Westliche Konzeptionen Guter Terror, schlechter Terror hnische Säuberungen, Enteignung und kulturelle Unterdrückung. Die Kurden Syriens sind einer skrupellosen Bande ausgeliefert, die in ihren Gebieten ein totalitäres System aus dem Boden stampft und keinerlei Widerspruch duldet - wer sich ihnen in den Weg stellt, zahlt mit dem Leben; wer sich weigert, wird als Verräter gebrandmarkt! Der IS? Nusra? Kalifat? Weit gefehlt, denn das Abu Osama | 8. Dezember 2015
Westliche Konzeptionen Die Macht der Gewohnheit Die Gewohnheit lähmt das Denken und untergräbt jeden Sinn für die Wahrheit und den Willen zur Veränderung. Im schlimmsten Fall führt sie dazu, dass das Unrecht nicht mehr realisiert wird. Wer beispielsweise auf seinem täglichen Weg zur Arbeit an einem Obdachlosen vorbeikommt, dem wird dieser Obdachlose zunächst auffallen und möglicherweise von ihm als Missstand wahrgenommen. Um Ahmad | 23. November 2015
Westliche Konzeptionen Säkulare Blaupause Dass westliche Kommentatoren bei der Beurteilung politischer Ereignisse im Nahen und Mittleren Osten gerne zur eurozentrischen Brille greifen, ist gemeinhin bekannt. Gemäß dem Narrativ hiesiger Intellektueller wird die Rückständigkeit der islamischen Länder nicht zuletzt mit fehlenden demokratischen sowie zivilstaatlichen Strukturen begründet. Yahya Ibrahim | 3. November 2015
Westliche Konzeptionen Das Schweigen der Lämmer Man muss kein islamischer Rechtsgelehrter sein, um zu erkennen, dass die politische Lage in der islamischen Welt, die die Menschen dazu treibt, scharenweise nach Europa zu flüchten, nicht hinnehmbar ist. Dieser Zustand ist nicht nur aus menschlicher Sicht nicht akzeptabel, sondern vor allem aus islamischer. Um Ahmad | 6. Oktober 2015
Westliche Konzeptionen Joachim Herrmann, der „wunderbare“ Herrenmensch Im Duden findet man bei dem Wort Neger einen besonderen Hinweis: „Die Bezeichnung Neger gilt im öffentlichen Sprachgebrauch als stark diskriminierend und wird deshalb meist vermieden.“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), bei dem das Spreche Um Ahmad | 11. September 2015
Westliche Konzeptionen Der Kampf der Kolonialmächte im Jemen Je undurchsichtiger ein Konflikt erscheint und je mehr der Überblick fehlt, wie viele Parteien daran beteiligt sind, in welcher Beziehung sie zueinander stehen und welche Ziele sie verfolgen, desto größer ist die politische Bedeutung des betreffenden Landes für den Westen. Bringt man erst einmal Ordnung in das vermeintliche Chaos, kristallisieren sich die Hauptakteure heraus, die ihre Spielfiguren im Konflikt strategisch platziert haben. Um Ahmad | 4. September 2015
Inland Über die weltanschaulich neutrale Weltanschauung!? Der Antikommunismus hat in Deutschland bekanntlich eine lange Tradition. Nach mehreren Anlaufversuchen musste die KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) auch in der entnazifizierten Bundesrepublik vorzeitig das politische Handtuch werfen. Yahya Ibrahim | 1. September 2015
Inland Was hat Deutschland aus seiner Geschichte gelernt? In Anbetracht dessen, dass im Geschichtsunterricht das Thema Nationalsozialismus so oft durchgenommen wird, dass Schüler es nicht mehr hören können, und im Fernsehen ständig Dokumentationen über Hitler und Konsorten gezeigt werden, sollte man meinen, dass die Deutschen ihre Lektion gelernt hätten. Jedoch hat sich gezeigt, dass dieses Antibiotikum wirkungslos und der Fremdenhass multiresistent geworden ist. Um Ahmad | 15. August 2015
Westliche Konzeptionen Die Flüchtlinge des Kapitalismus Zwei Themen bereiten Europa zurzeit kapitalistische Kopfschmerzen. Da ist zum einen das bankrotte Griechenland, dessen finanzielles Leck kaum noch zu stopfen ist. Zum anderen sind da die anhaltenden Flüchtlingsströme, die Europa ebenfalls Kosten verursachen. Um Ahmad | 21. Juli 2015
Westliche Konzeptionen Wie ein Tuch Deutschland herausfordert, oder: Wie der Westen die Neutralität erlernte Kopftüchern ist das letzte Wort längst nicht gesprochen. Erst kürzlich wurde das Tuch durch Bloggerin und angehende Rechtsreferendarin Betül Ulusoy neu ausgerollt und von der deutschen Presse begierig als „Neuköllner Kopftuch-Posse" ausgebreitet. In der Berichterstattung wurde darüber gestritten, ob Ulusoy der Referendariatsplatz am Bezirksamt Neukölln nun wegen ihres Kopftuchs verweigert werden sollte, der Leiter des Rechtsamts erst die Entscheidung des Bezirksamts-Kollegiums über Ulusoys Einstellung abwarten wollte oder Ulusoy nun willentlich eine ganz andere Stelle antritt. Ihren Standpunkt zur schlussendlichen Entscheidung des Berliner Bezirksamts, den Referendariatsplatz an die muslimische Juristin nur unter Ausnahme aller hoheitlichen Aufgaben zu vergeben, machte Neuköllns Bürgermeisterin Franziska Giffey jedenfalls klar. Ahmet Demir | 28. Juni 2015
Westliche Konzeptionen Wie ein Tuch Deutschland herausfordert, oder: Wie der Westen die Neutralität erlernte Ahmet Demir | 28. Juni 2015