Die islamische ʿaqīda verleiht dem Menschen eine islamische Identität und hebt die Unterschiede auf, die sich aus der Nationalität oder Volkszugehörigkeit ergeben. Der Muslim darf sich weder einer Nation noch einem Volk verpflichtet fühlen, sondern nur der Umma, die sich grundlegend von Volk oder Nation unterscheidet.
Die Verschiedenheit der Menschen und die Existenz von Völkern wird im Koran bestätigt. Der Erhabene sagt:
﴿وَمِنْ ءَايَٰتِهِۦ خَلْقُ ٱلسَّمَٰوَٰتِ وَٱلْأَرْضِ وَٱخْتِلَٰفُ أَلْسِنَتِكُمْ وَأَلْوَٰنِكُمْ ۚ إِنَّ فِى ذَٰلِكَ لَـَٔايَٰتٍ لِّلْعَٰلِمِينَ﴾
Und zu Seinen Zeichen zählt die Erschaffung der Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Darin sind wahrlich Zeichen für die Wissenden.[30:22]
Und in einem Hadith heißt es:
»إنَّ اللهَ تعالى خلق آدمَ من قبضةٍ قبضها من جميعِ الأرضِ فجاء بنو آدمَ على قَدْرِ الأرضِ فجاء منهم الأحمرُ والأبيضُ والأسودُ وبينَ ذلكَ«
Wahrlich, Allah, der Erhabene, erschuf Adam aus einer Handvoll Staub, den Er von der gesamten Erde nahm. So kamen die Nachkommen Adams der Erde entsprechend: einige waren rot, andere weiß und andere wiederum schwarz oder dazwischenliegend.[at-Tirmiḏī]
In dem erwähnten Koranvers und im Hadith geht es um Unterschiede, nicht um Überlegenheit. Obwohl alle Menschen alle von Adam (a.) und Eva abstammen, hat sich die Menschheit in Völker und Stämme verzweigt. Der Erhabene sagt:
﴿يَٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ إِنَّا خَلَقْنَٰكُم مِّن ذَكَرٍ وَأُنثَىٰ وَجَعَلْنَٰكُمْ شُعُوبًا وَقَبَآئِلَ لِتَعَارَفُوٓا۟﴾
Ihr Menschen! Wir haben euch aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander kennenlernen möget.[49:13]
Zentral ist jedoch nicht die Aussage, dass die Menschen in verschiedene Völker aufgeteilt wurden, sondern das, was Allah (t) im Anschluss daran sagt:
﴿إِنَّ أَكْرَمَكُمْ عِندَ ٱللَّهِ أَتْقَىٰكُمْ﴾
Wahrlich, vor Allah ist von euch der Würdevollste, welcher der Gottesfürchtigste ist.[49:13]
Das heißt, direkt nachdem Allah (t) erwähnt, dass Er die Menschen zu Völkern gemacht hat, gibt Er zu verstehen, dass nur die taqwā, die Gottesfurcht, zählt und den Menschen auszeichnet. Dies ist so bedeutend, dass der Gesandte Allahs (s.) in seiner Abschiedspredigt auf diesen Aspekt hinwies, indem er sagte:
«يا أيها الناسُ! إنَّ ربَّكم واحدٌ، وإن أباكم واحدٌ، ألا لا فضلَ لعربيٍّ على عجميٍّ، ولا لعجميٍّ على عربيٍّ، ولا لأحمرَ على أسودَ، ولا لأسودَ على أحمرَ إلا بالتقوى»
Ihr Menschen! Wahrlich, euer Herr ist einer, und euer Vater ist einer. Es gibt keinen Vorzug eines Arabers über einen Nichtaraber noch eines Nichtarabers über einen Araber noch eines Weißen über einen Schwarzen noch eines Schwarzen über einen Weißen außer durch Gottesfurcht.[Aḥmad]
Folglich bevorzugt Allah (t) einen Menschen nicht aufgrund seiner Abstammung oder Hautfarbe, sondern allein aufgrund seiner Gottesfurcht. Es ist also kein Volk von Natur aus überlegen, so dass es auch kein auserwähltes Volk geben kann, das bestimmte Privilegien bei Allah (t) genießt.
Der Begriff „Volk“ ist bis heute nicht klar definiert. Seine Bedeutung hat sich im Laufe der Zeit verändert. Es kommt darauf an, in welchem Kontext er gebraucht wird, wie das folgende Beispiel zeigt. Europa bestand vor der Entstehung von Nationalstaaten unter anderem aus Königreichen und Fürstentümern, wo die Untertanen als „Volk“ galten. Als Volk bezeichnete man jedoch nicht alle Untertanen eines Herrschaftsgebiets, sondern nur die einfachen Leute und unteren Schichten wie Bauern, Handwerker und Arbeiter, nicht aber den Adel. Diese Bedeutung hat mit dem heutigen Begriff „Volk“ nichts zu tun. Als um 1800 der Nationalismus aufkam, wurde der Begriff „Volk“ aufgegriffen, um daraus eine Nation zu konstruieren. Das, was wir heute unter Nation verstehen, ist im Zuge der Französischen Revolution entstanden, die den Begriff „Volk“ mit ihren politischen Ideen verknüpfte und die Volkssouveränität mit der Parole „Alle Macht geht vom Volke aus!“ forderte. Es kam zur Gründung von Nationalstaaten, deren Merkmal es ist, dass die Grenzen der Nation mit den Staatsgrenzen übereinstimmen. Den Menschen wurde mit der Gründung von Nationalstaaten eine nationale Identität aufgezwungen und dadurch ein Nährboden für Konflikte geschaffen. Nationalität ist ein Konzept der Moderne, das die Menschen nicht zusammenbringt, sondern spaltet und sie gegeneinander aufhetzt. Denn es kann Menschen nur dann zu einer Nation verbinden, wenn es gleichzeitig andere Menschen ausschließt und zu Feinden erklärt. Der Nationalismus wendet sich nicht an den Intellekt des Menschen, sondern spricht die Erscheinungsform seiner niedrigsten Instinkte an: den Herdentrieb, der aus seinem Selbsterhaltungsinstinkt hervorgeht. Die Konsequenz ist, dass jede Nation versucht, ihren Lebensraum auszudehnen, andere Nationen zu dominieren und die Hegemonie über sie zu erlangen, auch wenn das die Ausbeutung, das Leid und den Untergang anderer Nationen bedeutet. So sind die Vereinten Nationen nur die Illusion einer geeinten Welt. Die UNO ist vielmehr das Instrument der US-Politik, der amerikanischen Nation also, die es geschafft hat, die weltpolitische Bühne zu dominieren. Wenn Donald Trump „America first“ sagt, dann bringt er damit nichts Neues zum Ausdruck. Denn die USA haben seit ihrer Gründung nach diesem Prinzip gehandelt und Kriege gegen andere Nationen und Völker geführt. Ausnahmslos jede Nation folgt dem Prinzip, dass die eigene Nation an erster Stelle steht. Dieses Prinzip führte sowohl zum Ersten als auch zum Zweiten Weltkrieg.
Der Nationalismus schlummert in jedem Menschen, der sich über seine Nationalität definiert. Das gilt auch für den Muslim. Immer wieder kommt es zu Gewalt von Muslimen gegen andere Muslime, weil diese eine andere Nationalität haben. So war erschreckend zu sehen, dass es im Juli 2024 zu massiven Unruhen in der Türkei und sogar zu Pogromen gegen Syrer kam, die in Kayseri begannen und sich über weitere Städte ausbreiteten. Geschäfte, Wohnhäuser oder Autos von Syrern wurden zerstört und teilweise in Brand gesetzt. Dahinter steckt die Vorstellung des türkischen Muslims, er hätte mehr Anspruch auf Arbeit, Wohlstand und ein gutes Leben in der Türkei als ein Syrer, weil er Türke ist. Das ist die gleiche nationalistische Denkweise wie in Deutschland. Der Deutsche denkt auch, er hätte mehr Anspruch auf eine gute Arbeit, Wohlstand und ein gutes Leben als ein Türke oder Araber, weil er ein Deutscher ist. Darf denn der syrische Muslim nicht die gleichen Ansprüche auf türkischem Boden stellen wie der türkische Muslim? Ist das türkische Staatsgebiet kein islamischer Boden, der der gesamten Umma zusteht? Der Nationalismus ist nicht nur ein Problem in der Türkei, sondern in der gesamten islamischen Welt. Muslime werden auf islamischem Boden aufgrund ihrer Nationalität systematisch von anderen Muslimen diskriminiert und drangsaliert.
Der Mensch kann schnell in die Falle des Nationalismus und Rassismus tappen. Es gibt einen ganz bekannten Vorfall aus der Zeit des Gesandten (s), der zeigt, dass manchmal noch ein gefährlicher Rest von Rassismus in einem Muslim stecken kann, den er nicht abgelegt hat. Es geht hierbei um keinen Geringeren als um den großen Prophetengefährten Abū Ḏarr (r). Er war einer der ersten Muslime und jener Gefährte, der sich vor die Kaaba stellte und ohne jede Furcht sagte: „Ihr Stamm der Quraiš! Hört, ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Muḥammad Sein Gesandter ist!“ Abū Ḏarr (r) bestand darauf, seinen Islam offen vor den Quraiš zu verkünden. Die Quraiš schlugen ihn so lange, bis er ohnmächtig wurde. Aber das hielt ihn nicht davon ab, erneut vor die Kaaba zu treten und mit lauter Stimme die šahāda, das islamische Glaubensbekenntnis, auszurufen. Genau jener Gefährte soll während einer Auseinandersetzung zu Bilāl ibn Rabāḥ (r) gesagt haben: „Du Sohn einer Schwarzen!“ Er bezog sich nicht etwa auf ein Fehlverhalten Bilāls, sondern ausschließlich auf dessen Abstammung und Hautfarbe. Bilāl (r) beschwerte sich daraufhin beim Gesandten (s), der Abū Ḏarr (r.) für seine rassistische Äußerung mit den folgenden Worten kritisierte:
«يَا أَبا ذَرّ، إِنَّك امْرُؤٌ فيكَ جاهليَّةٌ»
O Abū Ḏarr, du bist ein Mensch, in dem noch Heidentum (ğāhilīya) steckt. [Muslim]
Abū Ḏarr (r) und Bilāl (r) gehörten beide unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten an: Abū Ḏarr (r) gehörte dem arabischen Stamm Ġifār an und Bilāl (r) war ein einfacher Sklave, der freigekauft wurde. Zwischen ihnen gab es keine gesellschaftliche Gleichheit. Jedoch hob der Islam die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen ihnen vollständig auf. Es spielte keine Rolle, wie angesehen der eine in seinem Stamm war und wie niedrig der gesellschaftliche Status des anderen war. Die Kritik des Gesandten (s) traf Abū Ḏarr (r) hart, jedoch nicht, weil er kritisiert wurde, sondern weil er realisierte, dass er noch etwas an ğāhilīya (vorislamische Zeit des Heidentums) in sich trug. Der Islam toleriert keinerlei Rassismus oder Nationalismus. Und war nicht Iblīs, der Teufel, im weitesten Sinne der erste Rassist, als er sich hochmütig weigerte, Allah (t) zu gehorchen und sich vor Adam (a) niederzuwerfen, weil Adam aus Erde erschaffen wurde und er selbst aus Feuer? Er sagte:
﴿أَنَا۠ خَيْرٌ مِّنْهُ خَلَقْتَنِى مِن نَّارٍ وَخَلَقْتَهُۥ مِن طِينٍ﴾
Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen und ihn aus Lehm.[7:12]
So, wie der Weiße denkt, er sei besser als der Schwarze, dachte Iblīs, Feuer sei besser als Lehm. Im Grunde ist es die gleiche Denkweise.
Der Nationalismus unter Muslimen ist ein Resultat der existierenden Nationalstaaten und Grenzen auf islamischem Boden. Heutzutage braucht man in der Regel ein Visum, wenn man als Muslim in die verschiedenen islamischen Länder reisen will. Das war in der Vergangenheit anders. Wenn wir in die islamische Geschichte zurückblicken, stellen wir fest, dass Muslime im gesamten islamischen Herrschaftsgebiet ohne jede Einschränkung hin- und herreisen konnten. Niemand konnte beispielsweise einem Muslim aus dem Šām (der Levante) verbieten, sich in Mekka, Istanbul, Kairo, Bagdad oder anderswo im Kalifat niederzulassen. Das war sein gutes Recht und dieses Recht garantierte ihm das Kalifat. Der britisch-pakistanische Historiker Tariq Ali beschrieb die islamische Welt wie folgt: Die arabische Welt war im Osmanischen Reich eine Welt. Es war eine Welt von Städten. Du konntest in Amman (Jordanien) zur Schule gehen. Du konntest eine andere Schule in Jerusalem besuchen und du konntest in Kairo deinen Abschluss machen. Viele Kinder machten das. Es war eine Welt! Es gab keine unterschiedlichen Länder. Das war wahrscheinlich die beste Phase der arabischen Welt. Die westlichen Imperialisten drangen ein und teilten diese Welt in kleine Länder. Diese Beschreibung gilt für die gesamte islamische Welt und das ganze Kalifat. Diese Welt, die sich über weite Teile der Erde erstreckte, stand jedem offen. Die islamische Welt war eine Welt von Städten, was man an den Namen vieler islamischer Gelehrter erkennen kann. So heißt der große Hadith-Gelehrte Imām al-Buḫārī nur deshalb so, weil er aus Buchara stammt, der Rechtsschulbegründer Abū Ḥanīfa heißt mit Nachnamen al-Kūfī, weil er aus Kufa stammt, der Koranexeget Abū ʿAbdillāh al-Qurṭubī, weil er aus Cordoba stammt, der Koranexeget ibn Kaṯīr ad-Dimašqī, weil er aus Damaskus stammt und der Hadith-Gelehrte Abū ʿĪsā at-Tirmiḏī, weil aus Termez stammt, um nur einige bekannte Beispiele zu nennen. Man sah in ihnen keine Usbeken, Iraker, Spanier oder Syrer. Sie blieben auch nicht an ihrem Herkunftsort, sondern bereisten zum Teil die ganze islamische Welt, ohne irgendwelche Grenzen passieren zu müssen. Die Muslime haben damals nur deshalb Wissen erwerben und weitergeben können, weil sie uneingeschränkt reisen und sich überall niederlassen konnten. Es gab keine Grenzen auf islamischem Boden, wie wir sie heute kennen. Wie sonst hätte sich z. B. die hanafitische Rechtsschule bis in die Gebiete der heutigen Türkei und Zentralasiens ausbreiten können? Im Vergleich dazu brauchen Muslime heute ein Visum, wenn sie nach Mekka oder Medina reisen wollen, nur um ihre islamische Pflicht erfüllen zu können.
Trotz der Existenz von Nationalstaaten lassen sich die Muslime nicht in Nationen aufteilen. Die künstliche Aufteilung in Nationen entspricht nicht ihrer Natur, vielmehr hat Allah (t) das Kalifat für sie als Staatsform ausgewählt. Die Gemeinschaft der Muslime ist weder Volk noch Nation, sondern definiert sich als Umma. Diese Art der Gemeinschaft ist spezifisch für die Muslime und umfasst jeden einzelnen Muslim auf der Welt über alle auferlegten Grenzen hinweg. Es gibt keine türkische, kurdische, libanesische oder sonstige Umma, sondern nur die Umma Muḥammads (s). Wer die islamische ʿaqīda trägt, gehört ohne Wenn und Aber zur Umma und darf nicht aufgrund seiner Herkunft ausgegrenzt oder diskriminiert werden. Die islamische Umma unterscheidet sich somit grundlegend von Volk und Nation. Anders als das Konzept von Nation verbindet das Konzept der Umma die Menschen wirklich, statt sie zu spalten, denn sie lädt alle Menschen dazu ein, sich ihr anzuschließen, und grenzt niemanden aus. Die Einheit der Muslime und die starke Verbindung zwischen ihnen beschrieb der Gesandte Allahs (s) wie folgt:
«مثلُ المؤمنين في تَوادِّهم، وتَرَاحُمِهِم، وتعاطُفِهِمْ. مثلُ الجسَدِ إذا اشتكَى منْهُ عضوٌ تدَاعَى لَهُ سائِرُ الجسَدِ بالسَّهَرِ والْحُمَّى»
Das Gleichnis der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Zuneigung und Barmherzigkeit und ihrem Mitgefühl füreinander ist das eines Körpers: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der Rest des Körpers mit Wachsein und Fieber.
Geht es einem Teil der Umma schlecht, geht es dem ganzen Umma-Körper schlecht. Die Einheit, das Mitgefühl und die Verantwortung füreinander unterscheiden die Umma von allen anderen Gemeinschaften. In der Umma tragen alle die Verantwortung füreinander, denn der Gesandte Allahs (s.) sagte:
«المؤمن للمؤمنِ كالبُنْيَانِ يشدُّ بعضُه بَعْضا»
Ein Gläubiger ist dem Gläubigen wie ein Gebäude, bei dem das eine Teil das andere stützt.
Brechen Teile eines Gebäudes heraus, haben die anliegenden Teile keinen Halt mehr. Je mehr Teile fehlen, desto instabiler wird das Gebäude, so dass es letztendlich einstürzt. Was bedeutet das für die Umma? Je mehr Muslime sich ihrer Verantwortung für die Umma entziehen, desto mehr Leid macht sich in ihr breit. Dieser Körper wurde mit der Idee des Nationalismus infiziert, so dass sein Immunsystem wie bei einer Autoimmunerkrankung angefangen hat, körpereigene Zellen anzugreifen und sich selbst zu zerstören. Nationalismus spaltet die Einheit der Umma und ist eine heidnische Denkweise der ğāhilīya. Der Erhabene sagt:
﴿وَٱعْتَصِمُوا۟ بِحَبْلِ ٱللَّهِ جَمِيعًا وَلَا تَفَرَّقُوا۟ ۚ وَٱذْكُرُوا۟ نِعْمَتَ ٱللَّهِ عَلَيْكُمْ إِذْ كُنتُمْ أَعْدَآءً فَأَلَّفَ بَيْنَ قُلُوبِكُمْ فَأَصْبَحْتُم بِنِعْمَتِهِۦٓ إِخْوَٰنًا﴾
Und haltet alle fest am Seil Allahs und geht nicht auseinander! Und gedenkt der Gunst Allahs an euch, als ihr Feinde wart und Er dann eure Herzen zusammenführte, worauf ihr durch Seine Gunst zu Brüdern wurdet.[3:103]