich die Historie der Ökonomie im Kapitalismus anschaut, fängt sie an bei der Klassischen Ökonomie (Smith, Malthus, Ricardo, Mill usw.) und geht historisch weiter mit den Neoklassischen Theorien, dem Keynesianismus und dem Monetarismus. Meine Frage hierzu ist, inwiefern haben sich diese drei Prinzipien des Wirtschaftssystems im Kapitalismus in dieser Historie herausgebildet? Haben diese drei Prinzipien die klassischen Ökonomen bereits herausgebracht und haben sie sich dann als die Fundamente durchgesetzt oder war es anders?
2.) Zum zweiten Prinzip des Wertes eines Produkts haben wir gesagt, dass die Kapitalisten die Idee des Grenznutzens vertreten. Inwiefern vertreten sie geschlossen die Grenznutzentheorie? Wieso ich diese Frage stelle: Wenn man sich ihre Ökonomen von heute in den Nachrichten oder Diskussionsrunden anhört, kann man das erste und dritte Prinzip immer wieder heraushören. Aber über den Grenznutzen habe ich sie nie reden sehen. Also um es extrem zu formulieren: Wenn ich in unseren Büchern nicht gesehen hätte, dass die Kapitalisten die Idee des Grenznutzens haben, hätte ich über die Existenz dieser Idee durch ihre Ökonomen nichts erfahren.
3.) Eine andere Frage bezieht sich auf den Monetarismus. Populär wurde die „Modern Monetary Theorie“, kurz MMT. Die MMT beschreibt die Realität des heutigen Fiatgeldes.
Die MMT besagt, dass der Staat, der souverän ist und der seine eigene Währung herausbringt, niemals pleitegehen kann. Er kann schließlich, wann immer er es braucht, Geld drucken, also Schulden nehmen. Die Idee dahinter: Privatpersonen können nur das ausgeben, was sie einnehmen. Beim Staat ist es aber genau andersherum. Er kann nur das einnehmen, was er ausgibt. Denn er ist schließlich der Währungsherausgeber. Er muss erst das Geld ausgeben, damit die Privatwirtschaft dieses Geld einnehmen kann, um dann wieder von ihnen Steuern einzunehmen. Und derjenige, der die Währung herausgibt, kann in seiner eigenen Währung nicht pleitegehen.
Nach ihrer Logik ist es deshalb auch gar nicht schlimm, wenn der Staat sich verschuldet, denn er muss es nicht zurückzahlen, da die Schulden des Staates die Einnahmen der Privatwirtschaft sind. Gehen die Staatsschulden zurück oder werden sie abgebaut, gehen die Einnahmen der Privatwirtschaft zurück und die Menschen werden ärmer usw. Der Staat kann nur in einer Fremdwährung pleitegehen, weil er nicht der Herausgeber dieser Fremdwährung ist. In einer Fremdwährung ist er wie eine Privatperson. Er kann nur das ausgeben, was er einnimmt. Hat er zu wenig Einnahmen in der Fremdwährung, muss er seine Exporte erhöhen, um mehr von der Fremdwährung zu bekommen oder Schulden in der Fremdwährung nehmen, die er aber im Unterschied zur inländischen Währung zurückzahlen muss, weil er nicht der Herausgeber dieser Währung ist.
Der Staat kann aber auch nicht immerzu Geld drucken (Schulden nehmen). Ohne die Berücksichtigung gewisser Dinge, unter anderem Vollbeschäftigung, ist dies nicht ohne weiteres möglich, da so die Inflation unkontrolliert steigen würde. Deshalb muss der Staat sich genau überlegen, wie er durch Steuern dem Markt Geld entzieht und durch Schulden wieder Geld hineinpumpt. Die Kunst soll eben darin liegen, dass die Politiker sich über diese Maßnahmen Gedanken machen, damit die Inflation unter Kontrolle ist.
Meine Frage: Ist diese Theorie in Bezug auf das Fiatgeld richtig? Wenn ja, könnte man ja dann nicht mehr ohne Weiteres die Verschuldungspolitik der USA und anderer großen Staaten als negativ ansehen. Denn nach dieser Theorie wäre das nicht schlimm, vor allem für die USA, die der souveränste Staat der Welt sind. Wo liegt der Haken in dieser Theorie?
Ich bitte um Entschuldigung für die lange Ausführung und beende mein Schreiben mit den Worten:
As-Salamu Aleikum.
Antwort:
Ehrenwerter Bruder,
wa alaikum salām wa raḥmatullahi wa barakātuh!
Zur 1. Frage:
Die von uns genannten drei Prinzipien des kapitalistischen Wirtschaftssystems wurden weitgehend von den klassischen westlichen Ökonomen behandelt und als Normen festgelegt. So wurde das 1. Prinzip, nämlich die relative Knappheit von Gütern und Dienstleistungen, vom Begründer der Nationalökonomie (ursprüngliche Bezeichnung für das liberale kapitalistische Wirtschaftssystem), Adam Smith, in seinem Standardwerk „Der Wohlstand der Nationen“ von 1776 (Originaltitel: An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations) als grundsätzliches Wirtschaftsprinzip postuliert. Ebenso wurde es von Thomas Malthus (1766–1834) in seinem Werk „An Essay on the Principle of Population“ von 1798 (Eine Abhandlung über das Bevölkerungsgesetz) ausführlich behandelt. Malthus ging sogar so weit zu behaupten, die Ursache für die relative Knappheit von Gütern und Dienstleistungen liege darin, dass die Bevölkerung stärker wachse als das Angebot an Waren und Dienstleistungen steige. Eine Idee, die mehr als 170 Jahre später vom amerikanischen Außenminister Henry Kissinger übernommen wurde, der sie als Rechtfertigung für die Notwendigkeit zur Dezimierung der Weltbevölkerung heranzog.
Das 2. Prinzip, der Nutz- und Tauschwert einer Ware, wurde unter den klassischen Ökonomen vor allem von David Ricardo in seinem Werk „On the Principles of Political Economy and Taxation“ von 1817 (Grundsätze der politischen Ökonomie und der Besteuerung) ausführlich untersucht. Anzumerken ist, dass der Begriff „Politische Ökonomie“ im 19. Jahrhundert die gängige Bezeichnung für das liberale (kapitalistische) Wirtschaftssystem war. Ein weiterer Ökonom, der sich intensiv mit dem Nutz- und Tauschwert von Waren beschäftigt hat, ist Karl Marx. In seinem Werk „Das Kapital“ analysiert Marx den Unterschied zwischen dem Gebrauchswert (Nutzwert) und dem Tauschwert von Waren. Der Gebrauchswert bezieht sich auf den praktischen Nutzen eines Gutes, während der Tauschwert den Wert eines Gutes im Austausch gegen andere Waren oder Geld darstellt – eine Definition, die wir im Buch „Wirtschaftssystem“ fast wörtlich übernommen haben.
Das 3. Prinzip, nämlich der Preis und seine Rolle bei Produktion, Konsum und Verteilung, wurde ebenso von Adam Smith in seinem Grundlagenwerk „Der Wohlstand der Nationen“ von 1776 behandelt. Darin analysiert Smith die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage und die Rolle des Marktes bei der Verteilung von Ressourcen. Auch hat sich David Ricardo in seinem Werk „On the Principles of Political Economy and Taxation“ (Grundsätze der politischen Ökonomie und der Besteuerung) von 1817 mit der Preisbildung beschäftigt sowie mit der Arbeitswerttheorie und der Bestimmung des Tauschwerts von Waren. Alfred Marshall entwickelte die Theorie der Preisbildung durch Angebot und Nachfrage weiter und führte das Konzept der Preiselastizität ein. Sein Werk „Principles of Economics“ (1890) ist ein grundlegender Text der Mikroökonomie. Leon Walras entwickelte seinerseits die Theorie des allgemeinen Gleichgewichts, die die Interdependenz von Märkten und die Preisbildung in einem gesamten Wirtschaftssystem beschreibt.
Obwohl die westlichen Ökonomen in ihren Werken mehr als drei Wirtschaftsprinzipien aufzählen, kristallisieren sich aus der Gesamtbetrachtung ihrer Analysen sowie aus der Untersuchung der Realität des westlichen kapitalistischen Wirtschaftssystems diese drei Prinzipien als Hauptmerkmale heraus.
Zur 2. Frage:
Wer sich etwas eingehender mit den westlichen Wirtschaftswissenschaften beschäftigt, wird rasch auf die Untersuchungen der Grenzwerttheorie stoßen, die zu den Eckpfeilern der modernen Wirtschaftsanalysen zählt.
Die Theorie des Grenzwertes, insbesondere im Kontext der Grenznutzentheorie, die in unserem Buch bei der Erläuterung des 2. Prinzips erörtert wurde, wurde ausführlich von Carl Menger, einem der Begründer der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, untersucht. In seinem Werk „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ (1871) legte Menger den Grundstein für die Grenznutzentheorie, die besagt, dass der Wert eines Gutes durch den Nutzen bestimmt wird, den der letzte (marginale) Konsum dieses Gutes stiftet (Im Buch „Wirtschaftssystem“ auf Seite 22 zitiert).
Aus kapitalistischer Sicht löste Menger damit das sogenannte „Wasser-Diamanten-Paradoxon“, das zuvor viele westliche Ökonomen beschäftigt hatte: Warum sind Diamanten teurer als Wasser, obwohl Wasser lebensnotwendiger ist? Die Antwort liege laut Menger im Grenznutzen: Der zusätzliche Nutzen eines weiteren Diamanten sei höher als der eines weiteren Glases Wasser, da Wasser im Überfluss vorhanden sei.
Unabhängig von Menger entwickelte William Stanley Jevons eine ähnliche Theorie. Die Entwicklung der Grenznutzentheorie durch Menger, Jevos und Valras führte direkt zur sogenannten „Marginalrevolution“, die das ökonomische Denken im späten 19. Jahrhundert revolutionierte und den Weg zur Entstehung der neoklassischen Ökonomie ebnete, die der klassischen, auf dem Arbeitswert basierenden Werttheorie für Waren und Dienstleistungen widersprach. Heute ist die Grenzwerttheorie aus den westlichen Untersuchungen über Preis und Wert nicht mehr wegzudenken. Dass sie in Talkshows nicht öfter erwähnt wird, tut dieser Tatsache nichts ab.
Zur 3. Frage:
Die MMT ist ein typisches Beispiel dafür, wie man im Westen durch rein logisches Denken und die Aneinanderreihung von Prämissen – ohne ihre Übereinstimmung mit der Realität durch rationales Denken zu überprüfen – bestimmte Schlüsse zieht, die man als Wahrheiten hinstellt. Schon ihr Gedankengang widerspricht der Wirtschafts- und Währungsrealität, auch hat sich diese Theorie in ihrer Anwendung als falsch erwiesen. So ist die Behauptung, dass ein Staat, der seine eigene Währung herausbringt, niemals pleitegehen kann, falsch und durch die Realität widerlegt worden. Denn das unbegrenzte Aufnehmen von Schulden in der eigenen Währung, sprich: das unkontrollierte Drucken von Geldscheinen, die in Umlauf gebracht werden, führt letztlich zu einer Hyperinflation, die die Kaufkraft des Geldes vernichtet und die Wirtschaft ruiniert. Reale Beispiele dafür sind viele Länder der Dritten Welt, etwa Venezuela, wo die Landeswährung keinerlei Wert mehr besitzt.
In gewisser Weise haben auch die westlichen Ökonomen dieses Problem erkannt, wie du es in deiner Frage ausführst: Der Staat kann aber auch nicht einfach immerzu Geld drucken (Schulden nehmen). Ohne die Berücksichtigung gewisser Dinge, unter anderem Vollbeschäftigung, ist dies nicht ohne weiteres möglich, da so die Inflation unkontrolliert steigen würde. Die Ursache für die unkontrollierte Inflation ist aber nicht der Mangel an Vollbeschäftigung, wie sie behaupten, sondern die Tatsache, dass ihre Währung keinen intrinsischen (also inneren) Wert hat, anders als Gold oder Silber zum Beispiel. Dies ist die Hauptursache für Inflation und Währungsinstabilität, wie man es seit Entstehung des Fiatgeldes vor mehr als hundert Jahren klar erkennen kann.
Außerdem ist ihre Theorie von Grund auf falsch. Denn ein Staat nimmt nicht nur „das ein, was er ausgibt“. So hat ein Staat mit einer starken Exportwirtschaft (z. B. China) große Geldzuflüsse aus dem Ausland, die er nicht durch seine eigene Währung generiert hat. Gerade in einer Zeit, wo der internationale Handel immer weiter zunimmt und der wirtschaftliche Isolationismus kaum mehr praktiziert wird, hat der Ansatz der Modern Monetary Theory (MMT) praktisch keine Gültigkeit mehr. Die heterogenen Einkünfte eines Staates sind jedoch nicht nur auf den Export beschränkt. Wenn Vermögenswerte anderer Staaten im Zuge politischer oder militärischer Krisen konfisziert werden – aktuelles Beispiel sind die russischen Vermögenswerte im Westen – dann sind dies ebenso Einnahmen für den Staat, die er nicht selbst (mit seiner eigenen Währung) generiert hat. Zudem widerspricht die Realität der internationalen Kreditvergaben ihrer Theorie. Wenn nämlich ein Staat einem anderen Kredite gewährt und der kreditnehmende Staat die jährlichen Zinsen an den kreditgebenden Staat bezahlt, dann stellt dieses Geld ebenso eine Einnahme dar, die der kreditgebende Staat nicht selbst generiert hat. Im Grunde war diese Praxis für die westlichen Staaten in den vergangenen Jahrzehnten ein äußerst lukratives Geschäftsmodell, wodurch viele Staaten der Dritten Welt, allen voran islamische Länder, in den Ruin getrieben wurden.
Überdies ist die Modern Monetary Theory (MMT) selbst von westlichen Ökonomen kritisiert und infrage gestellt worden, unter anderem von:
Paul Krugman: Der Nobelpreisträger und Keynesianer hat MMT kritisiert, weil er meint, dass sie die Risiken der Inflation unterschätzt. Krugman argumentiert, dass eine unkontrollierte Geldschöpfung durch den Staat zu einer Hyperinflation führen könnte, wenn die Wirtschaft ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.
Kenneth Rogoff: Rogoff, ein weiterer prominenter Ökonom, hat Bedenken geäußert, dass MMT die langfristigen Auswirkungen von hohen Staatsverschuldungen ignoriert. Er betont, dass hohe Schulden die Zinsen erhöhen und das Wirtschaftswachstum bremsen könnten.
Lawrence Summers: Der ehemalige US-Finanzminister und Ökonom hat MMT als „gefährlich“ bezeichnet. Er argumentiert, dass die Theorie die Bedeutung von fiskalischer Disziplin und die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit eines Landes vernachlässigt.
Scott Sumner: Sumner hat fünf Hauptprobleme mit MMT identifiziert, darunter ein fehlerhaftes Inflationsmodell, das die Bedeutung von wirtschaftlicher „Slack“ (ungenutzten Ressourcen) überschätzt. Er argumentiert, dass MMT die Komplexität der Inflation und die Rolle der Erwartungen der Marktteilnehmer nicht ausreichend berücksichtigt.
Obwohl sie alle als westliche Ökonomen und Fiatgeld-Vertreter in ihrer Kritik nicht den Kern des Problems treffen (nämlich das Fehlen eines intrinsischen Wertes im Fiatgeld), so haben sie dennoch mehrere Problematiken dieser Theorie offengelegt.
Kommen wir nun zum letzten Punkt deiner Frage, zur Währungspolitik der USA: Obgleich der Dollar nach Aufhebung seiner Bindung an Gold durch Richard Nixon im Jahr 1971 zu einem reinen Fiatgeld geworden ist, hatten die USA es durch diese Goldbindung geschafft, ihn als Welthandelswährung zu etablieren. Zahlreiche wichtige Rohstoffe und Güter (z. B. Rohöl, Erdgas, Kupfer, Weizen und viele Technologieprodukte) werden in Dollar gehandelt. Folglich müssen Staaten, die solche Güter benötigen, zuerst Dollar kaufen, um die Güter am internationalen Markt erwerben zu können. Das bedeutet: Solange die Nachfrage nach diesen essenziellen Gütern besteht (und die bleibt ewig bestehen), wird auch die Nachfrage nach dem Dollar bestehen bleiben. Die USA können also nach Belieben Dollar drucken (bzw. digital schöpfen), sie werden stets Abnehmer dafür finden. Der ehemalige Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, brachte es auf den Punkt, als er 2002 in einer Rede erklärte: Die US-Regierung verfügt über eine Technologie, genannt Druckerpresse (oder heute deren elektronische Entsprechung), die es ihr ermöglicht, so viele US-Dollar zu produzieren, wie sie möchte, im Wesentlichen ohne Kosten. (Eine Aussage, die, wie es kaum jemand abstreiten wird, auf die venezolanische Druckerpresse eher weniger zutrifft …)
Dieser Umstand hat auch dazu geführt, dass sich die Staaten ihre Fremdwährungsreserven hauptsächlich in US-Dollar anlegen. So belaufen sich aktuell die Dollar-Währungsreserven Chinas auf etwa 3,256 Billionen US-Dollar (Stand Juli 2024). Sollte nun der Dollar nur 5% an Wert verlieren, würde das bedeuten, dass sich das chinesische Vermögen auf einen Schlag um 162,8 Milliarden Dollar verringert. Das heißt, dass China ein Eigeninteresse daran hat, den Dollar zu stützen. Im Grunde gilt dies gleichermaßen für die restlichen Staaten der Welt.
Durch die Etablierung des Dollars als Weltwährung ist es den USA gelungen, alle anderen Länder in Geiselhaft zu nehmen, die ihrerseits gezwungen sind, den Dollar zu kaufen und zu stützen. Die Nachfrage nach dem Dollar ist dadurch schier endlos geworden, obwohl es sich, wie es der US-Notenbankchef selbst erklärt hat, nur um ein Stück Papier ohne inneren Wert handelt.
Die Verschuldung der USA mit 34 Billionen Dollar (ca. 123,8% des Bruttoinlandsprodukts – Stand 2024) ist also durchaus als schlimm zu erachten und würde bei anderen Staaten recht bald zu einem Kollaps führen. (Zum Vergleich: die EU erlaubt ihren Mitgliedern eine maximale Staatsverschuldung von 60% des BIP.) Doch aufgrund der o. a. Faktoren und ihres weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Einflusses konnten die USA es bis dato verhindern, dass ihre prekäre Finanzlage sie in den Abgrund zieht …
Wir hoffen, dass die Antworten klargeworden sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dein Kalifat.com-Team