Sie heißen Jeffrey Dahmer oder John Wayne Gacy, sind Triebtäter und der gehenkte Beweis dafür, dass sich ein erschütterndes Trauma im persönlichen Umfeld so verheerend auf den Charakter auswirken kann, dass aus ehemaligen Opfern, Täter werden.
Sie heißen Jeffrey Dahmer oder John Wayne Gacy, sind Triebtäter und der gehenkte Beweis dafür, dass sich ein erschütterndes Trauma im persönlichen Umfeld so verheerend auf den Charakter auswirken kann, dass aus ehemaligen Opfern, Täter werden. So jedenfalls, will es die moderne Psychologie.Natürlich muss ein Triebtäter nicht zwangsläufig in einem dunklen Wald lauern und in Form eines Dahmers oder Gacys in Erscheinung treten um sein Opfer eigenhändig zur Strecke zu bringen. Er kann auch seine destruktive Aktivität mitten in die Gesellschaft tragen und z.B. zur besten Sendezeit beim ZDF in Gestalt von Henry M. Broder oder Ralph Giordano auftauchen. Die triebhafte verbale Gewalt und der polemische Sadismus dieser Herren passen rein schematisch gesehen, genau in das Täterprofil eines Dahmers. Es ist ihr persönliches Trauma – das geben sie selbst zu – das aus ihnen machte, was sie jetzt sind. Nämlich Täter! Und genau wie bei jedem Triebtäter richtet sich ihre Verbitterung gegen ein spezielles Opfer. In diesem Fall ist es eben “der ewige Moslem“. Ein einfacher Blick auf die Internetseite Broders offenbart das ganze Ausmaß seiner pervertierten Neigung. Er gehört zu denen, die ausnahmslos allen Moslems den Kampf angesagt haben. In seinem Buch “Hurra wir kapitulieren“ moniert er die angebliche Apeasementpolitik des Westens gegenüber dem Islam und wünscht sich insgeheim den „totalen Krieg“.Natürlich ist Zionist Broder kein Richard Löwenherz; das Kämpfen überlässt er lieber den anderen. Aber Kampf- und Durchhalteparolen mal in Cheerleader- und mal in Hooliganmanier sind ein essentieller Bestandteil seiner Publikationen. Rein literarisch betrachtet ist sein Buch absolut belanglos. Überlegte Dialektik, systematischer inhaltlicher Aufbau und differenzierte Aspekte sucht der Leser vergeblich. Sein Werk liest sich eher wie eine Anklageschrift in einem schmutzigen Showprozess, die sich gegen jeden richtet, der dem Islam auch nur einen Nanometer entgegenkommt. Aus seiner Sicht ist jedes Entgegenkommen ein Zugeständnis an den erklärten Feind. Die vulgäre Wortwahl, die sich wie ein roter Faden durch sein ganzes Buch zieht, lässt nur erahnen, was sich im Kopf dieses Mannes abspielt.Schon der Karikaturenstreit im September 2005 war für ihn ein willkommenes Ereignis, seinem Sadismus zu frönen. Obwohl die Muslime durch die Diffamierung ihres Propheten (s.) aufs Übelste beleidigt wurden und auch noch mit 140 Toten und tausenden Verletzen den Preis dafür bezahlten, verteidigte er die – aus seiner Sicht – harmlosen Karikaturen und rief den Westen dazu auf unter keinen Umständen dafür Abbitte zu leisten. Als sich der Chefredakteur der „Jyllands-Posten“ schließlich durch die Welle der Empörung genötigt sah, eine Entschuldigung auszusprechen, geißelte ihn Broder dafür und warf ihm Versagen und „vorsorgliche Kapitulation“ vor. Wie „harmlos“ Karikaturen dieser Art sind, hätte sich Herr Broder von seinen eigenen Eltern erklären lassen können, die übelste Judendiffamierungen in Karikaturen der Nazi-Propagandablätter hinnehmen mussten, NS-Pogromen ausgesetzt waren und nur knapp dem Tod in einem Konzentrationslager entgangen sind.Aber auch mit Konzentrationslagern scheint sich Henryk Broder angefreundet zu haben. Das Gefangenenlager in Guantanamo-Bay hält er für „die richtige Gangart gegen die Erben Mohammeds“. Der Islam ist eben an allem schuld; “ohne Alkohol kein Alkoholismus und ohne Islam kein Islamismus!“ Diesen Vergleich betont er immer wieder. Wahrscheinlich würde er am liebsten das Tor des Lagers mit der Aufschrift “Glauben Macht Frei“ verzieren. Zuzumuten wäre es ihm allemal.Die Angriffskriege im Irak bzw. Afghanistan und die Massaker in Palästina und im Libanon werden von ihm ebenfalls glorifiziert. Obwohl im Krieg gegen den Islam inzwischen mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, ist Henryk Broder davon überzeugt, dass der Westen „eingeknickt“ ist. Offensichtlich hat ihn das Ergebnis von Bushs Kreuzzug noch nicht zufrieden gestellt. Möglicherweise wird er sich wieder von der Vergangenheit inspirieren lassen und die „Endlösung“ für die verhassten „Kinder Mekkas“ fordern.Bemerkenswert ist die Tatsache, dass dieser Mann mit seinem Standpunkt nicht etwa am Rand der Gesellschaft steht und nur seine Saufkumpanen am Stammtisch unterhält, sondern sogar als Spiegelautor höchstes gesellschaftliches Ansehen genießt. Er ist ein gern gesehener Gast in Talkshows und bekommt großzügig beim Rundfunk Sendezeit zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich gibt es da nämlich noch den anderen „politisch korrekten“ Broder der genau wie sein Gesinnungsgenosse Michel Friedman mit Antisemitismusvorwürfen eine ganze Nation einschüchtert. Der Tenor dieses Duetts ist simpel: “Alles was nicht eindeutig Prosemitisch ist, ist eben Antisemitisch!“ Friedman beispielsweise wusste sich in der Fernsehsendung „Hart aber Fair“, mit dem Titel „blutige Trümmer in Gaza“, angesichts erdrückender Argumente gegen Israels Vorgehen nicht anders zu helfen als wieder einmal seine Gesprächspartner mit Antisemitismusvorwürfen zu bombardieren.Schon allein eine neutrale Haltung gegenüber der jüdischen Geschichte, zu viele Fragen zum Holocaust und zur Politik Israels ist ein eindeutiger Befund. Der antisemitische Spuk ist für die beiden ein globales Phänomen gegen den kein Kraut gewachsen ist. Selbst Juden können durch einen „Vampirbiss“ infiziert werden, entarten, antisemitische Haltungen annehmen und anfangen zB Israel zu kritisieren.Jüngstes Beispiel für eine „infizierte“ Jüdin ist Evelyn Hecht-Galinski. Nachdem die Tochter des 1992 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, die israelische Politik scharf verurteilte, nannte Broder sie eine „hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau, die für niemanden spricht außer für sich selbst und dabei auch nur Unsinn von sich gibt. Ihre Spezialität sind antisemitisch-antizionistische Statements, die zurzeit mal wieder eine kurze Konjunktur haben“.Inzwischen darf Geisterjäger Broder sogar gerichtlich sanktioniert den “Holzpflock in ihr antisemitisches Herz treiben“. Die Einstweilige Verfügung, die Hecht-Galinski gegen diese Art der Diffamierung erwirkt hatte, wurde wieder aufgehoben.Für Herrn Broder steht fest, dass Antizionismus und Antisemitismus identisch sind. Bereits im Jahre 1982, nachdem christliche Milizen mit Unterstützung der Israelis 3000 Muslime in Sabra und Shatila abschlachteten, brandmarkte er André Heller als Antisemiten. Dieser hatte zuvor den israelischen Ministerpräsidenten Begin als „Räuber und Mörder“ bezeichnet. Inzwischen hat Broder in seiner Sicht der Dinge starke Mitstreiter gefunden. Am 4. November 2008 gab der Deutsche Bundestag aus Anlass des 70. Jahrestages der „Reichskristallnacht“ folgende Erklärung ab:„Grund zur Sorge gibt, dass Antisemitismus in allen Schichten der Bevölkerung zu finden ist. Oft geht er mit Antiamerikanismus und Antizionismus einher. Die Solidarität mit Israel ist ein unaufgebbarer Teil der deutschen Staatsräson. Wer an Demonstrationen teilnimmt, bei denen Israelfahnen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen werden, ist kein Partner im Kampf gegen den Antisemitismus. Die Solidarisierung mit terroristischen und antisemitischen Gruppen wie der Hamas und der Hisbollah sprengt den Rahmen zulässiger Kritik an der israelischen Politik.“Die deutsche Regierung ist in ihrer Definition, was den Antisemitismus betrifft, sogar noch einen Schritt weiter gegangen als Henryk M. Broder. Sogar Kritik gegen die Vereinigten Staaten kann nicht mehr eindeutig vom Antisemitismus getrennt werden.In seinem Hass auf den IslamDass diese antisemitische Schablone speziell zum Nachteil der Muslime zugeschnitten wurde, kann nicht einmal der optimistischste Friedensillusionist bestreiten.Die Allegorie im Stile Broders -„ohne Alkohol kein Alkoholismus und ohne Zionisten kein Antizionismus“ – ist hierzulande nicht mal im Ansatz denkbar. Die „Achse der Zionisten“ ist inzwischen zu einer treibenden Kraft in der Bundesaußenpolitik geworden. Die jüngsten Äußerungen Merkels zum Gaza-Krieg beweisen dies. Für die Bundeskanzlerin stand von vornherein fest, dass die Hamas einzig und allein die volle Verantwortung für das Massaker trägt. Aber all das scheint Henryk M. Broder nicht sonderlich zu beeindrucken. Weiter hetzt er gegen Muslime und glaubt eine schleichende Islamisierung in Europa ausgemacht zu haben. Derselbe Broder, der die Existenz einer „Israel-Lobby“ als antisemitisches Hirngespinst abtut, warnt vor der angeblichen Existenz einer „Islam-Lobby“ die scheibchenweise das westliche Gemeinwesen gegen die Scharia austauscht.Ein weiterer von Verfolgungswahn gepeinigter Vorstreiter gegen den Islam ist Holocaust-Überlebender Ralph Giordano. Die Aversionen, die er im Dritten Reich am eigenen Leib erfahren hat, gibt er in derselben Härte heute an die Muslime weiter. Der Mitinitiator der “kritischen Islamkonferenz“ mit dem Motto „Aufklären statt Verschleiern“ ist in seiner Vorgehensweise gegen den Islam viel subtiler als Kamerad Henryk M. Broder. Während Broder mit der Keule die direkte Konfrontation sucht, zieht Giordano den hinterhältigen Schleichweg via Menschenrechtsfragen, Aufklärung, Kritik und Reformation vor. Er mixt einen gefährlichen Giftcocktail aus pseudowissenschaftlichen und eurozentrischen Erkenntnissen im Umgang mit dem Theismus und erklärt diese zu globalen Normen im interkulturellen Kampf. In seiner Eröffnungsrede stellt Giordano unmissverständlich klar, das ausnahmslos alle Muslime auf die eine oder andere Art gescheitert sind und teilt sie in drei Gruppen auf:„Die erste: Terroristen, die im Namen Allahs zu morden bereit sind – die physisch gefährlichste, zahlenmäßig aber kleinste Gruppe.“„Die zweite: Radikale Muslime, Sympathisanten eines offensiven Islam, zwar in Konsens mit den Terroristen, ohne aber selbst aktiv zu werden – weit zahlreicher als die erste Gruppe und tief integrationsfeindlich.“„Die dritte und größte Gruppe, die Mehrheit der hiesigen Muslime – keine Fundamentalisten, keine Extremisten, keine Fanatiker, die sich und andere mit Dynamitgürteln in die Luft sprengen wollen, vielmehr Menschen, wie wir ihnen straßauf, straßab begegnen – und die dennoch ein Problem sind: ein sozio-kulturelles. Gerade die Jüngeren, die dritte, die Generation der Enkellinnen und Enkel. Oft genug zwischen dem Baum ihrer archaisch-patriarchalischen Herkunft, die hier weiterwirkt, und der Borke einer liberalisierten, säkularisierten Gesellschaft, eine der freiesten der Welt, werden sie von dem Zusammenstoß beider Kulturen immer wieder überfordert.“Für Ralph Giordano gilt der Rechtsgrundsatz der „Schuldsvermutung“! Muslime sind entweder Terroristen, Radikale oder im günstigsten Fall die Brut eines missratenen Kulturkreises. Mit dieser Aussage erklärte er den Islam im Stile eines mittelalterlichen Inquisitors für vogelfrei. Obwohl diese Äußerung in ihrer Boshaftigkeit kaum zu überbieten ist, muss sich ein Giordano nicht davor fürchten hierzulande wegen Volksverhetzung angeklagt zu werden. Der Holocaustkomplex der Deutschen verhindert dies! Wiederholt warnte Giordano vor einem Dialog mit dem Islam mit Begründung, dass der Koran Heuchelei gegenüber einem Ungläubigen ausdrücklich erlaubt. Konkret sagte er:„Es ist die vom Koran sanktionierte Erlaubnis, im Kampf gegen die „Ungläubigen“ zu täuschen, sich zu verstellen und zu lügen, sozusagen eine geheiligte Schizophrenie. Im Klartext aber ein System, anders zu denken als zu sprechen, und zu sprechen als zu denken, ein üppiger Nährboden also für Lippenbekenntnisse. Und die hagelt es nur so.“Giordano erinnert in seiner Methode der „Aufklärung“ sehr stark an seine einstigen Peiniger. Den Vorwurf der Heuchelei gegenüber Andersgläubigen mussten sich die Juden bereits unter dem Hakenkreuz gefallen lassen. Im Propagandafilm „der ewige Jude“ hieß es dazu:“Rabbiner sind Meister der Verstellungskunst! Der Talmud lehrt: Antworte sanft und beschwichtige den Zorn des Fremdlings damit du beliebt seist oben und angenehm unten. Verbinde dich mit dem, welchem die Stunde lächelt. Fünf Dinge hat Kanaan seinen Söhnen empfohlen: Liebet einander, liebet den Raub, liebet die Ausschweifung, hasset eure Herren und redet nie die Wahrheit!“Eines der markantesten Merkmale der Pogrome im Dritten Reich war die willkürliche Interpretation der jüdischen Gebote durch die Nationalsozialisten. Mit der angenommenen Überlegenheit ihrer Kultur und Wissenschaft betrachteten sie das als ihr natürliches Recht. Die Vernichtung der Juden in Europa wurde mit einer „Aufklärungskampagne“ eingeleitet. Das Ministerium für „Volksaufklärung und Propaganda“ ebnete die Straßen nach Auschwitz.Nach dem zweiten Weltkrieg verlor dieses Ministerium seinen Status als staatliche Instanz und wird momentan „privatwirtschaftlich“ geführt. Auch heutzutage ist die öffentliche Meinung allzu wichtig als das man sie einfach dem Zufall überlassen würde. Jetzt sind es vor allem die Massenmedien die den Part des Spiritus-Rektors übernommen haben. Sie führen die Schattenregie im Kampf um die öffentliche Meinung und bieten Agitatoren wie Ralph Giordano das Auditorium, das sie benötigen.Die Eröffnungsrede Giordanos hat wirklich gezeigt, was er unter dem Hakenkreuz gelernt hat. Nämlich das „totale Vernichtung“ nur durch völlige Dämonisierung des Gegners ein zufriedenstellendes Ergebnis bringt.Immer mehr islamfeindliche Akteure melden sich zu Wort und überbieten sich in ihrer Feindseligkeit. Die Botschaft von Giordano und Broder ist eindeutig. Ein Nebeneinander kann es aus ihrer Sicht weder lokal noch global geben. Der Vorwurf der Heuchelei mit der Absicht hinter einer zivilisierten Fassade den Westen unterwandern zu wollen ist vollständig von ihren nationalsozialistischen Lehrmeistern übernommen. Ebenso übernommen ist die Tirade, dass die abendländischen Völker vor der schleichenden Entfremdung kapituliert haben. Systematisch werden Ängste geschürt und kanalisiert und schaffen den Nährboden für Hass. Die Situation für die Muslime in Europa wird immer schlimmer. Das, was Broder als „vorsorgliche Kapitulation“ bezeichnet, ist in Wahrheit „vorsorgliche Gewissensberuhigung“ für die immer stärker werdenden Ressentiments gegen die Muslime.