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Islam
Geschichte „Israel“ – Ein Konstrukt westlicher Kolonialpolitik (Teil 3) Die übermächtig erscheinenden Zionisten und ihr Staat sind nichts weiter als ein Konstrukt westlicher Kolonialpolitik. Während die geistigen Wurzeln ihrer Bewegung im europäischen Säkularismus und Nationalismus liegen, war die Gründung Israels nur durch die britische Kolonialpolitik und die Unterstützung der USA möglich, die nach dem zweiten Weltkrieg zur neuen Hegemonialmacht aufstiegen.
Konzeptionen Was bedeutet Sieg? Im Verständnis des Islams liegt wahrer Sieg nicht in der bloßen Eroberung von Land, wenn das Ziel nicht darin besteht, die islamischen Glaubensgrundsätze dort zu verwirklichen. Ohne eine vorherige Befreiung der Herzen und Gedanken von allem, was dem Islam widerspricht, bleibt die Herrschaft über ein Territorium bedeutungslos. Sie wird lediglich dem Einfluss der Leidenschaften, den Bannern der Unwissenheit, der Tyrannei, dem Übel und der Verderbtheit dienen.
Konzeptionen Wärst auch du ein Folterer oder Kriegsverbrecher? Der Gazakrieg hat uns in Abgründe blicken lassen und mit den schlimmsten Gräueltaten konfrontiert, verübt von einem Staat, der nach internationalem Verständnis demokratisch ist. Fast ein Jahr später, am 8. Dezember 2024, mussten wir dann feststellen, dass das Grauen viele Gesichter hat, nachdem die Tore von Bashar al-Assads zahlreichen Foltergefängnissen in Syrien nach dessen Sturz geöffnet wurden. In diesem Fall haben wir es nicht mit einer Demokratie, sondern einer Diktatur zu tun. Es scheint also unerheblich zu sein, ob ein Mensch in einer Demokratie oder einer Diktatur lebt, wenn es um seine Bereitschaft geht, andere Menschen auf das Grausamste zu foltern, lebendig zu verbrennen, zu vergewaltigen, zu quälen, verhungern und verdursten zu lassen und dergleichen. Viele werden sich mit Sicherheit noch an die US-amerikanischen Soldaten erinnern, die Gefangene im irakischen Abu-Ghraib-Gefängnis folterten und sich dabei stolz fotografierten. Das ist keinesfalls nur eine Ausnahme, da demokratische Staaten wie die USA ihre Opfer einfach außerhalb der eigenen Staatsgrenzen foltern. So ist es üblich, dass die CIA Personen in Ländern wie Ägypten, Jordanien, Marokko oder erwiesenermaßen auch Syrien während der Herrschaftszeit Baschar al-Assads in Absprache mit den dortigen Regierungen im Rahmen von Verhören, die an geheimen Orten stattfinden, foltert. Das Waterboarding ist eine der berüchtigten Foltermethoden der Amerikaner, die sie nicht nur in Afghanistan und Guantánamo eingesetzt haben. Wie aber kann man verhindern, dass ein Mensch zur Bestie wird, wenn er den Befehl zu solch grausamen Handlungen erhält und die Garantie hat, dass er seine sadistischen Phantasien straffrei ausleben kann?
Geschichte Konflikte und Bürgerkriege in Afrika als Resultat europäischer Kolonialpolitik – Teil 3 Die Krisen, Konflikte und Kriege in Afrika sind ohne den kolonialen Hintergrund, das Wissen um die ressourcenreichen Gebiete und die Kenntnis der Interessen der Kolonialmächte und ihrer Einmischungen gar nicht zu verstehen. Die europäischen Kolonialmächte wetteiferten im 19. Jahrhundert um Afrika und wendeten allesamt eine menschenverachtende Kolonialpolitik an, um ihre Kolonien zu kontrollieren und um sie maximal auszubeuten. Ein wesentliches Instrument hierzu war die Konstruktion ethnischer Gruppen und ihre Spaltung. Die Spaltung erfolgte mithilfe des Prinzips des „Divide et impera“ (Teile und herrsche), um ein Bündnis der Kolonialisierten gegen die Kolonialmacht zu verhindern. Nach dem Teile-und-herrsche-Grundsatz wurden Unterschiede zwischen den Gruppen hervorgebracht, um sie zu Feinden zu machen und in gegenseitige Konflikte zu verwickeln.
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