Am Montag, dem 13.07.2026 kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass die Vereinigten Staaten eine Gebühr von 20 % auf alle Waren erheben werden, die durch die Straße von Hormus verschifft werden. Dies geschah im Anschluss an den Start einer neuen Militäroperation, die den Krieg am Arabischen Golf abermals neu entfacht hat.
Presseverlautbarung
Trump entfacht den Krieg neu und fordert „Schutzgelder“ für die Sicherung der Straße von Hormus – vor sich selbst!
(Übersetzt)
Am Montag, dem 13.07.2026 kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass die Vereinigten Staaten eine Gebühr von 20 % auf alle Waren erheben werden, die durch die Straße von Hormus verschifft werden. Dies geschah im Anschluss an den Start einer neuen Militäroperation, die den Krieg am Arabischen Golf abermals neu entfacht hat.
Als Reaktion auf Trumps Ankündigung bekräftigte die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, ihre strikte Ablehnung von Durchfahrtsgebühren für jegliche Meerengen, die der internationalen Schifffahrt dienen. Sie erklärte eine solche Maßnahme schlichtweg für illegal.
Hinter Trumps Entscheidungen verbirgt sich offensichtlich keine andere Logik als pure Arroganz, Hochmut und eine tiefe Verachtung für die Unantastbarkeit des muslimischen Vermögens sowie die Sicherheit ihrer Länder. Amerika selbst hat diesen Krieg vom Zaun gebrochen – ja, es hat ihn den Völkern der Region regelrecht aufgezwungen. Es hat bombardiert, gemordet, zerstört und gebrandschatzt. Es hat die Länder der Region in eine Spirale der militärischen Konfrontation gezerrt, deren erklärtes Ziel nun plötzlich die Wiedereröffnung der Straße von Hormus ist – obwohl diese ohnehin stets offen war.
Anstatt sich bei den Völkern der Region und der Welt für die angerichtete Zerstörung zu entschuldigen, und anstatt Entschädigungen für die enormen wirtschaftlichen Verluste der Weltmärkte zu leisten, fordert der US-Präsident nun auch noch Geld! Er verlangt Bezahlung als Gegenleistung für die Wiedereröffnung der Meerenge und die angebliche Garantie ihrer Sicherheit.
Dies spiegelt die unverkennbare Verachtung Amerikas für die Muslime wider. Es offenbart jenen Größenwahn, der Trump derart erfasst hat, dass er die Ausplünderung des Reichtums ganzer Nationen mittlerweile als ein legitimes amerikanisches Recht betrachtet.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump davon spricht, dass reiche Länder – womit er die Golfstaaten meint – Geld an die USA zahlen müssten. Bereits zuvor hatte er gefordert, sie sollten die gesamten Kosten für Amerikas Krieg gegen den Iran tragen. Er behandelt die Herrscher am Golf, als wären sie nichts weiter als seine persönliche Brieftasche.
Sollte es Trump gelingen, seine Vision für die Region durchzusetzen, so bedeutet dies nur noch tiefere Demütigung, verschärfte koloniale Vorherrschaft und die absolute Kontrolle über die Zukunft der Region. Jene Herrscher in der Region, die bei seinen Plänen mitspielen – wie etwa jene, die amerikanische Militärbasen beherbergen, von denen aus Amerika seine Macht projiziert und seine Operationen ausführt –, gleichen Männern, die sehenden Auges in ihren eigenen Untergang marschieren. Dies ist der Inbegriff des völligen Verlusts.
Allah (t) der Allmächtige sagt:
﴿إِنَّمَا يَنْهَاكُمُ اللَّهُ عَنِ الَّذِينَ قَاتَلُوكُمْ فِي الدِّينِ وَأَخْرَجُوكُم مِّن دِيَارِكُمْ وَظَاهَرُوا عَلَى إِخْرَاجِكُمْ أَن تَوَلَّوْهُمْ وَمَن يَتَوَلَّهُمْ فَأُوْلَئِكَ هُمُ الظَّالِمُونَ﴾
Allah verbietet euch nur, mit denjenigen, die euch der Religion wegen bekämpft und euch aus euren Wohnstätten vertrieben und zu eurer Vertreibung Beistand geleistet haben, Freundschaft zu schließen. Und wer mit ihnen Freundschaft schließt – das sind die Ungerechten.[60:9]
Tatsächlich bieten die aktuellen Ereignisse den Ländern der Region eine historische Gelegenheit, sich endlich aus der Umklammerung Amerikas zu befreien. Amerika befindet sich längst nicht mehr auf dem Zenit seiner Macht. Es spürt das Schwinden der eigenen Stärke angesichts gewaltiger globaler Herausforderungen: den Verlust von Freunden und Verbündeten, das Erstarken internationaler Konkurrenten wie China und Russland, den Unwillen der eigenen Bevölkerung, die Kosten für Kriege und ausländische Abenteuer zu tragen, sowie seinen unübersehbaren intellektuellen und zivilisatorischen Bankrott.
Daher obliegt es den aufrichtigen Leuten der Macht und des Einflusses in der Region, die Zügel der Führung in die Hand zu nehmen. Sie müssen den Kurs in Richtung Befreiung von der Abhängigkeit und der Unterwerfung unter Amerika und den Westen lenken. Sie müssen Hizb-ut-Tahrir ihren Beistand (nuṣra) leisten, damit die Partei das rechtgeleitete Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums errichten kann. Nur so kann das erhabene Erbe der frühen muslimischen Führer und Eroberer wiederhergestellt werden.
Das Zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir